BildungFremde Planeten in der Kita

Die Stiftung Haus der Kleinen Forscher will Kinder bundesweit für Naturwissenschaften begeistern. Wie sinnvoll ist das Konzept?

Die Forscher der Nasa sind ratlos. Sie haben einen neuen Planeten entdeckt, der bislang nie beobachtete Eigenschaften aufweist: Auf 18 Stunden Sonnenschein folgen genau 6 Stunden Dunkelheit. Die Oberfläche ist gleichmäßig, mit einigen Bergen. Wegen atmosphärischer Magnetstürme werden Funkwellen auf dem Planeten nicht weitergeleitet. Grundsätzlich könnten Menschen auf dem neuen Planeten leben, glauben die Forscher. Doch was sollen sie essen? Wie sollen sie miteinander kommunizieren? Woher kommt die Energie, mit der sie die Häuser heizen?

Die Forscher grübeln. Plötzlich springt einer auf. Er hat eine Idee. Solarzellen könnten die Lösung sein. Tagsüber haben sie ausreichend Zeit, um Sonne zu tanken. Mit ihrer Energie könnten die Bewohner nachts ihre Wohnungen warm halten. Seine Kollegen sind begeistert. Henri, 11, schnappt sich schwarzes Moosgummi, Zahnstocher, eine dünne Holzplatte und macht sich an die Arbeit.

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Natürlich sitzt Henri nicht in einem Labor der Nasa. Der Grundschüler nimmt an einem Projekt teil, das vom Haus der kleinen Forscher organisiert wurde. Vor fünf Jahren wurde diese Stiftung in Berlin gegründet. Das Ziel: die Bildung von Kindern in den Naturwissenschaften fördern. Das Konzept: Erzieher und Lehrer lernen in Workshops wissenschaftliche Grundlagen und einfache Experimente, die sie zusammen mit ihren Zöglingen nachmachen können.

Unterstützt wird die Stiftung vom deutschen Staat. Zumindest finanziell – jährlich insgesamt zwei Millionen Euro gibt das Bundesbildungsministerium für das Haus der kleinen Forscher aus. Alarmiert durch die Ergebnisse der ersten Pisa-Studie, hofft Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU), dass Kinder dank Solarzellen aus Moosgummi Spaß an Naturwissenschaften bekommen. Und am besten später Physiker, Ingenieure oder Biologen werden, die Deutschland dabei helfen, den Anschluss an die weltweite Spitzenforschung nicht vollständig zu verlieren.

Mehr als 20.000 Kitas sind bundesweit schon zu Stätten für kleine Forscher gekürt worden. Sie mussten dazu innerhalb eines Jahres mindestens zwei verschiedene mathematische, naturwissenschaftliche oder technische Projekte anbieten und dokumentieren. Zudem mussten zwei Erzieherinnen pro Kita mindestens zweimal im Jahr an einer Fortbildung der Stiftung teilnehmen. Jetzt soll das Konzept auf Grundschulen ausgeweitet werden, an denen entweder Lehrer oder Erzieher den Schülern Forschungsangebote machen sollen, ob im Unterricht oder zusätzlich. Die Pilotphase dafür endet im Herbst. Zeit, sich das ehrgeizige Projekt einmal anzusehen: Lernen die Kinder hier tatsächlich etwas? Ist das Geld des Bundes sinnvoll angelegt?

Den Kindern soll ihr eigener Lernprozess bewusst werden

Außer Henri hat die Stiftung noch zehn weitere Kinder und ihre Erzieherinnen zum Seminar in das Forscherhaus Blossin, rund 60 Kilometer südlich von Berlin, eingeladen. Sie gehören zu den Ersten, die das Konzept für die Grundschule ausprobieren. In dem lichtdurchfluteten Bungalow liegen Knete und Kreide auf dem Fußboden, es gibt Buntstifte und Malpapier. An zwei kleinen Tischen sitzen die Kinder und basteln oder zeichnen. Die Erzieher gehen von einem Kind zum nächsten. Ariane Ahlgrimm, die Leiterin des Workshops, begleitet sie. »So erfahren sie, durch welche Impulse, Fragen oder Gespräche die Kinder am besten eigene Erkenntnisse gewinnen«, erklärt die Lehrerin für Mathematik und Chemie.

Ko-Konstruktion nennt sich dieser Ansatz des begleitenden Lernens, der einen Schwerpunkt des didaktischen Konzepts der Stiftung bildet. Der andere Baustein ist die Metakognition. Das bedeutet, dass den Kindern ihr eigener Lernprozess bewusst werden soll. Für das didaktische Konzept wurde die Stiftung von dem Entwicklungspsychologen und Anthropologen Wassilios E. Fthenakis beraten. Er fordert, dass Erzieher und Lehrer besser ausgebildet werden, um Kinder an Naturwissenschaften, Mathematik und Technik heranführen zu können. Sie sollen nicht nur Wissen vermitteln, sondern das Lernen mit den Kindern gemeinsam gestalten.

Leserkommentare
  1. Ich finde die Idee praktische Forschung in den Kindergarten zu bringen gut, jedoch beim Anblick der Kinder mit Trockeneis kann ich kaum an mich halten.
    Jeder Mitarbeiter, der so mit Trockeneis spielen würde, hätte sich aufgrund grober Verletzung der Laborvorschriften eine Abmahnung verdient.
    Trockeneis ist kein Spielzeug.

    6 Leserempfehlungen
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    Man kann mit Trockeneis noch ganz andere Dinge anstellen. Z.B. in Laborhandschuhe packen und dann schnell zuknoten.
    Restlicher Flüssigstickstoff wird bei uns immer über den Steinboden gekippt, wenn der Chef gerade nicht zuschaut.

    @4: Sehe ich ähnlich. Wir sind in unserer Umwelt jeden Tag von mehr Technik und Natur umgeben, als dass es ein jeder im Detail begreifen könnte. Wenn man Kinder früh fördern möchte, dann ist es wichtig, Ihnen die Fähigkeit vermitteln, die
    Bilder selbst zu entwickeln, mit denen man in der Naturwissenschaft bei der Theoriebildung
    Dafür ist es entscheidend, deren Imaginationfähigkeit und Fantasie zu stärken. Der Versuch dagegen, so früh wie möglich spezialisiertes Fachwissen "kindgerecht" aufzubereiten, wird dabei meist weder dem Interesse der Kinder noch der Komplexität des Themas gerecht.
    Solarzellen aus Moosgummi, wie langweilig ist das denn. Lieber die Kinder einen alten Computer oder sonst etwas "Echtes" zerlegen oder zusammenbauen lassen, statt der durchorganisierten Bastelstunde mit technischem Anstrich. Was aber vorraussetzen würde, dass die Betreuer sich mit der Materie selbst auf höherem Niveau auskennen müssten.

    Kind findet einen Elko und fragt begeistert: "Was ist das?",
    KiTa-Tante antwortet: "Gib mir das doch bitte, das ist gefährlich, du darfst Moosgummiplatten und Zahnstocher zusammenkleben".

    Man kann mit Trockeneis noch ganz andere Dinge anstellen. Z.B. in Laborhandschuhe packen und dann schnell zuknoten.
    Restlicher Flüssigstickstoff wird bei uns immer über den Steinboden gekippt, wenn der Chef gerade nicht zuschaut.

    @4: Sehe ich ähnlich. Wir sind in unserer Umwelt jeden Tag von mehr Technik und Natur umgeben, als dass es ein jeder im Detail begreifen könnte. Wenn man Kinder früh fördern möchte, dann ist es wichtig, Ihnen die Fähigkeit vermitteln, die
    Bilder selbst zu entwickeln, mit denen man in der Naturwissenschaft bei der Theoriebildung
    Dafür ist es entscheidend, deren Imaginationfähigkeit und Fantasie zu stärken. Der Versuch dagegen, so früh wie möglich spezialisiertes Fachwissen "kindgerecht" aufzubereiten, wird dabei meist weder dem Interesse der Kinder noch der Komplexität des Themas gerecht.
    Solarzellen aus Moosgummi, wie langweilig ist das denn. Lieber die Kinder einen alten Computer oder sonst etwas "Echtes" zerlegen oder zusammenbauen lassen, statt der durchorganisierten Bastelstunde mit technischem Anstrich. Was aber vorraussetzen würde, dass die Betreuer sich mit der Materie selbst auf höherem Niveau auskennen müssten.

    Kind findet einen Elko und fragt begeistert: "Was ist das?",
    KiTa-Tante antwortet: "Gib mir das doch bitte, das ist gefährlich, du darfst Moosgummiplatten und Zahnstocher zusammenkleben".

  2. Ohne genaueres über das Thema zu wissen - außer das, was im Artikel steht - würde ich es grundsätzlich schon für eingeschränkt sinnvoll halten.

    Es mag Kinder geben, die sich damit beschäftigen mögen. Sie sollten aber nicht dazu gezwungen werden bzw. es sollte nicht nach dem Motto gehandelt werden: "Es ist jetzt da, also mach das auch!" Freiwilligkeit sollte dabei oberstes Gebot sein.

    Andererseits finde ich auch, dass es zu abstrakt wirkt: Ausgedachte Planeten, Leben auf fremden Sternen etc. Hier bin ich aber durchaus zwiegespalten. Kinder beschäftigen sich vielleicht in dem Alter schon mit Raumfahrt, weil es sie fasziniert. Ob sie jedoch die Dimensionen dessen erfassen können, was es bedeutet, wage ich zu bezweifeln.

    Allerdings kann die Aufgabenstellung eine Faszination ausüben und die Fantasie der Kinder reizen, sich mit dem Thema zu beschäftigen. Sie "spielen" dann wirklich Forscher zu sein und lernen dabei noch etwas...auch wenn das Leben auf fremden Planeten wohl noch etwas komplex ist.

    Deshalb würde ich den Vorschlag befürworten, die Experimente mehr an die kindliche Erfahrungswelt anzupassen ohne in zu banale Ideen zu verfallen. Die Kinder sollten schon gefordert sein. Unterforderung ist auch Gift für den Entdeckungsdrang der Kinder.

  3. für die pädagogische Kreation der künftigen naturwissenschaftlichen Elite - so liest sich das Konzept vom Haus der kleinen Forscher...

    Auszug:
    "In keinem vergleichbaren Land hat die gesellschaftliche
    Herkunft so entscheidenden Einfluss auf die individuellen Bildungsmöglichkeiten wie in Deutschland.
    In der Kita wie in der Grundschule können und müssen daher Begabungen – insbesondere auch von Kindern bildungsferner Familien – frühzeitig erkannt und unterstützt
    werden, darüber hinaus muss Benachteiligungen rechtzeitig entgegengewirkt werden.
    Auch überdurchschnittliche Begabungen bedürfen besonderer Unterstützung: „Gerade im Vorschulalter bleiben jedoch viele begabte und hochbegabte Kinder unentdeckt. Kognitive
    Begabungen und spezifische Fähigkeiten müssen indes frühzeitig erkannt werden, denn Versäumnisse in der frühen Kindheit sind nur schwer aufzuholen“ (Raule-Stiftung 20085).
    Sämtliche Erfahrungen und Lernprozesse eines Kinds haben von Geburt an Einfluss auf dessen Entwicklung. Den Bildungseinrichtungen Kita und Grundschule kommen dabei zentrale Rollen zu."

    http://www.haus-der-klein...
    S.8

    Das klingt nach Ausweitung des schulischen MINT-Infotainments in die KiTa-Phase und nach Indienstnahme der Elementarpädagogik zum Zwecke frühestmöglicher Begabten & Elitenförderung, ganz im Sinne PISA-geschockter bildungsambitionierter Eltern.

    Nur das i.d.R. weibliche Personal hinkt dem hinterher...^^

    4 Leserempfehlungen
  4. Ich teile voll und ganz die Skepsis von Herrn Ansari und Herrn Hüther.
    Um Kinder für Forschung und Entdeckungen zu interessieren, brauche ich keine abstrakten Szenarien mit fremden Planeten, die dann im geschlossenen Zimmer auf vorgetrampelten Pfaden "erforscht" werden.

    Wenn Kinder draußen in der Natur herumstrolchen und dort Tiere und Pflanzen beobachten, wenn sie beim Schwimmen und Schnorcheln im Baggersee oder Badeurlaub etwas über die Gesetze des Auftriebs und das Leben der Fische erfahren, Technik kennenlernen bei der Reparatur des Fahrrads oder beim Hüttenbau auf dem Abenteuerspielplatz, Biologie beim Blumensamen einpflanzen und beim Keimen und Wachsen zusehen, Chemiekenntnisse erwerben beim Kochen, nachts die Sterne anschauen,...
    Es gibt tausend Möglichkeiten zum Forschen und Entdecken, ganz ohne vorgekautes "Frühförderungs-Programm"

    2 Leserempfehlungen
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    • TDU
    • 18.08.2012 um 9:32 Uhr

    Es geht um Kitas, Schule und staatliche Erziehung und nicht um Familie. Wer zahlt denn die Nachtzuschläge und die Versicherungen. Siehaben ja recht aber im Gefahrendeutschland, meist verursacht durch solchen zweckfreien Anarchismus wie den Ihrigen, wird das kaum zur Räson der Instituiton Erziehung. Übrigens schliesst das eine das andere ja auch nicht aus.

    • TDU
    • 18.08.2012 um 9:32 Uhr

    Es geht um Kitas, Schule und staatliche Erziehung und nicht um Familie. Wer zahlt denn die Nachtzuschläge und die Versicherungen. Siehaben ja recht aber im Gefahrendeutschland, meist verursacht durch solchen zweckfreien Anarchismus wie den Ihrigen, wird das kaum zur Räson der Instituiton Erziehung. Übrigens schliesst das eine das andere ja auch nicht aus.

    • TDU
    • 18.08.2012 um 9:25 Uhr

    NRW ran. Dessen Wissenschaftsministerin will die Geisteswissenschaften fördern. Damit diese Gefahren von Wissenschaft udn Technikl erkunden können. Also halbtags. Morgens Technik und Nachmittags Gefahren, Klimakatrophe und soziale Kompetenz. Nur Sprsache ist schwerer als Schauen tasten, fühlen und nachvollziehen. Da sollte man nicht vergessen.

    Eine Leserempfehlung
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    Jaja, die Gefahren der Technik, die Geisteswissenschaften und die soziale Kompetenz.
    Muss man denn hierzulande gleich schon immer in den Anfängen vor der bösen bösen Technik warnen? Muss denn gleich hinter jedem "Ja" gleich ohne Luft zu holen das "Aber" kommen?

    Wie soll man morgens Leute von etwas begeistern, wenn nachmittags gleich wieder die große Keule kommt?

    Ich plädiere nicht für unkritische Technophilie. Aber lasst den Kindern auch mal ein bisschen unverstellten Spaß an der Sache!
    Die Geisteswissenschaftler fühlen sich gerne als Mahner vor der bösen Technik berufen. Und vergessen dabei allzu gerne, dass aus ihren Reihen vermutlich auch eine Menge Ideologie erwachsen ist, die der Menschheit ebenfalls genug Unheil beschert hat.

    Jaja, die Gefahren der Technik, die Geisteswissenschaften und die soziale Kompetenz.
    Muss man denn hierzulande gleich schon immer in den Anfängen vor der bösen bösen Technik warnen? Muss denn gleich hinter jedem "Ja" gleich ohne Luft zu holen das "Aber" kommen?

    Wie soll man morgens Leute von etwas begeistern, wenn nachmittags gleich wieder die große Keule kommt?

    Ich plädiere nicht für unkritische Technophilie. Aber lasst den Kindern auch mal ein bisschen unverstellten Spaß an der Sache!
    Die Geisteswissenschaftler fühlen sich gerne als Mahner vor der bösen Technik berufen. Und vergessen dabei allzu gerne, dass aus ihren Reihen vermutlich auch eine Menge Ideologie erwachsen ist, die der Menschheit ebenfalls genug Unheil beschert hat.

    • TDU
    • 18.08.2012 um 9:32 Uhr

    Es geht um Kitas, Schule und staatliche Erziehung und nicht um Familie. Wer zahlt denn die Nachtzuschläge und die Versicherungen. Siehaben ja recht aber im Gefahrendeutschland, meist verursacht durch solchen zweckfreien Anarchismus wie den Ihrigen, wird das kaum zur Räson der Instituiton Erziehung. Übrigens schliesst das eine das andere ja auch nicht aus.

  5. Vor dem Lesen der Leserbeiträge habe ich mit einem Freund gewettet, dass diese Beiträge im Wesentlichen sehr zurückhaltend bis negativ sein werden.
    Ich habe gewonnen.
    Dank an die Schreiber.

  6. Man kann mit Trockeneis noch ganz andere Dinge anstellen. Z.B. in Laborhandschuhe packen und dann schnell zuknoten.
    Restlicher Flüssigstickstoff wird bei uns immer über den Steinboden gekippt, wenn der Chef gerade nicht zuschaut.

    @4: Sehe ich ähnlich. Wir sind in unserer Umwelt jeden Tag von mehr Technik und Natur umgeben, als dass es ein jeder im Detail begreifen könnte. Wenn man Kinder früh fördern möchte, dann ist es wichtig, Ihnen die Fähigkeit vermitteln, die
    Bilder selbst zu entwickeln, mit denen man in der Naturwissenschaft bei der Theoriebildung
    Dafür ist es entscheidend, deren Imaginationfähigkeit und Fantasie zu stärken. Der Versuch dagegen, so früh wie möglich spezialisiertes Fachwissen "kindgerecht" aufzubereiten, wird dabei meist weder dem Interesse der Kinder noch der Komplexität des Themas gerecht.
    Solarzellen aus Moosgummi, wie langweilig ist das denn. Lieber die Kinder einen alten Computer oder sonst etwas "Echtes" zerlegen oder zusammenbauen lassen, statt der durchorganisierten Bastelstunde mit technischem Anstrich. Was aber vorraussetzen würde, dass die Betreuer sich mit der Materie selbst auf höherem Niveau auskennen müssten.

    Kind findet einen Elko und fragt begeistert: "Was ist das?",
    KiTa-Tante antwortet: "Gib mir das doch bitte, das ist gefährlich, du darfst Moosgummiplatten und Zahnstocher zusammenkleben".

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    Antwort auf "Trockeneis"

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