Universitäten: "Mehr Wert auf Wissen legen!"
Zwei Jahre Studium generale vorab wie in den USA? Oder gleich spezialisieren für den Beruf? Ein Gespräch mit dem Hochschulexperten Gerhard Casper darüber, was sich an den Universitäten ändern muss.
DIE ZEIT: Herr Professor Casper, viele amerikanische Universitäten drängeln sich in den Top Hundert der Welt – doch eine Flut von Büchern beschäftigt sich mit der kaputten Hochschule. Sie haben in Freiburg promoviert und waren acht Jahre Präsident der Stanford-Universität. Wissen Sie, was los ist mit der Uni? Und was macht sie falsch?
Gerhard Casper: Das Wichtigste scheint mir, dass die deutsche Universität heute vieles besser macht, als sie das vor 15, 20 Jahren tat. Die Universitätsreform hat in Deutschland in der Tat Fuß gefasst. Damit meine ich vor allem die Art, wie Universitäten geleitet werden, wie sie Autonomie gegenüber dem Staat gewonnen haben, wie sie unabhängig geworden sind von den Kultusministerien, meistens ihre eigenen Berufungen vornehmen. Die Bologna-Reformen haben sogar einige Verbesserungen der Lehrpläne gebracht, allerdings ohne wirklich Neues zu schaffen.
ZEIT: Der sogenannte Bologna-Prozess sollte die Studienabschlüsse innerhalb Europas besser vergleichbar machen, um die Mobilität der Studenten zu erhöhen. Was ist das Problem?
Der Juraprofessor hat in Freiburg promoviert und war von 1992 bis 2000 Präsident der kalifornischen Stanford-Universität
Casper: Das dreijährige Bachelormodell in den Bologna-Ländern spiegelt die typische europäische Spezialisierung wider.
ZEIT: Was ist schlecht daran?
Casper: Was an der europäischen Universität fragwürdig war – nämlich die totale Spezialisierung aller Studenten, sowohl in England wie auf dem Kontinent, unmittelbar nach dem Schulabschluss –, das ist beibehalten worden. Außerdem offerierte Bologna die große Chance, nach dem Bachelorstudium die begabteren und geeigneteren Studenten für Master und Promotion auszuwählen. Ich fürchte indes, dass die Chance, auszuwählen, nicht wahrgenommen worden ist. Stattdessen studiert eine große Zahl der Studenten dann in Masterprogrammen einfach weiter.
ZEIT: Warum wurde diese Chance vertan?
Casper: Weil die meisten Universitäten die große Last der Auswahl nicht auf sich nehmen wollen. Das war schon immer das Problem der deutschen und auch mancher anderer Universitäten, dass man nicht zu sehr differenzieren will zwischen den sehr begabten Studenten und den anderen.
ZEIT: Nach den Studium-generale-Jahren spezialisieren sich die amerikanischen Studenten ja auch schon früh auf praktische Fächer, etwa Gender oder Business Studies, wenn auch die professionelle Spezialisierung etwa in Jura oder Medizin erst nach dem Bachelor einsetzt. Das Streben nach Wahrheit ist doch längst für die meisten nicht der Hauptzweck der Universität.
Casper: Die überwältigende Mehrheit derjenigen, die aus der High School in die Colleges drängen, will am Ende einen Job haben und spezialisiert sich ähnlich wie die Europäer. Schon immer, das sollten wir nicht vergessen, gingen die meisten Leute auf Universitäten, weil sie Jobs haben wollten. Einst gingen Studenten aus ganz Europa in großer Zahl nach Bologna, um Jura zu studieren, um anschließend bei den verschiedenen Fürsten Anstellungen zu finden. Auch nach Paris, wo das Trivium (Grammatik, Logik, Rhetorik, d.Red.) gelehrt wurde, ging man nicht nur der Gelehrsamkeit wegen, sondern um anschließend an den Höfen Jobs zu bekommen. Wir müssen da sehr vorsichtig sein: Idealerweise sind Universitäten der Erforschung der Wahrheit und der Vermehrung des Wissens verhaftet – das gilt auch für die Studenten. Aber realistisch betrachtet, wollen die meisten Studenten natürlich vor allem Jobs haben.







interessant, was hier als Bildung definiert wird. Das "Trivium", Literatur, Kunst etc.
Nicht unwichtig. Aber, und das muss auch jeder versnobbte Kulturwissenschaftler zugeben, wenn er ehrlich ist: MINT ist genauso wichtig, wenn nicht wichtiger. Denn ohne, um nur mal ein einziges Beispiel zu nennen, den PC läuft goar nix mehr.
Es ist eine sehr eindimendionale (hier mal höflich für: dämliche) Sicht, die "Klassik" als alleingültiges Bildungsideal aufrecht zu erhalten.
Die gemeinen, dreckigen Natur- und Ingenieruswissenschaften halten, wenn man so will, einen Großteil der Welt zusammen, wenn nicht sogar den größten.
Gebildet zu sein bedeutet in erster Linie, ein Grundwissen zu haben und die Techniken zur Wissensaneignung zu beherrschen.
Ein verpflichtendes Studium für Allgemeinwissen ist ziemlich unnütz, denn die Universität ist in erster Line eine Stätte der höheren Berufsausbildung.
Was nicht heißt, dass man sich nicht in Vorlesungen und Kurse anderer Studienrichtungen setzen kann. Es ist also sehr leicht möglich, sein Wissen breit zu fächern.
Naja. Fast. Denn, ach der menschliche Geist ist begrenzt und man kann nicht alles wissen.
Weshalb Bildungskonservative jetzt einen Aufstand machen und alle zwingen wollen, eben die freien Künste (außer die Mathematik) zu studieren. Das ist einfach Angst vor Bedeutungsverlust.
Denn solides Allgemeinwissen beinhaltet auch die MINT-Fächer. Aber die werden nicht als Pflicht gefordert.....
Genau, Allgemeinwissen ist unnütz und macht nur den Kopf unnötig voll. Unis sollten ihre Studenten zu Eierköpfen ausbilden welche nicht in der Lage sind, über den Tellerrand zu schauen.
Entfernt. Bitte beteiligen Sie sich nur, wenn Sie einen konstruktiven Beitrag zur Diskussion leisten möchten. Danke, die Redaktion/kvk
Genau, Allgemeinwissen ist unnütz und macht nur den Kopf unnötig voll. Unis sollten ihre Studenten zu Eierköpfen ausbilden welche nicht in der Lage sind, über den Tellerrand zu schauen.
Entfernt. Bitte beteiligen Sie sich nur, wenn Sie einen konstruktiven Beitrag zur Diskussion leisten möchten. Danke, die Redaktion/kvk
wie im ersten Teil des Interviews angemekrt, die stärkere Differnzierung der Hochschulen. Die Begabteren Studenten sollten an die besseren Hochschulen, die schlechteren an die mittelmßigen Hochsculen.
In den Naturwissenschaften sind die guten Arbeitsgruppen über ganz Deutschland verstreut und gerade an großen Fachbereichen findet sich meist das ganze Spektrum. Die Tatsache, dass man mehr oder weniger überall hingehen kann und da auch ein paar gute Leute findet, ist eine der großen Stärken der deutschen Bildungslandschaft.
Oder was meinen Sie mit "differenzieren"? Soll jetzt die eine Hälfte schlechter werden, damit die andere von sich behaupten kann, den längeren Schwanz zu haben. Sollte es denn im Ernst wichtiger sein, wo man studiert hat, als was man tatsächlich kann?
Grüße von einer "Elite"-Uni aus Süddeutschland.
In den Naturwissenschaften sind die guten Arbeitsgruppen über ganz Deutschland verstreut und gerade an großen Fachbereichen findet sich meist das ganze Spektrum. Die Tatsache, dass man mehr oder weniger überall hingehen kann und da auch ein paar gute Leute findet, ist eine der großen Stärken der deutschen Bildungslandschaft.
Oder was meinen Sie mit "differenzieren"? Soll jetzt die eine Hälfte schlechter werden, damit die andere von sich behaupten kann, den längeren Schwanz zu haben. Sollte es denn im Ernst wichtiger sein, wo man studiert hat, als was man tatsächlich kann?
Grüße von einer "Elite"-Uni aus Süddeutschland.
... bestehend aus Grammatik, Rhetorik und Dialektik, nicht Logik (Anm. einer Lehramststudentin, die sich gerade auf ihre Prüfung in Bildungswissenschaften vorbeitet)
In den Naturwissenschaften sind die guten Arbeitsgruppen über ganz Deutschland verstreut und gerade an großen Fachbereichen findet sich meist das ganze Spektrum. Die Tatsache, dass man mehr oder weniger überall hingehen kann und da auch ein paar gute Leute findet, ist eine der großen Stärken der deutschen Bildungslandschaft.
Oder was meinen Sie mit "differenzieren"? Soll jetzt die eine Hälfte schlechter werden, damit die andere von sich behaupten kann, den längeren Schwanz zu haben. Sollte es denn im Ernst wichtiger sein, wo man studiert hat, als was man tatsächlich kann?
Grüße von einer "Elite"-Uni aus Süddeutschland.
Sie haben Recht, dass die Naturwissenschaftliche Kompetenz in Deutschland relativ gleichmäßig verteilt ist.
Zum anderen auch ist die Forschung mittlerweile so kompliziert, dass ein Wissenschaftler nur ein sehr kleines Gebiet auf höchstem Niveau bearbeiten kann, so dass es überall Schwerpunkte gibt, die es an anderen Universitäten nicht gibt.
Es gibt natürlich eine Differenzierung der Hochschulen, jede Uni und FH hat ihren Ruf.
Allerdings ist es auch eine Stärke des deutschen Systems, dass dieser Ruf nicht ganz so wichtig ist, weil eine "normale" Universität Mindeststandards erfüllen muss, die relativ hoch sind.
Da in den USA ein anderes System herrscht, kann man den Begriff Universität nicht auf jede "University" anwenden, denn manche Hochschulen, die sich Universität oder University nennen, wären nach deutschen Maßstäben Berufsschulen.
Da sie sich aber formal alle Universität heißen, muss man sich eben abheben, wenn man die besten Forscher und die meisten Drittmittel haben will.
Ein System, das wir nicht kopieren sollten
Sie haben Recht, dass die Naturwissenschaftliche Kompetenz in Deutschland relativ gleichmäßig verteilt ist.
Zum anderen auch ist die Forschung mittlerweile so kompliziert, dass ein Wissenschaftler nur ein sehr kleines Gebiet auf höchstem Niveau bearbeiten kann, so dass es überall Schwerpunkte gibt, die es an anderen Universitäten nicht gibt.
Es gibt natürlich eine Differenzierung der Hochschulen, jede Uni und FH hat ihren Ruf.
Allerdings ist es auch eine Stärke des deutschen Systems, dass dieser Ruf nicht ganz so wichtig ist, weil eine "normale" Universität Mindeststandards erfüllen muss, die relativ hoch sind.
Da in den USA ein anderes System herrscht, kann man den Begriff Universität nicht auf jede "University" anwenden, denn manche Hochschulen, die sich Universität oder University nennen, wären nach deutschen Maßstäben Berufsschulen.
Da sie sich aber formal alle Universität heißen, muss man sich eben abheben, wenn man die besten Forscher und die meisten Drittmittel haben will.
Ein System, das wir nicht kopieren sollten
Sie haben Recht, dass die Naturwissenschaftliche Kompetenz in Deutschland relativ gleichmäßig verteilt ist.
Zum anderen auch ist die Forschung mittlerweile so kompliziert, dass ein Wissenschaftler nur ein sehr kleines Gebiet auf höchstem Niveau bearbeiten kann, so dass es überall Schwerpunkte gibt, die es an anderen Universitäten nicht gibt.
Es gibt natürlich eine Differenzierung der Hochschulen, jede Uni und FH hat ihren Ruf.
Allerdings ist es auch eine Stärke des deutschen Systems, dass dieser Ruf nicht ganz so wichtig ist, weil eine "normale" Universität Mindeststandards erfüllen muss, die relativ hoch sind.
Da in den USA ein anderes System herrscht, kann man den Begriff Universität nicht auf jede "University" anwenden, denn manche Hochschulen, die sich Universität oder University nennen, wären nach deutschen Maßstäben Berufsschulen.
Da sie sich aber formal alle Universität heißen, muss man sich eben abheben, wenn man die besten Forscher und die meisten Drittmittel haben will.
Ein System, das wir nicht kopieren sollten
Die US-Amerikaner sind oft der Werbung erlegen und gehen davon aus das in Harvard und Yale die am besten ausgebildeten Studenten abgehen. Da wird vor Erfurcht erstarrt und sich garnicht gewagt zu testen ob so einer wirklich was drauf hat. Erstmal 100.000 Dollar Jahresgehalt und jeden Tag mal geguckt ob es ihm auch gut geht.
Was über das Abitur als Ersatz für das Studium generale gesagt wurde finde ich ebenfalls richtig. Die Deutschen lassen sich zu oft blenden und bescheissen das ist das Problem. Was sagen die Firmen? Gebt uns einen halbwegs allgemein gebildeten Menschen, das Spezialwissen bringen wir ihnen bei. ?? Lässt das etwa auf das Niveau der Hochschule da drüben schließen wenn die Firmen quasi sagen das die Universität nicht in der Lage ist Fachkenntnisse zu vermitteln. Wieder das Thema, diese Firmen würden sich die Finger lecken nach deutschen Abitrienten (zumindest nach denen von vor 20 Jahren). Spiegelt sich immer wieder, die Fachidioten sind heutzutage deshalb welche weil sie sich vor dem Eintritt in die Hochschule keiner allgemeinen Bildung mehr "aussetzen" müssen. Hauptschüler mit Bäckerlehre und zwei Jahren Berufserfahrung kann ja mittlerweile Ernährungswissenschaft an der Uni studieren oder Biomathematik an der FH. Amerikanische Verhätnisse wir kommen. Ein Hoch auf die undergraduates!
Muss lachen, wenn es auch zum heulen ist.
Die US-Amerikaner sind oft der Werbung erlegen und gehen davon aus das in Harvard und Yale die am besten ausgebildeten Studenten abgehen. Da wird vor Erfurcht erstarrt und sich garnicht gewagt zu testen ob so einer wirklich was drauf hat. Erstmal 100.000 Dollar Jahresgehalt und jeden Tag mal geguckt ob es ihm auch gut geht.
Was über das Abitur als Ersatz für das Studium generale gesagt wurde finde ich ebenfalls richtig. Die Deutschen lassen sich zu oft blenden und bescheissen das ist das Problem. Was sagen die Firmen? Gebt uns einen halbwegs allgemein gebildeten Menschen, das Spezialwissen bringen wir ihnen bei. ?? Lässt das etwa auf das Niveau der Hochschule da drüben schließen wenn die Firmen quasi sagen das die Universität nicht in der Lage ist Fachkenntnisse zu vermitteln. Wieder das Thema, diese Firmen würden sich die Finger lecken nach deutschen Abitrienten (zumindest nach denen von vor 20 Jahren). Spiegelt sich immer wieder, die Fachidioten sind heutzutage deshalb welche weil sie sich vor dem Eintritt in die Hochschule keiner allgemeinen Bildung mehr "aussetzen" müssen. Hauptschüler mit Bäckerlehre und zwei Jahren Berufserfahrung kann ja mittlerweile Ernährungswissenschaft an der Uni studieren oder Biomathematik an der FH. Amerikanische Verhätnisse wir kommen. Ein Hoch auf die undergraduates!
Muss lachen, wenn es auch zum heulen ist.
Genau, Allgemeinwissen ist unnütz und macht nur den Kopf unnötig voll. Unis sollten ihre Studenten zu Eierköpfen ausbilden welche nicht in der Lage sind, über den Tellerrand zu schauen.
Sie haben meinenKommentar völlig falsch verstanden. Ich finde Allgemeinwissen it sehr nützlich und nötig.
Nur will ich nicht, dass ich neben meinem Studienfach noch verpflichtend Klassik studieren muss. Das hat nämlich nichts mit Allgemeinwissen zu tun sondern mit einem veralteten Bildungsideal.
Stellen sie sich mal vor, was es für einen Aufschrei geben würde, wenn der Herr im Interview gefordert hötte, dass alle Studenten auch eine solide naturwissenschaftliche Grundlage bräuchten.....
Was genauso sinnvoll wäre, denn auf diesem Gebiet zirkuliert in der Gesellschaft und in den Medien der größte Blödsinn.
Sie haben meinenKommentar völlig falsch verstanden. Ich finde Allgemeinwissen it sehr nützlich und nötig.
Nur will ich nicht, dass ich neben meinem Studienfach noch verpflichtend Klassik studieren muss. Das hat nämlich nichts mit Allgemeinwissen zu tun sondern mit einem veralteten Bildungsideal.
Stellen sie sich mal vor, was es für einen Aufschrei geben würde, wenn der Herr im Interview gefordert hötte, dass alle Studenten auch eine solide naturwissenschaftliche Grundlage bräuchten.....
Was genauso sinnvoll wäre, denn auf diesem Gebiet zirkuliert in der Gesellschaft und in den Medien der größte Blödsinn.
Was Professor Casper da fordert hatten/haben wir in Deutschland; das nennt sich Abitur! Wir dürfen nicht vergessen, dass die Amerikaner, bis sie 18 sind, auf eine Hauptschule gehen (mit allen Ihres Jahrganges) und ein kleiner Teil davon dann auf ein teueres College. Bis zum übertritt auf das Kollege sprechen Amerikaner (meist) keine Fremdsprache, jedenfalls nicht auf Konversationsniveau und die allermeisten haben von Calculus (Kurvendiskussion in Mathe) auch noch nie etwas gehört. Ein deutscher Abiturient ist einem Amerikanischen High-School abslventen in beinahe jeder Hinsicht überlegen. Mindestens 2 Fremdsprachen und Mathe deutlich über US-College Niveau. Von den geistewissenschaftlichen Fächern will ich gar nicht reden! Wir haben in Deutschland also genau das was Prof Casper fordert und wir reformieren es in die FALSCHE RICHTUNG. Ich schlage daher vor, das Gymnasium bei 13 Jahren zu belassen, es gegebenfalls auf 14 Jahre auszuweiten und schlicht das Abitur in Bachelor umzubenennen. Das entspräche dann dem Kenntnisstand. Wir sollten endlich der Welt erklären, dass unsere Ausbildung DEUTLICH besser und umfassender ist und nicht weiter dem geschickten Hochschulmarketing der Old Ivy oder Privatunis der USA auf den Leim gehen.
Ich kenne gut, wovon 'gmahnde wiesn' spricht: in den USA, lernt man eher wenig nutzvolles bevor man sich immatrikuliert an der College/University. Wenn man glücklich ist, dann lernt man erst etwas von wie die Amerikanische Regierung funktioniert, wie man einen beeindruckenden Aufsatz schreibt, oder was heisst 'Funktion' in Mathe (ich übertreibe nicht).
Casper's Anschauung schließt die Welt der Durchschnittabsolvierten Studenten nicht ein. Er gibt zu, dass die Konzernen nicht wirklick allgemein ausgebildete Studenten haben wollen ...aber dan spricht er wieder für "umfangreiches Wissen" & "kulturelles Wissen" als Ideal.
Überall findet man bei Stellenangeboten dass der Kandidat muss ein "Bachelor's" haben. Fach ist egal. Sie wollen nur wissen, dass man durchhalten kann, und etwas vollenden. Wenn ein Schuler das SAT-Prüfung gut ablegt, so geht er zur Uni. Oft hat er keine Ahnung warum oder wie. Oft ist es auch genauso am Ende. Leider hat er nun $80k Schulden. Der wird Zimmerman.
Stanford ist eine 'rock star' Uni. Die bekommt die beste Studenten der USA, aber mehrso auch der Welt. Stanford Studenten sind Anteil der Elite beim Immatrikulieren, und mehr so danach (oft hat politik & geld so viel zu tun mit Einlass wie gute Noten). Seine erster Hand Erfahrungen kommen mir veraltet & zu einseitig vor.
Seine Studenten sind Konkurrenten für Euch, Studenten an ‘normale’ Unis (wie ich)... nicht so viel.
Bologna = Blödsinn. Reform, ja; aber nicht nach Anglo-Amerikanischem Muster.
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