Christen in Syrien: Euer Asyl hilft uns nicht
Wir Christen in Syrien sollten unser Land nicht verlassen, denn hier sind wir seit Jahrtausenden verwurzelt.
© Louai Beshara/AFP/Getty Images

Syrische Christen in Damaskus, Mai 2011
Kürzlich sprach ich mit einem Freund, der gerade von einem Besuch in Deutschland nach Syrien zurückgekehrt war. Er erzählte mir, dass einige Politiker aus den christlichen Parteien CDU und CSU zum Schutz der Christen in Syrien aufgerufen hätten und nun ein Gesetz durchbringen wollten, mit dem christlichen Flüchtlingen aus Syrien einfacher Asyl gewährt werden könnte. Ich war beunruhigt, als ich seine Worte hörte.
Die Sorge um die Situation der Christen in der arabischen Welt hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen, besonders nach den tief greifenden Veränderungen, die diese Region in den letzten Jahren erlebte – angefangen von den Ereignissen rund um den 11. September bis hin zur Besetzung des Iraks und schließlich dem Aufstand der arabischen Völker gegen Willkürherrschaft und Unterdrückung in Tunesien, Ägypten, Libyen, Syrien, Bahrain und Jemen. Manche Politiker im Westen warnten davor, dass syrische Christen nun besonders von Übergriffen gefährdet sein könnten, weil islamistische Kräfte in Ägypten, Tunesien und Libyen die Schlüsselpositionen der Macht in den Händen halten. Einige gingen sogar so weit, zu fordern, dass Christen in Syrien in besonderem Maße geschützt und zur Auswanderung in den Westen ermutigt werden sollten.
Ich als Syrer und Christ (in dieser Reihenfolge) lehne Erklärungen grundsätzlich ab, die zum Schutz der syrischen Christen aufrufen unter dem Vorwand, sie seien speziellen Gefahren ausgesetzt oder würden im Falle eines Regimewechsels in Syrien stärker unterdrückt werden. Überlegungen dieser Art, die möglicherweise von einem deutschen Parlament in Gesetzesform gegossen werden sollen, zeugen von einer beschämenden Parteilichkeit im Umgang mit den syrischen Flüchtlingen. Denn diese sind in der großen Mehrheit sunnitische Muslime und unsere Brüder und Partner in der Heimat. Als syrischer Christ lehne ich diese beschämende Diskriminierung der Mehrzahl der Flüchtlinge in meinem Land ab, weil sie von Unmenschlichkeit zeugt und gegen die Menschenrechte und alle damit zusammenhängenden internationalen Abkommen verstößt.
Solche Erklärungen schaden nicht nur den Christen in Syrien, sondern im gesamten Nahen Osten. Und sie stellen eine Bedrohung für die Existenz aller Christen dar, die seit jeher ein Bestandteil des syrischen Volkes sind. Vor allem führen sie – beabsichtigt oder nicht – zu Identitätsbildungen auf religiöser Grundlage, sei es nun christlich oder islamisch. So leisten Erklärungen dieser Art der Schaffung religiös begründeter Staaten Vorschub. Und sie bieten womöglich Anlass für diverse Einmischungen des Auslands in die Angelegenheiten der Staaten des Nahen Ostens, ganz gleich, wie diese aussehen würden.
Die Christen in Syrien sind keine Fremden, die irgendwann von außen in das Land eingedrungen sind; sie sind keine ausländische oder ethnische Minderheit. Sie sind angestammte Bürger des Landes, deren Wurzeln sich tief in die Geschichte Syriens erstrecken, wo vor Jahrtausenden eine Zivilisation entstanden ist, die der Welt das älteste Alphabet der Menschheit schenkte. Von hier breitete sich das Christentum in die Welt aus, und Syrien bescherte der Welt sieben Päpste und einige römische Kaiser. Außerdem beheimatet Syrien die wichtigsten christlichen Heiligtümer der Welt, darunter viele Kirchen, Klöster und Mausoleen, wie etwa die Hanania-Kirche, das Humaira-Kloster des heiligen Georg, das Nikola-Kloster in Maaloula und das Kloster in Sednaja. Noch immer wird in einigen Orten die Sprache des Messias gesprochen, beispielsweise in Maaloula, Dschabaadin, Sednaja und Bosra.
Was die Christen mit ihrer Heimat Syrien und ihren muslimischen syrischen Partnern verbindet, ist so bedeutend und wertvoll, dass sie es nicht einfach abstreifen können. Syrien ist für uns Christen eine Heimat, nach der wir uns sehnen. Syrien bedeutet für uns Christen gleichzeitig Boden und Ehre, Ursprung und Wurzeln – eine trauernde Mutter, deren Sohn auf den Feldern starb, die Hand noch am Pflug, eine Erde, die die Überreste der Toten heiligt, die Seite an Seite mit ihren muslimischen Brüdern für die Verteidigung der gemeinsamen Heimat gefallen sind.





Israel am s.g. arabischen Frühling, keine.
Raketen aus Syrien schlagen in Israel ein, Israel verhält sich ruhig und ihre türkischen Freunde drohen nach Raketenbeschuss sofort mit Krieg.
Bewaffnete Milizen marschieren auf dem Golan auf die israelische Grenze zu, Isreal bleibt ruhig.
Allein letzte Woche werden über 100 Raketen von den Friedensaktivisten in Gaza auf Israel gefeuert, trotz Waffenstillstandes, natürlich ist Israel Schuld.
Und auch wenn man es nicht gerne hört, die s.g. palästinensischen Gebiete, wurden den Israelis von den Arabern aufgedrückt, da die sich mit den arab. Palästinensern nicht rumschlagen wollten. Waren vorher im Besitz der Jordanier und Ägypter.
Empfehle ihnen mal einen Urlaub im Libanon, Syrien und Jordanien, da können sie mal sehen, welche Wertschätzung die arabsichen Palästinenser dort geniesen.
Zum Thema des Wohlverhaltens des Autors gegenüber seinen Herren aka der Dhimma (also die Monotheisten nicht islamischen Glaubens unter islamischer Herrschaft) empfehle ich Ihnen das Buch der Ägypterin Gisèle Orebi: The Decline of Eastern Christianity: From Jihad to Dhimmitude;seventh-twentieth century
Dieses Machwerk stammt von keiner Ägypterin, sondern von einer britischen Jüdin, die sich heute im islamfeindlichen Millieu bewegt. Dort sind wohl auch Sie auf diese Frau gestoßen. Ihre Unterstellung, Michal Shammas wäre durch seinen "Dhimmi-Status" nicht in der Lage objektiv zu urteilen, ist schäbig und abwegig. Der Mann hat mehr Ahnung vom Nahen Osten als irgendein Poster.
Dieses Machwerk stammt von keiner Ägypterin, sondern von einer britischen Jüdin, die sich heute im islamfeindlichen Millieu bewegt. Dort sind wohl auch Sie auf diese Frau gestoßen. Ihre Unterstellung, Michal Shammas wäre durch seinen "Dhimmi-Status" nicht in der Lage objektiv zu urteilen, ist schäbig und abwegig. Der Mann hat mehr Ahnung vom Nahen Osten als irgendein Poster.
ich kann den Autor verstehen und finde es umso besser, dass dieser Artikel in der Tat neutral ist (weder gegen die Opposition noch gegen Assad schimpfend). Jedoch fällt es mir schwer zu glauben, dass sehr viele so denken wie er, vor allem diejenigen , die tatsächlich vertrieben wurden, von radikalen Islamisten und/oder vor der Zerstörung flohen durch das syrische Militär.
Es ist durchaus noch wichtig einen Blick in den Irak zu riskieren und die Frage zu stellen, warum so viele Christen aus diesem Land geflohen sind (Berichte und Quellen finden sich zum Beispiel im Spiegel).
Der Autor mag der Meinung sein, dass Christen keines besonderen Schutzes bedürfen, doch sollte er das den Familien erzählen, die vertrieben wurden und deren Familienangehörige Opfer von gezielter Gewalt wurden.
da der Autor nicht weiß, wie es ausgeht und er keinem auf die Füße treten will, um nicht nach dem Ende der Streitigkeiten unter die Räder zu kommen. Da hilft es das er sich ja auch im Schluss den arabischen Herrschern ordentlich anbiedert und die Schuld der Probleme des Mittleren Osten Israel in die Schuhe schiebt.
Ich kann Ihnen nur beipflichten. Ich finde diese Neutralität auch gut, ein Impuls, das dieses Land benötigt. Aber - wie es auch schon sagten - die Realität sieht völlig anders aus und das ist eigentlich das traurige daran. Niemand, der mehr die Kraft hat zu sagen "Stop" und mal die Situation halbwegs vernünftig analysiert!
da der Autor nicht weiß, wie es ausgeht und er keinem auf die Füße treten will, um nicht nach dem Ende der Streitigkeiten unter die Räder zu kommen. Da hilft es das er sich ja auch im Schluss den arabischen Herrschern ordentlich anbiedert und die Schuld der Probleme des Mittleren Osten Israel in die Schuhe schiebt.
Ich kann Ihnen nur beipflichten. Ich finde diese Neutralität auch gut, ein Impuls, das dieses Land benötigt. Aber - wie es auch schon sagten - die Realität sieht völlig anders aus und das ist eigentlich das traurige daran. Niemand, der mehr die Kraft hat zu sagen "Stop" und mal die Situation halbwegs vernünftig analysiert!
da der Autor nicht weiß, wie es ausgeht und er keinem auf die Füße treten will, um nicht nach dem Ende der Streitigkeiten unter die Räder zu kommen. Da hilft es das er sich ja auch im Schluss den arabischen Herrschern ordentlich anbiedert und die Schuld der Probleme des Mittleren Osten Israel in die Schuhe schiebt.
"Da hilft es das er sich ja auch im Schluss den arabischen Herrschern ordentlich anbiedert und die Schuld der Probleme des Mittleren Osten Israel in die Schuhe schiebt."
Nach meiner Lesart biedert er sich weder den arabischen Herrschern an noch gibt er Israel die Schuld am Nahostkonflikt.
Die israelische Politik trägt nunmal nicht gerade zur Lösung der Probleme dort bei. Darf man das nicht kritisieren?
Als Christ und Syrer hat der Mann wohl deutlich mehr Ahnung als ein deutscher Poster, der aus welchen Gründen auch immer das Loblied auf die Politik Israels singt.
"Da hilft es das er sich ja auch im Schluss den arabischen Herrschern ordentlich anbiedert und die Schuld der Probleme des Mittleren Osten Israel in die Schuhe schiebt."
Nach meiner Lesart biedert er sich weder den arabischen Herrschern an noch gibt er Israel die Schuld am Nahostkonflikt.
Die israelische Politik trägt nunmal nicht gerade zur Lösung der Probleme dort bei. Darf man das nicht kritisieren?
Als Christ und Syrer hat der Mann wohl deutlich mehr Ahnung als ein deutscher Poster, der aus welchen Gründen auch immer das Loblied auf die Politik Israels singt.
Sie wissen es nicht besser, Sie waren weder in Syrien noch in einem der angrenzemden Nachbarländern (und der Türkei-Urlaub an der türkischen Riviera zählt nicht!!).
Ich nehme hier eigentlich auch keinen in Schutz. Assad und sein Vater sind/waren Verbrecher - kein Zweifel. Nur die FSA und sunnitische Kämpfer, die nach jedem Beschuss "Allah hu akbar!" rufen, sind für mich keine freiheitsbringende Demokraten. Das sollte man hier mal einfach so festhalten!
"Da hilft es das er sich ja auch im Schluss den arabischen Herrschern ordentlich anbiedert und die Schuld der Probleme des Mittleren Osten Israel in die Schuhe schiebt."
Nach meiner Lesart biedert er sich weder den arabischen Herrschern an noch gibt er Israel die Schuld am Nahostkonflikt.
Die israelische Politik trägt nunmal nicht gerade zur Lösung der Probleme dort bei. Darf man das nicht kritisieren?
Israel am s.g. arabischen Frühling, keine.
Raketen aus Syrien schlagen in Israel ein, Israel verhält sich ruhig und ihre türkischen Freunde drohen nach Raketenbeschuss sofort mit Krieg.
Bewaffnete Milizen marschieren auf dem Golan auf die israelische Grenze zu, Isreal bleibt ruhig.
Allein letzte Woche werden über 100 Raketen von den Friedensaktivisten in Gaza auf Israel gefeuert, trotz Waffenstillstandes, natürlich ist Israel Schuld.
Und auch wenn man es nicht gerne hört, die s.g. palästinensischen Gebiete, wurden den Israelis von den Arabern aufgedrückt, da die sich mit den arab. Palästinensern nicht rumschlagen wollten. Waren vorher im Besitz der Jordanier und Ägypter.
Empfehle ihnen mal einen Urlaub im Libanon, Syrien und Jordanien, da können sie mal sehen, welche Wertschätzung die arabsichen Palästinenser dort geniesen.
Zum Thema des Wohlverhaltens des Autors gegenüber seinen Herren aka der Dhimma (also die Monotheisten nicht islamischen Glaubens unter islamischer Herrschaft) empfehle ich Ihnen das Buch der Ägypterin Gisèle Orebi: The Decline of Eastern Christianity: From Jihad to Dhimmitude;seventh-twentieth century
Israel am s.g. arabischen Frühling, keine.
Raketen aus Syrien schlagen in Israel ein, Israel verhält sich ruhig und ihre türkischen Freunde drohen nach Raketenbeschuss sofort mit Krieg.
Bewaffnete Milizen marschieren auf dem Golan auf die israelische Grenze zu, Isreal bleibt ruhig.
Allein letzte Woche werden über 100 Raketen von den Friedensaktivisten in Gaza auf Israel gefeuert, trotz Waffenstillstandes, natürlich ist Israel Schuld.
Und auch wenn man es nicht gerne hört, die s.g. palästinensischen Gebiete, wurden den Israelis von den Arabern aufgedrückt, da die sich mit den arab. Palästinensern nicht rumschlagen wollten. Waren vorher im Besitz der Jordanier und Ägypter.
Empfehle ihnen mal einen Urlaub im Libanon, Syrien und Jordanien, da können sie mal sehen, welche Wertschätzung die arabsichen Palästinenser dort geniesen.
Zum Thema des Wohlverhaltens des Autors gegenüber seinen Herren aka der Dhimma (also die Monotheisten nicht islamischen Glaubens unter islamischer Herrschaft) empfehle ich Ihnen das Buch der Ägypterin Gisèle Orebi: The Decline of Eastern Christianity: From Jihad to Dhimmitude;seventh-twentieth century
...ist, das die Hisbollah dort mitkämpft - auf Assads Seite - und auch schon Verluste erlitten hat. Genauso wie Palästinenser und sonstige Söldner, die nach Libyen neue "Aufgaben" suchen und ihren "Abenteuerurlaub" in Syrien verbringen.
Also ich weiß ja, dass der syrische Geheimdienst ja nicht ohne ist. Aber das was Sie hier von sich geben, entbehrt jeder glaubwürdigen Grundlage.
Kann es sein, dass Sie Sunnit sind?
Dieses Machwerk stammt von keiner Ägypterin, sondern von einer britischen Jüdin, die sich heute im islamfeindlichen Millieu bewegt. Dort sind wohl auch Sie auf diese Frau gestoßen. Ihre Unterstellung, Michal Shammas wäre durch seinen "Dhimmi-Status" nicht in der Lage objektiv zu urteilen, ist schäbig und abwegig. Der Mann hat mehr Ahnung vom Nahen Osten als irgendein Poster.
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