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Warum Elektromotoren und Hybridantriebe beim Autobau mehr Arbeitsplätze schaffen.

Weshalb stehen die Autofahrer seit Langem weltweit auf Marken wie Mercedes, BMW, Porsche, Audi oder VW? Nicht zuletzt, weil die Autos tolle Motoren und fortschrittliche Getriebe unter der Haube haben. Die Benziner und Diesel, die Viel-Stufen-Automatiken oder die Doppelkupplungsgetriebe gelten als Meisterwerke deutscher Ingenieurskunst. Entsprechend stolz sind von jeher auch die Arbeiter in den Komponentenwerken der Konzerne, wo diese Teile montiert werden.

Doch dann wurde die Ära der Elektromobilität eingeläutet. Unter dem Druck schwindender Ölreserven und strengeren Klimaschutzforderungen bekannten sich Politiker und Autobosse zum Ziel der Elektrifizierung der Antriebe bis hin zum reinen Batterieantrieb, bei dem zumindest während der Fahrt kein CO₂ produziert wird.

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Nun gilt eine Elektromaschine aber als technisch deutlich einfacher als ein Verbrennungsmotor, und anstatt komplexer 6-, 7- oder 8-Gang-Getriebe kommen E-Mobile mit einfachen Übersetzungen aus.

Betriebsräte und IG Metall waren alarmiert, insbesondere auch bei Daimler, wo im Stammwerk Stuttgart-Untertürkheim, in Berlin und Kölleda gut 6.000 Menschen Motoren und Getriebe zusammenbauen.

Wenn durch den Siegeszug der Elektromobilität Verbrennungsmotoren und aufwendige Getriebe obsolet werden, werden dann auch die Beschäftigten in den Motoren- und Getriebewerken entbehrlich? Das fragten sich Betriebsratschef Erich Klemm und Kollegen.

Jetzt haben sie eine Antwort. Und die ist mehr als überraschend. Wenn man heute idealtypisch etwa 6.000 Leute braucht, um eine Million Antriebseinheiten aus Motor und Getriebe zu fertigen, dann werden dazu im Jahr 2030 etwa 7.200 Beschäftigte nötig sein.

Zu diesem Ergebnis kommt die gerade vorgelegte Studie »ELAB – Elektromobilität und Beschäftigung«. Dahinter stehen gleich drei renommierte Forschungsinstitute: das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO, das Institut für Fahrzeugkonzepte des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und das sozialwissenschaftliche IMU Institut. Die haben seit Ende 2010 im Auftrag von Daimler-Vorstand und Betriebsrat, Hans-Böckler-Stiftung sowie der IG Metall Baden-Württemberg an dem Thema gearbeitet. In allen durchgerechneten Szenarien, wenn sich etwa Batterieautos oder Brennstoffzellen schneller durchsetzten, steige die Beschäftigung zumindest leicht an, resümierte Dieter Spath, der Leiter des Fraunhofer-Instituts.

Leserkommentare
  1. Reichweite ,Akkus ,Preise und für Umweltschützer die Entsorgung lassen alles in einem ganz anderen Licht erscheinen!
    Mal ganz abgesehen von einem Nutzen für Urlaubfahrten
    und dem Anschaffungspreis.
    Wer ausser Firmen,die Abschreibungsobjekte brauchen und
    einiger Umweltbewußte kaufen das?

    2 Leserempfehlungen
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    Und die Kosten dürften stückzahlabhängig sinken. Und zwar unter die Kosten für Autos, die mit einem komplizierten und technisch aufwendigen Antriebsmix aufwarten.

    Aber durch diesen Artikel dürfte jetzt jedem klar sein, dass und warum diese Alternative erhebliche Probleme haben wird, sich gegen den Widerstand von Autolobby, Gewerkschaft und Politik durchzusetzen.

    • E.Wald
    • 14.07.2012 um 14:29 Uhr

    die ausschließlich bis immer kurze Wege fahren, also spontan z.B.:
    Pizzadienste, ambulante Altenpflege (letztere haben sogar Pausen zum Aufladen), alle Firmen, die in ihrer Umgebung Kundendienst anbieten (z.B. Handwerker), Paare, bei denen einer mit Zweitauto zum Arbeitsplatz pendelt
    Das soll kein Markt sein?

    Knackpunkt ist der Anschaffungspreis, bei dem ich für reine E-Autos eigentlich keinen Grund sehe, warum das in der Masse teurer sein soll als ein Verbrennungsmotor.

    Die Brennstoffzelle ist kurz vor der Serienreife und kann in großen Stückzahlen durchaus zum Preis eines Dieselhybriden hergestellt werden.
    Akzeptabler Preis, ausreichende Reichweite, keine Emissionen während der Fahrt. Eine Utopie? Vielleicht, denn noch fehlt es an Wasserstofftankstellen. Aber denken wir mal eine Ecke weiter. Wir wissen heute bei günstigen Wetterlagen nicht wohin mit unserem Solar oder Windstrom. Elektrolyse ist denkbar einfach. Aber wo kämen wir hin, wenn jeder mit dem überschüssigen Strom seiner Photovoltaikanlage seinen eigenen Kraftstoff herstellen würde? Oder gar sein Haus damit beheizen täte, denn es gibt bereits die ersten Brennstoffzellen zu diesem Zweck auf dem Markt. Die Erdölindustrie würde einen Teil ihrer Einnahmen verlieren und der Fiskus würde ebenfalls hohe Einbußen hinnehmen müssen.
    Die Technik ist da, wir müssen sie nur einsetzen.

    • Karl63
    • 14.07.2012 um 17:09 Uhr

    war in der Rubrik "Wissen" vor einigen Wochen ein Foto eines Taxis aus China, welches bei einem Unfall schwer beschädigt wurde. Wie auf dem Bild klar zu erkennen, wurde die Karosserie am Heck massiv gestaucht, was dann zu einem Kurzschluss in den Akkus führte - mit höchst fatalen Folgen für die Insassen.
    Skeptiker werden jetzt schlussfolgern: "seht her es bringt Gefahren mit sich, die wir noch nicht beherrschen". Was dieser Artikel dann vermittelt ist, die Chinesen sind längst dabei, rein elektrisch betriebene Taxis im Alltag zu erproben.
    Kaum jemand der hierzulande ein Handy benutzt macht sich Gedanken darüber, was in Asien an Entwicklungsarbeit in Sachen Akkus geleistet wurde, damit die Dinger derart kompakt und leistungsfähig sind. Insofern ist mit Asien durchaus zu rechnen wenn es darum geht, Akkus für Autos zu entwickeln, die deutlich leistungsfähiger sind als alles, was momentan so verfügbar ist.
    Man könnte es auch so formulieren: wenn die Europäische Autoindustrie keinerlei ausreichendes Interesse daran zeigt Akkus zu entwickeln, die ein deutlich besseres Preis-/ Leistungsverhältnis erbringen, dann werden dies andere tun.

    Und die Kosten dürften stückzahlabhängig sinken. Und zwar unter die Kosten für Autos, die mit einem komplizierten und technisch aufwendigen Antriebsmix aufwarten.

    Aber durch diesen Artikel dürfte jetzt jedem klar sein, dass und warum diese Alternative erhebliche Probleme haben wird, sich gegen den Widerstand von Autolobby, Gewerkschaft und Politik durchzusetzen.

    • E.Wald
    • 14.07.2012 um 14:29 Uhr

    die ausschließlich bis immer kurze Wege fahren, also spontan z.B.:
    Pizzadienste, ambulante Altenpflege (letztere haben sogar Pausen zum Aufladen), alle Firmen, die in ihrer Umgebung Kundendienst anbieten (z.B. Handwerker), Paare, bei denen einer mit Zweitauto zum Arbeitsplatz pendelt
    Das soll kein Markt sein?

    Knackpunkt ist der Anschaffungspreis, bei dem ich für reine E-Autos eigentlich keinen Grund sehe, warum das in der Masse teurer sein soll als ein Verbrennungsmotor.

    Die Brennstoffzelle ist kurz vor der Serienreife und kann in großen Stückzahlen durchaus zum Preis eines Dieselhybriden hergestellt werden.
    Akzeptabler Preis, ausreichende Reichweite, keine Emissionen während der Fahrt. Eine Utopie? Vielleicht, denn noch fehlt es an Wasserstofftankstellen. Aber denken wir mal eine Ecke weiter. Wir wissen heute bei günstigen Wetterlagen nicht wohin mit unserem Solar oder Windstrom. Elektrolyse ist denkbar einfach. Aber wo kämen wir hin, wenn jeder mit dem überschüssigen Strom seiner Photovoltaikanlage seinen eigenen Kraftstoff herstellen würde? Oder gar sein Haus damit beheizen täte, denn es gibt bereits die ersten Brennstoffzellen zu diesem Zweck auf dem Markt. Die Erdölindustrie würde einen Teil ihrer Einnahmen verlieren und der Fiskus würde ebenfalls hohe Einbußen hinnehmen müssen.
    Die Technik ist da, wir müssen sie nur einsetzen.

    • Karl63
    • 14.07.2012 um 17:09 Uhr

    war in der Rubrik "Wissen" vor einigen Wochen ein Foto eines Taxis aus China, welches bei einem Unfall schwer beschädigt wurde. Wie auf dem Bild klar zu erkennen, wurde die Karosserie am Heck massiv gestaucht, was dann zu einem Kurzschluss in den Akkus führte - mit höchst fatalen Folgen für die Insassen.
    Skeptiker werden jetzt schlussfolgern: "seht her es bringt Gefahren mit sich, die wir noch nicht beherrschen". Was dieser Artikel dann vermittelt ist, die Chinesen sind längst dabei, rein elektrisch betriebene Taxis im Alltag zu erproben.
    Kaum jemand der hierzulande ein Handy benutzt macht sich Gedanken darüber, was in Asien an Entwicklungsarbeit in Sachen Akkus geleistet wurde, damit die Dinger derart kompakt und leistungsfähig sind. Insofern ist mit Asien durchaus zu rechnen wenn es darum geht, Akkus für Autos zu entwickeln, die deutlich leistungsfähiger sind als alles, was momentan so verfügbar ist.
    Man könnte es auch so formulieren: wenn die Europäische Autoindustrie keinerlei ausreichendes Interesse daran zeigt Akkus zu entwickeln, die ein deutlich besseres Preis-/ Leistungsverhältnis erbringen, dann werden dies andere tun.

  2. Man stellt sich vor, dass die Industrie einem Trend folgt, um den Anschluss an internationale Entwicklungen nicht zu verpassen, und erfährt dann, dass der Betriebsrat erst einmal "alarmiert" ist, weil Arbeitsplätze verloren gehen könnten.

    Ich will gar nicht überlegen, was bei so einer Einstellung schon alles verpasst wurde. Durch Behinderung der industriellen Entwicklung wird man bestimmt keine Arbeitsplätze erhalten.

    War es nicht früher auch einmal so, dass die Gewerkschaften mit ihren Weiterbildungskursen prima an der Arbeitslosigkeit verdient haben und deshalb gar nicht an neuen Strukturen interessiert waren, die diese Einkunftsquelle hätten versiegen lassen?

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    Ihr Gewerkschaftsbashing ist für mich nicht nachzuvollziehen.
    Es ist m.E. durchaus sinvoll, rechtzeitig alarmiert zu sein und sich rechtzeitig Gedanken zu machen, wie man zukünftig mit neuen Herausforderungen umgeht.
    Und Qualifizierungsprogramme für die betroffenen Mitarbeiter, damit sie mit der neuen Technik Schritt halten und sich darin behaupten können, sind nun das Dümmste wirklich nicht.

    Gibt es nicht zu denken, dass eines der Unternehmen, das jahrzehntelang aufgrund seiner 'Gewerkschaftsverseuchung' gegeiselt wird, nämlich VW, derzeit mit der Krise und den neuen Anforderungen mit am besten zurechtkommt?

    Das liegt sicher zum einen an der unternehmerischen und technischen Kompetenz und Weitsicht eines Ferdinand Piech und eines Martin Winterkorn (und anderen), zum anderen aber auch an einem ebenso kompetent und verantwortungsbewusst agierenden Betriebsrat.

    Und sowohl Piech als auch Winterkorn wissen das und wissen dies - da seien Sie sich sicher - zu schätzen.

    Man kann bei unterschiedlichen Ansätzen gegeneinander ein Produkt verhindern. Man kann aber - und das ist besser - diese Ansätze auch zusammenführen, einen Konsens finden und gemeinsam eins herstellen - und zwar ein ordentliches.

    Ihr Gewerkschaftsbashing ist für mich nicht nachzuvollziehen.
    Es ist m.E. durchaus sinvoll, rechtzeitig alarmiert zu sein und sich rechtzeitig Gedanken zu machen, wie man zukünftig mit neuen Herausforderungen umgeht.
    Und Qualifizierungsprogramme für die betroffenen Mitarbeiter, damit sie mit der neuen Technik Schritt halten und sich darin behaupten können, sind nun das Dümmste wirklich nicht.

    Gibt es nicht zu denken, dass eines der Unternehmen, das jahrzehntelang aufgrund seiner 'Gewerkschaftsverseuchung' gegeiselt wird, nämlich VW, derzeit mit der Krise und den neuen Anforderungen mit am besten zurechtkommt?

    Das liegt sicher zum einen an der unternehmerischen und technischen Kompetenz und Weitsicht eines Ferdinand Piech und eines Martin Winterkorn (und anderen), zum anderen aber auch an einem ebenso kompetent und verantwortungsbewusst agierenden Betriebsrat.

    Und sowohl Piech als auch Winterkorn wissen das und wissen dies - da seien Sie sich sicher - zu schätzen.

    Man kann bei unterschiedlichen Ansätzen gegeneinander ein Produkt verhindern. Man kann aber - und das ist besser - diese Ansätze auch zusammenführen, einen Konsens finden und gemeinsam eins herstellen - und zwar ein ordentliches.

  3. Und die Kosten dürften stückzahlabhängig sinken. Und zwar unter die Kosten für Autos, die mit einem komplizierten und technisch aufwendigen Antriebsmix aufwarten.

    Aber durch diesen Artikel dürfte jetzt jedem klar sein, dass und warum diese Alternative erhebliche Probleme haben wird, sich gegen den Widerstand von Autolobby, Gewerkschaft und Politik durchzusetzen.

    3 Leserempfehlungen
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    "Und die Kosten dürften stückzahlabhängig sinken."

    Leider nicht, da der Preis vor allem durch Rohstoffkosten bestimmt ist. Ca. 1/3 des Preises macht das Platin aus, das in großen Mengen leider eher teurer denn billiger wird.

    Selbst wenn die Restkosten marginalisiert würden und die Patente ausliefen (die momentan auch ca. 1/3 der Kosten verursachen) kann die PEM-Brennstoffzelle nicht auf den Preis eines Verbrennungsmotors kommen.

    Mercedes verkauft seinen F-Cell nur deswegen so günstig, weil er intern quersubventioniert wird um das Gesetz mit dem Flottenverbrauch einzuhalten. Da ist es weit günstiger die geplanten 1000 F-Cells mit geschätzt jeweils 200 000 Euro zu subventionieren als die Verbrennungsmotoren der gesamten Sortiments umzubauen. Diese geschätzte 200 Millionen ist alleine schon der Imagegewinn wert, den Mercedes durch den F-Cell erhält.

    Die Brennstoffzelle wird sich erst durchsetzen, wenn der Benzinpreis so hoch ist, dass die Anschaffungskosten einer Brennstoffzelle weniger schmerzhaft sind als die Unterhaltskosten eines Benziners - oder wenn sich ein anderer Typ als die PEM durchsetzt.

    • joG
    • 14.07.2012 um 16:02 Uhr

    .... G.W.Bush bevorzugte Aggregat. Er hat enorme Vorteile, wenn wir weiterhin an die technologischen Fortschritte der letzten Jahre anknüpfen können. Auch ist der Anfall von Abfällen offenbar erträglicher als bei Batterien.

    "Und die Kosten dürften stückzahlabhängig sinken."

    Leider nicht, da der Preis vor allem durch Rohstoffkosten bestimmt ist. Ca. 1/3 des Preises macht das Platin aus, das in großen Mengen leider eher teurer denn billiger wird.

    Selbst wenn die Restkosten marginalisiert würden und die Patente ausliefen (die momentan auch ca. 1/3 der Kosten verursachen) kann die PEM-Brennstoffzelle nicht auf den Preis eines Verbrennungsmotors kommen.

    Mercedes verkauft seinen F-Cell nur deswegen so günstig, weil er intern quersubventioniert wird um das Gesetz mit dem Flottenverbrauch einzuhalten. Da ist es weit günstiger die geplanten 1000 F-Cells mit geschätzt jeweils 200 000 Euro zu subventionieren als die Verbrennungsmotoren der gesamten Sortiments umzubauen. Diese geschätzte 200 Millionen ist alleine schon der Imagegewinn wert, den Mercedes durch den F-Cell erhält.

    Die Brennstoffzelle wird sich erst durchsetzen, wenn der Benzinpreis so hoch ist, dass die Anschaffungskosten einer Brennstoffzelle weniger schmerzhaft sind als die Unterhaltskosten eines Benziners - oder wenn sich ein anderer Typ als die PEM durchsetzt.

    • joG
    • 14.07.2012 um 16:02 Uhr

    .... G.W.Bush bevorzugte Aggregat. Er hat enorme Vorteile, wenn wir weiterhin an die technologischen Fortschritte der letzten Jahre anknüpfen können. Auch ist der Anfall von Abfällen offenbar erträglicher als bei Batterien.

  4. E-Mobile kommen mir manchmal vor, wie bei Civilisation 4, die Atombombe. Erst mit riesen tam tam entwickelt, und dann verboten, und wieder verschrottet. Zum glück fahren Kinder immer noch gerne Auto Skuter, und gehen auf dem Rummel, und nichts da stinkt nach abgasen, wenn er nicht mitten in Berlin ist, der Vergnügungspark.

    • E.Wald
    • 14.07.2012 um 14:29 Uhr

    die ausschließlich bis immer kurze Wege fahren, also spontan z.B.:
    Pizzadienste, ambulante Altenpflege (letztere haben sogar Pausen zum Aufladen), alle Firmen, die in ihrer Umgebung Kundendienst anbieten (z.B. Handwerker), Paare, bei denen einer mit Zweitauto zum Arbeitsplatz pendelt
    Das soll kein Markt sein?

    Knackpunkt ist der Anschaffungspreis, bei dem ich für reine E-Autos eigentlich keinen Grund sehe, warum das in der Masse teurer sein soll als ein Verbrennungsmotor.

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    • RGFG
    • 14.07.2012 um 15:11 Uhr

    Reichweite ist überwiegend ein 'gefühltes Problem', wie die Studien der Hersteller zeigen.

    Und was Absatz und Preis betrifft: Man wird tatsächlich mit einem eng begrenzten Markt starten, die Technologie massentauglich machen und dann - wenn der Benzinpreis stärker steigt - hoffentlich soweit sein, die Masse des Marktes abzudecken.

    Und darin liegt ein bisschen die Crux des ganzen, weil die relativ geringen Stückzahlen anfänglich die nicht ganz unbeträchtlichen Investitionen schultern müssen. Fahrzeuge ohne Rendite auf den Markt zu bringen kann sich kein Hersteller mehr leisten.

    Ein Handwerker mal an einen Tag zufällig mal zu ein paar Kunden mehr raus muss oder wenn diese zufällig mal etwas weiter auseinander wohnen, kann man durchaus schon ein Problem bekommen. Ferner muss er unter umständen relativ viel Ausrüstung dabei haben, welche nicht in einen kleinen Elektroauto passen. Auch für abulante Altenpleger ist es auch nicht gerade praktisch. Gerade wo man kurzfristig flexibel sein muss, stellen Elektroautos keine Alternative dar.
    Was Pendler betrifft, so haben sie diverse Alternativen die billiger sind: Häufig können sie Öffentliche Nahverkehr nutzen, ein Fahrrad nehmen oder ein Motorrad oder wenn es schon ein Auto sein soll, einen billigen Gebrauchten, Car-Sharing etc.. Für Leute die wenig fahren gibt es genug Alternativen.
    Ferner haben sehr viele Menschen keine Möglichkeit, ihr Auto aufzuladen. Es ist ja nicht so, dass an jedem Parkplatz eine Steckdose ist.
    Nach dem jetzigen Standpunkt haben Elektroautos keine Vorteile zu normalen Autos.
    Es gibt letztlich nur einen Grund ein Elektroauto zu kaufen: Es ist cooler als ein herkömmliches Auto. Ein guter Vergleich ist das I-Phone. Als es auf dem Markt kam, war es nicht das beste und innovativste "Smartphone" und sehr teuer. Aber es war cool. Es wollten viele Leute haben, sodass es billiger geworden ist, neue Funktionen kamen und Konkurenzprodukte entstanden. Eine ähnliche Entwicklung ist auch beim Elektroautos möglich. Sie würde aber länger dauern, da das Produkt deutlich teurer ist.

    • RGFG
    • 14.07.2012 um 15:11 Uhr

    Reichweite ist überwiegend ein 'gefühltes Problem', wie die Studien der Hersteller zeigen.

    Und was Absatz und Preis betrifft: Man wird tatsächlich mit einem eng begrenzten Markt starten, die Technologie massentauglich machen und dann - wenn der Benzinpreis stärker steigt - hoffentlich soweit sein, die Masse des Marktes abzudecken.

    Und darin liegt ein bisschen die Crux des ganzen, weil die relativ geringen Stückzahlen anfänglich die nicht ganz unbeträchtlichen Investitionen schultern müssen. Fahrzeuge ohne Rendite auf den Markt zu bringen kann sich kein Hersteller mehr leisten.

    Ein Handwerker mal an einen Tag zufällig mal zu ein paar Kunden mehr raus muss oder wenn diese zufällig mal etwas weiter auseinander wohnen, kann man durchaus schon ein Problem bekommen. Ferner muss er unter umständen relativ viel Ausrüstung dabei haben, welche nicht in einen kleinen Elektroauto passen. Auch für abulante Altenpleger ist es auch nicht gerade praktisch. Gerade wo man kurzfristig flexibel sein muss, stellen Elektroautos keine Alternative dar.
    Was Pendler betrifft, so haben sie diverse Alternativen die billiger sind: Häufig können sie Öffentliche Nahverkehr nutzen, ein Fahrrad nehmen oder ein Motorrad oder wenn es schon ein Auto sein soll, einen billigen Gebrauchten, Car-Sharing etc.. Für Leute die wenig fahren gibt es genug Alternativen.
    Ferner haben sehr viele Menschen keine Möglichkeit, ihr Auto aufzuladen. Es ist ja nicht so, dass an jedem Parkplatz eine Steckdose ist.
    Nach dem jetzigen Standpunkt haben Elektroautos keine Vorteile zu normalen Autos.
    Es gibt letztlich nur einen Grund ein Elektroauto zu kaufen: Es ist cooler als ein herkömmliches Auto. Ein guter Vergleich ist das I-Phone. Als es auf dem Markt kam, war es nicht das beste und innovativste "Smartphone" und sehr teuer. Aber es war cool. Es wollten viele Leute haben, sodass es billiger geworden ist, neue Funktionen kamen und Konkurenzprodukte entstanden. Eine ähnliche Entwicklung ist auch beim Elektroautos möglich. Sie würde aber länger dauern, da das Produkt deutlich teurer ist.

  5. Ihr Gewerkschaftsbashing ist für mich nicht nachzuvollziehen.
    Es ist m.E. durchaus sinvoll, rechtzeitig alarmiert zu sein und sich rechtzeitig Gedanken zu machen, wie man zukünftig mit neuen Herausforderungen umgeht.
    Und Qualifizierungsprogramme für die betroffenen Mitarbeiter, damit sie mit der neuen Technik Schritt halten und sich darin behaupten können, sind nun das Dümmste wirklich nicht.

    Gibt es nicht zu denken, dass eines der Unternehmen, das jahrzehntelang aufgrund seiner 'Gewerkschaftsverseuchung' gegeiselt wird, nämlich VW, derzeit mit der Krise und den neuen Anforderungen mit am besten zurechtkommt?

    Das liegt sicher zum einen an der unternehmerischen und technischen Kompetenz und Weitsicht eines Ferdinand Piech und eines Martin Winterkorn (und anderen), zum anderen aber auch an einem ebenso kompetent und verantwortungsbewusst agierenden Betriebsrat.

    Und sowohl Piech als auch Winterkorn wissen das und wissen dies - da seien Sie sich sicher - zu schätzen.

    Man kann bei unterschiedlichen Ansätzen gegeneinander ein Produkt verhindern. Man kann aber - und das ist besser - diese Ansätze auch zusammenführen, einen Konsens finden und gemeinsam eins herstellen - und zwar ein ordentliches.

  6. die genannten Marken haben, sind gute PR Abteilungen die diese Marken als Status verkaufen und einen Ruf den sich die Autobauer zu Zeiten des Wirtschaftswunders erarbeitet haben und von dem seit 20 Jahren gezerrt wird.

    Würde nie eine der genannten Marken kaufen, wenn ich ein bezahlbares und reperaturfreies Auto haben möchte.

    Wenn ich dt. Autobauer wäre würde ich mir sorgen um meinen Arbeitsplatz machen.

    a) die Gehälter und rechtlichen Rahmenbedingungen sind im Ausland billiger und besser, oder warum produdziert BMW in Spartanburg oder warum baut der Rest große Werke in Asien. Die Opelaner werden die Ersten sein, die es trifft und die haben meines Wissen nach schon gute Hybriden am Start

    b) Weltweit werden sich immer weniger Leute Autos leisten können, und auch in den Schwellenländern wie z.B. in China sind die Verkaufzahlen nicht mehr so prickelnd.

    c) die anderen sind weiter und schneller, wenn es darum geht Autos für den Massenmarkt zu produziern.

    Aber wie oft glaubt auch der Autor, dass am dt. Wesen die Welt genesen wird, leider sind die Dt. nur noch Mittelmaß, denn dank der Reformen und der 68 Ideologien wurde die Ressource die D im Übermaß hatte aka Wissen sukzessive abgebaut und das wieder hervorzubringen wird schwer.

    Trotzdem wollen wir mal hoffen, dass die Deutsche vlt doch noch die Kurve kriegen und wieder zu einem Land der Dichter und vor allen Dingen Denker werden. Da die Bildngselite das Land jedoch scharenweise verlässt, habe ich da nicht viel Hoffnung.

    2 Leserempfehlungen
    • RGFG
    • 14.07.2012 um 15:11 Uhr

    Reichweite ist überwiegend ein 'gefühltes Problem', wie die Studien der Hersteller zeigen.

    Und was Absatz und Preis betrifft: Man wird tatsächlich mit einem eng begrenzten Markt starten, die Technologie massentauglich machen und dann - wenn der Benzinpreis stärker steigt - hoffentlich soweit sein, die Masse des Marktes abzudecken.

    Und darin liegt ein bisschen die Crux des ganzen, weil die relativ geringen Stückzahlen anfänglich die nicht ganz unbeträchtlichen Investitionen schultern müssen. Fahrzeuge ohne Rendite auf den Markt zu bringen kann sich kein Hersteller mehr leisten.

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