Apple-DesignDie Diktatur der Einfachheit

Wie das Apple-Design unser Dasein verändert – eine Ideologiekritik.

"Sei anders!" forderten diese Demonstranten im Februar 2012 von Apple vor der Firmenzentrale in Cupertino, Kalifornien (Archivbild).

"Sei anders!" forderten diese Demonstranten im Februar 2012 von Apple vor der Firmenzentrale in Cupertino, Kalifornien (Archivbild).

Sollen sich die Kritiker doch den Mund fusselig reden. Sollen sie über chinesische Fabrikarbeiter klagen, die Apple angeblich ausbeutet. Sollen sie über miserable Antennen oder mangelnde Cloud-Sicherheit fluchen. Sollen sie vor Apple, dem Datenherrscher, warnen, der all unsere Taten und Schritte säuberlich und ohne unser Wissen protokolliert. Ganz egal, die Kritik will nicht verfangen. Apple bleibt Apple, unangefochten. Denn wer Apple kauft, kauft nicht nur ein teures Produkt. Im Lieferumfang enthalten ist auch eine Gesinnung. Und die scheint viele blind zu machen.

Es ist die vielleicht letzte gültige Großideologie der Gegenwart. Im Anspruch ebenso total wie die Ideologien des 20. Jahrhunderts – und mitunter genauso totalitär und herrschsüchtig.

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»Think different«! Sei ein anderer! Verändere dich, verändere die Welt! Mit diesem unbescheidenen Appell trat Apple 1997 an, sich selbst und auch den ganzen Rest neu zu erfinden. Im dazugehörigen Werbefilm berief sich der Konzern gleich auf eine ganze Phalanx von Weltumwälzern, auf Einstein, Edison, Gandhi, Lennon, Picasso und viele andere »Rebellen« und »Genies«. Die eindeutige Botschaft: Wer heute Avantgarde sein will, der braucht, kauft, der ist Apple.

Längst wurde die Kampagne beendet, doch der Glaube ist weiter gewachsen, dass in den Pads, Pods und Laptops eine leuchtende Verheißung steckt. Apple ist zur Massenmarke aufgestiegen, ist Mainstream, doch gilt weiterhin als Inbegriff des Unangepassten, Progressiven, Kreativen. Zu verdanken ist das, mehr als allem anderen, dem Design.

1997 sahen die Computer noch furchtbar bauchig und lollipopbunt aus, es war ein Heiterkeitsdesign, das direkt dem Flower-Power-Milieu zu entstammen schien. It never rains in Southern California, dort, wo Apple seinen Stammsitz hat. Doch dann, zu Beginn des neuen Jahrtausends und fast zeitgleich mit dem endgültigen Aus der Postmoderne am 11. September 2001, war Schluss mit lustig. Das Design verbot sich von nun an jeden Schnörkel, und eine ungewohnte Strenge zog ein. Apple wurde und blieb kühl, klar und sachlich – der wahre Hüter der Moderne.

Heute liefert sich der Konzern mit dem Konkurrenten Samsung eine Gerichtsschlacht darüber, wer diese neue Sachlichkeit erfunden hat. Ein Streit, der schon deshalb kurios ist, weil der Apple-Chefdesigner Jonathan Ive nie einen Hehl daraus gemacht hat, dass er sich für seine Entwürfe bei vielen alten Heroen des 20. Jahrhunderts bedient hat, vor allem bei den Gestaltern der Firma Braun, bei Dieter Rams und dessen Kollegen. Diese wiederum waren geprägt vom Credo der Guten Form, von den Idealen des Bauhaus und der späteren Ulmer Schule. Es ist also kein Zufall, dass der iPod von 2001 dem Braun Taschenradio T3 von 1958 zum Verwechseln ähnelt. Und es ist kein Zufall, dass Apple zusammen mit den Formen auch die darin bewahrten Träume zu nutzen versteht.

Es sind die Träume von Gerechtigkeit und Gleichheit. Von einer Welt, in der die Technik siegt und das Leben für alle besser macht. Erst das Bauhaus überwand das 19. Jahrhundert, diese verwirrende Zeit, in der niemand mehr wusste, in welchem Stil die Zukunft gestaltet werden sollte. Auf das Kuddelmuddel folgte die Klarheit: keine Ornamente mehr, von nun an sollten die Formen und damit das gesamte Dasein ehrlich und wahrhaftig sein. Das ist Apples Versprechen bis heute.

So wie das Bauhaus den Menschen und seine Grundbedürfnisse in den Mittelpunkt stellte, so hat auch Apple den Experten-Computer abgeschafft und die alte Unübersichtlichkeit verbannt. Durchschlagt die Befehlsketten, verlasst die Pfadnamen, lichtet das Optionen-Wirrwarr – endlich Freiheit! Apple verhieß eine neue Einfachheit, in der äußeren Form und ebenfalls im inneren Aufbau. So wie die Avantgarden von einst versprachen Steve Jobs und seine Mitstreiter eine Revolution des Geistes – eben das »andere Denken«. Man kann es die Diktatur der Einfachheit nennen.

Leserkommentare
    • Zooey
    • 16.08.2012 um 15:56 Uhr

    Großideologie, absolutistischer Ring, Diktatur der Einfachheit, Zwangsbeglückung etc etc: einer meint, sich in einem parteipolitischen Endkampf zu befinden. Wo einer doch einfach das nicht kauft, wenns ihm nicht paßt! Le Corbousier hat Paris nicht plattgemacht, noch hat Mies seine Sessel festgeschraubt. Außerdem heißt es in korrektem englisch "Think differently" und damals wurde das falsche Adverb als eine Spur Selbstironie interpretiert. Aber Herr Rautenberg tanzt liebr auf dem dünnen Eis der Designpsycholgie mit seinen absurden Überinterpretationen (fehlender Einschalter = "ein Wesen eigenen Rechts". Anstatt zu bewundern, dass im Würfel-Mac ein sorgfältig konstruierter Kamineffekt den lärmenden Ventilator ersetzt. Nur z.B.

    Zu Apple, Facebook, Google, Amazon und den anderen Diktatoren des Internetzeitalters kann ich nur sagen: einfach nicht nutzen, wenn's einem nicht paßt. Aber das außerordentliche Design der Appleprodukte seit Jobs II als Instrumente des Bösen abzumeiern ist abwegig.
    PS: Jonathan Ive kupfert nicht bei Dieter Rams ab, er bewundert ihn und macht Anleihen an dessen minimalistischem Stil - was im übrigen auf Gegenseitigkeit beruht. Kann man in jedem Ive- oder Rams-Interview nachlesen.

    8 Leserempfehlungen
    • hairy
    • 16.08.2012 um 15:58 Uhr

    viel komplizierter; grad wenn man die ökonomischen Kontexte der "schönen Produkte" resp. "Formfaktoren" genauer betrachtet. Nebst den Produktionsbedingungen bei Apples Zulieferern (und natürlich den Zulieferern anderer Firmen auch) gilt das auch für die verwendeten Rohstoffe. Siehe dazu zB. diese Doku: http://bloodinthemobile.org/

    • CM
    • 16.08.2012 um 16:01 Uhr

    Die teuren Apple-Designerklos mit USB-Anschluß sind nicht besser als andere Rechner. Ich habe einige Male in meinem Leben viel Lehrgeld an Apple zahlen müssen um zu wissen und weiß, worum es bei dieser Sekte wie bei so vielen anderen letztlich geht: um's Geld.

    Als Zielgruppe [...] naive aber wohlhabende Menschen zu identifizieren gelingt Apple komischerweise immer noch, vielleicht auch, weil die Käufer selten zugeben, zu viel Geld für zu wenig Gegenwert bezahlt zu haben.

    "Die Befreiung des Ichs, auch von den Zwängen der Dingwelt" erlebt man am besten, indem man sich nicht von einem Hersteller von Dingen der Dingwelt täuschen läßt, der einen Alleinherrschaftsanspruch über unser Designverständnis, unsere Daten und unseren Lebensstil einfordert. Das ist kein versöhnliches Gesamtkunstwerk, sondern nichts anderes als der Wunsch nach der völligen, freiwilligen Unterwerfung der Kunden.

    Und da man hier nur bis zu einem gewissen Grad polemisieren darf betreibe ich jetzt etwas Outsourcing und delegiere die Aufgabe, Apples Denken pointiert zu beschreiben, an Trey Parker und Matt Stone, mit der wohl schlimmsten Soutpark-Episode aller Zeiten, zum Thema Apple:

    http://www.southpark.de/a...

    Bitte verzichten Sie auf Pauschalisierungen. Danke, die Redaktion/mk

    4 Leserempfehlungen
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    • nannos
    • 16.08.2012 um 18:23 Uhr

    Auf jedem Computer muss man Lehrgeld bezahlen, selbst IT-Profis. Wenn Sie aber gleich, wie Sie sagen, «einige Male» an Apple «viel Lehrgeld» bezahlen mussten, könnte man auf den Gedanken kommen, das könnte vielleicht auch nicht am Apple-Produkt liegen. Gleich wie wenn man mit einem Buch an einen Kopf schlägt und es hohl tönt, es nicht unbedingt am Buch liegen muss.
    Fast seit Erscheinen des Mac arbeitet fast die gesamte graphische Industrie damit, und seit dem Intel-Mac ist der Mac auch an grossen und grössten Hochschulen (fast) Standard. Alles Sektierer? Der Religionskrieg ist übrigens gleich anfangs nicht von den Mac-, sondern von den Windows-Anhängern angefacht worden, die es wohl nicht ertrugen, dass es da etwas gab, womit man dasselbe einfach und unkompliziert tun konnte, wozu sie viel Mühe hatten aufwenden müssen.
    Computer sind nicht Kult-, sondern Gebrauchsgegenstände, evtl. schöne, evtl. hässliche, mehr oder weniger praktische und brauchbare. Keiner ist perfekt, sonst wären alle anderen aus dem Markt geschlagen worden. Keiner ist allzu schlecht, sonst gäbe es ihn nicht mehr.
    Was man sich jeweilen tröstend sagte, als der Mac noch untendurch war:
    In a world without walls and fences, who needs windows and gates?

    Entfernt. Bitte beteiligen Sie sich mit sachlichen Argumenten. Danke, die Redaktion/mk

    • nannos
    • 16.08.2012 um 18:23 Uhr

    Auf jedem Computer muss man Lehrgeld bezahlen, selbst IT-Profis. Wenn Sie aber gleich, wie Sie sagen, «einige Male» an Apple «viel Lehrgeld» bezahlen mussten, könnte man auf den Gedanken kommen, das könnte vielleicht auch nicht am Apple-Produkt liegen. Gleich wie wenn man mit einem Buch an einen Kopf schlägt und es hohl tönt, es nicht unbedingt am Buch liegen muss.
    Fast seit Erscheinen des Mac arbeitet fast die gesamte graphische Industrie damit, und seit dem Intel-Mac ist der Mac auch an grossen und grössten Hochschulen (fast) Standard. Alles Sektierer? Der Religionskrieg ist übrigens gleich anfangs nicht von den Mac-, sondern von den Windows-Anhängern angefacht worden, die es wohl nicht ertrugen, dass es da etwas gab, womit man dasselbe einfach und unkompliziert tun konnte, wozu sie viel Mühe hatten aufwenden müssen.
    Computer sind nicht Kult-, sondern Gebrauchsgegenstände, evtl. schöne, evtl. hässliche, mehr oder weniger praktische und brauchbare. Keiner ist perfekt, sonst wären alle anderen aus dem Markt geschlagen worden. Keiner ist allzu schlecht, sonst gäbe es ihn nicht mehr.
    Was man sich jeweilen tröstend sagte, als der Mac noch untendurch war:
    In a world without walls and fences, who needs windows and gates?

    Entfernt. Bitte beteiligen Sie sich mit sachlichen Argumenten. Danke, die Redaktion/mk

    • CM
    • 16.08.2012 um 16:04 Uhr

    Den Freunden der Einfachheit von Apple-Produkten empfehle ich übrigens den Besitzern von iPhones oder sündhaft teuren Apple Notebooks mit 'Retina Display', einfach nur mal den Akku auszutauschen.

    Geht nicht?

    Komisch, bei meinem Notebook und meinem Handy ist das kinderleicht. Bei Apple muß man das Gerät ganz einfach zu einer horrend teuren Reparatur einschicken...

    2 Leserempfehlungen
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    ...was von aufladen gehört?

    Ein guter Artikel, der leider ohne Wirkung bleiben wird. Da beim Thema Apple bei vielen der Verstand aussetzt. Ich sage da nur Döpfner. Und was ein echter Fanboy ist, der wird an seinem Hausaltar höchstens noch ein Android Telefon opfern und zum grossen Steve beten, das den Author doch bitte der Blitz treffen soll.

    http://www.youtube.com/wa...
    http://www.youtube.com/wa...
    http://www.techgeeze.com/...

    • nannos
    • 16.08.2012 um 17:48 Uhr

    Sie können mit dem Gerät, das Sie offenbar nicht besitzen und folglich auch nicht eingeschickt haben, auch in den nächsten Apple Store gehen und sich dort die Batterie gratis austauschen lassen. Die neue Batterie müssen Sie natürlich bezahlen, wenn die Garantiefrist abgelaufen ist.
    Natürlich geht’s bei Apple ums Geld. Bei wem nicht? Bei Ihnen nicht? Die Frage ist, was man fürs Geld erhält, und es gibt offenbar Millionen, die finden, der Gegenwert stimme. X Millionen blosse Sektenanhänger? Sind Sie da nicht ein wenig überheblich?
    Ich arbeite seit 1983 mit dem Mac (mein 1. Gerät war eine Apple Lisa), musste zwischenzeitlich während etwa 8 Jahren auf PC umsteigen, aus Kompatibilitätsgründen und weil es verschiedene Software auf dem Mac nicht gab. Als die Intel-Macs erschienen, wechselte ich zum Mac zurück und installierte die paar Windows-only-Applikationen unter Parallels darauf, während ich für alles andere den Mac benütze.
    Ich habe auf beiden Maschinen auch ein wenig programmiert und habe auf beiden eine ziemlich ausgedehnte praktische Erfahrung, was vielleicht nicht für alle Mac-Verteufler zutrifft. Jede Maschine hat ihre Vor- und Nachteile. Es hängt vom Benutzer ab, bei welcher für ihn die Vorteile überwiegen.
    Seit dem ersten Macintosh ist gegen Mac ein Religionskrieg entfacht und sind die Mac-Benutzer in die Sektenecke gedrängt worden; Sie kommen da ziemlich spät. Und in der Sektenecke lebt sich’s bestens und sehr bequem. Kein Mensch muss müssen–auch Sie nicht…

    • fennek
    • 16.08.2012 um 22:03 Uhr

    Lieber CM, bei jedem Apple Artikel die gleiche Leier von Ihnen. Werden Sie denn nie müde? Die meisten Nutzer sind nun mal nicht IT-affin. Wie weit kommen Sie denn mit: ich baue mein System selbst? Computer? Fahrrad? Fernseher? Kühlschrank? Auto? Haus? Gar das Flugzeug wenn Sie mal in den Urlaub wollen? Nein, Sie wollen doch die meisten
    Produkte nur nutzen. Akzeptieren Sie das unsere Gesellschaft arbeitsteilig ist, und das systemimmanent impliziert, das Spezialisten einen Vorteil haben (einen Gewinn machen) gegenüber Nichtspezialisten. Damit kaufen sich die Spezialisten dann ihren Schinken. Das heisst nicht das alle anderen dumm sind, sondern nur, das verschiedenen Leuten verschiedene Schinken schmecken und nicht der billigste mit der selben Menge Schwein drin auch der Beste ist. Nein Sie wissen wahrscheinlich gar keinen inhaltlichen Unterschied, sondern kaufen nach Geschmack. Sind Sie denn Gourmet? Mit dem Geld, das Sie beim Akkuwechsel gespart haben...ist es ihnen beim Schinken hoffentlich "Wurst" was anderen Feinschmeckern schmeckt.

    ...was von aufladen gehört?

    Ein guter Artikel, der leider ohne Wirkung bleiben wird. Da beim Thema Apple bei vielen der Verstand aussetzt. Ich sage da nur Döpfner. Und was ein echter Fanboy ist, der wird an seinem Hausaltar höchstens noch ein Android Telefon opfern und zum grossen Steve beten, das den Author doch bitte der Blitz treffen soll.

    http://www.youtube.com/wa...
    http://www.youtube.com/wa...
    http://www.techgeeze.com/...

    • nannos
    • 16.08.2012 um 17:48 Uhr

    Sie können mit dem Gerät, das Sie offenbar nicht besitzen und folglich auch nicht eingeschickt haben, auch in den nächsten Apple Store gehen und sich dort die Batterie gratis austauschen lassen. Die neue Batterie müssen Sie natürlich bezahlen, wenn die Garantiefrist abgelaufen ist.
    Natürlich geht’s bei Apple ums Geld. Bei wem nicht? Bei Ihnen nicht? Die Frage ist, was man fürs Geld erhält, und es gibt offenbar Millionen, die finden, der Gegenwert stimme. X Millionen blosse Sektenanhänger? Sind Sie da nicht ein wenig überheblich?
    Ich arbeite seit 1983 mit dem Mac (mein 1. Gerät war eine Apple Lisa), musste zwischenzeitlich während etwa 8 Jahren auf PC umsteigen, aus Kompatibilitätsgründen und weil es verschiedene Software auf dem Mac nicht gab. Als die Intel-Macs erschienen, wechselte ich zum Mac zurück und installierte die paar Windows-only-Applikationen unter Parallels darauf, während ich für alles andere den Mac benütze.
    Ich habe auf beiden Maschinen auch ein wenig programmiert und habe auf beiden eine ziemlich ausgedehnte praktische Erfahrung, was vielleicht nicht für alle Mac-Verteufler zutrifft. Jede Maschine hat ihre Vor- und Nachteile. Es hängt vom Benutzer ab, bei welcher für ihn die Vorteile überwiegen.
    Seit dem ersten Macintosh ist gegen Mac ein Religionskrieg entfacht und sind die Mac-Benutzer in die Sektenecke gedrängt worden; Sie kommen da ziemlich spät. Und in der Sektenecke lebt sich’s bestens und sehr bequem. Kein Mensch muss müssen–auch Sie nicht…

    • fennek
    • 16.08.2012 um 22:03 Uhr

    Lieber CM, bei jedem Apple Artikel die gleiche Leier von Ihnen. Werden Sie denn nie müde? Die meisten Nutzer sind nun mal nicht IT-affin. Wie weit kommen Sie denn mit: ich baue mein System selbst? Computer? Fahrrad? Fernseher? Kühlschrank? Auto? Haus? Gar das Flugzeug wenn Sie mal in den Urlaub wollen? Nein, Sie wollen doch die meisten
    Produkte nur nutzen. Akzeptieren Sie das unsere Gesellschaft arbeitsteilig ist, und das systemimmanent impliziert, das Spezialisten einen Vorteil haben (einen Gewinn machen) gegenüber Nichtspezialisten. Damit kaufen sich die Spezialisten dann ihren Schinken. Das heisst nicht das alle anderen dumm sind, sondern nur, das verschiedenen Leuten verschiedene Schinken schmecken und nicht der billigste mit der selben Menge Schwein drin auch der Beste ist. Nein Sie wissen wahrscheinlich gar keinen inhaltlichen Unterschied, sondern kaufen nach Geschmack. Sind Sie denn Gourmet? Mit dem Geld, das Sie beim Akkuwechsel gespart haben...ist es ihnen beim Schinken hoffentlich "Wurst" was anderen Feinschmeckern schmeckt.

  1. Sehr geehrte Zeit Online Redaktion,

    woran liegt es eigentlich, dass Zeit Online so regelmaessig die Werbetrommel fuer Apple Produkte spielt?
    Ich habe das Gefuehl, dass bald keine Woche mehr vergeht, in der es nicht einen neuen Artikel ueber iPhone und Co. zu geben scheint, stets auch unter den Leitartikeln befindlich.
    Muss man davon ausgehen, dass Zeit Online eine Art Werberahmenvertrag mit Apple unterhaelt?
    Dies ist durchaus eine ernstgemeinte Frage, loeschen Sie sie also bitte nicht nur unter dem Vorwand, es laege unangebrachter Zynismus zwischen den Zeilen.

    3 Leserempfehlungen
  2. ...was von aufladen gehört?

    Antwort auf "Apropos Einfachheit"
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    • CM
    • 16.08.2012 um 16:43 Uhr

    Schon mal was davon gehört, daß Akkus nur eine bestimmte Anzahl Ladezyklen überstehen?

    Bei normalen Geräten tauscht man die Akkus mit einem Handgriff aus und setzt neue ein, dann halten sie wieder ein paar Jahre.

    Bei den neueren Apple-Geräten tauscht man entweder gleich das ganze Gerät aus oder schickt es ein. Die horrenden Kosten führen dazu, daß es dem Händler leicht fällt zu sagen, daß eine Reparatur "nicht mehr lohnt".

    Hier können Sie nachsehen, nach wievielen Ladezyklen der Akku eines Macbooks stirbt:

    http://support.apple.com/...

    von kapputen akkus gehört?

    ...habe ich es nicht geschafft, einen Akku kaputt zu bekommen.

    Aber Sie schaffen das sicher spielend.

    • CM
    • 16.08.2012 um 16:43 Uhr

    Schon mal was davon gehört, daß Akkus nur eine bestimmte Anzahl Ladezyklen überstehen?

    Bei normalen Geräten tauscht man die Akkus mit einem Handgriff aus und setzt neue ein, dann halten sie wieder ein paar Jahre.

    Bei den neueren Apple-Geräten tauscht man entweder gleich das ganze Gerät aus oder schickt es ein. Die horrenden Kosten führen dazu, daß es dem Händler leicht fällt zu sagen, daß eine Reparatur "nicht mehr lohnt".

    Hier können Sie nachsehen, nach wievielen Ladezyklen der Akku eines Macbooks stirbt:

    http://support.apple.com/...

    von kapputen akkus gehört?

    ...habe ich es nicht geschafft, einen Akku kaputt zu bekommen.

    Aber Sie schaffen das sicher spielend.

  3. Bitte erschiesst mich sollte sich jemals ein Appleprodukt in meine Wohnung verirren. Lieber kaufe ich bei Koreanern oder sogar Chinesen zusammen mit Android von Google nur um nichts von Apple kaufen zu müssen auch wenn man dort auch recht üble Dinge zu höhren bekommt so sind sie wenigstens noch das kleinere Übel. So weit ist es schon gekommen - aber Apple schafft es sogar, dass ich gern was von Chinesen kaufe.

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    • Sven88
    • 16.08.2012 um 16:34 Uhr

    Ich hab selbst nen iPod. Ziemlich cool das Ding.
    Aber irgendetwas anderes von Apple würd' ich mir nicht kaufen, wegen den fehlenden personalisierungs Möglichkeiten.
    Mit Linux/Windows und passenden Geräten ist man viel flexibler.

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