Soziologie: Die Wildkatze und das Schaf
"Bä! Bä!" Die späten Briefe Max Webers enthüllen das größte Geheimnis des berühmten Soziologen.

Max Weber
Wer hätte das von diesem Max Weber gedacht, der durch seine Protestantische Ethik zu Weltruhm kam und meist mit der dort dargestellten puritanischen Arbeitsaskese identifiziert wurde – und dazu als geborener Herrscher galt! Da wirft sich der 55-jährige verheiratete Professor mit übersprudelnder Lust der bezaubernden Else Jaffé zu Füßen und umjubelt sie als seine »schöne Zwingherrin«, die ihn wie ein gezähmtes Tier am »unsichtbaren Ring« führt. Und immer wieder schwärmt er sie als »Wildkatze« an, die ihn kratzt und beißt, nicht nur metaphorisch, wenn er nicht brav gehorcht: »ach sind, Gott sei Dank, ... Deine Zähne auf meinem rechten Arm noch zu sehen – aber vor Allem weiß der Nacken, was ihm da mit Recht passiert ist.«
Dann ist sie ihm die Göttin Kirke der Odyssee, die die Gefährten des Odysseus in Schweine verwandelte, ihn selbst, Max Weber, jedoch »nur in ein ›Schaf‹«; »bä! bä!«, schreibt er ihr; sie freue sich wohl an diesem Schaf. »Deine Zoologie ist ja oft des Prädikats ›Summa c(um) l(aude)‹ würdig, das gebe ich ja zu: No. 66! Tunnel bei Bruchsal!« Die 66 war die Nummer eines Münchner Hotelszimmers, in dem die beiden ein Rendezvous hatten; auch der Tunnel bei Bruchsal muss in dieser Liebesgeschichte ein historischer Ort gewesen sein. Der Ort, wo Weber Else trifft, ist der »Hörselberg«: der Venusberg aus dem Tannhäuser; die Arbeit dagegen »der Teufel«, der über ihn eine Kapuze zieht.
Wer das konventionelle Weber-Bild mit sich herumträgt, des weltweit angesehenen Gründervaters der modernen Sozialwissenschaft, schnappt bei der Lektüre dieser Briefe nach Luft. Zwischen den Zeilen der Einleitung spürt man einen Widerwillen der Editoren: »Diese intimen Briefe« seien »nicht für Dritte gedacht« gewesen; aber es gebe sie nun einmal, und überdies seien sie schon anderswo »ausführlich zitiert« worden. Die Fußnote verweist auf meine Weber-Biografie. Muss ich mich deswegen schämen? Diese Briefe geben nicht nur einen ganz neuartigen Einblick in die Tiefen des vermeintlichen Puritaners, sondern auch in die geistige Leidenschaft, die in seinem Werk pulsiert. Und, kein Zweifel: Sie gehören zu den erregendsten Liebesbriefen, die von großen deutschen Geistern überliefert sind. Nicht unbedingt zu den erbaulichsten: Mehrere meiner weiblichen Bekannten schrien geradezu auf, als ich ihnen daraus vorlas.
Der Historiker Joachim Radkau ist der Verfasser der Biografie »Max Weber. Die Leidenschaft des Denkens«, Hanser 2005. Zuletzt erschien von ihm »Die Ära der Ökologie«, C. H. Beck 2011
Umso mehr, als hier von Anfang bis Ende zwei Spezies erotischer Briefe durcheinandergehen: die an Else, die Domina, und die an Mina Tobler, »Tobelkind«, die Kindfrau. Else Jaffé, promovierte Nationalökonomin, Gelehrtenmuse, geborene Freiin von Richthofen, war zuvor die Ehefrau des Nationalökonomen Edgar Jaffé gewesen; Mina Tobler, Kind aus Schweizer bildungsbürgerlichem Haus, war gelernte Pianistin und in Heidelberg Klavierlehrerin. Hatten selbst solche Weber-Verehrer, die Intimes kannten, bislang angenommen, Weber habe, als er sich Else unterwarf, anständig mit Mina Schluss gemacht, sieht man jetzt, dass dieser Schwerenöter bis in seine letzte Lebenszeit beiden Frauen abwechselnd Liebesbriefe schrieb – Briefe höchst unterschiedlicher Art. Denn das kokette Getändel mit dem »Tobelkind« und die wollüstige Versklavung durch die katzenhafte Göttin spielten sich in unterschiedlichen Weberschen Seelenregionen ab und kamen einander nicht ins Gehege.
Webers Liebelei mit Mina hatte im Sommer 1912 angefangen, nachdem zwischen ihm und Else eine siebenjährige Feindschaft begonnen hatte, die erst mit dem Ende des Weltkriegs aufhörte. Mit Vorliebe nennt er Mina »Judit«, nach der Judith in Gottfried Kellers Grünem Heinrich, die Heinrichs Sinnlichkeit weckt, ohne seine letzte Scheu zu überwinden. Manchmal stilisiert Weber sich jedoch zum »Eisernen Heinrich« des Märchens, dessen Herz am Ende die Reifen sprengt, die ihm das Glück versperren.
Aber dieser Mann, der damals innerlich so viel in der Welt des alten Israel lebte, konnte nicht anders, als bei Judith auch an die Heldin der Apokryphen zu denken, die den feindlichen Feldhauptmann Holofernes in ihr Bett zieht und dem nach dem Liebesspiel in Schlaf Gesunkenen den Kopf abschlägt. Die Rolle des Holofernes stand einem Weber besser als die des Grünen Heinrich: diesem sich nach Kriegsruhm, Liebeslust, Tiefschlaf und Tod sehnenden Mann.
Die meisten Leser dieses dicken Doppelbandes werden als Erstes auf die Liebesbriefe fliegen; und sogar für Weber-Kenner sind sie gewiss der aufregendste Teil dieser Publikation. Aber das soll nicht von der Fülle anderer Delikatessen ablenken, die die neue Edition birgt: Oft handelt es sich nur um Details, aber solche, die es in sich haben. Die editorische Leistung, die in diesen über 1.200 Seiten steckt, ist kolossal; das kann am besten der ermessen, der sich selber mit dieser Materie herumgeschlagen hat. Bei nicht wenigen Briefen sind der editorische Vorspann und die Fußnoten länger als der Brief selbst; manchmal sogar viel länger – und viel inhaltsreicher. Was haben die Bearbeiter alles ausgegraben!





.....ein Man. Und zwar ein richtiger.
(Gegen Ende der ersten Artikel-Seite)
Max Weber hat gedacht, geschrieben und gelehrt, mit Wirkung bis heute.
Seine Privatsachen bleiben seine Privatsachen. Wer will und kann, dürfte seine Kenntnisse darüber sicher in einem Roman verwerten, falls er solche Anregung nötig hat. Nur, jetzt alles, wissenschaftliches Werk und erschnüffeltes Privatleben zu vermengen, macht manchmal Lust, dem Autor seine Zettel um die Ohren zu schlagen, mit dieser Materie herumzuschlagen.
ist das größte Problem der Soziologie heute. Mag ja ganz nett sein, sich mit den Liebesproblemen eines Klassikers zu beschäftigen. Wenn das jedoch Menschen machen, die mit ihrer Zeit und ihren Mitteln sinnvolle und evtl. sogar hilfreiche Forschung durchzuführen, frage ich mich, ob das nicht auch moralische Kritik hervorrufen sollte. Sprich: jemand, der die gesellschaftlichen Auswirkungen oder Gründe der Krise untersuchen könnte, oder die Art und Weise wie soziale Bewegungen oder Gewerkschaften heute funktionieren, statt dessen aber seine Zeit damit verbringt, zu spekulieren, was Weber wann über wen gedacht hat, ist objektiv böse. Naja, zumindest ein exzessiver Ressourcenverschwender.
"Die Fixierung auf Weber ist das größte Problem der Soziologie heute" Zumal diverse Thesen wie die Protestantismusthese sehr leicht historisch als falsch nachweisbar sind.
"Die Fixierung auf Weber ist das größte Problem der Soziologie heute" Zumal diverse Thesen wie die Protestantismusthese sehr leicht historisch als falsch nachweisbar sind.
Mich erinnert das Publizieren ausgegrabener Liebesbriefe von Berühmtheiten immer an Leichenfledderei.
"Die Fixierung auf Weber ist das größte Problem der Soziologie heute" Zumal diverse Thesen wie die Protestantismusthese sehr leicht historisch als falsch nachweisbar sind.
Wo bitte ist die Soziologie heute denn auf Weber fixiert? Sind sie denn überhaupt mit den aktuellen Strömungen vertraut, oder behaupten sie dies mal so ins Blaue hinein?
In Deutschland scheint mir die dominanteste Theorieströmung momentan die Systemtheorie von Luhmann und alles was dort anknüpft. Der Angelsächsische Bereich schaut eh eher auf die eigenen Soziologen wie z.B. Parsons.
Dann gibt es noch Makro-Soziologische Ansätze die beispielsweise auf Blau zurückgehen und vieles mehr.
Die Soziologie hat nun wirklich keinen Mangel an Theorienpluralismus.
spielt Luhmann eine viel größere Rolle als Weber in der Soziologie heute. Auch ist Foucaults Diskursanalyse scheinbar in der Soziologie anwendbar und wird verwendet.
Außerdem ist Weber "so alt", dass er als Klassiker der Soziologie geführt wird. Kein Wissenschaftler käme heut auf Idee, allein Weber als Werkzeug zu nutzen. So wenig, wie Philosophen heute die Welt allein mit Kant, Hegel oder Marx erklären würden.
Dass seine Thesen zur protestantischen Ethik mittlerweile "leicht" widerlegbar sind, ist ein Sinnlosargument. DASS es äußerst streitbar ist, ist der springende Punkt, denn daraus entstand und entsteht stets Wissen. Ansonsten findet man sich in der Position wieder, Universaltheorien und -ansprüche zu fordern. Etwas, das wir zum Glück schon hinter uns gelassen haben (als Paradebsp. der so gern genannte linguistic turn).
Wo bitte ist die Soziologie heute denn auf Weber fixiert? Sind sie denn überhaupt mit den aktuellen Strömungen vertraut, oder behaupten sie dies mal so ins Blaue hinein?
In Deutschland scheint mir die dominanteste Theorieströmung momentan die Systemtheorie von Luhmann und alles was dort anknüpft. Der Angelsächsische Bereich schaut eh eher auf die eigenen Soziologen wie z.B. Parsons.
Dann gibt es noch Makro-Soziologische Ansätze die beispielsweise auf Blau zurückgehen und vieles mehr.
Die Soziologie hat nun wirklich keinen Mangel an Theorienpluralismus.
spielt Luhmann eine viel größere Rolle als Weber in der Soziologie heute. Auch ist Foucaults Diskursanalyse scheinbar in der Soziologie anwendbar und wird verwendet.
Außerdem ist Weber "so alt", dass er als Klassiker der Soziologie geführt wird. Kein Wissenschaftler käme heut auf Idee, allein Weber als Werkzeug zu nutzen. So wenig, wie Philosophen heute die Welt allein mit Kant, Hegel oder Marx erklären würden.
Dass seine Thesen zur protestantischen Ethik mittlerweile "leicht" widerlegbar sind, ist ein Sinnlosargument. DASS es äußerst streitbar ist, ist der springende Punkt, denn daraus entstand und entsteht stets Wissen. Ansonsten findet man sich in der Position wieder, Universaltheorien und -ansprüche zu fordern. Etwas, das wir zum Glück schon hinter uns gelassen haben (als Paradebsp. der so gern genannte linguistic turn).
Wo bitte ist die Soziologie heute denn auf Weber fixiert? Sind sie denn überhaupt mit den aktuellen Strömungen vertraut, oder behaupten sie dies mal so ins Blaue hinein?
In Deutschland scheint mir die dominanteste Theorieströmung momentan die Systemtheorie von Luhmann und alles was dort anknüpft. Der Angelsächsische Bereich schaut eh eher auf die eigenen Soziologen wie z.B. Parsons.
Dann gibt es noch Makro-Soziologische Ansätze die beispielsweise auf Blau zurückgehen und vieles mehr.
Die Soziologie hat nun wirklich keinen Mangel an Theorienpluralismus.
spielt Luhmann eine viel größere Rolle als Weber in der Soziologie heute. Auch ist Foucaults Diskursanalyse scheinbar in der Soziologie anwendbar und wird verwendet.
Außerdem ist Weber "so alt", dass er als Klassiker der Soziologie geführt wird. Kein Wissenschaftler käme heut auf Idee, allein Weber als Werkzeug zu nutzen. So wenig, wie Philosophen heute die Welt allein mit Kant, Hegel oder Marx erklären würden.
Dass seine Thesen zur protestantischen Ethik mittlerweile "leicht" widerlegbar sind, ist ein Sinnlosargument. DASS es äußerst streitbar ist, ist der springende Punkt, denn daraus entstand und entsteht stets Wissen. Ansonsten findet man sich in der Position wieder, Universaltheorien und -ansprüche zu fordern. Etwas, das wir zum Glück schon hinter uns gelassen haben (als Paradebsp. der so gern genannte linguistic turn).
da aus persönlicher Erfahrung Soziologie immer primär und unglücklicherweise mit Weber verknüpft wird (primär von Fachfremden) und zum anderen habe ich eine These aufgestellt (und kein (Sinnlos)Argument genannt), mit der leichten Widerlegbarkeit seiner These. Es erschließt sich mir nicht, wie sie von dieser knappen Aussage auf einen Universaltheoretischen Anspruch meinerseits schließen, zumal die Sinnlosigkeit eines solchen Anspruchs logisch ist. Aber herzlichen Dank für diese Belehrung. Es gibt unzählige wichtige Soziologen, welche wichtige Theorien aufgestellt haben (Durkheim/Merton und die Anomie ist z.B. einer meiner persönlich liebsten), aber darum ging es nicht sondern um Kommentar #3 mit der Ergänzung, dass eine seiner wichtigsten Theorien meiner Meinung nach (das muss man nicht teilen) falsch ist. Und wenn Sie Luhmann und Parson ins Feld führen, dann würde ich dem Coleman entgegenhalten.
da aus persönlicher Erfahrung Soziologie immer primär und unglücklicherweise mit Weber verknüpft wird (primär von Fachfremden) und zum anderen habe ich eine These aufgestellt (und kein (Sinnlos)Argument genannt), mit der leichten Widerlegbarkeit seiner These. Es erschließt sich mir nicht, wie sie von dieser knappen Aussage auf einen Universaltheoretischen Anspruch meinerseits schließen, zumal die Sinnlosigkeit eines solchen Anspruchs logisch ist. Aber herzlichen Dank für diese Belehrung. Es gibt unzählige wichtige Soziologen, welche wichtige Theorien aufgestellt haben (Durkheim/Merton und die Anomie ist z.B. einer meiner persönlich liebsten), aber darum ging es nicht sondern um Kommentar #3 mit der Ergänzung, dass eine seiner wichtigsten Theorien meiner Meinung nach (das muss man nicht teilen) falsch ist. Und wenn Sie Luhmann und Parson ins Feld führen, dann würde ich dem Coleman entgegenhalten.
da aus persönlicher Erfahrung Soziologie immer primär und unglücklicherweise mit Weber verknüpft wird (primär von Fachfremden) und zum anderen habe ich eine These aufgestellt (und kein (Sinnlos)Argument genannt), mit der leichten Widerlegbarkeit seiner These. Es erschließt sich mir nicht, wie sie von dieser knappen Aussage auf einen Universaltheoretischen Anspruch meinerseits schließen, zumal die Sinnlosigkeit eines solchen Anspruchs logisch ist. Aber herzlichen Dank für diese Belehrung. Es gibt unzählige wichtige Soziologen, welche wichtige Theorien aufgestellt haben (Durkheim/Merton und die Anomie ist z.B. einer meiner persönlich liebsten), aber darum ging es nicht sondern um Kommentar #3 mit der Ergänzung, dass eine seiner wichtigsten Theorien meiner Meinung nach (das muss man nicht teilen) falsch ist. Und wenn Sie Luhmann und Parson ins Feld führen, dann würde ich dem Coleman entgegenhalten.
um Namen ist doch überflüssig.
Ihr Argument im ursprünglichen Kommentar war: "Zumal diverse Thesen wie die Protestantismusthese sehr leicht historisch als falsch nachweisbar sind."
Hierauf will ich hinaus: So sehr lakonisch dahingestellt wirkt ihre Aussage wie ein Argument gegen Weber (Sie sagen ja dann auch ".meiner Meinung nach falsch..."). Doch es geht beim Streit in der Wissenschaft doch dankenswerterweise nicht mehr um richtig oder falsch, Recht oder Unrecht. Allein, DASS der Streit existiert, bringt die Wissenschaft voran.
Der Bogen zum Universalanspruch wäre dann: Zu sagen, etwas sei "falsch" impliziert, dass etwas anderes "richtig" ist. Und sich auf der Seite der "Richtigen" zu wähnen ist ebenfalls nicht mehr Gegenstand der Wissenschaft (Reizthema Postmoderne). Da nichts nur "ein bisschen richtig" sein kann, implizieren Aussagen wie "Das ist richtig" Universalanspruch.
Das Wort "Fixierung" hat für mich schon impliziert, dass sie und die Person der sie sich angeschlossen haben davon ausgehen, dass die Soziologie sich fast nur mit Weber beschäftigt. Und diese Meinung wäre dann eben sehr weit von den Tatsachen entfernt.
Interessant ist es, dass sie "Fachfremde" ins Spiel gebracht haben. Es kann schon sein, dass Weber die Wahrnehmung von außen (in Deutschland) dominiert, da z.B. die Zeit auf ihn "fixiert" ist. Mit der Soziologie als wissenschaftlicher Disziplin hat dies aber nichts zu tun.
um Namen ist doch überflüssig.
Ihr Argument im ursprünglichen Kommentar war: "Zumal diverse Thesen wie die Protestantismusthese sehr leicht historisch als falsch nachweisbar sind."
Hierauf will ich hinaus: So sehr lakonisch dahingestellt wirkt ihre Aussage wie ein Argument gegen Weber (Sie sagen ja dann auch ".meiner Meinung nach falsch..."). Doch es geht beim Streit in der Wissenschaft doch dankenswerterweise nicht mehr um richtig oder falsch, Recht oder Unrecht. Allein, DASS der Streit existiert, bringt die Wissenschaft voran.
Der Bogen zum Universalanspruch wäre dann: Zu sagen, etwas sei "falsch" impliziert, dass etwas anderes "richtig" ist. Und sich auf der Seite der "Richtigen" zu wähnen ist ebenfalls nicht mehr Gegenstand der Wissenschaft (Reizthema Postmoderne). Da nichts nur "ein bisschen richtig" sein kann, implizieren Aussagen wie "Das ist richtig" Universalanspruch.
Das Wort "Fixierung" hat für mich schon impliziert, dass sie und die Person der sie sich angeschlossen haben davon ausgehen, dass die Soziologie sich fast nur mit Weber beschäftigt. Und diese Meinung wäre dann eben sehr weit von den Tatsachen entfernt.
Interessant ist es, dass sie "Fachfremde" ins Spiel gebracht haben. Es kann schon sein, dass Weber die Wahrnehmung von außen (in Deutschland) dominiert, da z.B. die Zeit auf ihn "fixiert" ist. Mit der Soziologie als wissenschaftlicher Disziplin hat dies aber nichts zu tun.
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