Ölförderung"Es geht nicht ohne Verluste"

Das Maximum der Ölförderung sei erreicht, sagt der deutsche Energieforscher Werner Zittel. So viel wie heute wird die Welt nie wieder fördern von 

Ein Tank-Lastwagen verlässt eine Ölraffinerie des französischen Total-Konzerns in den Außenbezirken von Paris (Archivbild).

Ein Tank-Lastwagen verlässt eine Ölraffinerie des französischen Total-Konzerns in den Außenbezirken von Paris (Archivbild).  |  © Bertrand Langlois/AFP/Getty Images

Die Spritpreise klettern und klettern. Grund sind nicht nur die politischen Unruhen im Nahen Osten oder wilde Rohstoffspekulationen. In der Spritpreis-Hausse sehen Experten bereits reale Knappheiten auf den weltweiten Ölmärkten abgebildet. Werner Zittel warnt seit Längerem vor dieser Entwicklung. Der Mann von dem unabhängigen Beratungsunternehmen Ludwig-Bölkow- Systemtechnik GmbH sitzt auch im Vorstand der Association for the Study of Peak Oil and Gas (ASPO) in Deutschland.

DIE ZEIT: Mal heißt es, das Maximum der Ölproduktion sei überschritten, mal, dieser Peak Oil komme erst noch. Was stimmt?

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Werner Zittel: Von 2000 bis 2005 hatten wir noch mal einen starken Anstieg der weltweiten Ölförderung, parallel zum Preisanstieg. Seither stagniert die Förderung, wir sind auf einem Plateau angekommen – und das, obwohl sich der Preis bis 2008 noch einmal verdreifacht hat. Das ist ein ganz starkes Indiz dafür, dass die Förderung nicht mehr ausgeweitet werden kann. Peak Oil ist jetzt.

ZEIT: Die Quellen versiegen also...

Zittel: ...so weit ist es noch nicht. Doch der Stoff der Stoffe wird knapper. Alle großen westlichen Ölfirmen haben ihren Gipfel bereits hinter sich. Bei Shell etwa ist die Förderung seit 1998 um 30 Prozent gesunken. Über alle gerechnet, ergibt sich ein Rückgang um 15 Prozent seit 2004.

ZEIT: Immer wieder werden aber neue, große Funde bekannt gegeben. Macht das die Peak-Oil-Diskussion nicht obsolet?

Zittel: Umgekehrt ist es richtig. Um es plakativ zu sagen: In einem verlorenen Krieg wird immer besonders viel über erfolgreiche Schlachten berichtet.

ZEIT: Vor Kurzem konnte man aber etwas anderes lesen: Die USA könnten durch das Fluten tiefer Erdschichten, das sogenannte und hoch umstrittene Fracking, wieder zum Energieexporteur werden.

Zittel: Den Ölboom in North Dakota, wo Schieferöl gefördert wird, sollte man nicht überbewerten. Da werden mit maximalem Aufwand teils so kleine Mengen gefördert, dass sich oft nicht einmal eine Pipeline lohnt und das Öl mit Tankwagen abgeholt wird. Im Übrigen wird immer nur über angebliche Erfolge berichtet. Dass sich die Förderung in der Nordsee seit 2000 halbiert hat, interessiert offenbar niemanden.

ZEIT: Aber zumindest Erdgas soll es doch dank Fracking in rauen Mengen geben.

Zittel: Gas wird mit dieser Methode bislang in nennenswertem Umfang nur in den USA gefördert. Der aktuelle Boom ist vor allem Folge von unter George W. Bush gelockerten Umweltstandards. Wenn die Auflagen mal wieder erhöht werden, könnte das die Förderung schnell einschränken.

ZEIT: Auch bei uns in Europa soll bald »gefrackt« werden.

Zittel: Mal abwarten. Die Frage ist nicht, wie groß das theoretische Potenzial ist, sondern ob man es wirklich fördern kann, in welchem Zeitraum und zu welchem Preis. In dicht besiedelten Regionen ist das viel schwieriger als in Teilen Amerikas. Außerdem benötigt man fürs Fracking Unmengen an Wasser. Im trockenen Inneren Chinas, Australiens oder Argentiniens, wo es auch enorme Vorkommen geben soll, wird eine Förderung in großem Stil kaum möglich sein.

ZEIT: Warum setzen die Förderunternehmen dann so sehr darauf?

Zittel: Sie greifen nach jedem Strohhalm, um ihren Aktionären zu suggerieren, dass die Welt noch in Ordnung ist. Das sind Durchhalteparolen.

ZEIT: Könnte ein Einbruch der Weltwirtschaft für Entspannung und sinkende Preise sorgen?

Zittel: Die Wirtschaft wird sich in immer kürzeren Zeitabständen den Kopf an den hohen Energiepreisen stoßen. Dann fällt der Preis, später steigt die Nachfrage wieder an, woraufhin auch wieder der Preis steigt. Diese Krisen werden immer schneller aufeinander folgen. Auch die aktuelle Finanz- und Wirtschaftskrise wurde vom hohen Ölpreis zumindest mit ausgelöst, weil der die Fähigkeit der US-Hausbesitzer schwächte, ihre Hypothekendarlehen abzuzahlen.

ZEIT: Was halten Sie davon, den Steueranteil an Kraftstoffen zu senken, um Benzin für die Bürger wieder erschwinglicher zu machen?

Zittel: In den USA hat der niedrige Steueranteil dazu geführt, dass die Gesellschaft fast ausschließlich aufs Auto setzt und der öffentliche Nahverkehr, anders als hierzulande, eine sehr viel geringere Bedeutung hat. Wollen wir das?

ZEIT: Es gibt auch Forderungen, die Pendlerpauschale zu erhöhen.

Zittel: Ich hielte das für kontraproduktiv. Die Preise signalisieren uns doch gerade, dass wir weg müssen vom Öl und von einer Mobilitätskultur, die auf motorisierten Individualverkehr setzt.

ZEIT: Was ist zu tun, um einen wirtschaftlichen Crash aufgrund Peak Oil zu verhindern?

Zittel: Wir müssen so schnell wie möglich Alternativen aufbauen. Parallel dazu müssen wir Energie sparen und sie effizienter einsetzen. Da ist technisch viel möglich. Am Ende wird es aber nicht ohne Verzicht gehen.

ZEIT: Böses Wort...

Zittel: Mag sein, das kann man aber auch positiv sehen. Wenn die Raumüberwindung, wenn Transport also teurer wird, kommt es zu einer Entschleunigung. Das Leben in der Nahregion wird gegenüber dem Fernen aufgewertet. Das muss nichts Schlechtes sein.

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Leserkommentare
  1. vor allem über die Politik oder eben auch die Kriege, die mit und um Öl geführt wurden. Jetzt kann man sie auf youtube oder vimeo sehen:
    http://www.youtube.com/wa...

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    für den link

    • henry06
    • 15. September 2012 20:49 Uhr

    denn steigende Benzinpreise machen lediglich die Elektromobilität attraktiver. Und durch steigende elektrischen Verkehr kann gleichzeitig der Anstieg beim Ölpreis zumindest etwas verlangsamt werden.

    mfg henry

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    • Sikasuu
    • 16. September 2012 0:55 Uhr

    Ach Henry:-((
    .
    Nicht die Benzinpreise steigen, die Energiepreise STEIGEN.
    .
    Egal wo du dein KW/PS/KCal/Grad Celsius her holst, Energiepreise sind gekoppelt. Selbst GRUENER Strom kostet Geld!
    .
    Sparsame Nutzung, Effektivität ist das Stichwort.
    .
    Du wirst es dir genau so wenig leisten können mit einem Benzin- oder e-Auto... 90% der Energie für die Bewegung der Verpackung und 10% für die Bewegung der Nutzlast zu bezahlen.
    .
    E-Mobilität ist max. im Breich 1:1 funktionsfahig und rentabel.
    Rechne einmal den Benzinverbrauch heute z.B in der BRD auf Strom um. Nur 1/2 per Strom auf die Strasse zu bringen ist unbezahlbar. (Infrastruktur=Laden, Akkus, E-Autos....) Weltweit? Dann führen wir Krieg um Lithium!
    .
    D.h. Machbar bleibst Du auf einem max 80kg. schweren Fahrzeug oder 1-2 Pers. plus Einkauf in einem max 200-300kg schweren E-Mobil. Kurzstrecke < 150Km
    .
    Was ganz anders wie dein Heute gewohntes Auto!
    .
    Übe schon mal mit Buss und Bahn, Rad und Roller. In 10 Jahren wird das das einzige Verkehrsmittel sein, das wir uns leisten können!
    .
    Der Zittel hat in einem PUNKT recht. Motorisierter Individualverkehr ist ein Auslaufmodell. Von der Energieseite, so wie auch von der Infrastrukturseite her! War schön, die letzten 50-60 Jahre, hab es genossen, ist aber vorbei!
    .
    Jeder darf träumen, aber er sollte seine Träume öfter einmal an der Realität und an den Naturgesetzen messen!
    .
    Meint
    Sikasuu

  2. Dr. Zittel, für wen ist er tätig?

    Bitte solche Artikel als das kennzeichnen, als das was sie sind Werbung. Der Mann verdient mit der Öko-Hysterie anscheinend sein Geld.
    http://www.lbst.de/profil...

    Daher können diese Aussagen nicht als unparteilich gelten und das sollte auch durch den Interviewer klargstellt werden, um den schalen Nachgeschmak dieses Interviews zu mindern.

    Für den Ölpreis sollte der Interviewte mal eine Studie zu r verfügbaren Geldmenge und die Auswirkungen auf den Ölpreis machen, das dürfte ein Augenöffner sein, glaube aber er weiß es selber.

    Finde solche Interviews auch spannend und man fragt sich ob der Interviewte jemals in Nordamerika war (nein Ost- und Westküsste sind nicht Nordamerika da gibt es noch viel dazwischen)
    Man muss sich doch fragen warum die USA und auch Canada nie auf den ICE,TGV, Transrapid etc.Zug aufgesprungen sind.

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    Ein erstaunliches dämliches Mem, dieses "geldgieriger Wissenschaftler".

    Sie werden lachen, aber so gut wie alle Menschen, die irgendwas gut oder (wie in Dr. Zittels Fall) sehr gut können, verdienen ihr Geld damit.

    Ich glaube, Ihr logischer Fehler ist so abwegig, dass da nicht einmal einen lateinischen Namen für gibt: "argumentum ad pecunia"?

    Da ist eine Ölindustrie, die jedes Jahr Milliarden umsetzt. CEOs, die jedes Jahr Millionen erhalten. Für diese ist es ein leichtes, Unmengen Gelder locker zu machen, um "Wissenschaftler" einzuspannen, Werbeanzeigen zu lancieren, Journalisten und Politiker zu günstigen Aussagen zu bewegen.
    Und diese Aussage lautet immer "Weiter so, es ist genug Öl da".
    Jeder Zweifel daran könnte die Quartalsergebnisse verschlechtern.

    Herr Oofnik, welche Aussage von Herrn Zittel zweifeln Sie denn an ? Alle sind einfach zu überprüfen, wozu gibt es das Internet ? Raus mit der Wahrheit.

    Vielleicht von einer Behörde?

    Vielleicht von einer Institution die den Öko Gedanken nicht gar so hoch einschätzt?

    "Damit schreibt die Studie Peak Oil einen bedeutsamen Einfluss auf unser künftiges Leben und unsere Wirtschaftsweise zu. Auch wenn die Autoren sich aufgrund einer Vielzahl von Studien und Szenarien zu diesem Thema nicht auf einen konkreten Zeitpunkt des Peak Oil festlegen wollen, halten sie sein Eintreten um das Jahr 2010 für wahrscheinlich und erwarten sicherheitspolitische Auswirkungen mit einer Verzögerung von 15 bis 30 Jahren."

    Und hier der Link zur Studie der B U N D E S W E H R:

    http://www.peak-oil.com/e...

    LG

    Klaus

    >>Wer ist eigentlich Dr. Zittel, für wen ist er tätig?<<

    Soweit ich das sehen kann, wir diese Frage korrekterweise bereits in der Einleitung beantwortet...

    >>Der Mann von dem unabhängigen Beratungsunternehmen Ludwig-Bölkow- Systemtechnik GmbH sitzt auch im Vorstand der Association for the Study of Peak Oil and Gas (ASPO) in Deutschland.<<

    ...vielleicht hätten Sie das mal lesen sollen. Sowohl die Bölkow-Systemtechnik - mit dem von Ihnen so überaus dramatisch verlinkten Profil - als auch die ASPO lassen sich per Internet problemlos beleuchten. Und dem aufmerksamen Leser erschließt sich, daß Dr. Zittel natürlich eine bestimmte Meinung vertritt und nicht 'unparteilich' ist.

    Und wo sind eigentlich diese Kommentare, wenn wieder einmal verkündet wird, man hätte 'neue', gigantische Ölvorräte in Absurdistan oder so gefunden und wir könnten alle so weiter durch die Gegend ballern wie bisher und sollten uns nur ja keine Sorgen machen?

    Ansonsten sagt Herr Dr. Zittel nichts, was ich nicht schon gewußt hätte, da kann man an den Fakten wenig rütteln.
    Man sollte vielleicht endlich mal allgemein zur Kenntnis nehmen, daß fossile Rohstoffe nunmal nur in endlicher Variante auf unserem Planeten existieren, da kann die Marketingabteilung von BigFatOil propagieren, was sie will.

    Und nein - Auto fahren ist ebenso wenig ein gottgegebenes Recht wie eine Pendlerpauschale, die dann ständig weiter erhöht wird.

    Immer wieder empfehlenswert zur Thematik ist beispielsweise http://www.theoildrum.com/

  3. Solange wir es uns noch leisten können, Salami zum Scheibchenschneiden eine Reise nach Italien zu gönnen, kann es mit dem Individualverkehr ja nicht so schlimm sein.

    Herr Zittel, die Masse des Energieverbrauches entsteht durch die Art des Wirtschaftssystems. Auch ein Großteil des Individualverkehres wird genau hierdurch erzwungen. Im Einzelfall zum Beispiel, wenn Verkäuferinnen nicht ortsnah arbeiten dürfen und jeden Tag Strecken in eine entfernte andere Filiale zurücklegen müssen, nur um der "Konzernpolitik" zu entsprechen.

    Ein Großteil unserer Arbeit existiert nur noch zum Selbsterhalt des Systems. Dies fängt bei unnötiger energiefressender Produktion an und setzt sich bis zu den massenweise Dienstleistungen fort, in denen Leute den ganzen Tag im schön beheizten Büro sinnfreie Ergüsse von sich geben. Allein die Ausrichtung der Produktion auf Haltbarkeit würde Energiemengen freisetzen an denen kein Tempolimit auch nur kratzen könnte.

    Hier anzusetzen würde sogar Unmengen Energie freisetzen, effektiv an einem Wandel der Energiegrundlagen zu arbeiten.

    Aber dies würde ja am System selbst kratzen, geht natürlich nicht weil alternativlos.

    Stattdessen wird die Verantwortung auf den Einzelnen geschoben, ohne diesen auch nur im Entferntesten in die Lage zu versetzen diese auch sinnbehaftet wahrzunehmen.

    Aber vielleicht, Herr Zittel, können Sie ja in der Zukunft einige dieser Aspekte ebenso in Ihre Betrachungen einfließen lassen. Zum Sinne Ihrer Büroheizung hin.

  4. Ein erstaunliches dämliches Mem, dieses "geldgieriger Wissenschaftler".

    Sie werden lachen, aber so gut wie alle Menschen, die irgendwas gut oder (wie in Dr. Zittels Fall) sehr gut können, verdienen ihr Geld damit.

    Ich glaube, Ihr logischer Fehler ist so abwegig, dass da nicht einmal einen lateinischen Namen für gibt: "argumentum ad pecunia"?

    Antwort auf "Wer ist eigentlich "
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    geldgierig, aber Hunde und getroffen.

    Der Mann verdient damit seinen Unterhalt und ist damit nicht unparteiisch. Aber die Energieeffizienz Debatte ist die selbe wie die vorher durchs Dorf getrieben Wasserverbrauchsreduzierungsdebatte, wo es durch einen veringerten Wasserverbrauch, die Dt. sind da Weltmeister zu steigenden Wasserpreisen kam, und wie sie in wenigen Jahren mitbekommen werden, die Kosten für den Erhalt der notwendigen Wasserver- und entsorgungsinfrastruktur explordieren werden, da der reduzierte Wasserverbrauch negative Effekt auf Wasserversorgungs- und Abwassersysteme haben wird.

    Ist ürbrigens so wenn ich über Uran oder Rohstoffförderung im allgemeinen interviewt werden würde, und diese in höchsten Tönen loben würde, da ich mit der Sanierung von Umweltverschmutzungen im Minensektor mein Geld verdiene.

    Wäre auch spannend zu erfahren ob Dr. Zittel wenn er in Europa unterwegs ist nur Zug oder Fahrrad fährt und wenn er irgendwo nach Übersee muss, das Schiff oder einen Segler nimmt. Anstatt Auto oder Flugzeug.

    Aber das wird sich alles von selbst regeln, wie es ja auch die EE gerade tun.

  5. .. wie der Blick auf bundesdeutsche Strassen und Umgebung aktuell zeigt:

    ... denn es werden für Kurzstreckenfahrten von unter 2-3 Km im Stadtverkehr gerne SUV mit einem Gewicht von 1-2 Tonnen bewegt,

    ... es wird gerne mit anderen Autonutzern mal stunden- und kilometerlang mit laufenden Motor im Stau gestanden,

    ... die Industrie ihre Lagerhaltung "just-in-time" per LKW durch die Gegend schaukelt,

    ... und der Joghurt mit dem LKW kreuz und quer durch das Land geschaukelt,

    ... immer noch ein paar PS (upps: KW) als notwendig zur Motorisierung herangezogen,

    ... immer noch gerne Schlafstädte auf dem Land mit Bausparkassen(alp)träumen errichtet, die nur mit automobil-basierten Mobilität verlassen und erreicht werden können.

    Scheinbar ist der Treibstoff immer noch zu billig bzw. es findet eine kollektive Ausblendung der Erkenntnis statt, dass eine ölbasierte Mobilität nur noch begrenzt funktionieren kann.

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    na dann leben sie ihr leben auf platte und per pedes ruhig gerne weiter, aber lassen sie andere ihr leben so führen wie sie es für richtig halten.

    ich verurteile sie ja auch nicht, weil sie radfahrer sind.

  6. Der Stoff wird teurer weil Spekulanten das Öl bunkern um die Preise zu treiben. Schon mal etwas von Glencore gehört. Diese Firma und andere kaufen Öl im großen Stiel auf und handeln damit. Sie können die Mengen verknappen und haben einen massiven Einfluß auf die Preise. Es ist also nicht die Knappheit sondern die Händler und Spekulanten die die Preise treiben.

  7. geldgierig, aber Hunde und getroffen.

    Der Mann verdient damit seinen Unterhalt und ist damit nicht unparteiisch. Aber die Energieeffizienz Debatte ist die selbe wie die vorher durchs Dorf getrieben Wasserverbrauchsreduzierungsdebatte, wo es durch einen veringerten Wasserverbrauch, die Dt. sind da Weltmeister zu steigenden Wasserpreisen kam, und wie sie in wenigen Jahren mitbekommen werden, die Kosten für den Erhalt der notwendigen Wasserver- und entsorgungsinfrastruktur explordieren werden, da der reduzierte Wasserverbrauch negative Effekt auf Wasserversorgungs- und Abwassersysteme haben wird.

    Ist ürbrigens so wenn ich über Uran oder Rohstoffförderung im allgemeinen interviewt werden würde, und diese in höchsten Tönen loben würde, da ich mit der Sanierung von Umweltverschmutzungen im Minensektor mein Geld verdiene.

    Wäre auch spannend zu erfahren ob Dr. Zittel wenn er in Europa unterwegs ist nur Zug oder Fahrrad fährt und wenn er irgendwo nach Übersee muss, das Schiff oder einen Segler nimmt. Anstatt Auto oder Flugzeug.

    Aber das wird sich alles von selbst regeln, wie es ja auch die EE gerade tun.

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