Madeira : Stein gehabt

Das Estalagem da Ponta do Sol ist auf hohen Felsenklippen gebaut. Eine einzigartige Lage an der Südküste Madeiras: Mit etwas Glück sieht man von hier sogar Wale.
Das Restaurant des Hotels Estalagem da Ponta do Sol bietet regionale Spezialitäten und einen spektakulären Ausblick. © Hotel Estalagem da Ponta do Sol

Augen schließen, Sprung in den Pool, auftauchen – und auf das offene Meer zuschwimmen. Na gut, es sieht zumindest fast so aus. Denn das Becken ist hoch oben auf ein paar Klippen gebaut, sodass aus der Sicht des Badenden nur eine schmale Linie das Poolwasser vom Atlantik trennt. Dort draußen funkelt die aufgehende Sonne auf den Wellen, und kurz vor dem Horizont tauchen plötzlich ein paar dunkle Flecken auf. Das sind doch nicht etwa...? Wale. Kaum haben sie ihre Fontänen in die Luft geprustet, sind sie auch schon verschwunden.

Nicht nur der Pool, das gesamte Hotel Estalagem da Ponta do Sol hat eine einzigartige Lage. Da kann keine andere Unterkunft an der Südküste Madeiras mithalten. Auf verschiedener Höhe sind die Gebäude des Designhotels über den schwarzen, vom Meer steil ansteigenden Fels verteilt; der Gast bewegt sich dazwischen über Treppen, Brücken und in Aufzügen.

In den weißen Quadern auf mittlerer Höhe befinden sich die insgesamt 54 Zimmer, alle mit viel Weiß, nussbraunem Holzmobiliar und Aluminiumlampen. Auf der untersten Felsenetage steht das Hauptgebäude: eine renovierte ehemalige Quinta mit Anbau, die heute die Lobby, die Bar und das Restaurant beherbergt. Hier wartet schon das Frühstücksbuffet auf den morgendlichen Schwimmer: zehn verschiedene Brotsorten, Eier in allen erdenklichen Variationen, lokale Spezialitäten wie der Honigkuchen Bol de Mel oder die typischen kleinen Madeira-Bananen.

Gestärkt für den Tag, geht es zum Wellnessbereich auf der höchsten Felsenetage. Das letzte Stück Weg dorthin birgt ein kleines Abenteuer: eine Brücke, die an den Seiten nur von dünnen Metallstreben begrenzt wird.

Außer dem Pool gibt es hier oben auch einen Jacuzzi und ein türkisches Dampfbad. Und etwas weiter stehen komfortable Sonnenliegen, auf denen die Stunden wie im Flug vergehen. Man liest, döst vor sich hin; zieht zwischendurch immer wieder ein paar Bahnen im Pool, in der Hoffnung auf weitere Walsichtungen.

Und am Abend, wenn die Sonne über der Bucht untergeht und den kleinen Ort Ponta do Sol unterhalb des Hotels in orangefarbenes Licht taucht, macht man sich auf in die Bar. Und gönnt sich ein Glas Poncha, das ist der Inselcocktail, oder auch zwei. Man kann statt der Treppen ja anschließend auch den Aufzug zum Zimmer nehmen.

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