Der Führungsjob ist einer, der sich immer weniger kontrollieren lässt
Und jetzt? »Die Alphatiere sterben aus«, sagt Herbert Henzler in die Freisprechanlage seines Autos. Der frühere Deutschlandchef von McKinsey ist auf dem Weg nach Herzogenaurach, zum adidas-Chef Herbert Hainer, auch so ein Beta-Typ. Alpha, das waren für Henzler Wirtschaftsgrößen wie die großen Männer der Deutschen Bank, Hermann Josef Abs zu Zeiten des Wirtschaftswunders und später Alfred Herrhausen. »Die haben eine ganze Epoche geprägt«, sagt Henzler. »Urtypen« nennt er sie. Persönlichkeiten, die jeder kannte, die in der Politik angesehen waren und unglaublich gut vernetzt.
Auch Jürgen Schrempp war für Henzler so ein A-Typ. Am Telefon erzählt er, wie er einmal vor einer Gruppe von Topmanagern den US-Unternehmensberater Tom Peters zitierte, der sinngemäß sagte, Manager seien in der Geschichte von Konzernen lediglich Fußnoten. Da habe Schrempp auf den Tisch gehauen und gerufen: »Ich bleibe Headline!«, so erinnert sich Henzler. Die CEOs von heute würden ihr Ego nicht mehr so nach außen tragen. Dann bricht das Gespräch ab, und der Exberater verschwindet in einem mittelfränkischen Funkloch.
Frank Appel ist gern Fußnote. Der Chef der Deutschen Post ist auch einer dieser Beta-Typen. Appel hat den neuen CEOs sogar einmal einen Namen gegeben: Postheroiker. Chefs, die keine Helden mehr sein wollen. Manager ohne Monster-Ego. Auch sich selbst sieht er als Postheroiker. »Ich will gar nicht zu sehr im Rampenlicht stehen. Mein Job hat eine dienende Funktion«, sagt er. Seine Aufgabe beschreibt Appel so: »Ich sehe mich nicht als der Obermanager, der alles an sich reißt und allein entscheidet. Ich versetze die Organisation und ihre Führungskräfte in die Lage, das Richtige zu tun. Das ist mein Job: coachen, anleiten, Rahmenbedingungen setzen.« Mitarbeiter führen ist nach dieser Philosophie ein wenig so wie Kinder erziehen. Man setzt ihnen einen Rahmen, innerhalb dessen sie sich frei bewegen dürfen.
Deswegen, sagt Appel, sei die Bezeichnung Chief Executive Officer auch nicht mehr zutreffend. Der CEO von heute sei eher ein »Chief Enabling Officer«. Ein Chef, der dafür sorgt, dass andere ihren Job erledigen können. Der an sein Team delegiert, anstatt einsam zu entscheiden. »Chief Energy Officer« ist noch so ein Begriff, den Appel verwendet. Ein Dirigent, der die Energien im Unternehmen lenkt. Ein Motivationscoach.
Als Appel Postchef wurde, fand er das Büro seines Vorgängers Klaus Zumwinkel viel zu groß, also ließ er es verkleinern, das massive Mobiliar fortschaffen und auch das Gemälde des preußischen Generalpostdirektors Heinrich von Stephan. Appel hat dann Bilder von Autos und Flugzeugen aufgehängt, die Kinder von Mitarbeitern gemalt haben. Statussymbole seien ihm egal, sagt Appel. In seiner Garage steht keine S-Klasse, er fährt eine R-Klasse. Statuswert null, aber der Mercedes-Kombi sei einfach das beste Auto für eine Familie mit Hund, sagt er.
Wenn man Appel fragt, was seinen Erfolg ausmacht, dann antwortet er: »Die Auswahl der richtigen Menschen, mit denen ich zusammenarbeite. Und zweitens Glück.« Er habe unheimlich viel Glück gehabt in seinem Leben. Könnte Jürgen Großmann so reden? Der üppige Alpha-Mann, der erst als Stahlbaron mit der Georgsmarienhütte groß wurde und dann RWE fünf Jahre lang leitete, der ein Sternerestaurant in Deutschland und ein Hotel in der Schweiz sein Eigen nennt? Niemals. So redet jemand, der sich für ersetzbar hält. Jemand, dessen größte Sorge darin besteht, nicht zu erkennen, wenn etwas schiefläuft. Jemand, der sich selbst infrage stellt. Appel bereut, dass er keine Auszeit genommen hat, als seine Kinder klein waren.
Stefan Rastorfer kennt viele solche Anekdoten. Der 47-Jährige betreut für den Versicherungskonzern Allianz die Führungskräfte von morgen. Rund 200 Hoffnungsträger begleitet er auf dem Weg nach oben. Namen darf er keine nennen, aber ein paar Geschichten erzählt er. Zum Beispiel vom Topmanager, der auf die große Chance im Ausland verzichtet, weil seine Frau gerade ihren Traumposten in Deutschland angetreten hat. Ein anderer schlägt ein Angebot aus, weil die Familie wegen des Jobs schon dreimal umgezogen ist und er die Kinder nicht schon wieder aus der Schule nehmen will. Ein Dritter begründet den Verzicht auf den nächsten Karriereschritt so: Eine Scheidung sei genug, die zweite wolle er nicht riskieren. So erzählt es Rastorfer in seinem Münchner Büro am Englischen Garten. »Vor fünf Jahren hätte das keiner zugegeben. Da wurde eine Scheidung eher als Kollateralschaden verbucht.« Die Generation Appel ist menschlich, und sie räumt Schwächen ein.
Doch wie wird man eigentlich ein Beta-Bub? Wollten die neuen CEOs einfach nicht mehr Alpha sein? Oder hat sich das System zuerst geändert und mit ihm der Mensch? Das hieße, es ist einfach nicht mehr die Zeit für den Typ Weltenlenker.
Der Führungsjob ist einer, der sich immer weniger kontrollieren lässt – aus drei Gründen:
Erstens ist die Welt komplexer und weniger vorhersagbar als früher. Die Unternehmen arbeiten weltweit: neue Märkte, neue Aufgaben, neue Risiken. Das kann ein Einzelner nicht bewältigen. Der CEO muss Verantwortung delegieren, er braucht ein Team. Allein schafft er es nicht.
Zweitens steigt die Geschwindigkeit. Das erhöht den Druck, schnell zu entscheiden. Gleichzeitig stehen Unternehmenslenker heute unter laufender Beobachtung. Ein falsches Wort kann Millionen kosten. Als der ehemalige Deutsche-Bank-Chef Rolf Breuer vor zehn Jahren in einem Interview die Kreditwürdigkeit des Medienunternehmers Leo Kirch anzweifelte, löste er damit einen Gerichtsstreit aus, der bis heute währt. Es geht um Schadensersatz in Milliardenhöhe. Jede Äußerung wird sofort getwittert, gepostet, gegoogelt. Die Chefs schützen sich, indem sie vorsichtiger werden. Sie preschen nicht mehr vor.




der größeren Aktiengesellshaften müssen heute anders gestrickt sein als noch vor 20Jahren. Heute ist das Quartalsergebnis und der Börsenkurs für die Hauptanteilseigner (Banken und Hedgefonds) wichtiger als die Nachhaltigkeit (nannte man früher Langfristigkeit). Wer nicht Quartal für Quartal den Erfolg bringt, wird ausgetauscht. Die Halbwertzeit eines Vorstandsvorsitzenden eines DAX-Konzern erreicht kaum das Ende der Vertragslaufzeit. Charismatische Chefs gibt es bei keinem Dax-Unternehmen. Keiner von denen verdient eine solche Bezeichnung, weder ein Herr Apel noch eine Herr Lufthansa. Bei einer Umfrage würde nur eine Minderheit sich an die Namen erinnern.
Früher waren die Namen von Kuenheim etc. bekannt wie ein bunter Hund. Heute alles Blasse Typen, die kaum den Mund aufbekommen, wenn die Politk Mist baut. Immer schön rund gelutscht. Alles ein Brei.
...in erster Linie auf den Standard-Manager-Typus börsennotierter Unternehmen. In Familienunternehmen beispielsweise, wo der Quartalsabschluss allenfalls als Fußnote angesehen wird, weil man seitens der Anteilseigner in Generationen denkt, findet man durchaus noch Leute des "alten Schlages", zumindest aber fordern die Rahmenbedingungen dort nicht notwendiger Weise die kritisierte Stromlinienförmigkeit eines DAX-Vorstands.
aber nach der Beschreibung in diesem Artikel wäre mir Christoph Franz als Chef überaus sympathisch.
...dass der erfolgreich sein Image pflegt. Mir geht diese gespielte Bescheidenheit und Bodenständigkeit der "modernen" Chefs ein wenig auf die Nerven. Ein lebelustiger, meinetwegen auch selbstherrlicher Charismatiker vom alten Schlag, der mutig Entscheidungen trifft lieber als ein Erbsenzähler, der sich im Zweifel dann doch nur als Opportunist entpuppt.
die Meinung würden Sie ganz, ganz schnell ändern...
...dass der erfolgreich sein Image pflegt. Mir geht diese gespielte Bescheidenheit und Bodenständigkeit der "modernen" Chefs ein wenig auf die Nerven. Ein lebelustiger, meinetwegen auch selbstherrlicher Charismatiker vom alten Schlag, der mutig Entscheidungen trifft lieber als ein Erbsenzähler, der sich im Zweifel dann doch nur als Opportunist entpuppt.
die Meinung würden Sie ganz, ganz schnell ändern...
Die Atmosphäre des Artikels deutet darauf hin, daß von den Autoren das "Alpha-Tier" vermißt wird.
Alpha-Tier:
-> Gierig, kann den Hals nicht voll genug kriegen.
-> Alles muß immer größer sein.
-> Relation zu Netzwerken und Systemeigenschaften fehlt.
-> Freund/Feindschema.
-> Benötigt die Aufmerksamkeit aller.
-> Sieht in jeder Diskussion einen reinen Machtkampf und vernachlässigt Thema und Ziel.
-> Kontrolliert beinahe paranoisch die Mitarbeiter.
-> Bewertet nach Statussymbolen.
Und wie ich solche Menschen vermisse.
auf die jetzigen Manager zu, nur sind diese in der Lage dies zu verbergen oder sie arbeiten dabei mit dem beliebten passiv-aggressiv behaviour, mir fehlt leider der dt. Begriff dafür. Was für Mitarbeiter im Endeffekt gefährlicher ist und auch für Unternehmen, denn die Leute wissen im Allgemeinen über ihre Uzulänglichkeiten und wie sie an die Macht gekommen sind und fürchten durch Leute mit den selben Mitteln ausgebootet zu werden. Das sieht man besonders gut auch in den höheren Etagen des ÖD. Man hat sich meist mit brown nose hochgedient und teilweise auch nur durch das Netzwerken und nicht durch Persönlichkeit oder Fachkompetenz und das sie keine soziale oder gesellschaftliche Kompetenz haben, beweisen diese Beta Tiere ja wieder und wieder.
Das durch die Autoren hervorgehobene Understatement hat da System, denn es macht diese Leute bei Weitem gefährlicher, da sie nicht ausrechenbar sind und auch den Partnern und Mitarbeitern oftmals ein falsches Gefühl der Sicherheit geben.
Und auch die Autoren wissen nicht was behind the curtains vor sich geht, habe schon Chefs bei Kunden erlebt die alle im Text genannten Eigenschaften hatten, wo man aber hinter den genannten curtains dann doch lieber nicht arbeiten möchte.
auf die jetzigen Manager zu, nur sind diese in der Lage dies zu verbergen oder sie arbeiten dabei mit dem beliebten passiv-aggressiv behaviour, mir fehlt leider der dt. Begriff dafür. Was für Mitarbeiter im Endeffekt gefährlicher ist und auch für Unternehmen, denn die Leute wissen im Allgemeinen über ihre Uzulänglichkeiten und wie sie an die Macht gekommen sind und fürchten durch Leute mit den selben Mitteln ausgebootet zu werden. Das sieht man besonders gut auch in den höheren Etagen des ÖD. Man hat sich meist mit brown nose hochgedient und teilweise auch nur durch das Netzwerken und nicht durch Persönlichkeit oder Fachkompetenz und das sie keine soziale oder gesellschaftliche Kompetenz haben, beweisen diese Beta Tiere ja wieder und wieder.
Das durch die Autoren hervorgehobene Understatement hat da System, denn es macht diese Leute bei Weitem gefährlicher, da sie nicht ausrechenbar sind und auch den Partnern und Mitarbeitern oftmals ein falsches Gefühl der Sicherheit geben.
Und auch die Autoren wissen nicht was behind the curtains vor sich geht, habe schon Chefs bei Kunden erlebt die alle im Text genannten Eigenschaften hatten, wo man aber hinter den genannten curtains dann doch lieber nicht arbeiten möchte.
Europas heutiger Politik mangelt es an Metternichs, Clemenceaus, Adenauers und De Gaulles. Es graust einem wenn man sich die Gruppenfotos der Brüsseler "Gipfel" anschaut: nichts als ein Rudel verstörter Beamtentypen.
Qualitaet laesst sich immer verkaufen. Auch trendy, innovativ und Vorreiter muss man sein. Und nicht etwa wie Nokia, die die Entwicklung voll verschlafen hat.
Ich finde es schade, dass Manager kaum in der Oeffentlichkeit auftreten um sich zu wichtigen politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Themen zu aeussern.
Es ist aus Sicherheitsgruenden zwar ratsam, moeglichst unbekannt durch die Gegend zu laufen, doch ueberhaupt nicht im Fernsehen aufzutreten, um Positionen zum einen oder anderen wichtigen Thema zu beziehen, finde ich sehr arm.
..das Alphatier. Bei Daimler-Chrysler einen Milliardenwerte versenkt, voher bei der DASA und bei Fokker Mist gebaut (http://www.spiegel.de/spi...). Was für ein Leistungsträger. Seiner Frau einen 200.000 Euro Posten zugeschustert.
Klar, dass der sich selbst in den höchsten Tönen lobt. Sonst macht es ja auch keiner. Mit Recht!
Und dann Hilmar "Peanuts" Kopper. Das Mastermind bei der Jürgen Schneider Affäre, dem Milliardenkredite gewährt wurden, weil er ja "so seriös auftrat".
Rolf Breuer, sein Nachfolger, dessen naive Aussagen bez. Kirch die Deutsche Bank schon Millionen gekostet haben und noch kosten werden.
Irgendwie scheint mir der Tenor des Artikels zu sein, dass es doch schade wäre, dass es heute Manager mit einem gewissen Maß an Sozialkompetenz Großunternehmen führen. Wir sollten froh sein, dass die Alphatiere von früher endlich ausgestorben sind.
Und zum Schluss noch ein Ansicht von Herrn Schrempp zum Thema Ertragssteuern:
"Empörung löste vor allem seine öffentliche Ankündigung aus, bis zur Jahrtausendwende werde sein Unternehmen in Deutschland keinen Pfennig Ertragsteuern zahlen. Er sagte: „Von uns kriegt ihr nichts mehr“.[2]"(Quelle: wikipedia)
Was soll das eigentlich Aussagen, das Jemand, der 2,3 Millionen im Jahr verdient und einen gebrauchten Wagen fährt, überaus bescheiden ist? Jemand, der 2,3 Millionen verdient, gehört weltweit zu denjenigen, die gemessen an der Gesamtpopulation gerade mal 0,1% ausmachen. Egal wie sehr "Alphamännchen" oder "Super-Männchen"(was ein alberner Begriff übrigens), wer soviel Geld verdient hat zwangsläufig Dreck am stecken und unterstützt, wissentlich oder unwissentlich, den Ausverkauf der Bürger. Denn wenn diese netten Herrschaften das Geld anlegen, dürfen andere wieder die daraus enstehende Zinslast tragen, ohne eine Gegenleistung dafür zu bekommen(Das Risiko steht in keinem Verhältnis zum Gewinn). Ich bin nicht neidisch, sondern vielmehr wütend, das man solche Verhältnisse als Vorbild hochstilisieren möchte und als erstrebenswert verklärt. Daher kommt die Mentalitität Profit über alles(Ich hab da genug Erfahrung mit). Die einzige Möglichkeit diese Geldvermögenswerte nicht nur zu halten, sondern noch zu steigern, besteht heute nur noch über die Möglichkeit der Verschuldung und der damit gegebenen Konsequenz der Lohndrückung.
Grüße,
Truthseeker
Alternative aussehen ?
Leider ist die Einzige was Ihrem Kommentar zu entnehmen ist eben doch der Neid ! Sonst würden Sie nicht nur über eine Person oder eine Personengruppe schimpfen sondern sich mal Gedanken machen wie das anders funktionieren könnte ?
Z.B. in dem intelligente und sozialkompetente Manager auf den Job verzichten (denn schliesslich verdient man da zu viel) und stattdessen lassen wir wieder die Urkapitalisten ans Ruder. Auf die können Sie dann wenigstens wieder mit Fug und Recht schimpfen und die Welt ist wieder in Ordnung. Hier die Bösen, da die Guten. Noch nicht gemerkt, dass es nie nur die Bösen und nie nur die Guten gibt ?
habe ich bereits genannt, schauen Sie sich einige meiner Kommentare im Profil an.
Diskussionswürdig wäre die private Geldschöpfung in die Hände einer neuen öffentlich-rechtlichen Institution, mit einer neuen Rechtsbindung, der Monetative etwa, zu geben. Die Vertreter und Mitarbeiter dieser Institution sollten die Rechte dieser Institution wahren. Denn durch den Umstand, das neu geschöpftes Geld gleich mit Zinsen belastet sind, steigt das Geldvermögen in Relation zum BIP schneller an und geht infolgedessen zum Leidwesen der arbeitenden Bevölkerung, die diese Zinsbelastung erbringen muss. Denn die Zinsen, die bei jeder neuen Geldschöpfung verlangt werden, existieren nicht im Geldkreislauf und können somit niemals getilgt werden(würde man alle Schulden bezahlen gebe es kein Vermögen mehr, da mehr Schulden als Vermögen vorhanden ist). Ein Staatsbankrott bzw. eine Wirtschaftskrise ist nur die logische Konsequenz, da einiges Tages die solventen Schuldner ausgehen und man das System dann infolgedessen neustarten muss.
Ein Beispiel:
Wenn 10 Leute sich 1000 Euro zu je 10% leihen, muss mindestens einer sein ganzes Geld verlieren, damit die anderen ihren Verpflichtungen bei der Bank nachkommen können(10% auf 10000 macht 1000, sollte einleuchtend genug sein) Deswegen gibt es auch immer wieder Leute, die unverschuldet in die Schuldenfalle tappen. Bisher halte ich das Vollgeldsystem für am besten geeignet, unser Schuldgeldsystem zu ersetzen.
Grüße,
Truthseeker
Alternative aussehen ?
Leider ist die Einzige was Ihrem Kommentar zu entnehmen ist eben doch der Neid ! Sonst würden Sie nicht nur über eine Person oder eine Personengruppe schimpfen sondern sich mal Gedanken machen wie das anders funktionieren könnte ?
Z.B. in dem intelligente und sozialkompetente Manager auf den Job verzichten (denn schliesslich verdient man da zu viel) und stattdessen lassen wir wieder die Urkapitalisten ans Ruder. Auf die können Sie dann wenigstens wieder mit Fug und Recht schimpfen und die Welt ist wieder in Ordnung. Hier die Bösen, da die Guten. Noch nicht gemerkt, dass es nie nur die Bösen und nie nur die Guten gibt ?
habe ich bereits genannt, schauen Sie sich einige meiner Kommentare im Profil an.
Diskussionswürdig wäre die private Geldschöpfung in die Hände einer neuen öffentlich-rechtlichen Institution, mit einer neuen Rechtsbindung, der Monetative etwa, zu geben. Die Vertreter und Mitarbeiter dieser Institution sollten die Rechte dieser Institution wahren. Denn durch den Umstand, das neu geschöpftes Geld gleich mit Zinsen belastet sind, steigt das Geldvermögen in Relation zum BIP schneller an und geht infolgedessen zum Leidwesen der arbeitenden Bevölkerung, die diese Zinsbelastung erbringen muss. Denn die Zinsen, die bei jeder neuen Geldschöpfung verlangt werden, existieren nicht im Geldkreislauf und können somit niemals getilgt werden(würde man alle Schulden bezahlen gebe es kein Vermögen mehr, da mehr Schulden als Vermögen vorhanden ist). Ein Staatsbankrott bzw. eine Wirtschaftskrise ist nur die logische Konsequenz, da einiges Tages die solventen Schuldner ausgehen und man das System dann infolgedessen neustarten muss.
Ein Beispiel:
Wenn 10 Leute sich 1000 Euro zu je 10% leihen, muss mindestens einer sein ganzes Geld verlieren, damit die anderen ihren Verpflichtungen bei der Bank nachkommen können(10% auf 10000 macht 1000, sollte einleuchtend genug sein) Deswegen gibt es auch immer wieder Leute, die unverschuldet in die Schuldenfalle tappen. Bisher halte ich das Vollgeldsystem für am besten geeignet, unser Schuldgeldsystem zu ersetzen.
Grüße,
Truthseeker
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