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Forschungsministerium und Förderung vor Ort

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Anders als die DFG schreibt das BMBF Themen und Fragestellungen konkret aus. Ärzte können sich dann mit ihren Forschungsgruppen direkt um eine projektgebundene Förderung bewerben. Seit dem im Dezember 2010 verabschiedeten »Rahmenprogramm Gesundheitsforschung« liegt der Schwerpunkt auf Volkskrankheiten wie Bluthochdruck, Übergewicht, Diabetes oder Depression. Für Forschungsprojekte, die in den nächsten Monaten und Jahren ausgeschrieben werden (und unter www.bmbf.de/de/gesundheitsforschung.php zu finden sind), dürfte genügend Geld zur Verfügung stehen. Das BMBF stellt im Zeitraum zwischen 2011 und 2014 für die Gesundheitsforschung 5,5 Milliarden Euro bereit.

Förderung vor Ort

An vielen Universitätskliniken sind Forschungsprogramme angesiedelt, die besonders begabte, engagierte oder motivierte Ärzte zu fördern versuchen. In Mainz zum Beispiel gibt es bereits seit 1999 das sogenannte Maifor-Programm für wissenschaftlichen Nachwuchs. Darin baut die medizinische Fakultät vielversprechende Projekte bis zu einer gewissen Größe auf. Denn erst dann haben die Forscher gute Chancen, Drittmittel einzuwerben. Auf diese Weise spülen die eigenen Fördergelder nicht nur neue Erkenntnisse in die Klinik, sondern auch weitere finanzielle Unterstützung. Ähnlich geht man in Tübingen vor, wo es gleich eine ganze Handvoll an Förderprogrammen gibt. »Fortüne« etwa berücksichtigt innovative Anträge von qualifizierten Nachwuchswissenschaftlern zum Aufbau eigenständiger Forschungsprojekte, die Aussicht auf externe Drittmittelförderung haben.

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