Martenstein: "Müssen sie sich bei 'Pro Vorhaut' zwangsberaten lassen?"
Harald Martenstein über das Urteil zu Beschneidungen
Dies ist der lang erwartete Schwerpunkt zum Thema »Penis«. Ein deutsches Gericht hat verkündet, dass es gegen die Menschenrechte verstößt, wenn kleine Jungs beschnitten werden. Insofern verstoßen sowohl der Islam als auch das Judentum gegen die Menschenrechte. Der Knabe könne die Maßnahme ja später nicht rückgängig machen, irreparabel, sagt das Gericht. Die Eltern haben über seinen Kopf hinweg entschieden.
Ich glaube, dass die deutsche Justiz über die Möglichkeiten der modernen plastischen Chirurgie nicht informiert ist. Natürlich kann man sich da, falls man unbedingt möchte, heutzutage wieder was annähen lassen. Vielleicht ein Stück eigener Haut, vom Po, würde ich vorschlagen, oder man nimmt einen Spender. Ich glaube, dass viele Geringverdiener bereit sind, sich für ein angemessenes Honorar als Spender zur Verfügung zu stellen, eventuell ist das sogar ein Rettungsschirm für das tapfere Volk der Griechen. Die Eltern müssen die Transplantation dann bezahlen, falls ein zum jüdischen Manne oder Muslim herangereifter Junge die Justiz bemüht.
Es scheint aber selten gemacht zu werden, obwohl es immer wieder Juden gibt, die zum Christentum übertreten. Vielleicht wird das nur nicht publik, es ist ja doch relativ intim. Bei Bob Dylan, der erst Jude war und dann Christ wurde, halte ich es für möglich, dass er einen Eingriff hat vornehmen lassen. Dies würde erklären, dass er bei Konzerten oft so griesgrämig wirkt, sein Transplantat drückt und zwickt ihn sehr wahrscheinlich.
Die Religionen sind vor langer Zeit entstanden, deshalb sind sie altertümlich. Jede von ihnen enthält Elemente, die zu den heutigen rundum aufgeklärten Mehrheitsmeinungen nicht passen. Zur Freiheit gehört aber auch das Recht, sich innerhalb gewisser Grenzen gegen die Gegenwart und für die Vergangenheit zu entscheiden. Wer anfängt, religiöse Riten zu verbieten, kann Religion gleich insgesamt für verboten erklären. Für Menschenopfer, Steinigungen und Ähnliches gilt das natürlich nicht, auch die Genitalverstümmelung von Mädchen ist etwas anderes und zu Recht verboten. Das Risiko von Beschneidungen ist klein, auch Christen und Atheisten lassen das machen, und gar nicht mal selten, weil es Vorteile hat und medizinische Gründe geben kann. Bei einem Verbot des Eingriffs werden Muslime und Juden sich gewiss massenhaft auf die medizinische Indikation berufen, womöglich müssen sie sich bei »Pro Vorhaut« zwangsberaten lassen.
Wo kommen wir hin, wenn Eltern keine unwiderruflichen Entscheidungen für ihre Kinder mehr treffen dürfen? Soll der Staat entscheiden, ob ein Kind in der Stadt aufwächst oder auf dem Land, ob es Klavier lernt oder in den Religionsunterricht geht, ob es mit oder ohne Fernsehen aufwächst? All diese Entscheidungen prägen und sind unwiderruflich, man kann sie aber nicht gut ins Erwachsenenalter verschieben, da lernt man nie mehr perfekt Geige. Auch die Beschneidung im Mannesalter ist, wie ich hörte, keine ganz so einfache Sache.
Zwei Bundespräsidenten haben mit unterschiedlicher Akzentsetzung erklärt, der Islam beziehungsweise die Muslime gehörten zu Deutschland, das Judentum ja sowieso. Nach diesem Richterspruch muss man ergänzen: Juden und Muslime gehören vollständig, bis zu ihrem letzten Zipfelchen, zu Deutschland, wir geben nichts davon her. Wir wollen alles. Und wenn man bedenkt, wie viele Knaben im Laufe der Jahrhunderte offenbar menschenrechtswidrig überall auf der Welt beschnitten worden sind, drängt sich der Gedanke an ein Mahnmal auf, in Zipfelchenform.
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für alles Zwangsbeschnitten, die nicht so glücklich mit ihrer Beschneidung sind, wie es der Autor meint, sie es sein sollten.!
Auch noch in spöttischem Ton, menschenverachtender geht es nicht.
Wie groß wäre der berechtigte Aufschrei, man würde ein bis zwei Drittel erogener Haut an weiblichen Genitalien eine derartige Mißachtung entgegenbringen?
Natürlich gibt es Formen von weiblicher Beschneidung (die die Klitoris aussparen, mir tut es selbst weh das so zu schreiben, aber ich muß es ja irgendwie formulieren), die mit männlicher Beschneidung vergleichbar sind! Das ist keine Meinung, sondern eine anatomische Tatsache.
Wahrscheinlich glaubt der Autor auch, wenn Ratzinger das Zöllibat abschaffte, könnte er die katholische Kirche gleich ganz dichtmachen. Oder wenn Frauen Priester werden dürften.
Ich bin da anderer Meinung, ich glaube an den gesunden Menschenverstand der katholischen Basis sowie auch an Zweifelnde jüdischen und muslimischen Glaubens, die immmer zahlreicher zu zögern anfangen, ob sie ihren Söhnen dies wirklich antun wollen.
Man sollte mal irgendwo eine völlig witzfreie Zone einrichten in der nicht gelacht und nicht geschmunzelt werden darf. Dann wird die Anzahl der Abwehrkräfte im Blut der dort internierten gemessen. Anschließend werden die Teilnehmer gekitzelt. Danach wird die Messung wiederholt.
könnte dieser Vorgang durchaus sein.
Mir fehlt jegliches Verständnis für diese vielen Schamanenbräuche, ob es nun Klitorisverstümmelung, Beschneidung, mehrmaliges Umrunden eines Gesteinsbrockens, Trennen von Milch und Mehl, Fleisch vom Fisch am Freitag, Weihrauchgestank, Säuglingsköpfe mit kaltem Wasser bespritzen, Oblatenessen, Planschen im verdreckten Ganges, und was es sonst noch so Unsinniges gibt.
In vorwissenschaftlicher Zeit mögen diese Rituale ja noch geholfen haben, eine immer schon komplizierte Welt irgendwie zu ordnen.
Hauptsächlich dienten Rituale dazu, Gemeischaftsgefühle in Abgrenzung zu anderen Ritualgruppen zu etablieren.
Heute muss man doch wenigstens anerkennen, dass die Überhöhung des einen Brauches über den anderen doch eine Reihe von Kriegen und Vernichtung derjenigen gebracht haben, die die jeweils falschen Rituale praktiziert haben.
Je nach Waffenstärke wurde aus dem einen Brauch der Brauch der Ungläubigen oder der Brauch der Heiden. Je nachdem, wie es beliebte.
Die derzeitige Kritik an dem Beschneidungsritual greift deshalb zu kurz.
Es steht zu hoffen, dass Rituale als Ganzes und grundsätzlich debattiert werden.
Ob es jetzt am Säuglingszeppes ordentlich zwickt, man in Mekka totgetrampelt wird, oder man sich die Blattern in der Gangesbrühe holt, ist dabei nicht unerheblich.
Man sollte mal irgendwo eine völlig witzfreie Zone einrichten in der nicht gelacht und nicht geschmunzelt werden darf. Dann wird die Anzahl der Abwehrkräfte im Blut der dort internierten gemessen. Anschließend werden die Teilnehmer gekitzelt. Danach wird die Messung wiederholt.
könnte dieser Vorgang durchaus sein.
Mir fehlt jegliches Verständnis für diese vielen Schamanenbräuche, ob es nun Klitorisverstümmelung, Beschneidung, mehrmaliges Umrunden eines Gesteinsbrockens, Trennen von Milch und Mehl, Fleisch vom Fisch am Freitag, Weihrauchgestank, Säuglingsköpfe mit kaltem Wasser bespritzen, Oblatenessen, Planschen im verdreckten Ganges, und was es sonst noch so Unsinniges gibt.
In vorwissenschaftlicher Zeit mögen diese Rituale ja noch geholfen haben, eine immer schon komplizierte Welt irgendwie zu ordnen.
Hauptsächlich dienten Rituale dazu, Gemeischaftsgefühle in Abgrenzung zu anderen Ritualgruppen zu etablieren.
Heute muss man doch wenigstens anerkennen, dass die Überhöhung des einen Brauches über den anderen doch eine Reihe von Kriegen und Vernichtung derjenigen gebracht haben, die die jeweils falschen Rituale praktiziert haben.
Je nach Waffenstärke wurde aus dem einen Brauch der Brauch der Ungläubigen oder der Brauch der Heiden. Je nachdem, wie es beliebte.
Die derzeitige Kritik an dem Beschneidungsritual greift deshalb zu kurz.
Es steht zu hoffen, dass Rituale als Ganzes und grundsätzlich debattiert werden.
Ob es jetzt am Säuglingszeppes ordentlich zwickt, man in Mekka totgetrampelt wird, oder man sich die Blattern in der Gangesbrühe holt, ist dabei nicht unerheblich.
Religiöse Riten kann man selber ausüben und man kann andere darin einbeziehen, solange man sie beeinflusst, aber nicht seelisch oder körperlich beschädigt. Genau das ist aber bei der Beschneidung der Fall.
Hierzulande ist die körperliche Züchtigung aus guten Gründen verboten - wie soll man künftig dagegen argumentieren, wenn sogar die Körperverletzung, wenn nur religiös begründet, erlaubt sein soll.
Friedrich II soll gesagt haben "... kann jeder nach seiner Facon seluig werden". Andere nach der eigenen Facon selig machen wollen, das liegt in der Zeit vor der Aufklärung oder in der Zeit der Diktatur.
wurde aus guten Gründen verboten. Dort könnte man ja auch argumentieren, dass es jahrtausende lang praktiziert wurde.
Wo sollte eine Logik darin liegen, dass die Eltern ihre Kinder zwar nicht schlagen, aber dafür verstümmeln dürfen?
wurde aus guten Gründen verboten. Dort könnte man ja auch argumentieren, dass es jahrtausende lang praktiziert wurde.
Wo sollte eine Logik darin liegen, dass die Eltern ihre Kinder zwar nicht schlagen, aber dafür verstümmeln dürfen?
Das Recht auf Ausübung religiöser Riten darf in keinem Fall das elementare Menschenrecht auf körperliche Unversehrtheit beschneiden bzw. einschränken. Darüber gibt es keine Diskussion!
Die Forderungen der muslimischen Verbände zeigen, inwieweit Muslime bereit sind, die hiesige Rechtsordnung vorbehaltlos anzuerkennen.
Darum ist die Beschneidungsdebatte wichtig, sie klärt die Fronten und ist die Nagelprobe für die Gesetzestreue.
...wie ist es mit Ohrringen/Ohrsteckern für kleine Mädchen? Hat dagegen schon mal jemand geklagt?
Zu meinem aufrichtigen Bedauern muss ich darauf aufmerksam machen, dass das Grundgesetz zwar das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit feststellt (Art 2, Abs. 2); in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte (in Art. 3) und und in der Europäischen Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten (in Art. 2) aber nur vom Recht auf Leben die Rede ist.
Dagegen wird Religionsfreiheit einschließlich des Rechts, religiöse Gebräuche und Riten auszuüben, sowohl in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte (Art. 18) als auch in der Europäischen Konvention (Art. 9, Abs. 1) als Menschenrecht festgestellt.
Der wesentliche Grund für das Fehlen eines Menschenrechts auf körperliche Unversehrheit ist natürlich, dass im internationalen Recht nur das vereinbart werden kann, was für alle an der Ausgestaltung des internationalen Recht teilnehmenden Staaten akzeptabel ist.
Auf der Grundlage der beiden genannten Rechtsquellen kann wohl für eines Vorrang des Rechts auf Religionsfreiheit argumentiert werden - auch wenn das für die Rechtsordnung säkularisierter Staaten nicht völlig befriedigt.
...wie ist es mit Ohrringen/Ohrsteckern für kleine Mädchen? Hat dagegen schon mal jemand geklagt?
Zu meinem aufrichtigen Bedauern muss ich darauf aufmerksam machen, dass das Grundgesetz zwar das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit feststellt (Art 2, Abs. 2); in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte (in Art. 3) und und in der Europäischen Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten (in Art. 2) aber nur vom Recht auf Leben die Rede ist.
Dagegen wird Religionsfreiheit einschließlich des Rechts, religiöse Gebräuche und Riten auszuüben, sowohl in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte (Art. 18) als auch in der Europäischen Konvention (Art. 9, Abs. 1) als Menschenrecht festgestellt.
Der wesentliche Grund für das Fehlen eines Menschenrechts auf körperliche Unversehrheit ist natürlich, dass im internationalen Recht nur das vereinbart werden kann, was für alle an der Ausgestaltung des internationalen Recht teilnehmenden Staaten akzeptabel ist.
Auf der Grundlage der beiden genannten Rechtsquellen kann wohl für eines Vorrang des Rechts auf Religionsfreiheit argumentiert werden - auch wenn das für die Rechtsordnung säkularisierter Staaten nicht völlig befriedigt.
... dass hier ständig über Religionsfreiheit gesprochen wird. Ich bin konfessionslos, stehe aber voll hinter der Beschneidung. Es gibt kein Trauma!! Was soll das sein? Dass die Kinder noch Jahre nach der Beschneidung einen psychischen Schaden davon tragen? Der Artikel ist vollkommen in Ordnung. Ich denke, dass die Richter ziemlich befangen sind von diesem Thema.
Wenn ein Kind gegen seinen Willen geimpft wird, dann ist das ebenfalls eine Beschneidung seines Willens. Ihm werden Krankheitserreger in den Körper gejagt. Die Impfung wird für viele Menschen als ein ernster Eingriff empfunden. Ach, sei das Thema geschenkt! Lesen Sie sich die Gegenargumente einer Impfung im Internet durch. Diese Impfgegner haben aber keine starke Lobby. Vor allem deswegen nicht, weil Impfungen nachweislich doch sehr hilfreich sind.
Und so sehe ich das auch mit der Beschneidung, wo es zudem viel weniger Komplikationen gibt.
Mein Sohn ist beschnitten, auch wenn es hier eine parallele zwischen mir und dem Islam und dem Judentum geben sollte. Ich habe mich als Vater dafür entschieden, weil ich der Meinung bin, dass zu einer gesundheitsfördernden Impfung auch die Beschneidung gehört, die nachweislich dem Körper mehr bringt, als dass sei ihm schadet:
1) Besserer HIV-Schutz bei ungeschütztem GV (auch wenn ich ihm sage, er soll es lieber sein lassen, wer hat das von uns noch nicht gemacht).
2) Geringe Wahrscheinlichkeit einer Peniskrebs-Erkrankung
[weitere Argumente folgen]
...Sie schreiben:
"Ich habe mich als Vater dafür entschieden..."
Sie rechneten damit, dass ihr Sohn hygienische Selbstverständlichkeiten nicht so ernst nimmt; Sie nahmen im Vorfeld schon sein vermutetes sexuelles Verhalten zum Anlass ihn als Kleinkind zu verstümmeln. Hätten Sie eine Tochter, hätten Sie ihr auch die Brüste amputieren lassen, um das Brustkrebsrisiko im Erwachsenenalter zu minimieren? Ich halte Ihre Argumentation für vorgeschoben. Eine Beschneidung ist eine chirurgische, körperliche Veränderung eines Menschen, der sich nicht dagegen wehren kann. Bei der Beschneidung geht es in den wenigsten Fällen um eine medizinische Indikation. Ein Großteil der Beschneidungen hat einen religiösen Hintergrund und medizinische Notwendigkeiten werden in dieser Diskussion lediglich als Scheinargument vorgeschoben. Religiöse Machtausübung ist per se schlecht und zu verachten - und das gilt sowohl für Beschneidungen von Kindern, als auch für die Taufe.
Und nun wollen Sie mir bestimmt auch erzählen, dass in den die folgenden Kindergesichtern Freudentränen zu sehen sind, oder sie in Jubelschreien ausbrechen, ob ihrer körperlichen Kennzeichnung für eine Religion, die sie noch gar nicht verstehen können...
http://www.welt.de/img/bi...
http://3.bp.blogspot.com/...
http://clarimonde2.files....
Es mag Vorteile einer Beschneidung geben, aber es gibt keine Notwendigkeit. Wenn sie notwendig ist, kann sie ohne Probleme gemacht werden (sowas entsteht etwa durch Unfälle etc.). Aber HIV und Peniskrebs etc. sind alles Erkrankungen die in aller Regel im Erwachsenalter auftreten. Man muss da nicht bei kleinen Kindern vorbeugen. Wer erwachsen ist, soll sich beschneiden lassen, wenn er möchte. Im Übrigen überschätzt Herr Martenstein die chirurgischen Möglichkeiten wohl etwas. Insbesondere wird durch die Beschneidung auch die Empfindlichkeit dieser besagten Teile vermindert. Das mag bei manchen gut sein, bei anderen ist es das vielleicht nicht (es könnte nämlich auch einfach zu lange dauern - länger muss doch nicht zwangsweise besser sein). Wie aber soll man das umkehren?
Das Urteil ist jedenfalls juristisch völlig in Ordnung. Sieht man schon Heileingriffe als (ggf. gerechtfertigte) Körperverletzung, muss gleiches für Eingriffe, die nicht mal heilen, erstrecht gelten. Und aus der Religionsfreiheit der Eltern, auch zusammen mit Art. 6, lässt sich nichts herleiten. Die haben die Sorge für das Kind, aber Art. 4 gilt eben auch für das Kind selbst. Es ist durchaus gut vertretbar, wenn man wenigstens bis zur Jugend des Kindes warten muss. Wenn das Kind selbst entscheiden kann, soll es das tun, vorher sollte man nicht in den Körper eingreifen. Im Übrigen taugt auch Martensteins Vergleich nicht, denn er setzt hier körperliche Eingriffe quasi mit Erziehung gleich. Das muss schief gehen.
... dass das urteil sich ausschließlich auf religiöse beschneidungen bei kindern bezieht.
"Das Landgericht bestätigte, dass die Beschneidung in dem vorliegenden Fall medizinisch fachgerecht vorgenommen worden sei. Es wies außerdem darauf hin, dass Beschneidungen weiterhin legal seien, sofern sie medizinisch geboten seien, etwa aufgrund einer Vorhautverengung."
wie viele hier schon erwähnt haben. für nicht religiöse beschneidungen kann man auch warten bis das kind alt genug ist.
für religiöse beschneidungen sehe ich es genaus so wie das gericht es sieht. ich bin froh, dass mir als kind keine religion aufgezwungen wurde. und vor allem bin ich froh das ich mir nicht - mit verlaub - jetzt der vorhaut eines griechen bedienen muss. auch wenn das als witz gedacht sein sollte, finde ich das ganze nicht so wirklich lustig.
richtig toll finde, ist das di9e beschnittenen Männer immer für die Beschneidung sind.
Aber wie könnte man auch dagegen argumentieren, wenns zu spät ist.
Was war denn daran so schlimm nicht beschnitten zu sein?
Ach, da kann man sich nicht dran erinnern? Aber jetzt kann man urteilen?
Religion soll frei sein, selbstverständlich. Aber erst in einem Alter in dem man sich selber entscheiden kann welcher Religion man angehören will.
Und die Totschlagargumente was impfen und solche Dinge angeht.
Eltern sollen und müssen für das Wohl ihres Kindes sorgen.
Und das sehe ich bei der Beschneidung nicht, dass man das zum Wohl des Kindes macht.
Wer zwei Ausrufezeichen setzt, weiß dass die Argumente nicht sichhaltig sind, und versucht daher einer Diskussion aus dem Weg zu gehen.
Jedoch auch Kinder empfinden Schmerz. Wer diese Erkenntnis negiert, sollte mal überprüfen wie sehr andere Argumente auf dem neusten Stand sind.
Entfernt. Bitte äußern Sie sich sachlich und respektvoll. Danke, die Redaktion/au.
Entfernt. Bitte äußern Sie sich sachlich und respektvoll. Kritik an der Moderation richten Sie gerne an community@zeit.de. Danke, die Redaktion/au.
...Sie schreiben:
"Ich habe mich als Vater dafür entschieden..."
Sie rechneten damit, dass ihr Sohn hygienische Selbstverständlichkeiten nicht so ernst nimmt; Sie nahmen im Vorfeld schon sein vermutetes sexuelles Verhalten zum Anlass ihn als Kleinkind zu verstümmeln. Hätten Sie eine Tochter, hätten Sie ihr auch die Brüste amputieren lassen, um das Brustkrebsrisiko im Erwachsenenalter zu minimieren? Ich halte Ihre Argumentation für vorgeschoben. Eine Beschneidung ist eine chirurgische, körperliche Veränderung eines Menschen, der sich nicht dagegen wehren kann. Bei der Beschneidung geht es in den wenigsten Fällen um eine medizinische Indikation. Ein Großteil der Beschneidungen hat einen religiösen Hintergrund und medizinische Notwendigkeiten werden in dieser Diskussion lediglich als Scheinargument vorgeschoben. Religiöse Machtausübung ist per se schlecht und zu verachten - und das gilt sowohl für Beschneidungen von Kindern, als auch für die Taufe.
Und nun wollen Sie mir bestimmt auch erzählen, dass in den die folgenden Kindergesichtern Freudentränen zu sehen sind, oder sie in Jubelschreien ausbrechen, ob ihrer körperlichen Kennzeichnung für eine Religion, die sie noch gar nicht verstehen können...
http://www.welt.de/img/bi...
http://3.bp.blogspot.com/...
http://clarimonde2.files....
Es mag Vorteile einer Beschneidung geben, aber es gibt keine Notwendigkeit. Wenn sie notwendig ist, kann sie ohne Probleme gemacht werden (sowas entsteht etwa durch Unfälle etc.). Aber HIV und Peniskrebs etc. sind alles Erkrankungen die in aller Regel im Erwachsenalter auftreten. Man muss da nicht bei kleinen Kindern vorbeugen. Wer erwachsen ist, soll sich beschneiden lassen, wenn er möchte. Im Übrigen überschätzt Herr Martenstein die chirurgischen Möglichkeiten wohl etwas. Insbesondere wird durch die Beschneidung auch die Empfindlichkeit dieser besagten Teile vermindert. Das mag bei manchen gut sein, bei anderen ist es das vielleicht nicht (es könnte nämlich auch einfach zu lange dauern - länger muss doch nicht zwangsweise besser sein). Wie aber soll man das umkehren?
Das Urteil ist jedenfalls juristisch völlig in Ordnung. Sieht man schon Heileingriffe als (ggf. gerechtfertigte) Körperverletzung, muss gleiches für Eingriffe, die nicht mal heilen, erstrecht gelten. Und aus der Religionsfreiheit der Eltern, auch zusammen mit Art. 6, lässt sich nichts herleiten. Die haben die Sorge für das Kind, aber Art. 4 gilt eben auch für das Kind selbst. Es ist durchaus gut vertretbar, wenn man wenigstens bis zur Jugend des Kindes warten muss. Wenn das Kind selbst entscheiden kann, soll es das tun, vorher sollte man nicht in den Körper eingreifen. Im Übrigen taugt auch Martensteins Vergleich nicht, denn er setzt hier körperliche Eingriffe quasi mit Erziehung gleich. Das muss schief gehen.
... dass das urteil sich ausschließlich auf religiöse beschneidungen bei kindern bezieht.
"Das Landgericht bestätigte, dass die Beschneidung in dem vorliegenden Fall medizinisch fachgerecht vorgenommen worden sei. Es wies außerdem darauf hin, dass Beschneidungen weiterhin legal seien, sofern sie medizinisch geboten seien, etwa aufgrund einer Vorhautverengung."
wie viele hier schon erwähnt haben. für nicht religiöse beschneidungen kann man auch warten bis das kind alt genug ist.
für religiöse beschneidungen sehe ich es genaus so wie das gericht es sieht. ich bin froh, dass mir als kind keine religion aufgezwungen wurde. und vor allem bin ich froh das ich mir nicht - mit verlaub - jetzt der vorhaut eines griechen bedienen muss. auch wenn das als witz gedacht sein sollte, finde ich das ganze nicht so wirklich lustig.
richtig toll finde, ist das di9e beschnittenen Männer immer für die Beschneidung sind.
Aber wie könnte man auch dagegen argumentieren, wenns zu spät ist.
Was war denn daran so schlimm nicht beschnitten zu sein?
Ach, da kann man sich nicht dran erinnern? Aber jetzt kann man urteilen?
Religion soll frei sein, selbstverständlich. Aber erst in einem Alter in dem man sich selber entscheiden kann welcher Religion man angehören will.
Und die Totschlagargumente was impfen und solche Dinge angeht.
Eltern sollen und müssen für das Wohl ihres Kindes sorgen.
Und das sehe ich bei der Beschneidung nicht, dass man das zum Wohl des Kindes macht.
Wer zwei Ausrufezeichen setzt, weiß dass die Argumente nicht sichhaltig sind, und versucht daher einer Diskussion aus dem Weg zu gehen.
Jedoch auch Kinder empfinden Schmerz. Wer diese Erkenntnis negiert, sollte mal überprüfen wie sehr andere Argumente auf dem neusten Stand sind.
Entfernt. Bitte äußern Sie sich sachlich und respektvoll. Danke, die Redaktion/au.
Entfernt. Bitte äußern Sie sich sachlich und respektvoll. Kritik an der Moderation richten Sie gerne an community@zeit.de. Danke, die Redaktion/au.
offensichtlich die Notdurft, politisch unkorrekt zu sein.
Das ist inzwischen nicht weniger langweilig als pc.
3) WHO empfiehlt es als Routine-OP
4) Keimbesiedlung der Eichel und Ansammlung von Smegma wird erschwert
5)Vorhaut hat Langerhals-Zellen. Diese fördern die Übertragung von Viren beim Geschlechtsverkehr
Ich habe noch mindestens weitere zehn Argumente hiefür. Sei auch dies geschenkt. Sei mir die Religion geschenkt.
Aber das sind gute Gründe, weswegen man es zumindest nicht verbieten sollte.
Schönen Tag noch.
Zunächst Punkt 3 stimmt nicht.Die medizinische Indikation hat zu mindesten so viele Skeptiker, wie Befürworter.Aber lassen wir einmal das medizinische beiseite.Ich finde eine Tradition schlichtweg als barbarisch, die einem acht Tage alten Kind eine Verletzung zufügt.Wenn Herr Graumann der FAZ AM SONNTAG sagt; Das ein jüdisches Leben auf Grund dieses Verbots in Deutschland nicht mehr möglich ist, dann steht es ja Herrn Graumann frei, diese Land zu verlassen!In diesem Zusammenhang finde ich auch die Taufe in den christlichen Kirchen im zartesten Säuglingsalter nicht richtig.Warum nicht erst vielleicht im 14.Lebensjahr, wenn der Junge Mensch Entscheidungsfähig ist.
Sorry aber die Hygiene-Argumente ziehen in Mitteleuropa überhaupt nicht. Wer nicht in der Lage ist sich ordentlich zu waschen, dem hilft auch eine Vorhautentfernung nicht weiter. Und wer sich anständig täglich oder auch jeden zweiten Tag duscht, der kriegt keine Probleme mit der Hygiene unter der Vorhaut.
Das HIV-Argument ist sogar verheerend, denn ungeschützter Geschlechtsverkehr (mit ungetesteten Partnern) ist schon allein ziemlich dumm. Statistisch und medizinisch betrachtet ist das Argument sowieso ziemlich bescheuert, denn das Risiko für den Mann beim Sex mit einer HIV-infizierten Frau das Virus zu bekommen liegt bei ca 0,1%.
Eine Reduktion dieses Risikos um 50% ist statistisch vernachlässigbar.
Solch eine Argumentation fördert den Glauben, dass eine Beschneidung das HIV Risiko verhindert, obwohl das für den Mann zu vernachlässigen ist und das hochinfektiöse Sperma sich nicht für die Vorhaut interessiert und für die Frau genauso ansteckend ist. Daher Vorsicht mit solchen Aussagen.
Die Empfehlung der WHO bezieht sich (habe eben den Artikel gelesen) auf Entwicklungsländer und geht stark auf das Thema AIDS ein.
Zu ihrem Punkt mit dem Krebs kann ich mangels Wissen keine Aussage machen. Lasse mich da gerne überzeugen.
10 weitere Gruende fuer Beschneidung.
Einer davon ist, ich finde es sexy und hygienisch im Bett.
Im Uebrigen finde ich die Art und Weise, wie sich Harald Martenstein dem Thema naehert und annimmt, durchweg positiv.
Diese fördern die Übertragung von Viren beim Geschlechtsverkehr“
Ich denke nicht, dass ein acht-Wochen alter Säugling Sex hat oder Sex haben sollte. Deshalb ist das für mich auch kein Argument und mit der Beschneidung kann bis zur Volljährigkeit gewartet werden.
Alle Argumente die für eine Beschneidung sprechen sind gut und schön.
Fakt ist: Hier wird aus religiösen Gründen eine Verletzung zugefügt.
Wie wäre es die Zeremonie um ich sage mal 18 Jahre zu verschieben, dann kann der Mann selber dazu ja sagen. Das ist dann auch im Spirituellen eine bessere Entscheidung.
Zunächst Punkt 3 stimmt nicht.Die medizinische Indikation hat zu mindesten so viele Skeptiker, wie Befürworter.Aber lassen wir einmal das medizinische beiseite.Ich finde eine Tradition schlichtweg als barbarisch, die einem acht Tage alten Kind eine Verletzung zufügt.Wenn Herr Graumann der FAZ AM SONNTAG sagt; Das ein jüdisches Leben auf Grund dieses Verbots in Deutschland nicht mehr möglich ist, dann steht es ja Herrn Graumann frei, diese Land zu verlassen!In diesem Zusammenhang finde ich auch die Taufe in den christlichen Kirchen im zartesten Säuglingsalter nicht richtig.Warum nicht erst vielleicht im 14.Lebensjahr, wenn der Junge Mensch Entscheidungsfähig ist.
Sorry aber die Hygiene-Argumente ziehen in Mitteleuropa überhaupt nicht. Wer nicht in der Lage ist sich ordentlich zu waschen, dem hilft auch eine Vorhautentfernung nicht weiter. Und wer sich anständig täglich oder auch jeden zweiten Tag duscht, der kriegt keine Probleme mit der Hygiene unter der Vorhaut.
Das HIV-Argument ist sogar verheerend, denn ungeschützter Geschlechtsverkehr (mit ungetesteten Partnern) ist schon allein ziemlich dumm. Statistisch und medizinisch betrachtet ist das Argument sowieso ziemlich bescheuert, denn das Risiko für den Mann beim Sex mit einer HIV-infizierten Frau das Virus zu bekommen liegt bei ca 0,1%.
Eine Reduktion dieses Risikos um 50% ist statistisch vernachlässigbar.
Solch eine Argumentation fördert den Glauben, dass eine Beschneidung das HIV Risiko verhindert, obwohl das für den Mann zu vernachlässigen ist und das hochinfektiöse Sperma sich nicht für die Vorhaut interessiert und für die Frau genauso ansteckend ist. Daher Vorsicht mit solchen Aussagen.
Die Empfehlung der WHO bezieht sich (habe eben den Artikel gelesen) auf Entwicklungsländer und geht stark auf das Thema AIDS ein.
Zu ihrem Punkt mit dem Krebs kann ich mangels Wissen keine Aussage machen. Lasse mich da gerne überzeugen.
10 weitere Gruende fuer Beschneidung.
Einer davon ist, ich finde es sexy und hygienisch im Bett.
Im Uebrigen finde ich die Art und Weise, wie sich Harald Martenstein dem Thema naehert und annimmt, durchweg positiv.
Diese fördern die Übertragung von Viren beim Geschlechtsverkehr“
Ich denke nicht, dass ein acht-Wochen alter Säugling Sex hat oder Sex haben sollte. Deshalb ist das für mich auch kein Argument und mit der Beschneidung kann bis zur Volljährigkeit gewartet werden.
Alle Argumente die für eine Beschneidung sprechen sind gut und schön.
Fakt ist: Hier wird aus religiösen Gründen eine Verletzung zugefügt.
Wie wäre es die Zeremonie um ich sage mal 18 Jahre zu verschieben, dann kann der Mann selber dazu ja sagen. Das ist dann auch im Spirituellen eine bessere Entscheidung.
Zunächst Punkt 3 stimmt nicht.Die medizinische Indikation hat zu mindesten so viele Skeptiker, wie Befürworter.Aber lassen wir einmal das medizinische beiseite.Ich finde eine Tradition schlichtweg als barbarisch, die einem acht Tage alten Kind eine Verletzung zufügt.Wenn Herr Graumann der FAZ AM SONNTAG sagt; Das ein jüdisches Leben auf Grund dieses Verbots in Deutschland nicht mehr möglich ist, dann steht es ja Herrn Graumann frei, diese Land zu verlassen!In diesem Zusammenhang finde ich auch die Taufe in den christlichen Kirchen im zartesten Säuglingsalter nicht richtig.Warum nicht erst vielleicht im 14.Lebensjahr, wenn der Junge Mensch Entscheidungsfähig ist.
Zunächst, Punkt 3 stimmt.
http://www.who.int/mediac...
Wie gesagt, über Religion und Tradition lässt sich streiten. Mir ging es um den medizinischen Aspekt.
Was Sie von der Religion halten, ist eine andere Sache.
Hallo tages,
.
die Ganzkörperbeschneidung, auch Abtreibung genannt, wird hierzulande legal praktiziert.
.
Hat ja auch nichts mit Religion zu tun ...
Zunächst, Punkt 3 stimmt.
http://www.who.int/mediac...
Wie gesagt, über Religion und Tradition lässt sich streiten. Mir ging es um den medizinischen Aspekt.
Was Sie von der Religion halten, ist eine andere Sache.
Hallo tages,
.
die Ganzkörperbeschneidung, auch Abtreibung genannt, wird hierzulande legal praktiziert.
.
Hat ja auch nichts mit Religion zu tun ...
Zunächst, Punkt 3 stimmt.
http://www.who.int/mediac...
Wie gesagt, über Religion und Tradition lässt sich streiten. Mir ging es um den medizinischen Aspekt.
Was Sie von der Religion halten, ist eine andere Sache.
offenbar haben Sie den Text, den Sie verlinkt haben, nicht gelesen, sonst hätten Sie schnell erkannt, daß aus der Empfehlung der WHO ganz bestimmt keine Empfehlung zur Beschneidung von Kleinkindern herausgelesen werden kann:
http://www.who.int/mediac...
Die WHO empfieht in der Tat die Zirkumzision von Männern als ein z u s ä t z l i c h e s Instrument bei der Bekämpfung von AIDS in Ländern, die eine hohe Inzidenz heterosexuell erworbener HIV-Infektionen aufweisen. Das trifft auf Deutschland ja wohl nicht zu, so daß diese Empfehlung hier bei uns schon deshalb gar nicht anwendbar ist. Zudem wird der Zweck, die Senkung des Risikos einer HIV-Übertragung, auch erfüllt, wenn die Zirkumzision erst im Erwachsenenalter durchgeführt wird: die WHO-Publikation zitiert zur Begründung ihrer Empfehlung mehrere Studien, in denen eine Senkung der HIV-Infektionen durch Zirkumzision erreicht werden konnte. Allerdings waren in diesen Studien (eine z. B. ist hier nachzulesen: http://www.plosmedicine.o... , eine andere hier: http://www.thelancet.com/... ) die Teilnehmer zum Zeitpunkt des Engriffs alle erwachsen, die "Zielgruppe" waren Männer im Alter von 18-24. Daraus läßt sich also schließen, daß der Zweck der Maßnahme, die Infektionsverminderung, dann auch noch erreicht werden kann.
offenbar haben Sie den Text, den Sie verlinkt haben, nicht gelesen, sonst hätten Sie schnell erkannt, daß aus der Empfehlung der WHO ganz bestimmt keine Empfehlung zur Beschneidung von Kleinkindern herausgelesen werden kann:
http://www.who.int/mediac...
Die WHO empfieht in der Tat die Zirkumzision von Männern als ein z u s ä t z l i c h e s Instrument bei der Bekämpfung von AIDS in Ländern, die eine hohe Inzidenz heterosexuell erworbener HIV-Infektionen aufweisen. Das trifft auf Deutschland ja wohl nicht zu, so daß diese Empfehlung hier bei uns schon deshalb gar nicht anwendbar ist. Zudem wird der Zweck, die Senkung des Risikos einer HIV-Übertragung, auch erfüllt, wenn die Zirkumzision erst im Erwachsenenalter durchgeführt wird: die WHO-Publikation zitiert zur Begründung ihrer Empfehlung mehrere Studien, in denen eine Senkung der HIV-Infektionen durch Zirkumzision erreicht werden konnte. Allerdings waren in diesen Studien (eine z. B. ist hier nachzulesen: http://www.plosmedicine.o... , eine andere hier: http://www.thelancet.com/... ) die Teilnehmer zum Zeitpunkt des Engriffs alle erwachsen, die "Zielgruppe" waren Männer im Alter von 18-24. Daraus läßt sich also schließen, daß der Zweck der Maßnahme, die Infektionsverminderung, dann auch noch erreicht werden kann.
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