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Heißt es nicht, Männer hätten, was die Partnerwahl anbelangt, einen erwartbareren Geschmack als Frauen? Vielleicht, wenn es um die Physis geht, aber sicher nicht bei der nationalen Herkunft: Deutsche Frauen heiraten am liebsten Türken, fast überall im Land. Männer sind sich uneins: Polinnen sind im Westen, Russinnen im Osten die Favoritinnen ( Russland ist für Ossis das, was Polen für Wessis ist), die Bayern schätzen Österreicherinnen – eine Vorliebe, die sie mit niemandem teilen müssen.

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Abgesehen von der Türkei , der stärksten Ausländernation, fällt auf, dass Frauen oft mit Nationen liebäugeln, die keinesfalls ärmer als Deutschland sind (Mecklenburgerinnen lieben Niederländer – von Flachland zu Flachland), Männer hingegen haben einen Hang zu Schwellenlandfrauen ( Ukraine und Thailand ). In dieser Hinsicht haben sich nur die Sachsen-Anhaltinerinnen und Sächsinnen emanzipiert: Sie heiraten bevorzugt Marokkaner und Inder. Oder liegt das daran, dass Inder von Hause aus eine Schwäche für schwer verständliche Dialekte haben?