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Millionen von Menschen suchen mithilfe von Singlebörsen im Internet den optimalen Partner. Bildung, Haarfarbe, Kontostand – alles muss stimmen. Ist die Liebe berechenbar geworden? von Ursula März

Etwa sieben Millionen Deutsche vertrauen ihre Partnerwünsche mittlerweile dem Internet an.

Etwa sieben Millionen Deutsche vertrauen ihre Partnerwünsche mittlerweile dem Internet an.  |  © Reuters/Thomas Peter

Es war sieben Minuten nach Mitternacht. Lilly Goodsmith* sperrte die Wohnungstür von innen ab, lauschte kurz in den Hausflur und ging, als wäre der Spuk noch nicht ganz vorbei, auf Zehenspitzen in die Küche, um Wasser aufzusetzen. Ihre Hände zitterten. Sie merkte es an der Pendelbewegung des Teebeutels, den sie über die Tasse hielt. Als sie ein paar Schlucke getrunken hatte, fiel ihr die Geschichte von den Flugzeugpiloten ein, die nach einem Absturz sofort wieder starten müssen, weil die Angst sie sonst für immer lähmt. Sie traf eine Sekundenentscheidung: Sie öffnete ihr Notebook und loggte sich in die Partnerschaftsbörse ein, bei der sie seit drei Monaten Mitglied war. Sie wollte auf der Stelle mit jemandem Kontakt aufnehmen. Anders gesagt: Sie vertraute auf die statistische Wahrscheinlichkeit, dass einer Bruchlandung so schnell keine zweite folgt.

Von allen Fehlern, die Online-Dater machen können, hatte Lilly Goodsmith im Oktober 2008 den katastrophalsten gemacht. Sie hatte einen Mann, mit dem sie zwei Wochen lang hin- und hergemailt und zweimal telefoniert hatte, zu sich nach Hause eingeladen. Spätabends. Gegen 22 Uhr stand ein Mensch in ihrer Münchner Wohnung, dessen reale Erscheinung mit seiner Selbstbeschreibung im Internet so viel zu tun hatte wie der begrünte Mittelstreifen einer Autobahn mit den Gartenanlagen von Schloss Sanssouci. Er war nicht »männlich schlank«, sondern ein aufgequollenes Ungetüm. Nicht »leger gekleidet«, sondern verwahrlost und augenscheinlich nicht ganz richtig im Kopf. Die nächsten zwei Stunden fühlte Lilly Goodsmith sich, als wäre sie eine Tierpflegerin aus dem Kaninchengehege, die versehentlich bei den Braunbären gelandet ist und nun ihr Bestes gibt, um die Ungeheuer in Schach zu halten.

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Am selben Abend saß Sebastian Schnitthelm in Stuttgart vor seinem Computer und stieß in der Partnerschaftsbörse auf das Profil von Lilly Goodsmith: Galeristin, 34 Jahre alt, 184 Zentimeter groß. Sein Blick blieb am Beruf hängen. Er hatte keinen Kontakt zu Leuten aus der Kulturszene, nicht weil sie ihn nicht interessierten, sondern weil er fürchtete, dass durch ihre Lässigkeit seine eigene Bürgerlichkeit betont würde. Als Zweites machte ihn die Größe der unbekannten Frau neugierig. Mit 184 Zentimetern war sie wirklich sehr groß, etwas Besonderes. Wie ging so eine Frau durch die Welt? Als Amazone oder auf den flachsten aller flachen Schuhe? Um 23.10 Uhr öffnete Sebastian Schnitthelm mit dem Cursor das kleine Briefumschlags-Icon, überlegte kurz und schrieb in das leere Textfeld: »Du könntest einen Zentimeter zu groß für mich sein.« Er schaute den Satz noch einmal an und drückte auf »Absenden«. Um 0.27 Uhr las Lilly Goodsmith diese Nachricht. Sie überflog die Personenangaben des Absenders: Internist, 38 Jahre alt, 183 Zentimeter groß. Etwas sagte ihr, dass sie sicher landen würde, und sie schrieb sofort zurück, einen noch kürzeren, nur aus vier Wörtern bestehenden Satz. Kein Algorithmus hätte das Wunder seiner Wirkung berechnen können. Um 0.29 Uhr las Sebastian Schnitthelm auf dem Bildschirm: »Ich bin auch großzügig.« Übersetzt man diesen Minitext in ein Bild, ist ein Mensch zu sehen, der mit ausgebreiteten Armen einem anderen Menschen gegenübersteht und signalisiert: Du bist völlig in Ordnung, hier geht’s doch nicht um äußere, sondern um innere Werte.

Eigentlich hatte Sebastian Schnitthelm vorgehabt, mithilfe des Internets ein bisschen Abwechslung und Abenteuer in sein bis dahin eher braves Liebesleben zu bringen. Der Satz von Lilly Goodsmith traf eine tiefer gelagerte Sehnsucht, deren Erfüllung nicht ganz zu diesem Plan passte. Lilly Goodsmith wiederum, überdrüssig des Alleinseins wie der halben Affären, wollte etwas Solides. Im ersten Jahr der jungen Liebe kam es deshalb zu gelegentlichen Spannungen auf jener Grenzlinie, die eine lockere von einer entschiedenen Wochenendbeziehung trennt. Im dritten Jahr zog die Münchner Galeristin schließlich zu dem Internisten nach Stuttgart.

Sport, Musik, Architekturgeschmack – alles will das Computerprogramm wissen

An einem Sonntagnachmittag im Mai 2012 sitzen sie am Esstisch ihrer Wohnung, und es ist spürbar, dass sie sich für die Erzählung ihrer Online-Begegnung auch deshalb viel Zeit genommen haben, weil das Erstaunliche daran sie noch immer beschäftigt. Offline hätten sie sich vermutlich nie kennengelernt. Er hätte sich kaum einer Frau genähert, von deren Hüften beidseits Hosenträger herunterbaumeln. Sie hätte von einem Mann, der im hellgrauen Anzug aus einem Mercedes steigt, wohl keine Notiz genommen. Sie waren für ihr erstes Date in einem Café am Englischen Garten in München verabredet. Sie saß schon drinnen am Tisch, beobachtete durch die Fensterscheibe, wie er den Wagen abschloss, den Gehsteig überquerte und durch die Tür trat. Sie war auf seinen Blick gespannt, auf das Begrüßungslächeln, den Ausdruck des Gesichts, das sie nur als digitales Foto kannte. Der Anzug störte sie nicht.

Ja, so allmählich denken sie an gemeinsame Kinder und Familie. »In zwei Jahren vielleicht«, sagt Lilly Goodsmith. »Oder in einem«, sagt Sebastian Schnitthelm. Wenn man an der Art, wie ein Paar im Duett über sich spricht, den Grad seiner Harmonie ablesen kann, dann geht es den beiden wirklich gut. Wenn man versucht, von ihrer Geschichte aus das Massenphänomen Internetliebe zu beurteilen, muss man die Braunbären-Episode einbeziehen. Denn diese Geschichte scheint zweierlei zu bestätigen: den Vorbehalt gegen eine anonyme Verkupplungsmaschinerie, die Gefahren hervorbringen, Neurosen stimulieren kann. Und die Fähigkeit virtueller Begegnungen, höchst reales Glück zu erzeugen und einer Vereinsamungsgesellschaft aus der Not zu helfen.

Vierzig Prozent aller Bundesbürger leben in Einpersonenhaushalten, nicht alle als Singles, ein Teil der Zahl entfällt auf getrennt wohnende Paare. Und nicht jeder Single ist auf der Suche. Aber etwa sieben Millionen Deutsche, die Hälfte aller tatsächlich Suchenden, vertrauen ihre Wünsche, welche auch immer es sind, mittlerweile dem Internet an. Neben Ausbildung, Arbeitsplatz und Freizeitaktivität ist es einer der wichtigsten Liebes- und Heiratsmärkte der Gegenwart. Längst entbehrt Online-Dating jeden Beigeschmacks des Anrüchigen, es wird in weiten Teilen der Gesellschaft als effizientes Verfahren geschätzt und genutzt. Lilly Goodsmith begab sich auch deshalb so arglos auf Männersuche, weil sie das Beispiel ihres Vaters vor Augen hatte, der seit sechs Jahren mit einer Frau verheiratet ist, die er bei ElitePartner.de kennenlernte.

Nur ist die Praxis einer Gesellschaft etwas anderes als ihr Unterbewusstsein. Und dieses fremdelt insgeheim mit dem neuen Markt, mit der Preisgabe der Intimität an ein technisches Medium. Mögen es sieben oder acht oder neun Millionen User sein – die Frage, ob sich das Internet auf unsere Liebeskultur unheilvoll auswirkt oder ihr eine utopische Perspektive eröffnet, ist wohl noch unbeantwortet. Es ist die Frage, welche der Erfahrungen, die Lilly Goodsmith machte, für die Internetliebe verallgemeinerbar ist: die Bruchlandung zwischen 22 und 24 Uhr oder der schriftliche coup de foudre zwischen 0.27 und 0.29 Uhr.

Leserkommentare
    • reineke
    • 03. August 2012 15:27 Uhr

    bloß keine Abenteuer
    hier spiegelt sich eine Gesellschaft wider ,die meint jeden Furz mit Perfektion betreiben zu müssen
    ein vom Computer berechnetes Bauchgefühl
    alles muß stimmen ,bei vielen vor allem der Kontostand
    dann klappts mitunter auch mit einem aufgequollenen Ungetüm
    aber jedem das seine ,perfekte Enttäuschung inclusive

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    Sie haben recht. Man sollte nur nach Äußerlichkeiten gehen.

  1. Gerade gestern teilte mir ein Psychotherapeut den allgemeinen Eindruck aus der Arbeit mit seinen Klienten mit, dass in Zeiten von „facebook“ und unzähligen Partnerbörsen das „Beziehungsgeschäft“ immer schnelllebiger und flacher wird, und die Partner ohne Zögern ausgetauscht werden, wenn eine andere, „bessere“ Bedürfnisbefriedigung winkt.

    Es geht meiner Ansicht nach bei der Liebe ums Geben ohne Erwartung einer Gegenleistung, nicht zuerst darum, dass ich das Erwünschte erhalte. Jemand zu beurteilen, zu bewerten im Ausmaß der Merkmale, die zur eigenen Bedürfnisbefriedigung geeignet erscheint, das ist das Gegenteil von Liebe. Und „perfekte“ Partner gibt es auch nicht, weil Menschen nicht perfekt sind.

    Der Versuch, Liebesbeziehungen zu etwas Berechenbarem, nach einem „effizienten Verfahren“ per Mausklick Planbarem zu machen, ist meiner Ansicht nach ein Symptom unserer Zeit, in der viele Menschen die echte Hinwendung zum Anderen fürchten. Diesen Markt bedienen die beworbenen Online-Partnerbörsen.

    6 Leserempfehlungen
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    Auch wenn ich bei erstem Punkt voll zustimme, so glaube ich nicht, dass dies so wirklich am online-dating und interet liegt.

    Vielmehr sind es doch die Medien, Firmen, Politik, blah, die uns eintrichtern von klein auf, dass wir alles sein können (solange wir angepasst sind) und ganz schnell "nur für uns" erfolgreich sein müssen, damit wir uns all das tolle leisten können, das jeden Monat so neu rauskommt. Wer da nicht mit macht ist eben Aussenseiter und Spaßverderber und Verlierer sowieso..
    Dann ist es natürlich auch kein Wunder, dass die Leute das auf die zwischenmenschlichen Beziehungen übertragen wenn das restliche Leben auch nur noch dazu da ist um schnelle Befriedigung und inhaltsleeren Spaß zu haben. Online dating-sites und internet communities sind da wirklich nur ein Mittel, das einfach passt um es auf die Spitze zu treiben.

    Und auch wenn Sie recht haben, dass Liebe bedeuted den anderen glücklich sehen zu wollen, geht es in einer guten Beziehung doch sehr wohl um das Erfüllen von Wünschen und Bedürfnissen. Das hat auch nichts mit perfekt zu tun sondern einfach damit, dass man sich bewusst macht was man persönlich braucht (Romantik oder Leidenschaft oder viel Sex oder intelligente Gespräche oder zusammen sich mit Marmelade vollschmieren).
    Und da helfen online-profile einfach sehr um gleich von vornherein zu sehen wer passen KÖNNTE. Sich treffen und kennenlernen muss man ja trotzdem noch immer.

    Die unendliche Auswahl an potentiellen Partnern in den großen Singlebörsen verführt offenbar zu einer gewissen Shopping-Einstellung.
    Wenn der jetzige Kontakt nicht mängelfrei ist, dann muß es doch auf diesem gewaltigen Markt einen besseren geben.

    Unter der Prämisse, daß es den perfekten Partner gibt, ist es dann nur folgerichtig, wenn der Suchende keine Kompromisse einzugehen bereit ist, Fehler gnadenlos bemängelt und jedes Geben und Nehmen aufrechnet.

    k.

  2. Sie haben recht. Man sollte nur nach Äußerlichkeiten gehen.

    3 Leserempfehlungen
    Antwort auf "alles muß stimmen "
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    • drbtmde
    • 06. August 2012 17:42 Uhr

    Es soll ja Leute geben, die ohne dieses Zaubermedium niemals in den Genuss der Liebe kämen - weil sie sich außerhalb des Netzes nicht verkaufen können. Insofern ist die online-Partnerbörse eine große soziale Bereicherung.

  3. wie immer.
    Ich denke, dass die Kriterien, nach denen jemand im Internet nach einem Partner sucht, die gleichen sind, nach denen er außerhalb des Netzes suchen würde.
    Insofern ist eine online-Partnervermittlung nur die logische Konsequnez und bringt keine neue Qualität in die Kunst der Aufnahme menschlicher Beziehung, davon abgesehen, dass das Ganze direkter geworden ist, was auch nicht per se schlecht ist.

    Ob ich nun in einer Kneipe mit jemandem rede und nach einiger Zeit feststelle, dass ich aber auch gar nichts mit demjenigen gemein habe, oder auf ein Profil schauen kann, macht die Sache vielleicht effizienter, ändert aber wieder qualitativ nichts.

    Andererseits bietet Dating-Portale die Möglichkeit, außerhalb der eigenen Komfortzone zu suchen, was sehr gut sein kann.

    Außerdem ist es sicher nicht schlecht, wenn man ehrlich so ein komplexes Profil anlegt, denn man ist gezwungen, über sich selber und seine Wünsche, Träume und Ziele nachzudenken.

    Nachteile gibt es bestimmt auch, da wäre zum Beispiel eine "nächste/r!"-Mentalität, bei der mit geringerer Hemmschwelle ein potentieller Kontakt abgelehnt wird.
    Aber, wie auch die Beispiele zeigen: Oberflächliche Menschen sind im wie außerhalb des Netzes oberflächlich. Das hat nichts mit dem Internet zu tun.

    Es ist wie immer: Jedes neue Medium bietet Chancen aber auch Gefahren.

    2 Leserempfehlungen
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    Danke für einen absolut vernünftigen Beitrag. Ich habe meinen aktuellen Partner über eine kostenlose, allerdings englisch-sprachige Dating-Seite kennengelernt(www.okcupid.com) Wir haben gemailt, ge-smst, uns getroffen - und BÄNG! Ich hatte mich vorher bereits mit vielen getroffen - und früh gelernt, keinerlei Erwartungen zu haben. Virtuell und real sind zwei vollkommen getrennte Welten und nichts, aber auch gar nichts, muss übereinstimmen. Wenn es das tut, ist das toll. Dann hat frau mindestens einen schönen Abend gehabt. Wenn nicht, Pech. Aber Erwartungen sind das größte Risiko überhaupt.

    P.S. Muss man es echt sagen? Kein erstes Treffen im eigenen Haus? Hallo, gesunder Menschenverstand, wo bist Du?

  4. Auch wenn ich bei erstem Punkt voll zustimme, so glaube ich nicht, dass dies so wirklich am online-dating und interet liegt.

    Vielmehr sind es doch die Medien, Firmen, Politik, blah, die uns eintrichtern von klein auf, dass wir alles sein können (solange wir angepasst sind) und ganz schnell "nur für uns" erfolgreich sein müssen, damit wir uns all das tolle leisten können, das jeden Monat so neu rauskommt. Wer da nicht mit macht ist eben Aussenseiter und Spaßverderber und Verlierer sowieso..
    Dann ist es natürlich auch kein Wunder, dass die Leute das auf die zwischenmenschlichen Beziehungen übertragen wenn das restliche Leben auch nur noch dazu da ist um schnelle Befriedigung und inhaltsleeren Spaß zu haben. Online dating-sites und internet communities sind da wirklich nur ein Mittel, das einfach passt um es auf die Spitze zu treiben.

    Und auch wenn Sie recht haben, dass Liebe bedeuted den anderen glücklich sehen zu wollen, geht es in einer guten Beziehung doch sehr wohl um das Erfüllen von Wünschen und Bedürfnissen. Das hat auch nichts mit perfekt zu tun sondern einfach damit, dass man sich bewusst macht was man persönlich braucht (Romantik oder Leidenschaft oder viel Sex oder intelligente Gespräche oder zusammen sich mit Marmelade vollschmieren).
    Und da helfen online-profile einfach sehr um gleich von vornherein zu sehen wer passen KÖNNTE. Sich treffen und kennenlernen muss man ja trotzdem noch immer.

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    „... dass Liebe bedeuted den anderen glücklich sehen zu wollen, geht es in einer guten Beziehung doch sehr wohl um das Erfüllen von Wünschen und Bedürfnissen.“

    Ja sicher, ich schreibe auch nicht davon, dass es gut wäre, selber bedürfnislos zu sein. Aber die Befriedigung der eigenen Bedürfnisse ist in meiner Sicht auf die Liebe nicht das, worum es zuerst geht.

  5. Ich bin traurig - auch die ZEIT ist jetzt endgültig unter die Verramscher wie BILD, Focus etc. eingereiht. Der Hinweis darauf, daß die ZEIT Mitinhaber von Parship ist reicht nicht!!! Warum nicht ganz offen sagen, daß hier eine Promotion veröffentlicht wird - und dann damit eine scheinhafte Seriosität vortäuscht...schauen Sie mal auf die vielen Links unter dem Thema "Partnerschaft"!

    Nur mal zur Info:
    Mittlerweile tauschen alle Verlage wie Springer, Spiegel, Burda, ZEIT etc. die Adressen der Abo-Stornierer - die sind ja die besten Adressen für die Neugewinnung des größten Wettbewerbers - unglaublich! Aber darüber werden Sie nirgendwo einen Artikel finden.

    Es reicht jetzt mit dieser Verarschung!!!

    8 Leserempfehlungen
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    • abtz
    • 04. August 2012 12:44 Uhr

    dem Anklicken. Und bei der einzig wichtigen Frage wird geschummelt, was das Zeug hält: Es gäbe keine seriösen Angaben, wieviele Beziehungen im Internet starten. Glaube ich schon. Man muss sich nur trauen, die zu veröffentlichen. Und wenn ein Drittel der Beziehungen dort beginnt, heisst das ja noch nicht, dass da ein Vermittler dabei war.
    Der Anteil der Vermittler wird wahrscheinlich bei 1% liegen.

    Das Ganze kommt mir vor, wie die Geschichte mit dem e-book. Wird unheimlich viel unlautere Werbung für viel heisse Luft gemacht. Weil sich mit heisser Luft eben viel verdienen läßt.

  6. „... dass Liebe bedeuted den anderen glücklich sehen zu wollen, geht es in einer guten Beziehung doch sehr wohl um das Erfüllen von Wünschen und Bedürfnissen.“

    Ja sicher, ich schreibe auch nicht davon, dass es gut wäre, selber bedürfnislos zu sein. Aber die Befriedigung der eigenen Bedürfnisse ist in meiner Sicht auf die Liebe nicht das, worum es zuerst geht.

  7. können wir jetzt ein Date vereinbaren : Gut geschrieben, anregend und informativ! Kleine Warnung: ein 2.tes Lob gibt es nicht, auch nicht für (gähnend) originelle Schuhputzstories o.ä ! Also wann und wo?!

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