ElektroautosStromer suchen Anschluss

Zu teuer, zu exotisch – in Deutschland fahren kaum Elektroautos. Ein Grund: Die mangelnde Reichweite. von 

Ein Smart mit elektrischem Antrieb war Anfang Juni 2012 auf der Automesse in Leipzig zu sehen.

Ein Smart mit elektrischem Antrieb war Anfang Juni 2012 auf der Automesse in Leipzig zu sehen.  |  © Fabrizio Bensch/Reuters

Eine Million Elektroautos möchte die Kanzlerin im Jahr 2020 auf Deutschlands Straßen sehen. Hunderte Millionen Euro wurden seither in Förderprogramme gesteckt. Deutschland sollte zum Vorreiter der umweltfreundlichen Mobilität werden.

Doch bisher fährt zwischen Flensburg und Garmisch kaum ein Elektroauto. Das soll sich jetzt ändern. Mitte Juni hat der erste deutsche Autokonzern mit der Produktion eines Elektroautos in Großserie begonnen: Im lothringischen Hambach lässt Daimler den Smart fortwo electric drive vom Band laufen. Der Elektromotor stammt aus einer Gemeinschaftsproduktion mit Bosch in Hildesheim, die Lithium-Ionen-Batterie von der Deutschen Accumotive im sächsischen Kamenz. Ab 18.910 Euro gibt es den Smart electric drive. Dazu muss man allerdings noch die Batterie mieten, für 65 Euro im Monat.

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Im Jahr 2013 wolle man eine kleine fünfstellige Zahl des akkubetriebenen Zweisitzers absetzen, hofft Smart-Chefin Annette Winkler. In dreißig Ländern soll der E-Smart als Coupé und Cabrio angeboten werden.

Bislang weist das Kraftfahrt-Bundesamt in Flensburg (KBA) in seiner Zulassungsstatistik für 2011 gerade mal 2.154 neu zugelassene »Personenwagen mit Elektromotor« aus, bei rund 3,5 Millionen Pkw-Zulassungen insgesamt. Damit stehen auf deutschen Straßen rund 5.000 E-Autos 43 Millionen Benzinern und Dieseln gegenüber. Trotz einiger neuer E-Modelle kam die E-Mobilität auch im laufenden Jahr nicht in Schwung: Bis Ende Mai zählte das KBA exakt 1.161 neue Pkw mit Elektroantrieb. Und selbst wenn man die 493 Opel Ampera hinzuzählt (die statistisch als Hybride gelten), sind das nur wenig mehr als im Vorjahr.

Bei näherem Hinsehen fällt die Bilanz sogar noch kümmerlicher aus. Fast die Hälfte der bis Mai neu zugelassenen Pkw mit Elektroantrieb wurden auf die Händler und Hersteller selbst zugelassen, hat Ferdinand Dudenhöffer von der Universität Duisburg-Essen ausgerechnet. Dazu kommen viele E-Autos, die mit hohem Rabatt oder zu Werbezwecken abgegeben werden. Selbst Lobbyist Kurt Sigl, Präsident des Bundesverbands eMobilität (BEM), verkündete im April, dass er seinen Opel Ampera »zu Sonderkonditionen« erhalten habe. Und wenn Promis wie Bergsteiger Reinhold Messner und Casting-Show-Juror Peyman Amin in Rüsselsheim ihr Elektroauto abholen, oder Talkerin Barbara Schöneberger ihren akkubestückten Renault Fluence im TV-Spot bewegt, dann stecken Testimonial- oder Werbeverträge dahinter.

Stadtverwaltungen, Ministerien, Behörden, Stromanbieter und Firmen, die ihr Ökoimage durch ein paar E-Autos aufpolieren wollen, bilden das Gros der restlichen Zulassungen. Peugeot etwa wirbt mit seinem »attraktiven Behörden-Leasing«. Zwischen 85 und 95 Prozent aller E-Fahrzeuge seien gewerbliche Zulassungen, heißt es bei den E-Auto-Herstellern unisono. Den privaten E-Auto-Käufer, den berühmten early adopter, muss man in Deutschland bislang mit der Lupe suchen.

Aber jetzt kommt ja der E-Smart.

Im Berliner Stadtteil Kreuzberg haben die Smart-Leute gleich eine ganze Batterie der zweifarbig lackierten Leisetreter aufgefahren. Daneben stehen die ebenfalls neuen Smart Pedelecs, Stückpreis: 2.849 Euro. Das elektrisch unterstützte Fahrrad soll die Einstiegsschwelle senken.

Jeder Elektro-Smart hat seine eigene Internetseite

PR-Frau Christine Haller weiß, dass die Kundschaft aus der Erfahrung mit Laptops und Smartphones vor allem der Lebensdauer der teuren Batterie misstraut. Daher ist in der Batteriemiete eine Garantie enthalten, die bis zu zehn Jahren 80 Prozent der Leistung zusichert. Der Angst, mit leerem Akku stehenzubleiben, wird gleich durch zwei Anzeigen im Cockpit vorgebeugt.

Jeder E-Smart hat seine eigene sogenannte vehicle homepage. »Er spricht mit seinem Besitzer«, sagt Haller. Per eingebauter SIM-Karte kann man von überall her den aktuellen Ladestand abfragen oder sich diesen per Mail oder Twitter vom Auto melden lassen. Hängt der Smart gerade mit seinem Kabel an der Ladesäule, kann auch der Ladezyklus vorprogrammiert werden. Bis er ganz voll ist, dauert es sechs bis sieben Stunden. Nach ein paar Klicks am Computer oder am Smartphone wärmt sich der Wagen im Winter auf oder kühlt sich im Sommer herunter.

Leserkommentare
  1. Ein kleiner elektrischer 4 Sitzer, mit Reichweite bis 150 km bei 80 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit würde ich mir sofort kaufen, wenn er preislich, inkl. Batterie, zwischen 15.000 € bis 20.000 € liegt.

    Die ersten Vorführer von i-MiEV/c-zero/Ion gibt es inzwischen für knapp unter 20k€.
    Damit hätten Sie auch nicht "nur" 150km Reichweite: ein Österreicher ist mit seinem i-MiEV kürzlich 467km an einem Tag gefahren, dank CHAdeMO-Schnellladestationen an denen er in 20 Minuten wieder vollladen konnte.

    In Deutschland gibt es noch relativ wenige solcher Schnelllader, da unsere selbsternannte-Premium-Autoindustrie natürlich nicht einfach ein japanisches System übernehmen kann, sondern noch 20 Jahre und 20 Milliarden an Subventionen braucht um ein eigenes proprietäres Schnellladesystem zu basteln...

    Antwort auf "Geht mir ähnlich. "
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    Solche Sprüche lese ich immer wieder mal im Internetforen. Leider finde ich keine Beweise.

    In meiner Nähe gibt es z.B. das Angebot
    http://www.autoscout24.de...

    Sind nur ca. 7.000 € über den Veranschlagten 20.000 €

  2. Da ich selber ein E-Auto fahre, leben Sie anscheinend in einer anderen Realität als ich.
    Meine gefällt mir jedenfalls besser :-)

    Erst wenn es neue brauchbare Akkutechnologien mit 1000Wh/Kg zu 100 Euro/KWh
    Nichts gegen solche "Wunderakkus", aber um alltagstaugliche und wirtschaftliche E-Autos zu bauen sind sie nicht notwendig. Das geht auch schon mit den heute vorhandenen Li-Technologien.

    Wenn Sie sich tatsächlich mit dem Thema beschäftigt hätten und praktische Erfahrungen mit E-Autos hätten, dann wüssten Sie das auch.

  3. wenn ich 10 KWh in 20 Minuten Laden will brauch ich einen Ladestrom von 30 KW bei einer Abwaerme von 3 KW.

    Wo genau liegt da das Problem? 30 kW bei 380 Volt sind gerade mal 79 Ampére. Klar, das ist ein bisschen mehr als eine Haushaltssteckdose (3x 16 A = 48 A) liefern kann, aber technisch ist das völlig problemlos machbar. Das Kabel ist eben ein wenig dicker.

    Zum Vergleich: der Anlasser eines grösseren Autos braucht rund 300 A und kommt auch ohne armdicke Kabel aus. Ein Küchenherd kann sich 15 kW "genehmigen". Und so weiter.

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    • kausz
    • 03. August 2012 12:40 Uhr

    Es geht. Hier aus einem Bericht der FAZ zum Nissan Leaf:

    Lithium-Ionen-Batterie mit 24 kWh, Reichweite 175 km nach Norm, ohne Klimaanlage, Ladezeit 8 bis 14 Stunden

    Laden
    Die Händler sollen über Schnellladepunkte verfügen, an denen sich das Gefährt mittels Mode-3-Kabel binnen 30 Minuten zu 80 Prozent aufladen lässt. Leider trifft das noch nicht auf alle zu, jener hat nur eine Haushaltssteckdose wie du und ich.

    Der Renault Twizy hat derzeit eine Kapazität von 6,1kWh. Für 100km Reichweite sind dann 9-10 kWh notwendig. 80% sind ca 8 kWh und das in 20 min wären 24kWh. Mit Abwärme/Verlust etwas mehr. Eine gute Kraftstromsteckdose dann geht es auch zu Hause.

    http://www.faz.net/aktuel...

    Vergessen hatte ich, der Kunde kauft sich ein neues Kleinstelektrofahrzeug und einen billigen gebrauchten konventionellen. Womöglich sind die heutigen Dinosaurier in 10 Jahren unverkäuflich.

  4. "Das bedeutet, dass mindestens 82 Prozent aller deutschen Autofahrer den Alltag ohne Einschränkungen mit einem E-Auto bewältigen können."

    Wir beide bewältigen unseren Alltag zu 100% ohne Auto (es steht überflüssigerweise eines vor der Tür, was seit drei Monaten gar nicht mehr bewegt wurde). Sicherlich wird das durch relativ kurze Arbeitswege erleichtert, aber man muss ja nicht extra weit weg von der Arbeitsstelle wohnen, und man muss auch nicht x km zum nächsten Discounter fahren, weil da grad irgendwas im Angebot ist.

    Zwei vernünftige Fahrräder und deren fachmännische Instandhaltung, gute Regenklamotten und Radtaschen kosten in Anschaffung und Unterhalt so viel weniger als ein Auto und bringen so viel mehr Lebensqualität!

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    Sie klingen sehr missionarisch mit Ihrer Fahrrad-Werbung, was die Leute eher abschrecken dürfte. Ich fahre auch täglich mit dem Drahtesel zur Arbeit, hin und zurück ca. 12km. Aber nicht jeder ist Single, zwischen 20-30, körperlich fit, in einer flachen Gegend wohnend, kinderlos usw.

    "Zwei vernünftige Fahrräder und deren fachmännische Instandhaltung, gute Regenklamotten und Radtaschen kosten in Anschaffung und Unterhalt so viel weniger als ein Auto und bringen so viel mehr Lebensqualität!"

    Das ist vielleicht Ihre Meinung, aber Fahradfahren + Regen + Radtaschen ist für mich eher eine Reduktion der Lebensqualität um den Faktor 7.

    Von daher wird die optimale Ausgestaltung des Verkehrs wohl eher ein Mischkonzept werden, wobei die Preis/Bedarf Korrelation eine viel wichtigere Rolle spielen wird. Wer tatsächlich ein Auto braucht, wird wohl oder übel ein einen eWagen für 20K € kaufen. Diejenigen, die heute den Wagen lediglich zum Brötchenkauf um die Ecke verwenden, werden es sich aus Kostengründen zweimal überlegen. Mir kommt es jedenfalls so vor, als würde die Natur die Menschen wieder etwas in die Realität zurückholen...

  5. Mit einer Reichweite von 150 KM muss ich bei einer Fahrt von 500 KM dreimal laden: eine Urlaubsfahrt ist nicht moeglich.

    Ich weiß ja nicht wie oft Sie im Jahr in Urlaub fahren, aber bei den meisten Leuten sind es nicht viel mehr als 2-3 Mal.
    Für die Strecken, die für mein E-auto zu lang sind, nehme ich mir ein Carsharing- oder Mietauto.

    Mit 2-3 Schnellladungen in 20 Minuten würden aber auch die 500km mit einem E-Auto nicht viel länger dauern (leider kann meines keine Schnellladung).

    Und selbst kleinere Fahrten sind nicht moeglich.
    Ich bin erst diesen Montag mit meinem E-Auto knappe 160km gefahren, davon 120km auf der A8 Ulm-München.
    Dabei ist der Ladestand von 82% auf 25% gefallen, immer noch weit vor Reichweitenangstniveau.
    Gut, dass ich da noch nicht wußte dass so kleine Fahrten ja gar nicht möglich sind ;-)

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    Danke für Ihre Kommentare, die sich wohltuend von dem allgemeinen *bäääh, ohne mein (benzin- oder dieselschluckendes) Auto geht gaaaar nichts!*-Kommentaren abheben.

    Ich bin immer wieder überrascht, wie engstirnig einige Foristen sich ein Leben ohne Auto überhaupt nicht vorstellen können und damit dann aber von sich auf alle anderen schließen. Sicherlich ist es nicht jedem möglich, ganz auf ein Auto zu verzichten. Aber meistens steht es doch 99% der Zeit nur herum und kostet trotzdem Geld.

    Kurze und mittlere Fahrten: Fahrrad.
    Lange Fahrten: Eisenbahn.
    Einkaufen: Fahrrad.
    Zur Arbeit: Fahrrad und Fähre :-D
    Urlaub: Mit der großen Fähre nach Dänemark, mit dem Fahrrad ins Hotel. Mit der Eisenbahn zum Flughafen. Mit der Bahn zu Freunden in anderen Städten.
    Größere Transporte: Firma, liefern lassen, Transporter leihen.

    Ich hab noch nie ein Auto gehabt.

    • lufkin
    • 03. August 2012 23:09 Uhr

    "Für die Strecken, die für mein E-auto zu lang sind, nehme ich mir ein Carsharing- oder Mietauto"

    Genau da liegt doch das Problem. Warum sollte ich mir ein E-Auto kaufen, welches gerne mal doppelt so teuer ist wie die normale Benzin / Diesel Variante, um mir dann doch gelegentlich (und wenn es nur 5x im Jahr ist) doch wieder n Benziner mieten zu müssen, wenn ich mal längere Strecken zurücklegen will / muss? Da nehme ich doch lieber gleich den Benziner. Ich hab dann zwar höhere laufende Kosten aber deutlich geringere Anschaffungskosten und ich bin einfach jederzeit, auch mitten in der Nacht wenn es sein muss (Notfall in der Familie oder was auch immer), flexibel.

    Dazu kommt ein weiteres Problem, welches ich bei den E-Autos sehe... die Wagen sind im Grunde nur als Stadtwagen zu gebrauchen... aber wo lade ich sie dann auf? Ich kenne z.B. hier in Aachen auf Anhieb nur zwei Ladesäulen und die stehen in der Innenstadt und an der Uni. Jeder der kein Einfamilienhaus mit eigenem Parkplatz / Garage / Carport oder einen Tiefgagragenplatz mit Steckdose hat, ist aufgeschmissen. Er kann sein tolles E-Auto in der Stadt, da wo es eigentlich Sinn macht, schlicht nicht aufladen.

  6. Einfacher Dreisatz: wenn ich 10 KWh in 20 Minuten Laden will brauch ich einen Ladestrom von 30 KW bei einer Abwaerme von 3 KW.
    Wie soll man so etwas realisieren ?
    Das funktioniert physikalisch nicht.

    In Ihrer beschränkten Dreisatz-Privatphysik nicht, aber in der Realität:
    http://26373.foren.mysnip...
    Wieviel Abwärme die aktuellen 43kW-CHAdeMO-Lader erzeugen weiß ich nicht, aber da Solarwechselrichter inzwischen bei >99% Wirkungsgrad angelangt sind ist es auch kein Problem, ähnlich wirkungsvolle Ladegeräte zu bauen.

    Selbst die Aufladung eines 35kWh-Akkus in 10 Minuten wurde schon vor 5 Jahren demonstriert:
    http://green.autoblog.com...

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    • tobmat
    • 03. August 2012 14:27 Uhr

    Was interessanter ist als die Abwärme ist die Frage nach den Auswirkungen auf den Akku. Wenn ich richtig informiert bin reduziert die Schnellladung die Lebensdauer des Akkus.

    Auch lustig: Der Transport eines E-Autos gilt in Deutschland als Gefahrguttransport, da Explosionsgefahr besteht. Die Polizei wurde bereits mit entsprechenden Richtlinien versorgt.

  7. Danke für Ihre Kommentare, die sich wohltuend von dem allgemeinen *bäääh, ohne mein (benzin- oder dieselschluckendes) Auto geht gaaaar nichts!*-Kommentaren abheben.

    Ich bin immer wieder überrascht, wie engstirnig einige Foristen sich ein Leben ohne Auto überhaupt nicht vorstellen können und damit dann aber von sich auf alle anderen schließen. Sicherlich ist es nicht jedem möglich, ganz auf ein Auto zu verzichten. Aber meistens steht es doch 99% der Zeit nur herum und kostet trotzdem Geld.

    Kurze und mittlere Fahrten: Fahrrad.
    Lange Fahrten: Eisenbahn.
    Einkaufen: Fahrrad.
    Zur Arbeit: Fahrrad und Fähre :-D
    Urlaub: Mit der großen Fähre nach Dänemark, mit dem Fahrrad ins Hotel. Mit der Eisenbahn zum Flughafen. Mit der Bahn zu Freunden in anderen Städten.
    Größere Transporte: Firma, liefern lassen, Transporter leihen.

    Ich hab noch nie ein Auto gehabt.

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    • genius1
    • 04. August 2012 17:03 Uhr

    50% und G im Ausweis.

    Also ich brauch ein Auto!

    Aber das können sich engstirnige Gesunde Foristen nicht Vorstellen!

  8. Sie klingen sehr missionarisch mit Ihrer Fahrrad-Werbung, was die Leute eher abschrecken dürfte. Ich fahre auch täglich mit dem Drahtesel zur Arbeit, hin und zurück ca. 12km. Aber nicht jeder ist Single, zwischen 20-30, körperlich fit, in einer flachen Gegend wohnend, kinderlos usw.

    "Zwei vernünftige Fahrräder und deren fachmännische Instandhaltung, gute Regenklamotten und Radtaschen kosten in Anschaffung und Unterhalt so viel weniger als ein Auto und bringen so viel mehr Lebensqualität!"

    Das ist vielleicht Ihre Meinung, aber Fahradfahren + Regen + Radtaschen ist für mich eher eine Reduktion der Lebensqualität um den Faktor 7.

    Von daher wird die optimale Ausgestaltung des Verkehrs wohl eher ein Mischkonzept werden, wobei die Preis/Bedarf Korrelation eine viel wichtigere Rolle spielen wird. Wer tatsächlich ein Auto braucht, wird wohl oder übel ein einen eWagen für 20K € kaufen. Diejenigen, die heute den Wagen lediglich zum Brötchenkauf um die Ecke verwenden, werden es sich aus Kostengründen zweimal überlegen. Mir kommt es jedenfalls so vor, als würde die Natur die Menschen wieder etwas in die Realität zurückholen...

    Antwort auf "Es geht noch mehr:"
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    Wieso können nur 20-30jährige Singles (?) im Flachland bei schönem Wetter radeln?

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