Nordirak Viel Öl, viel Korruption
Im Norden des Iraks wachsen Wirtschaft und Wohlstand der Kurden – in einem tödlichen Umfeld.
© Stringer . / Reuters

Überblick über die Innenstadt von Kirkuk in Kurdistan
Die irakische Armee bombardierte die Kurden mit Giftgas, sie schleifte Tausende ihrer Dörfer und vertrieb die Einwohner wie Vieh. Die Kurden litten Hunger, sie lebten in Todesangst und tiefer Verzweiflung. Das war 1991, während des ersten Golfkrieges. Heute ist das irakische Kurdistan ein boomendes Land. Wohin man auch blickt, es wird gebaut und konsumiert, und wo das Wachstum sich noch nicht voll entfaltet hat, da ist seine ganze umstürzende Kraft bereits spürbar. Selbst durch die entlegensten Dörfer Kurdistans geht ein Zittern, überall herrscht geschäftiges Drängeln. Die Ketten der Unterdrückung haben die Kurden des Iraks abgeworfen, jetzt wollen sie mit riesigen Schritten dem Wohlstand entgegeneilen – schnell und atemlos.
Wie sehr Kurdistan heute einer Traummaschine gleicht, das lässt sich in den Büroräumen der Vermittlungsagentur Meery Baba in Suleimanija gut erfassen. Meery Baba rekrutiert Arbeitskräfte für Kurdistan – Arbeitskräfte aus Asien. Die Geschäfte laufen prächtig: »Die Nachfrage ist groß«, sagt Basad Daoud, der Geschäftsführer der Agentur, »denn unsere Leute wollen bestimmte Arbeiten nicht machen. Das überlassen sie lieber anderen.«
Vor sechs Jahren nahm Meery Baba die Arbeit auf, heute gibt es allein in Suleimanija vier weitere Agenturen, die den Markt bedienen. In der Hauptstadt Erbil sind es mehr als ein halbes Dutzend. Wie viele asiatische Gastarbeiter in Kurdistan leben, darüber gibt es keine gesicherten Zahlen, doch es sind wohl mehrere Tausend. Obgleich die Lage auf dem kurdischen Arbeitsmarkt alles andere als rosig ist: Die Arbeitslosigkeit liegt nach Schätzungen des Wirtschaftswissenschaftlers Khabd Hajdar weit über 20 Prozent; die Regierung spricht von 12 bis 15 Prozent.
Gestern noch war Kurdistan ein Armenhaus, heute will es wie Dubai sein. Nichts verdeutlicht das so sehr wie die Gastarbeiter aus Asien. Hunderttausende Asiaten errichten die babylonischen Türme am Golf, sie schuften in den Einkaufszentren Katars, sie hüten die verwöhnten Kinder der reichen Saudis, sie räumen die riesigen Müllberge der Fast-Food-Ketten in Abu Dhabi weg und sorgen dafür, dass Passagiere auf den Flughäfen mit Latte macchiato versorgt werden. Das alles sollen die asiatischen Arbeiter nun auch in Kurdistan schaffen.
Gestern war Kurdistan ein Armenhaus, heute will es wie Dubai sein
Wichtigste Triebfeder des wirtschaftlichen Booms Kurdistans ist das Öl. Es ist der Befeuerer einer Sehnsucht und gleichzeitig ein gefährlicher Verführer. Wie dieser Verführer eine Gesellschaft verändert, das lässt sich im heutigen Kurdistan gut studieren, denn hier steht er erst am Anfang seines Wirkens. Öl und Gas haben bei den Kurden das Gefühl geweckt, schnell und mühelos reich werden zu können. »Verlass dich auf mich, du brauchst sonst nichts! Ich sorge für alles!« – das ist das Versprechen der sprudelnden Ölquellen und fauchenden Gasfeuer Kurdistans. Man glaubt daran, man handelt danach. Und ignoriert die Probleme, die das Öl mit sich bringt.
Das Öleinkommen Kurdistans kommt bisher vor allem aus Bagdad. 17 Prozent des gesamten jährlichen Budgets des Iraks stehen der Autonomen Region Kurdistan laut Verfassung zu. Das waren im vergangenen Jahr erkleckliche elf Milliarden Dollar: viel Geld bei einer Bevölkerung von knapp vier Millionen. Schon Bagdad erwirtschaftet sein Budget zu 95 Prozent aus dem Ölexport. Kurdistans Haushalt besteht praktisch zu 100 Prozent aus Ölgeld. Andere Einkommensquellen hat die Regierung bisher nicht – Steuern werden nicht erhoben.
In den vergangenen Jahren sind auf dem Gebiet der Autonomen Region Kurdistan eine Reihe neuer Quellen erschlossen worden. Die Regierung schloss 48 Verträge mit internationalen Firmen ab, darunter auch mit Exxon Mobil, der größten Mineralölfirma der Welt. Das besonders Brisante an diesem Vertrag ist, dass die Regierung Exxon Mobil eine Lizenz für ein Gebiet rund um die Stadt Kirkuk erteilt hat, das zwischen Bagdad und Erbil umstritten ist. Die Kurden behaupten, es sei Teil der Autonomen Region, die Regierung in Bagdad sagt, das sei falsch. Dieser Konflikt könnte den Irak zerreißen. Doch noch hält das Land zusammen, und die Kurden können ihren neuen Reichtum in Ruhe genießen.
- Datum 22.08.2012 - 08:28 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 9.8.2012 Nr. 33
- Kommentare 18
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... wenn nicht das große ABER wäre.
Warum wird nicht mit der selben moralischen Einstellung über ALLE Kurden berichtet?
Warum werden Kurden in der Türkei tendenziell meist als Terroristen der PKK dargestellt?
Wenn wir von dem Glück der irakischen Kurden lesen, dürfen wir das mit dem Sturz Saddams zugenommene Leid der Mehrzahl der irakischen Bevölkerung durch den westlichen Krieg und die Zerstörung des Staates Iraks nicht vergessen.
nunja, da ist sie wieder, diese unsägliche Aussage.
Sie waren sicher vorher da?
Sie waren auch derzeit wieder da?
Sie haben viele Kontakte in der entsprechenden Region?
NEIN?
Dann sollten Sie mal stark drüber nachdenken, ob sich die Probleme vermehrt haben, oder die Artikel darüber. Wissen Sie, als Ex-DDR-Bürger hat man eine andere Beziehung zu den Medien. Früher war alles besser? Wenn man genau hinschaut, kommt man viel eher zu dem Schluss, dass es früher (statistisch z.B.) viel mehr Straf- und Gewalttaten gab. Die waren einfach nicht so öffentlichkeitswirksam, und aufgrund der malgenden Kommunikationstechnik auch nicht so präsent.
Versuchen Sie doch mal rauszufinden, wieviele Menschen früher (vor 20 Jahren) pro Jahr durch Gewalteinwirkung umgekommen sind.... Ich meine nicht die offiziellen Zahlen, sondern auch die Dunkelziffer, und das, was das System einfach mal als Todesstrafe mittituliert hat. Wenn man jetzt noch die vielen kleinen "Delikte" mit dazurechnet, die mal eben zum Freiheitsentzug geführt haben, und die Angst, die daraus resultiert, haben Sie in etwa eine Vorstellung, was sich vielleicht geändert hat.
mfg
nunja, da ist sie wieder, diese unsägliche Aussage.
Sie waren sicher vorher da?
Sie waren auch derzeit wieder da?
Sie haben viele Kontakte in der entsprechenden Region?
NEIN?
Dann sollten Sie mal stark drüber nachdenken, ob sich die Probleme vermehrt haben, oder die Artikel darüber. Wissen Sie, als Ex-DDR-Bürger hat man eine andere Beziehung zu den Medien. Früher war alles besser? Wenn man genau hinschaut, kommt man viel eher zu dem Schluss, dass es früher (statistisch z.B.) viel mehr Straf- und Gewalttaten gab. Die waren einfach nicht so öffentlichkeitswirksam, und aufgrund der malgenden Kommunikationstechnik auch nicht so präsent.
Versuchen Sie doch mal rauszufinden, wieviele Menschen früher (vor 20 Jahren) pro Jahr durch Gewalteinwirkung umgekommen sind.... Ich meine nicht die offiziellen Zahlen, sondern auch die Dunkelziffer, und das, was das System einfach mal als Todesstrafe mittituliert hat. Wenn man jetzt noch die vielen kleinen "Delikte" mit dazurechnet, die mal eben zum Freiheitsentzug geführt haben, und die Angst, die daraus resultiert, haben Sie in etwa eine Vorstellung, was sich vielleicht geändert hat.
mfg
Interesasanter wäre eine Analyse der kurdischen Gesellschaft und Kultur, dort sieht es nämlich nicht so rosig aus, wie in der nordirakischen Wirtschaft.
Feudalistische Clanstrukturen, Zwangsehen, religiöser Fundamentalismus, Zwangsverheiratung von Minderjährigen, Ehrenmorde und archaische Wertvorstellungen dominieren heute, im 21. Jahrhundert, immer noch die kurdische Kultur.
Obwohl einige Länder, in denen Kurden leben, z.B. die Türkei oder Syrien, immer wieder mit Aufklärungs-Programmen und Aufbaumaßnahmen versuchen, "Ihre" Kurden in die Neuzeit zu bringen.
Ironischerweise klagt man dann ausgerechnet die Türkei an, Sie würde die kurdische Kultur "unterdrücken". Wie diese Kultur aber im detail aussieht, interessiert keinen...
Anbei ein paar Links zum Nachlesen:
http://www.welt.de/welt_p...
http://www.faz.net/aktuel...
http://www.yeziden.de/101...
http://www.faz.net/aktuel...
wurde bereits eine Menge über negative Aspekte der "kurdischen Kultur" geschrieben. Daher mein volles Unverständnis dafür, warum Sie diesen einen Artikel mit positiven Aspekten nicht einfach stehenlassen können, nicht einmal wenn eben dieser Artikel gleichzeit noch das Korruptionsproblem mitbeleuchtet.
Da es nicht stimmen kann, dass Mord und Todschlag ein Teil einer Kultur ist, fasse ich Ihre Ausführungen als Verleumdung auf.
Abgesehen davon, dass Ihr Kommentar vom Thema dieses Artikels abweicht, haben Sie ihn als "Kurdische Gesellschaftsstrukturen" betittelt. Sie gehen dann in Ihren Ausführungen auf die Kultur der Kurden über und machen keine Unterscheidung. Dass kurdische Gesellschaftsstruktur und Rechtsempfinden so ist, wie wir sie kennen, kann man damit in Verbindung bringen, dass Kurden seit Jahrhunderten, wenn nicht seit Jahrtausenden, unter Beherrschung anderer Völker in elend leben. Sie konnten sich nicht als eine Gemeinschaft entfalten. Noch heute gibt es wenige schulen dort und wenn, dann bekommen sie die schulische Ausbildung nicht in ihrer Muttersprache. Sie müssen zunächst fremde sprachen lernen, somit auch fremde Mentalitäten und Gewohnheiten (türkische, arabische). Wenn das Rechtsempfinden der Kurden heute nicht gut ausgeprägt sein sollte, so ist es die Schuld und ein Problem der Gesellschaften in denen sie leben.
Mit der Zeit werden wir sehen, wie sie sich tun, wenn sie sich mehr selbst bestimmen können. Ich persönlich denke, dass Kurden ein Segen für die Nahen Osten sind.
Außerdem ist, "...Kurden in die Neuzeit bringen" keine schöne Wortwahl und verletzend.
JohnMclane ihren Kommentaren ist ein Hass auf die Kurdische Identtität deutlich zu entnehmen.
Wie wäre es mit Aufklärungsprogrammen für die türkische, syrische, irakische und iranische Regierungen? Die eher faschistisch, diktatorisch herrschen.
Ich als Kurdin kenne meine Kultur&Geselschaftstrukturen allzu gut, um zu wissen, dass all ihre Behauptung nicht unsern Lebensstil entsprechen. Ihre Beispiele sind fast ein Jahrzenht her.Zwangsehen von Minderjährigen wird seit Jahrezehnten nicht akzeptiert.
Die kurdische Gesellschaft ist eine moderne, liberale, aufgeschlossene und tolerante.
Die Mehrheit der Frauen im autonomen Kurdistan sind gebildet und zum größten Teil auch die Hauptverdiener der Familie.
Jeglichen Wandel haben wir ganz sicher nicht Ihren "Aufklärungs-Programmen" zu verdanken. Folter, Mord und Zwangs-Assimilation kannten und kennen die Kurden von ihren Unterdückern.Ich persönlich habe Saddams "Aufklärung" miterlebt, die Giftgas-Angriffe, die Angriffe 1991 sind mir alle ein Begriff. Als wir unser neu bezogenes Haus verlassen mussten, um uns vor Saddams Militär in Sicherheit zu bringen, war kein Picknick für uns!
Wir Kurden waren schon immer auf uns gestellt und unter dem Schutzmantel der Flugverbotszone haben wir unser autonomes Kurdistan aufgebaut.
Die einzig tolerante Volk in dieser Region sind die Kurden! Sie sind vielfältig.
Und die Unterdrückung der Kurden in der Türkei ist leider immer noch die harte Realität und keine Ironie!
wurde bereits eine Menge über negative Aspekte der "kurdischen Kultur" geschrieben. Daher mein volles Unverständnis dafür, warum Sie diesen einen Artikel mit positiven Aspekten nicht einfach stehenlassen können, nicht einmal wenn eben dieser Artikel gleichzeit noch das Korruptionsproblem mitbeleuchtet.
Da es nicht stimmen kann, dass Mord und Todschlag ein Teil einer Kultur ist, fasse ich Ihre Ausführungen als Verleumdung auf.
Abgesehen davon, dass Ihr Kommentar vom Thema dieses Artikels abweicht, haben Sie ihn als "Kurdische Gesellschaftsstrukturen" betittelt. Sie gehen dann in Ihren Ausführungen auf die Kultur der Kurden über und machen keine Unterscheidung. Dass kurdische Gesellschaftsstruktur und Rechtsempfinden so ist, wie wir sie kennen, kann man damit in Verbindung bringen, dass Kurden seit Jahrhunderten, wenn nicht seit Jahrtausenden, unter Beherrschung anderer Völker in elend leben. Sie konnten sich nicht als eine Gemeinschaft entfalten. Noch heute gibt es wenige schulen dort und wenn, dann bekommen sie die schulische Ausbildung nicht in ihrer Muttersprache. Sie müssen zunächst fremde sprachen lernen, somit auch fremde Mentalitäten und Gewohnheiten (türkische, arabische). Wenn das Rechtsempfinden der Kurden heute nicht gut ausgeprägt sein sollte, so ist es die Schuld und ein Problem der Gesellschaften in denen sie leben.
Mit der Zeit werden wir sehen, wie sie sich tun, wenn sie sich mehr selbst bestimmen können. Ich persönlich denke, dass Kurden ein Segen für die Nahen Osten sind.
Außerdem ist, "...Kurden in die Neuzeit bringen" keine schöne Wortwahl und verletzend.
JohnMclane ihren Kommentaren ist ein Hass auf die Kurdische Identtität deutlich zu entnehmen.
Wie wäre es mit Aufklärungsprogrammen für die türkische, syrische, irakische und iranische Regierungen? Die eher faschistisch, diktatorisch herrschen.
Ich als Kurdin kenne meine Kultur&Geselschaftstrukturen allzu gut, um zu wissen, dass all ihre Behauptung nicht unsern Lebensstil entsprechen. Ihre Beispiele sind fast ein Jahrzenht her.Zwangsehen von Minderjährigen wird seit Jahrezehnten nicht akzeptiert.
Die kurdische Gesellschaft ist eine moderne, liberale, aufgeschlossene und tolerante.
Die Mehrheit der Frauen im autonomen Kurdistan sind gebildet und zum größten Teil auch die Hauptverdiener der Familie.
Jeglichen Wandel haben wir ganz sicher nicht Ihren "Aufklärungs-Programmen" zu verdanken. Folter, Mord und Zwangs-Assimilation kannten und kennen die Kurden von ihren Unterdückern.Ich persönlich habe Saddams "Aufklärung" miterlebt, die Giftgas-Angriffe, die Angriffe 1991 sind mir alle ein Begriff. Als wir unser neu bezogenes Haus verlassen mussten, um uns vor Saddams Militär in Sicherheit zu bringen, war kein Picknick für uns!
Wir Kurden waren schon immer auf uns gestellt und unter dem Schutzmantel der Flugverbotszone haben wir unser autonomes Kurdistan aufgebaut.
Die einzig tolerante Volk in dieser Region sind die Kurden! Sie sind vielfältig.
Und die Unterdrückung der Kurden in der Türkei ist leider immer noch die harte Realität und keine Ironie!
Es wird leider immer noch viel zuviel Ergas auf der welt enfach abgefackelt.
ich dachte es gibt kein "Kurdistan"?
[...] Falls sie wissen heutzutage werden Länder von starken Staaten künstlich erhalten und regiert. da die Kurden als eigenstände Nation weder wirtschaftlich stark waren noch eine politische Einheit vorweisen konnten fehlte ihnen die Basis für einen Staat. Nicht zu vergessen dass die Kurden in allen teilen (Türkei, Syrien , Iran, Irak) massiv unterdrückt wurden und immer noch so ist. jede Weltkarte jedes Atlas , die in der Schule gibt oder an buchhandlungen verkauft werden ist politisch. Es ist auch wie bei den palästinsern jeder weiß dass Palästina existiert jedoch aufgrund von mächtigen politischen Akteuren wird es daran gehindert auf Weltkarten Drucken zu lassen. Sich lustig machen über die angebliche existenzlosigkeit Kurdistans ist gleichzusetzen damit dass sie die Kurden hassen und es positiv finden dass andere hegemonialstaaten sie unterdrücken.
Gekürzt. Bitte diskutieren Sie respektvoll. Danke, die Redaktion/mk
[...] Falls sie wissen heutzutage werden Länder von starken Staaten künstlich erhalten und regiert. da die Kurden als eigenstände Nation weder wirtschaftlich stark waren noch eine politische Einheit vorweisen konnten fehlte ihnen die Basis für einen Staat. Nicht zu vergessen dass die Kurden in allen teilen (Türkei, Syrien , Iran, Irak) massiv unterdrückt wurden und immer noch so ist. jede Weltkarte jedes Atlas , die in der Schule gibt oder an buchhandlungen verkauft werden ist politisch. Es ist auch wie bei den palästinsern jeder weiß dass Palästina existiert jedoch aufgrund von mächtigen politischen Akteuren wird es daran gehindert auf Weltkarten Drucken zu lassen. Sich lustig machen über die angebliche existenzlosigkeit Kurdistans ist gleichzusetzen damit dass sie die Kurden hassen und es positiv finden dass andere hegemonialstaaten sie unterdrücken.
Gekürzt. Bitte diskutieren Sie respektvoll. Danke, die Redaktion/mk
Entfernt, da unsachlich. Die Redaktion/mk
[...] Falls sie wissen heutzutage werden Länder von starken Staaten künstlich erhalten und regiert. da die Kurden als eigenstände Nation weder wirtschaftlich stark waren noch eine politische Einheit vorweisen konnten fehlte ihnen die Basis für einen Staat. Nicht zu vergessen dass die Kurden in allen teilen (Türkei, Syrien , Iran, Irak) massiv unterdrückt wurden und immer noch so ist. jede Weltkarte jedes Atlas , die in der Schule gibt oder an buchhandlungen verkauft werden ist politisch. Es ist auch wie bei den palästinsern jeder weiß dass Palästina existiert jedoch aufgrund von mächtigen politischen Akteuren wird es daran gehindert auf Weltkarten Drucken zu lassen. Sich lustig machen über die angebliche existenzlosigkeit Kurdistans ist gleichzusetzen damit dass sie die Kurden hassen und es positiv finden dass andere hegemonialstaaten sie unterdrücken.
Gekürzt. Bitte diskutieren Sie respektvoll. Danke, die Redaktion/mk
Wer sprach denn von Hass?
Ich frage mich lediglich warum in dem Artikel von einem "reichen Kurdistan" gesprochen wird, wenn doch alles auf dem Staatsgebiet vom Irak stattfindet.
Demnach gehts meiner Meinung nach um den Irak, wenn die Kurden keinen offiziellen Staat haben...
aber Falls das so ist, kann man gerne auch Bayern von Deutschland trennen. ;-)
Leider muss ich mich bei Ihnen entschuldigen. Nicht inhaltlich sondern dass ich nicht schnell Antworten konnte. Jetzt wiederum vergleichen Sie Apfel mit Birnen. Syrische, irakische Araber , Türken und Iraner besetzen seit Jahrzehten das Hauptsiedlungsgebiet der Kurden, nämlich Kurdistan. Und habe immer die Kurden politisch, wirtschaftlich und sprachlich unterdrückt. Falls Sie intelligent sind wissen Sie was Kurden sind. Die Kurden sind eine eigenständige ethnisch Volksgruppe als Araber, Türken und Iranern. Die Bayern könnten theoretisch als Freistaat autonom werden jedoch wie viel Sinn ergibt sich wenn Bajuwaren sich apspalten wollen obwohl sie zu den deutschen zählen. Was ich sagen will: die Kurden sind keine ethnische Iraker bzw. Araber und zu dem auch sind sie mit den anderen Kurden das größte Volk ohne Staat. Was ich unmöglich finde, dass Sie die Bestrebungen des kurdisches Volkes einen Staat zu bilden destruktiv kritisieren bzw. Moralisch verwerfen u
Wer sprach denn von Hass?
Ich frage mich lediglich warum in dem Artikel von einem "reichen Kurdistan" gesprochen wird, wenn doch alles auf dem Staatsgebiet vom Irak stattfindet.
Demnach gehts meiner Meinung nach um den Irak, wenn die Kurden keinen offiziellen Staat haben...
aber Falls das so ist, kann man gerne auch Bayern von Deutschland trennen. ;-)
Leider muss ich mich bei Ihnen entschuldigen. Nicht inhaltlich sondern dass ich nicht schnell Antworten konnte. Jetzt wiederum vergleichen Sie Apfel mit Birnen. Syrische, irakische Araber , Türken und Iraner besetzen seit Jahrzehten das Hauptsiedlungsgebiet der Kurden, nämlich Kurdistan. Und habe immer die Kurden politisch, wirtschaftlich und sprachlich unterdrückt. Falls Sie intelligent sind wissen Sie was Kurden sind. Die Kurden sind eine eigenständige ethnisch Volksgruppe als Araber, Türken und Iranern. Die Bayern könnten theoretisch als Freistaat autonom werden jedoch wie viel Sinn ergibt sich wenn Bajuwaren sich apspalten wollen obwohl sie zu den deutschen zählen. Was ich sagen will: die Kurden sind keine ethnische Iraker bzw. Araber und zu dem auch sind sie mit den anderen Kurden das größte Volk ohne Staat. Was ich unmöglich finde, dass Sie die Bestrebungen des kurdisches Volkes einen Staat zu bilden destruktiv kritisieren bzw. Moralisch verwerfen u
bei der Rede von Regierung und Opposition, könnte fast schon den Eindruck entstehen, dass in der Autonomen Region Kurdistan, nicht schon seit jahrzehnten die Familie von Massoud Barzani die bestimmende Kraft wäre....
was die Behauptung angeht, dass die Kirkuk-Cayhan Pipeline seit mehr als eineinhalb Jahren nicht im Betrieb ist halte ich für nicht zutreffend
http://www.godmode-trader...
http://en.trend.az/capita...
dass es in den Kurdischen Gebieten keine Anschläge verübt werden trifft auch nicht ganz zu...
http://www.faz.net/aktuel...
aber sonst ein sehr interessanter Artikel....
wobei die Frage noch sehr interessant wäre, wie groß der Anteil, des billigen kurdischen Öl´s und der Transitgebühren am Türkischen Wirtschaftsboom sind
Der Großteil des türkischen Erdöl und -gas stammt aus Rußland, Iran und Aserbaidschan. Nur ein kleiner Anteil stammt aus dem Nordirak.
Viel wichtiger für die türkische Wirtschaft sind die Investionen, die türkische Unternehmen im Nordirak tätigen. Schon heute ist diese Region unter den Top-10 der türkischen Wirtschaftspartner.
Auch ist es gut, das ein Teil der türkischen Wirtschaft vom Boom im Nordirak profitiert - War doch die Türkei eines der betroffenen Länder, die durch den Golfkrieg wichtige Einnahmequellen aus dem Erdölgeschäft verloren.
Der Großteil des türkischen Erdöl und -gas stammt aus Rußland, Iran und Aserbaidschan. Nur ein kleiner Anteil stammt aus dem Nordirak.
Viel wichtiger für die türkische Wirtschaft sind die Investionen, die türkische Unternehmen im Nordirak tätigen. Schon heute ist diese Region unter den Top-10 der türkischen Wirtschaftspartner.
Auch ist es gut, das ein Teil der türkischen Wirtschaft vom Boom im Nordirak profitiert - War doch die Türkei eines der betroffenen Länder, die durch den Golfkrieg wichtige Einnahmequellen aus dem Erdölgeschäft verloren.
Der Großteil des türkischen Erdöl und -gas stammt aus Rußland, Iran und Aserbaidschan. Nur ein kleiner Anteil stammt aus dem Nordirak.
Viel wichtiger für die türkische Wirtschaft sind die Investionen, die türkische Unternehmen im Nordirak tätigen. Schon heute ist diese Region unter den Top-10 der türkischen Wirtschaftspartner.
Auch ist es gut, das ein Teil der türkischen Wirtschaft vom Boom im Nordirak profitiert - War doch die Türkei eines der betroffenen Länder, die durch den Golfkrieg wichtige Einnahmequellen aus dem Erdölgeschäft verloren.
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