Erbschaftsteuer"Erben ist ein großer Anreiz"

Familienunternehmer Lutz Goebel streitet mit Katja Kipping, Chefin der Linkspartei, über faire Abgaben.

DIE ZEIT: Herr Goebel, wären Sie persönlich von der Kipping-Steuer betroffen?

Lutz Goebel: Wovon?

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ZEIT: Frau Kipping meint, dass niemand mehr als 40.000 Euro im Monat verdienen sollte. Jeder Euro mehr sollte in die Staatskasse fließen.

Goebel: Das würde mich nicht treffen, aber sicher viele andere Familienunternehmer. Die Einkommensteuer ist für viele Unternehmer vor allem eine Unternehmensteuer, wer daran schraubt, trifft das Rückgrat der deutschen Wirtschaft.

Katja Kipping

Die Parteivorsitzende der Linken ist zugleich Vorsitzende des Bundestagsausschusses Arbeit und Soziales

Katja Kipping: Einspruch. Es ging bei meinem Vorschlag nicht um eine steuerpolitische Intervention. Es ging mir um die Demokratie. Wenn man es damit ernst meint, muss es für jeden Menschen ein Mindestmaß an materieller Absicherung geben und auch ein Höchstmaß. Es sollte jeder wenigstens 1.000 Euro im Monat für seinen Lebensunterhalt zur Verfügung haben. Und wenn jemand mehr als 40.000 Euro verdient, bringt ihm das wahrscheinlich nicht mehr Lebensqualität.

ZEIT: Deswegen soll der Staat dann das Zuviel beschlagnahmen?

Kipping: Ich weiß, dass auch das Verfassungsgericht eine hundertprozentige Besteuerung nicht zulässt. Doch angesichts der Krise müssen wir über die Verbesserung der Einnahmenseite des Staates, über höhere Steuern bei extremem Reichtum diskutieren. Schon heute verfügen die reichsten zehn Prozent der Bevölkerung über fast zwei Drittel des Vermögens, die anderen neunzig Prozent teilen sich den Rest. Diese Schere wird durch die Erbschaftswelle noch weiter aufgehen.

ZEIT: Herr Goebel, in Deutschland wird in den kommenden Jahren mehr Wohlstand vererbt als jemals zuvor. Davon profitieren vor allem die Kinder der Reichen. Ist das gerecht so?

Lutz Goebel

Der Vorsitzende des Familienunternehmer-Verbands führt die Henkelhausen GmbH & Co KG, einen Motorenhändler

Goebel: Man stellt sich unter den Reichen oft die Formel-1-Fahrer, die Fußballspieler oder besondere Schauspieler vor. Aber es gibt unter den Erben eben auch viele Familienunternehmer, wie ich es bin. Deren Vermögen steckt im Unternehmen. Sie sind dann zwar auf dem Papier reich, aber in Wirklichkeit mehren sie mit ihren Betrieben den Wohlstand Deutschlands in der ganzen Breite der Bevölkerung und sorgen für viel Beschäftigung.

Kipping: Da stimme ich Ihnen zu. Es ist etwas anderes, ob jemand ein Familienunternehmen erbt oder ein Privatvermögen. Deswegen ist es auch sinnvoll, dass die Erben von Unternehmen, die den Betrieb weiterführen und die Lohnsumme konstant halten, keine Erbschaftsteuer zahlen müssen.

ZEIT: Die Wissenschaftler im Beirat des Bundesfinanzministeriums halten diese Begünstigung für nicht gerechtfertigt. Gut möglich, dass das Verfassungsgericht diese Steuerbefreiung einkassieren wird.

Kipping: Wir wollen das nicht ohne Bedingungen. Wir reden von Familienunternehmen, in denen keine Arbeitsplätze abgebaut werden. Die sollen auch nach einem Todesfall in der Substanz weiter bestehen, nicht durch Erbschaftsteuern beschädigt werden.

Leserkommentare
  1. ...eine Feldmaus, noch ein Elefant vererben irgendetwas, sie geben ihre Kenntnisse und Erfahrungen weiter an die nächste Generation, die muß dann selbst fliegen, sammeln oder jagen lernen um zu überleben. Exponentielle Akkumulation von Vermögen (durch Erbe) ist der Tod gerechter Gesellschaft.

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    "Erben ist wider die Natur, weder ein Falke, noch...
    ...eine Feldmaus, noch ein Elefant vererben irgendetwas, sie geben ihre Kenntnisse und Erfahrungen weiter an die nächste Generation, die muß dann selbst fliegen, sammeln oder jagen lernen um zu überleben"

    Dann halten Sies doch wie die Tierwelt, und brauchen alles auf, bevors die gierigen Kinder bekommen. Nur verschonen Sie bitte andere homo habilis aufwärts mit Ihrem angeblichen Naturrecht.

    • joG
    • 28.07.2012 um 18:03 Uhr

    ....dass das Leben in der Natur, so natürlich das auch wäre, kaum besonders erfreulich wäre. Am nettesten, finde ich, beschreibt die Hobbes in seinem Büchlein "Leviathan or The Matter, Forme and Power of a Common Wealth Ecclesiasticall and Civil" mit den Worten es wäre "solitary, poor, nasty, brutish, and short". Nun ist, kann man sagen, Leviathan nicht "state of the arts" und wissenschaftlich à Jour. Aber man sollte schon nachdenken, wie viel besser wir heute leben, trotz der ganzen Ungerechtigkeiten. Man kann sich darüber streiten, wie furchtbar das Leben eines Menschen bei HartzIV ist. Aber nach den meisten Kriterien beurteilt, lebt der Betroffene besser als ein mittelalterlicher Fürst. Jemand mit relativ gutem Einkommen lebt in den meisten Aspekten vermutlich besser als die Nomenklatura der DDR. Lediglich kann er seinen Mitmenschen nicht so viel Angst bereiten.

    Und was hat das alles damit zu tun? Naja. Kleine Veränderungen der gesellschaftlichen Regeln haben oft unvorhersehbare und manchmal katastrophale Folgen, weil die das Verhalten der Menschen vereinheitlicht ausrichten. Damit entstehen leicht Ungleichgewichte, wie wir das im amerikanischen Immobilienmarkt, dem Finanzmarkt oder in der Verschuldung der Euroländer gerade gesehen haben.

    Das bedeutet nicht, dass man Erbschaften nicht besteuern kann oder sogar sollte. Man sollte aber sehr genau überlegen, wie man das tun will. Da kommt es beim Gesetz auf jedes Wort an. Glauben Sie, dass Ihre Politiker das können?

    Werte/r Herr Frau Zeitfrage Sie müssen eine "gespalktene Persönlichkeit" haben oder einfach nur ein Dampfplauderer sein.

    In der Griechenland-Frage kommen mit "laissez-faire" Pamphlethen und hier erzählen Sie was von Erbschaftssteuer?

    • fegalo
    • 28.07.2012 um 19:30 Uhr

    Genau wie Bildung. Jeder sollte von vorn anfangen. Das wäre gerecht.

    Die moderne Medizin ist wider die Natur, kein Tier hat irgendeine vernünftige Handhabe gegen Krankheit oder Verletzung. Kleidung ist gegen die Natur, Autos auch und Rotwein erst Recht.

    "Wider die Natur" ist in keiner den Menschen betreffenden Debatte ein sinnvolles Argument.

    weder die Falken,noch die Fledermäuse, noch die Elefanten haben eine Erbschaftssteur. Die Argumentation klappt auch andersherum.

    Ein Amselnest oder ein Kaninchen-/Termiten-/...bau können durchaus den Nachkommen überlassen werden, welche die Konstruktion dann weiter nutzen und gegebenenfalls erweitern.

    1. Ihre Argumentation gebricht schon daran, dass Tiere keine Dinge haben, die sie vererben könnten, und daran, dass etwas, was Menschen tun, nicht bereits deswegen wider die Natur ist, weil Tiere es nicht tun.

    Wenn wir bei der Nahrungsaufnahme Geschirr und Besteck verwenden, ist deren Verwendung doch nicht wider die Natur, nur weil Tiere diese bei der Nahrungsaufnahme nicht verwenden.

    Würden Affen aber Besteck und Geschirr verwenden, dann - darauf jede Wette - würden sie diese Sachen an ihre Nachkommen weitergeben (vererben).

    2. Vererben muss man wohl sogar als einen der natürlichsten Vorgänge und als wesentliche Voraussetzung für Weiterentwicklung und Fortbestand ansehen:

    Nehmen wir ein Bakterium, das einem Antibiotikum ausgesetzt wird und dem es gelingt, restistent zu werden. Es gibt diese Resistenz an seine Nachkommen weiter, vererbt sie diesen genetisch, gerade damit diese und damit letztlich die gesamte Art bessere Überlebenschancen haben.

    Entsprechendes gilt für den von Ihnen genannten Fall der Weitergabe von Kenntnissen und Erfahrungen an die Nachkommen.

    Auch im Tierreich werden manche Nachkommen von ihren Eltern genetisch und/oder durch Weitergabe von Erfahrungen und Kenntnissen besser ausgestattet als die Nachkommen der übrigen Eltern derselben Art.

    Entgegen Ihrer Meinung kennt die Natur selbst so etwas wie Gerechtigkeit nicht, diese ist ein Ideal der Menschen. Und Sie verwechseln Gerechtigkeit mit Gleichmacherei.

    "Erben ist wider die Natur, weder ein Falke, noch...
    ...eine Feldmaus, noch ein Elefant vererben irgendetwas, sie geben ihre Kenntnisse und Erfahrungen weiter an die nächste Generation, die muß dann selbst fliegen, sammeln oder jagen lernen um zu überleben"

    Dann halten Sies doch wie die Tierwelt, und brauchen alles auf, bevors die gierigen Kinder bekommen. Nur verschonen Sie bitte andere homo habilis aufwärts mit Ihrem angeblichen Naturrecht.

    • joG
    • 28.07.2012 um 18:03 Uhr

    ....dass das Leben in der Natur, so natürlich das auch wäre, kaum besonders erfreulich wäre. Am nettesten, finde ich, beschreibt die Hobbes in seinem Büchlein "Leviathan or The Matter, Forme and Power of a Common Wealth Ecclesiasticall and Civil" mit den Worten es wäre "solitary, poor, nasty, brutish, and short". Nun ist, kann man sagen, Leviathan nicht "state of the arts" und wissenschaftlich à Jour. Aber man sollte schon nachdenken, wie viel besser wir heute leben, trotz der ganzen Ungerechtigkeiten. Man kann sich darüber streiten, wie furchtbar das Leben eines Menschen bei HartzIV ist. Aber nach den meisten Kriterien beurteilt, lebt der Betroffene besser als ein mittelalterlicher Fürst. Jemand mit relativ gutem Einkommen lebt in den meisten Aspekten vermutlich besser als die Nomenklatura der DDR. Lediglich kann er seinen Mitmenschen nicht so viel Angst bereiten.

    Und was hat das alles damit zu tun? Naja. Kleine Veränderungen der gesellschaftlichen Regeln haben oft unvorhersehbare und manchmal katastrophale Folgen, weil die das Verhalten der Menschen vereinheitlicht ausrichten. Damit entstehen leicht Ungleichgewichte, wie wir das im amerikanischen Immobilienmarkt, dem Finanzmarkt oder in der Verschuldung der Euroländer gerade gesehen haben.

    Das bedeutet nicht, dass man Erbschaften nicht besteuern kann oder sogar sollte. Man sollte aber sehr genau überlegen, wie man das tun will. Da kommt es beim Gesetz auf jedes Wort an. Glauben Sie, dass Ihre Politiker das können?

    Werte/r Herr Frau Zeitfrage Sie müssen eine "gespalktene Persönlichkeit" haben oder einfach nur ein Dampfplauderer sein.

    In der Griechenland-Frage kommen mit "laissez-faire" Pamphlethen und hier erzählen Sie was von Erbschaftssteuer?

    • fegalo
    • 28.07.2012 um 19:30 Uhr

    Genau wie Bildung. Jeder sollte von vorn anfangen. Das wäre gerecht.

    Die moderne Medizin ist wider die Natur, kein Tier hat irgendeine vernünftige Handhabe gegen Krankheit oder Verletzung. Kleidung ist gegen die Natur, Autos auch und Rotwein erst Recht.

    "Wider die Natur" ist in keiner den Menschen betreffenden Debatte ein sinnvolles Argument.

    weder die Falken,noch die Fledermäuse, noch die Elefanten haben eine Erbschaftssteur. Die Argumentation klappt auch andersherum.

    Ein Amselnest oder ein Kaninchen-/Termiten-/...bau können durchaus den Nachkommen überlassen werden, welche die Konstruktion dann weiter nutzen und gegebenenfalls erweitern.

    1. Ihre Argumentation gebricht schon daran, dass Tiere keine Dinge haben, die sie vererben könnten, und daran, dass etwas, was Menschen tun, nicht bereits deswegen wider die Natur ist, weil Tiere es nicht tun.

    Wenn wir bei der Nahrungsaufnahme Geschirr und Besteck verwenden, ist deren Verwendung doch nicht wider die Natur, nur weil Tiere diese bei der Nahrungsaufnahme nicht verwenden.

    Würden Affen aber Besteck und Geschirr verwenden, dann - darauf jede Wette - würden sie diese Sachen an ihre Nachkommen weitergeben (vererben).

    2. Vererben muss man wohl sogar als einen der natürlichsten Vorgänge und als wesentliche Voraussetzung für Weiterentwicklung und Fortbestand ansehen:

    Nehmen wir ein Bakterium, das einem Antibiotikum ausgesetzt wird und dem es gelingt, restistent zu werden. Es gibt diese Resistenz an seine Nachkommen weiter, vererbt sie diesen genetisch, gerade damit diese und damit letztlich die gesamte Art bessere Überlebenschancen haben.

    Entsprechendes gilt für den von Ihnen genannten Fall der Weitergabe von Kenntnissen und Erfahrungen an die Nachkommen.

    Auch im Tierreich werden manche Nachkommen von ihren Eltern genetisch und/oder durch Weitergabe von Erfahrungen und Kenntnissen besser ausgestattet als die Nachkommen der übrigen Eltern derselben Art.

    Entgegen Ihrer Meinung kennt die Natur selbst so etwas wie Gerechtigkeit nicht, diese ist ein Ideal der Menschen. Und Sie verwechseln Gerechtigkeit mit Gleichmacherei.

  2. ...hat mit Steuererhebungen nicht das geringste zu tun, Herr Goebel irrt oder führt bewußt in die Irre: Die englische Industrie aller! Sparten war überaltert, nicht konkurrenzfähig gegenüber einer leistungsbereiten und leistungsfähigen Nachkriegsgeneration in Festlandeuropa, die erfolgshungrig aufbauen musste (und wollte) aus Trümmern - und ihr Heil später nicht in einem fehlgeleiteten Thatcherismus suchte mit dem Glauben auf Wohlstand durch Verschieben von bedrucktem Papier.

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    • joG
    • 28.07.2012 um 18:13 Uhr

    ...bis zur Absurdität. Ist Ihnen nicht klar, wie unendlich schwierig es ist, eine Gesellschaft umzustrukturieren, deren Business Model weggefallen ist? Genau das war den Engländern passiert, weil sie in einen äußerst teuren Überlebenskampf verstrickt wurden. Ihre Kunden brachen ihnen weg, so dass die Überlebenden ihre Gesellschaft völlig neu erfinden mussten.

    So haben Sie recht, dass der Interviewte etwas daneben liegt in seiner Vereinfachung. Das macht Ihre jedoch nicht besser und schon gar nicht, stützt Ihr Argument eine Erbschaftssteuer.

    • Afa81
    • 30.07.2012 um 12:20 Uhr

    ...war veraltert schreiben Sie. Und genau das schreibt doch auch Herr Goebel, dass die Gelder für Investitionen gefehlt haben. Viele vergessen: Ein Maschinenpark muss auch gepflegt und stets modernisiert werden. Wer das nicht macht wird sehr schnell feststellen, dass er nach wenigen Jahren den Zug endgültig verpasst hat.

    Karl Marx tat auch immer so, als wäre der Besitz von Produktionsmittel eine Konstante - das ist er nicht.

    Allerdings sollte Herr Goebel auch nicht so tun, als würde ein Unternehmen jedes Jahr vererbt.

    ..., aber die Überalterung der Industrie kann durchaus die Folge einer hohen Erbschaftssteuer sein. Ein Unternehmer, der mit Mitte 50 bis 60 Jahren vor der Entscheidung steht, seinen nicht mehr ganz neuen Maschinenpark für großes Geld zu modernisieren, wird diese Entscheidung wohl davon abhängig machen, ob er das Unternehmen nach seinem Ausscheiden an seine Kinder weitergeben kann oder ob der Staat sich fast alles einsaugt. Es ist eine sehr menschliche Entscheidung, im letzteren Fall auf die Investition zu verzichten, aber wenn sie von Tausenden getroffen wird, kommt dabei eben ein Land raus, das aus Verzweiflung Thatcher wählt.

    Zitat Zeitfrage: "Die Deindustrialisierung Englands hat mit Steuererhebungen nicht das geringste zu tun, (...): Die englische Industrie aller! Sparten war überaltert, nicht konkurrenzfähig gegenüber einer leistungsbereiten und leistungsfähigen Nachkriegsgeneration in Festlandeuropa, die erfolgshungrig aufbauen musste."

    Und warum kam es zu der Überalterung der englischen Industrie?

    Wie können Sie so sicher sein, dass eine übermäßige Erhebung von Ertrag- und Erbschaftsteuern nicht das Geringste mit der Überalterung bzw. dem Niedergang der englischen Industrie zu tun hatte?

    Eine übermäßige Erhebung von Ertrag- und Erbschaftsteuern entzieht Unternehmen die für Modernisierung, für Investitionen erforderliche Liquidität, und kann Unternehmen gar in den Ruin treiben, weil die Inhabererben die Erbschaftsteuer mangels Liquidität nicht bezahlen können.

    Unternehmenserben können noch so leistungswillig- und fähig sein, doch wenn sie der Staat durch Übermaßbesteuerung der Fähigkeit beraubt, zu investieren, sich zu modernisieren, konkurrenzfähig zu bleiben, sehen Unternehmen schnell alt aus.

    Wenn Sie Herrn Goebel also schon zu widerlegen oder gar der Lüge zu zeihen versuchen, dann belegen Sie bitte auch Ihre Behauptung, dass das englische Steuersystem rein nichts mit der Deindustrialisierung Englands zu tun hatte, statt mit Behauptungen zu "argumentieren".

    • joG
    • 28.07.2012 um 18:13 Uhr

    ...bis zur Absurdität. Ist Ihnen nicht klar, wie unendlich schwierig es ist, eine Gesellschaft umzustrukturieren, deren Business Model weggefallen ist? Genau das war den Engländern passiert, weil sie in einen äußerst teuren Überlebenskampf verstrickt wurden. Ihre Kunden brachen ihnen weg, so dass die Überlebenden ihre Gesellschaft völlig neu erfinden mussten.

    So haben Sie recht, dass der Interviewte etwas daneben liegt in seiner Vereinfachung. Das macht Ihre jedoch nicht besser und schon gar nicht, stützt Ihr Argument eine Erbschaftssteuer.

    • Afa81
    • 30.07.2012 um 12:20 Uhr

    ...war veraltert schreiben Sie. Und genau das schreibt doch auch Herr Goebel, dass die Gelder für Investitionen gefehlt haben. Viele vergessen: Ein Maschinenpark muss auch gepflegt und stets modernisiert werden. Wer das nicht macht wird sehr schnell feststellen, dass er nach wenigen Jahren den Zug endgültig verpasst hat.

    Karl Marx tat auch immer so, als wäre der Besitz von Produktionsmittel eine Konstante - das ist er nicht.

    Allerdings sollte Herr Goebel auch nicht so tun, als würde ein Unternehmen jedes Jahr vererbt.

    ..., aber die Überalterung der Industrie kann durchaus die Folge einer hohen Erbschaftssteuer sein. Ein Unternehmer, der mit Mitte 50 bis 60 Jahren vor der Entscheidung steht, seinen nicht mehr ganz neuen Maschinenpark für großes Geld zu modernisieren, wird diese Entscheidung wohl davon abhängig machen, ob er das Unternehmen nach seinem Ausscheiden an seine Kinder weitergeben kann oder ob der Staat sich fast alles einsaugt. Es ist eine sehr menschliche Entscheidung, im letzteren Fall auf die Investition zu verzichten, aber wenn sie von Tausenden getroffen wird, kommt dabei eben ein Land raus, das aus Verzweiflung Thatcher wählt.

    Zitat Zeitfrage: "Die Deindustrialisierung Englands hat mit Steuererhebungen nicht das geringste zu tun, (...): Die englische Industrie aller! Sparten war überaltert, nicht konkurrenzfähig gegenüber einer leistungsbereiten und leistungsfähigen Nachkriegsgeneration in Festlandeuropa, die erfolgshungrig aufbauen musste."

    Und warum kam es zu der Überalterung der englischen Industrie?

    Wie können Sie so sicher sein, dass eine übermäßige Erhebung von Ertrag- und Erbschaftsteuern nicht das Geringste mit der Überalterung bzw. dem Niedergang der englischen Industrie zu tun hatte?

    Eine übermäßige Erhebung von Ertrag- und Erbschaftsteuern entzieht Unternehmen die für Modernisierung, für Investitionen erforderliche Liquidität, und kann Unternehmen gar in den Ruin treiben, weil die Inhabererben die Erbschaftsteuer mangels Liquidität nicht bezahlen können.

    Unternehmenserben können noch so leistungswillig- und fähig sein, doch wenn sie der Staat durch Übermaßbesteuerung der Fähigkeit beraubt, zu investieren, sich zu modernisieren, konkurrenzfähig zu bleiben, sehen Unternehmen schnell alt aus.

    Wenn Sie Herrn Goebel also schon zu widerlegen oder gar der Lüge zu zeihen versuchen, dann belegen Sie bitte auch Ihre Behauptung, dass das englische Steuersystem rein nichts mit der Deindustrialisierung Englands zu tun hatte, statt mit Behauptungen zu "argumentieren".

  3. "Erben ist wider die Natur, weder ein Falke, noch...
    ...eine Feldmaus, noch ein Elefant vererben irgendetwas, sie geben ihre Kenntnisse und Erfahrungen weiter an die nächste Generation, die muß dann selbst fliegen, sammeln oder jagen lernen um zu überleben"

    Dann halten Sies doch wie die Tierwelt, und brauchen alles auf, bevors die gierigen Kinder bekommen. Nur verschonen Sie bitte andere homo habilis aufwärts mit Ihrem angeblichen Naturrecht.

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    ...was man an seinen erbenden Nachfahren zunehmend beobachten kann, wieviel hatten Sie das Glück zu erben?

    Eine Welt ohne Erbe wäre für die Menschheit ziemlich sinnfrei.

    Erben in richtigen Maßen schafft Verläßlichkeit für Familie und Gesellschaft, schont Rohstoffe, bildet und erhält Grundwerte, ermöglicht den Aufbau auf vorhandenem.

    Man sollte das Erben auch unter den Gesichtspunkt Vorsorge, anstatt Anspruch gegenüber Dritte betrachten.

    Erbe ich ein Häuschen und bewohne dies (und ist diese Möglichkeit auch anderen gegeben), ist hier auch für die Gesellschaft ein positiver Effekt vorhanden. Es ist nämlich schon mal einer weniger da, welcher sich mit den anderen hierfür ein fröhliches, häufig sinnfreies, Hauen und Stechen in unserer tollen Arbeitswelt hingeben muß um dieses zu erreichen.

    Dies gilt natürlich auch für viele andere Dinge wie Möbel und Werkzeug (ich benutze immer noch Hämmer feinster Qualität aus meines Urgroßvater Fundus).

    Erbe ich hingegen Ansprüche gegenüber Dritten, z.Bsp. ein Bankkonto mit ordentlich Zinsen, ist dies natürlich für die Gesellschaft weniger toll denn hierfür müssen andere arbeiten welche hierdurch für sich und ihre Kinder weniger erreichen können.

    Man sollte also das Erben an Erhalt und Verläßlichkeit ausrichten. Alleinstehend bringt dies natürlich noch nicht alles, intakte Familien erhält man nicht allein durch Erbe, aber es ist ein wesentlicher Baustein. Es ist auch der Gesellschaft geholfen, werden die freien Kapazitäten zur Verbesserung der Lage anderer eingesetzt.

    Erben als Anspruch gegen Dritte jedoch sollte nicht die Wahl sein.

    denn Geld wird nutzlos sein. Man sollte eher verantwortungsvoll mit den Ressourcen umgehen als mit dem Geld.

    ... zeugt von einer ziemlich materialistischen Denkweise und völliger Empathielosigkeit. Der "glückliche Erbe" hat meist einen sehr nahen Angehörigen verloren. Jetzt soll er deswegen vom Staat auch noch zur Kasse gebeten werden?

    Man denke nur an eine Familie, bei der viel zu früh Vater oder Mutter stirbt. Glaube kaum, dass sich der 10-jährige Sohn oder auch die 20-jährige Tochter, die noch im Studium steckt, über ihr Erbe freuen werden. Finanziell ist so etwas immer ein Desaster, wenn die soziale Absicherung durch die Eltern wegfällt.

    gewinnt ja auch "der Stärkste" gegenüber den "Schwachen", die kaum Möglichkeiten haben. Allerdings geht es bei 'stark' hier nur um Geld und wieviel die Vorfahren davon gehortet haben.

    Sozialdarwinismus - der Wert des Menschen und sein Werdegang orientiert sich an der Anzahl von Gütern und bedrucktem Papier seiner Erzeuger, so absurd ist kein Tier.

    ...was man an seinen erbenden Nachfahren zunehmend beobachten kann, wieviel hatten Sie das Glück zu erben?

    Eine Welt ohne Erbe wäre für die Menschheit ziemlich sinnfrei.

    Erben in richtigen Maßen schafft Verläßlichkeit für Familie und Gesellschaft, schont Rohstoffe, bildet und erhält Grundwerte, ermöglicht den Aufbau auf vorhandenem.

    Man sollte das Erben auch unter den Gesichtspunkt Vorsorge, anstatt Anspruch gegenüber Dritte betrachten.

    Erbe ich ein Häuschen und bewohne dies (und ist diese Möglichkeit auch anderen gegeben), ist hier auch für die Gesellschaft ein positiver Effekt vorhanden. Es ist nämlich schon mal einer weniger da, welcher sich mit den anderen hierfür ein fröhliches, häufig sinnfreies, Hauen und Stechen in unserer tollen Arbeitswelt hingeben muß um dieses zu erreichen.

    Dies gilt natürlich auch für viele andere Dinge wie Möbel und Werkzeug (ich benutze immer noch Hämmer feinster Qualität aus meines Urgroßvater Fundus).

    Erbe ich hingegen Ansprüche gegenüber Dritten, z.Bsp. ein Bankkonto mit ordentlich Zinsen, ist dies natürlich für die Gesellschaft weniger toll denn hierfür müssen andere arbeiten welche hierdurch für sich und ihre Kinder weniger erreichen können.

    Man sollte also das Erben an Erhalt und Verläßlichkeit ausrichten. Alleinstehend bringt dies natürlich noch nicht alles, intakte Familien erhält man nicht allein durch Erbe, aber es ist ein wesentlicher Baustein. Es ist auch der Gesellschaft geholfen, werden die freien Kapazitäten zur Verbesserung der Lage anderer eingesetzt.

    Erben als Anspruch gegen Dritte jedoch sollte nicht die Wahl sein.

    denn Geld wird nutzlos sein. Man sollte eher verantwortungsvoll mit den Ressourcen umgehen als mit dem Geld.

    ... zeugt von einer ziemlich materialistischen Denkweise und völliger Empathielosigkeit. Der "glückliche Erbe" hat meist einen sehr nahen Angehörigen verloren. Jetzt soll er deswegen vom Staat auch noch zur Kasse gebeten werden?

    Man denke nur an eine Familie, bei der viel zu früh Vater oder Mutter stirbt. Glaube kaum, dass sich der 10-jährige Sohn oder auch die 20-jährige Tochter, die noch im Studium steckt, über ihr Erbe freuen werden. Finanziell ist so etwas immer ein Desaster, wenn die soziale Absicherung durch die Eltern wegfällt.

    gewinnt ja auch "der Stärkste" gegenüber den "Schwachen", die kaum Möglichkeiten haben. Allerdings geht es bei 'stark' hier nur um Geld und wieviel die Vorfahren davon gehortet haben.

    Sozialdarwinismus - der Wert des Menschen und sein Werdegang orientiert sich an der Anzahl von Gütern und bedrucktem Papier seiner Erzeuger, so absurd ist kein Tier.

    • joG
    • 28.07.2012 um 18:03 Uhr

    ....dass das Leben in der Natur, so natürlich das auch wäre, kaum besonders erfreulich wäre. Am nettesten, finde ich, beschreibt die Hobbes in seinem Büchlein "Leviathan or The Matter, Forme and Power of a Common Wealth Ecclesiasticall and Civil" mit den Worten es wäre "solitary, poor, nasty, brutish, and short". Nun ist, kann man sagen, Leviathan nicht "state of the arts" und wissenschaftlich à Jour. Aber man sollte schon nachdenken, wie viel besser wir heute leben, trotz der ganzen Ungerechtigkeiten. Man kann sich darüber streiten, wie furchtbar das Leben eines Menschen bei HartzIV ist. Aber nach den meisten Kriterien beurteilt, lebt der Betroffene besser als ein mittelalterlicher Fürst. Jemand mit relativ gutem Einkommen lebt in den meisten Aspekten vermutlich besser als die Nomenklatura der DDR. Lediglich kann er seinen Mitmenschen nicht so viel Angst bereiten.

    Und was hat das alles damit zu tun? Naja. Kleine Veränderungen der gesellschaftlichen Regeln haben oft unvorhersehbare und manchmal katastrophale Folgen, weil die das Verhalten der Menschen vereinheitlicht ausrichten. Damit entstehen leicht Ungleichgewichte, wie wir das im amerikanischen Immobilienmarkt, dem Finanzmarkt oder in der Verschuldung der Euroländer gerade gesehen haben.

    Das bedeutet nicht, dass man Erbschaften nicht besteuern kann oder sogar sollte. Man sollte aber sehr genau überlegen, wie man das tun will. Da kommt es beim Gesetz auf jedes Wort an. Glauben Sie, dass Ihre Politiker das können?

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  4. ..."Die Kinder von Reichen sind doch sowieso schon vielfach im Vorteil. Sie lernen die richtigen Codes, sie haben Vitamin B, also beste Beziehungen, und werden dann auch noch finanziell abgesichert. Das ist extrem ungerecht"

    Finanziell abgesichert ? Frau Kipping lebt selbst wie die Made im Sapeck, laut ihrer website, dort "Einkommen":

    "Ich erhalte nach Abgeordnetengesetz eine Kostenpauschale von 3.868 Euro.

    Darüber hinaus erhalte ich seit dem 01.01.2012 monatlich eine Abgeordnetenentschädigung in Höhe von 7.960 Euro brutto und ab 1. Januar 2013 von monatlich 8.252 Euro brutto"...
    www.katia-kipping.de/topi...

    Mal zum Vergleich, der Durchschnittsbürger hat vielleicht 3.300 in der Tasche.

    Bitte achten Sie auf Ihre Wortwahl. Danke, die Redaktion/mk

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    Ein MdB hat aber nur einen Vertrag für vier Jahre.

    Außerdem diese 8 T€ Eure sind weniger als ein OB einer größeren Stadt verdient. Der dürfte aber weniger zu zun haben.

    Herr Sauerland verdiente B10, das sind knapp 10 T€ brutto p. m. auf sechs Jahre.

    Finanziell abgesichert ? Frau Kipping lebt selbst wie die Made im Sapeck, laut ihrer website, dort "Einkommen"

    ... wenn jemand selbst ein gutes Auskommen hat, dann darf er nicht über gerechte Verteilung diskutieren und noch weniger sie fordern?

    Mal zum Vergleich, der Durchschnittsbürger hat vielleicht 3.300 in der Tasche.

    Weit gefehlt. Laut Statistisches Bundesamt (Mikrozensus 2008) liegt in Deutschland das durchschnittliche Nettoeinkommen eines Haushalts(!) bei knapp unter 2000 EUR pro Monat. Ein Haushalt, der 3300 EUR zur freien Verfügung hat, kann sich schon zu den reichsten 20% in diesem Land zählen.

    • Mari o
    • 30.07.2012 um 0:25 Uhr

    soziales Kapital ,kulturelles Kapital und auch noch Kohle,Kies,Schotter.Das wird alles vererbt
    Pierre Bourdieus Studie über den sozialisationsbedingten Charakter des Kulturkonsums "Die feinen Unterschiede" hat
    nachgewiesen was das bedeutet:"die richtigen Codes"oder : wer dazu gehört und wer leider draussen bleiben muss.

    ...in der Tasche. So viel haben meine Lebensgefährtin und ich gemeinsam (beide mit gutem bzw. sehr gutem Diplom-Zeugnis), wenn alles gut läuft. Und da ist dann noch keine Rechnung bezahlt.

    Ihr Durchschnittsbürger ist da in meinen Augen mit seinem Einkommen von "3300 Euro in der Tasche" gesegnet.

    Manche wissen eben nicht, wovon sie reden. Frau Kipping vermutlich genausowenig.

    Ein MdB hat aber nur einen Vertrag für vier Jahre.

    Außerdem diese 8 T€ Eure sind weniger als ein OB einer größeren Stadt verdient. Der dürfte aber weniger zu zun haben.

    Herr Sauerland verdiente B10, das sind knapp 10 T€ brutto p. m. auf sechs Jahre.

    Finanziell abgesichert ? Frau Kipping lebt selbst wie die Made im Sapeck, laut ihrer website, dort "Einkommen"

    ... wenn jemand selbst ein gutes Auskommen hat, dann darf er nicht über gerechte Verteilung diskutieren und noch weniger sie fordern?

    Mal zum Vergleich, der Durchschnittsbürger hat vielleicht 3.300 in der Tasche.

    Weit gefehlt. Laut Statistisches Bundesamt (Mikrozensus 2008) liegt in Deutschland das durchschnittliche Nettoeinkommen eines Haushalts(!) bei knapp unter 2000 EUR pro Monat. Ein Haushalt, der 3300 EUR zur freien Verfügung hat, kann sich schon zu den reichsten 20% in diesem Land zählen.

    • Mari o
    • 30.07.2012 um 0:25 Uhr

    soziales Kapital ,kulturelles Kapital und auch noch Kohle,Kies,Schotter.Das wird alles vererbt
    Pierre Bourdieus Studie über den sozialisationsbedingten Charakter des Kulturkonsums "Die feinen Unterschiede" hat
    nachgewiesen was das bedeutet:"die richtigen Codes"oder : wer dazu gehört und wer leider draussen bleiben muss.

    ...in der Tasche. So viel haben meine Lebensgefährtin und ich gemeinsam (beide mit gutem bzw. sehr gutem Diplom-Zeugnis), wenn alles gut läuft. Und da ist dann noch keine Rechnung bezahlt.

    Ihr Durchschnittsbürger ist da in meinen Augen mit seinem Einkommen von "3300 Euro in der Tasche" gesegnet.

    Manche wissen eben nicht, wovon sie reden. Frau Kipping vermutlich genausowenig.

  5. ...was man an seinen erbenden Nachfahren zunehmend beobachten kann, wieviel hatten Sie das Glück zu erben?

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    Antwort auf "Lieber Mitforist..."
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    ..."Erben degeneriert, mindestens ab dem homo habilis...
    ...was man an seinen erbenden Nachfahren zunehmend beobachten kann.."

    Werter Mitforist, Sie halten es doch so gerne mit Falken, Feldmäusen und anderem Firlefanz.

    Wenn ich Ihr archaisches Naturrecht mal ausführen darf, hat der Mensch doch seit der Sesshaftwerdung Vorräte für den Winter angelegt, richtig ? Und macht das Eichhörnchen das nicht auch ?

    Und nun schauen Sie, wer ist heute noch Bauer, wer kann von seinem Vorgarten leben ? Also muss er Bares zurücklegen, um zu überleben.

    Also sollte er auch umsomehr Vermögen vorhalten, je mehr Kinder er hat, denn sonst muss die Gesellschaft diese durchfüttern, unter Umständen, und die steht den Kindern doch nicht näher als Vater und Mutter, meinen Sie nicht auch ?

    ..."Erben degeneriert, mindestens ab dem homo habilis...
    ...was man an seinen erbenden Nachfahren zunehmend beobachten kann.."

    Werter Mitforist, Sie halten es doch so gerne mit Falken, Feldmäusen und anderem Firlefanz.

    Wenn ich Ihr archaisches Naturrecht mal ausführen darf, hat der Mensch doch seit der Sesshaftwerdung Vorräte für den Winter angelegt, richtig ? Und macht das Eichhörnchen das nicht auch ?

    Und nun schauen Sie, wer ist heute noch Bauer, wer kann von seinem Vorgarten leben ? Also muss er Bares zurücklegen, um zu überleben.

    Also sollte er auch umsomehr Vermögen vorhalten, je mehr Kinder er hat, denn sonst muss die Gesellschaft diese durchfüttern, unter Umständen, und die steht den Kindern doch nicht näher als Vater und Mutter, meinen Sie nicht auch ?

  6. Anderen Geld wegnehmen ein noch größerer.

    Ich habe es kommen sehen. Deswegen habe ich Deutschland vor vielen Jahren bereits verlassen. Es tut mir aber, für die die zurück geblieben sind. Planwirtschaftliche Eingriffe und Umverteilung werden am Ende den Wohlstand für ALLE reduzieren.

    Statt sich zu überlegen, wie so viele Leute wie möglich in Deutschland Millionäre werden könnten, ist man besessen von dem selbstgerechten Wahn der Gleichmacherei.

    Wohin das führt, hat man beim Experiment DDR bewundern können. Doch nicht alle Länder werden so dämlich sein. Einige werden aus dem sozialistischen Amoklauf ausscheren und die tüchtigsten Bürger als Einwanderer begrüßen können.

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    ...gebracht haben, ist soeben nachdrücklich zu beobachten: Die Staatspleite. Aber statt mit Arbeit dagegenzuhalten, führt man lieber (Währungs-)kriege, womit man ja einige Erfahrungen aufweisen kann.

    ...Familien auseinanderbrechen zu lassen, gierbedingt, Heerscharen spezialisierter Advokaten verdienen sich goldene Nasen am Streit um verwitternde Immobilien, Goldklumpen oder Aktienpakete, oder schieben ihre Imperien aus Desinteresse in die Pleite, wie Madeleine Schickedanz. Nicht immer lebt sich´s an der Quelle gut.

    Am Besten überhaupt keine Steuern!

    Dann noch die Kreditaufnahme Verbieten!

    Dann ist das Geld ganz schnell bei den Reichen oder bedingt durch das Schuldgeldsystem, wieder im Nichts verschwunden!

    Nach dem dann die Abhängigen "Freiwillig Verhungert" sind, und als Konsumenten ausgefallen? Alle anderen Überflüssigen Kostgänger gleich mit!

    Erst dann kommen die "Reichen" und sonstige "Eliten" darauf, wer Ihnen den Reichtum ermöglicht hat!

    Was wird das eine Freude, wenn Diese fürs eigene Überleben selbst etwas Tun müssen, ohne die Solidarität der entsorgten Menschen, und das Dumme Sprüche fürs Überleben nicht Ausreichen!

    • AndreD
    • 29.07.2012 um 19:35 Uhr

    Wenn alle Millionäre sind, dann ist eine Million was wert?

    Erben ist in der Tat ein grosser Anreiz, Enteignung, wenn auch limitiert, der Anfang vom Ende.Der Leviathan von Hobbes sollte wirklich abschreckendes Beispiel genug sein. Frau Kipping muss sich doch fragen lassen, weshalb ausgerechnet sie, die ein Kind der DDR ist, die sonderbare Feststellung macht, dass in den neuen Bundesländern weniger vererbt wird als in den alten. Das ist nicht erstaunlich, sondern logisch. Sie vergisst zu erwähnen, dass die Infrastruktur der neuen Länder mit gütiger Hilfe der grossen Steuerzahlern der alten Bundesrepublik totalsaniert werden konnte.Die marxistischen Modelle haben in der Vergangenheit nicht funktioniert, sie werden auch in der Zukunft nicht funktionieren.

    ...gebracht haben, ist soeben nachdrücklich zu beobachten: Die Staatspleite. Aber statt mit Arbeit dagegenzuhalten, führt man lieber (Währungs-)kriege, womit man ja einige Erfahrungen aufweisen kann.

    ...Familien auseinanderbrechen zu lassen, gierbedingt, Heerscharen spezialisierter Advokaten verdienen sich goldene Nasen am Streit um verwitternde Immobilien, Goldklumpen oder Aktienpakete, oder schieben ihre Imperien aus Desinteresse in die Pleite, wie Madeleine Schickedanz. Nicht immer lebt sich´s an der Quelle gut.

    Am Besten überhaupt keine Steuern!

    Dann noch die Kreditaufnahme Verbieten!

    Dann ist das Geld ganz schnell bei den Reichen oder bedingt durch das Schuldgeldsystem, wieder im Nichts verschwunden!

    Nach dem dann die Abhängigen "Freiwillig Verhungert" sind, und als Konsumenten ausgefallen? Alle anderen Überflüssigen Kostgänger gleich mit!

    Erst dann kommen die "Reichen" und sonstige "Eliten" darauf, wer Ihnen den Reichtum ermöglicht hat!

    Was wird das eine Freude, wenn Diese fürs eigene Überleben selbst etwas Tun müssen, ohne die Solidarität der entsorgten Menschen, und das Dumme Sprüche fürs Überleben nicht Ausreichen!

    • AndreD
    • 29.07.2012 um 19:35 Uhr

    Wenn alle Millionäre sind, dann ist eine Million was wert?

    Erben ist in der Tat ein grosser Anreiz, Enteignung, wenn auch limitiert, der Anfang vom Ende.Der Leviathan von Hobbes sollte wirklich abschreckendes Beispiel genug sein. Frau Kipping muss sich doch fragen lassen, weshalb ausgerechnet sie, die ein Kind der DDR ist, die sonderbare Feststellung macht, dass in den neuen Bundesländern weniger vererbt wird als in den alten. Das ist nicht erstaunlich, sondern logisch. Sie vergisst zu erwähnen, dass die Infrastruktur der neuen Länder mit gütiger Hilfe der grossen Steuerzahlern der alten Bundesrepublik totalsaniert werden konnte.Die marxistischen Modelle haben in der Vergangenheit nicht funktioniert, sie werden auch in der Zukunft nicht funktionieren.

    • joG
    • 28.07.2012 um 18:13 Uhr

    ...bis zur Absurdität. Ist Ihnen nicht klar, wie unendlich schwierig es ist, eine Gesellschaft umzustrukturieren, deren Business Model weggefallen ist? Genau das war den Engländern passiert, weil sie in einen äußerst teuren Überlebenskampf verstrickt wurden. Ihre Kunden brachen ihnen weg, so dass die Überlebenden ihre Gesellschaft völlig neu erfinden mussten.

    So haben Sie recht, dass der Interviewte etwas daneben liegt in seiner Vereinfachung. Das macht Ihre jedoch nicht besser und schon gar nicht, stützt Ihr Argument eine Erbschaftssteuer.

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    ...und MG - mit zweifelhaften Reiseerfolgen, pannenbedingt, einzig Emma Peel hielt jederzeit, was sie versprach, handwerklich, ohne Vermitteln dubioser (Finanz-)
    dienstleistungen.

    ...und MG - mit zweifelhaften Reiseerfolgen, pannenbedingt, einzig Emma Peel hielt jederzeit, was sie versprach, handwerklich, ohne Vermitteln dubioser (Finanz-)
    dienstleistungen.

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