Schönheitsideale : Schöner, als die Natur erlaubt
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Der Prinz von heute ist eine Jury

Früher badeten Frauen in Eselsmilch, sie mieden die Sonne, hungerten und schnürten sich ein, um makellos zu erscheinen. Heute stehen ihnen noch ganz andere Mittel der Selbstoptimierung zur Verfügung, die der Schönheitschirurgie, und davon machen mehr und mehr Frauen, auch ganz junge, blutigen Gebrauch. Eine halbe Million Schönheitsoperationen wurden im vergangenen Jahr in Deutschland durchgeführt, vor fünf Jahren waren es noch nicht halb so viele.

Welches neunjährige Mädchen will heute noch Tierärztin werden, wenn es die physische Ausstattung zum Model hat? Zahllose Teenager tun alles, um das vorgegebene Schönheitsideal zu erreichen. »Streng dich an, und du kannst es schaffen!«, ruft Heidi Klum den drei bis vier Millionen Zuschauerinnen ihrer Fernsehshow Germany’s next Topmodel zu. »Streng dich an!« Das heißt: Wer heute nicht schön ist, trägt selbst die Schuld.

Isabel Gülck hat sich angestrengt: Zweimal bewarb sie sich bei Germany’s next Topmodel, wo das Fotomodell Klum wort- und gestenreich erklärt, dass es nichts Erstrebenswerteres gibt, als schön zu sein. Der Prinz von heute ist eine Jury, der Palast ein Fernsehstudio. Beim Casting im vergangenen Jahr war Gülck eine von 15711 Bewerberinnen. Stundenlang hatte sie vor der Agentur angestanden, um sich dann von einem wildfremden Mann begutachten zu lassen: Beine, Po, Busen. Nach fünf Minuten war alles vorbei. Die spätere Schönheitskönigin Isabel Gülck hatte es nicht mal in die erste Runde geschafft.

»Ich bin zu klein«, sagt sie, wenn das Aufnahmegerät läuft.

»Meine Oberschenkel sind zu dick«, sagt sie, wenn es aus ist.

»Vielleicht«, fügt sie leise hinzu, »hätte ich härter an mir arbeiten müssen.« Sie macht fünfmal in der Woche Sport.

Wenn Isabel Gülck von ihrem Leben als Miss Germany erzählt, dann spricht auch eine ganz normale junge Frau aus ihr. Ein Mensch auf der Schwelle zwischen Kindheit und Erwachsensein, der vielleicht die letzte Ausfahrt ins Abenteuer nimmt – nur nicht durch Revolte oder Auslandsjahr, sondern durch Schönheit.

Gemessen an den Idealen der Fernsehwelt, stand Isabel Gülck ein trauriges Leben in Unscheinbarkeit bevor: Ausbildung im heimischen Büro des Vaters, danach lebenslänglich Versicherungskauffrau. Die Misswahl war ihr letzter Versuch. Der Ruhm von Deutschlands schönster Frau währt nur ein Jahr, aber manchmal kann man ihn verlängern: Einige Vorgängerinnen Gülcks wurden Schauspielerinnen, andere endeten bei Shoppingkanälen.

Isabel Gülck trat gegen 22 Konkurrentinnen an. In der Jury: der Boxer Arthur Abraham, der Schauspieler Heiner Lauterbach und – wie ein Hohn auf die Kandidatinnen – der unförmige, alte Fußballfunktionär Reiner Calmund. Fragt man Isabel, warum die Wahl auf sie gefallen ist, antwortet sie: »Ich bin pünktlich, diszipliniert und ehrgeizig.«

Dann verschwindet die aktuelle Miss Germany in Richtung Hannover, zurück bleiben Fragen: Was bedeutet es, wenn Schönheit nicht mehr als Geschenk gilt, sondern als Verdienst – durch Fleiß und Disziplin erarbeitet? Und wenn selbst die amtlich Attraktivste in der Schönheit ihres Körpers keinen schicksalhaften Zufall mehr erkennen kann?

Im Osten Hamburgs sitzt eine Frau mittleren Alters in einem Straßencafé und spricht leise über ihre elfjährige Tochter. Niemand soll den Namen der Mutter wissen, auch nicht den des Mädchens zu Hause, mit dem sie viel Kummer hat. Nennen wir das Kind Marie.

Seit einigen Monaten besucht Marie eine Klinik für Essgestörte. Ein Mädchen von 1,50 Meter, 26 Kilogramm leicht. Normal wären 40.

»Marie war immer schon ein ehrgeiziges Kind«, sagt die Mutter, »seit sie eingeschult wurde, war sie eine der Besten in der Klasse.« Ein perfektionistisches, aber auch empfindsames Mädchen – genau darum soll die Journalistin nicht mit dem Kind selbst über Magersucht sprechen. »Sonst käme sie noch mehr ins Grübeln.« So ist es die Mutter, die mit einer Kuchentheke im Rücken erzählt, was geschieht, wenn der Wunsch nach Schönheit zum Wahn wird.

Der Druck des Zeitgeistes ist stärker als die Geborgenheit der Familie

Marie: In den Worten ihrer Mutter war sie ein »lebenslustiges Kind, das gern tanzte, schwamm und Einrad fuhr«. Geborgen in einer intakten Familie, sogar die Großeltern wohnen ganz in der Nähe. Ein Kokon, der zerriss, als Marie aufs Gymnasium kam. Marie musste sich neu beweisen, neue Freundschaften schließen. »Auf einmal war sie in einer Gruppe von Mädchen, denen es nur ums Aussehen ging. Es ging darum, wer schlanker ist und wer die längeren Beine hat.«

Maries Mutter martert bis heute die Frage, wie der Schlankheitswahn so schnell die Seele ihrer Tochter besetzen konnte. Sendungen wie Germany’s next Topmodel darf Marie nicht sehen. Sie wächst auf in einem Haushalt, in dem es keine Modezeitschriften gibt. Und doch fängt Marie an zu hungern. Wie in Mathe, Deutsch und Englisch will sie auch im Wettstreit um den schönsten Frauenkörper die Beste sein. Dabei ist sie noch ein Kind. Isst morgens und mittags eine Scheibe trockenen Toast. Geht abends früh ins Bett und hofft, dass der Schlaf vor dem Hunger kommt.

Die Großmutter merkt: Ihre Enkelin lehnt plötzlich alle Süßigkeiten ab.

Die Mutter bekommt zu hören, Pizza mache dick.

Sie will ihrem Kind helfen, weiß aber nicht, wie. Als sie selbst ein Teenager war, ging es nur um die teuerste Jeans. Heute ist nicht mehr die Marke entscheidend, sondern an wem eine hautenge Hose am besten aussieht. Es sind mittlerweile die Körper, um die die Mädchen konkurrieren. Was soll sie tun? Ihre Fragen werden mit Schweigen oder mit Gebrüll beantwortet. »Ich will nicht so fett sein wie du!«, schreit Marie ihre Mutter an. Die trägt Kleidergröße 38. Sie muss zusehen, wie ihr Kind immer durchsichtiger wird und sich trotzdem zu dick fühlt. Der Druck des Zeitgeists war stärker als die Geborgenheit in dieser Familie, in der es für ein elfjähriges Kind eigentlich keinen Grund zur Verzweiflung geben müsste. Doch wenn es heißt, man könne sich Schönheit erarbeiten, sie sich verdienen, wer wäre dann gefährdeter als eine gewissenhafte Gymnasiastin?

In keinem anderen Land der Welt, das belegt eine Studie der Universität Bielefeld, gibt es so viele normalgewichtige junge Frauen, die sich zu dick finden. In der Untersuchung geht es nicht um Schauspielerinnen oder andere Frauen, deren Körper ihr Kapital ist. Deutschland wird klassenlos schlank und faltenfrei. Ist das Zufall? Wieso wollen gerade deutsche Mädchen dünner sein als die Norm? Bilder von mageren Models in Illustrierten können nicht alleine die Ursache für das kranke Körperbild sein. Die Medien verbreiten sie schließlich global. Das Schönheitsideal der Europäer unterscheidet sich kaum noch von dem der Japaner oder der Argentinier.

Kommentare

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Trugschluss?

„Die Überzahl der Männer finden eine operierte Frau nicht besonders anziehend. Akademische Untersuchungen gibt es nicht, aber die Zeitschrift Bild der Frau befragte 1000 Männer unterschiedlichen Alters, ob sie operierte Frauen attraktiver fänden. Drei Viertel der Männer gaben an, dass sie »natürliche Frauen« bevorzugten“,

heißt es im Text, und daraus wird gefolgert:
„Es sind offenbar nicht die Männer, die die Frauen in die Operationen treiben.“

Das ist eine sehr gewagte Schlussfolgerung. Denn erstens müssten die Frauen diese Studien kennen und zweitens überzeugt sein, dass die Männer auch wirklich wahrheitsgemäß geantwortet haben.

Zudem wirkt Erwartungsdruck subtil und auf vielfältige Art und Weise, nicht zuletzt durch die Medien. Über das Aussehen von Frauen wird auch heutzutage noch extrem streng geurteilt. Gerade Frauen gehen mit vermeintlichen äußeren Makeln anderer Frauen oft geradezu unbarmherzig um. Das Aussehen einer Frau, ob Politikerin, Schauspielerin oder Managerin, ist in den Medien praktisch immer ein Thema, es spielt eine Rolle, auf die eine oder andere Art, während dies bei Männern in denselben Positionen nicht unbedingt der Fall ist.

Und: Mit Sicherheit gibt es auch Männer, die sich zwar keine operierten Frauen wünschen, aber doch Frauen, die äußerlich perfekt sind – von Natur aus.

Schlechte Umfragen, Hochglanzfrauen und Pornos

Ich halte die Schlussfolgerung, dass es nicht die Männer seien, welche die Frauen zu den OPs treiben, ebenfalls für gewagt. Nochmals zu dem Satz:

Die Überzahl der Männer finden eine operierte Frau nicht besonders anziehend. Akademische Untersuchungen gibt es nicht, aber die Zeitschrift Bild der Frau befragte 1000 Männer unterschiedlichen Alters, ob sie operierte Frauen attraktiver fänden. Drei Viertel der Männer gaben an, dass sie »natürliche Frauen« bevorzugten

Man sollte sich hier durchaus die Frage stellen, was genau die bevorzugte, natürliche Frau sein soll: eine 20jährige natürliche Frau, oder eine 50jährige? Bei den Schönheits-OPs geht es nicht nur um ein Schönheitsideal, sondern ebenfalls um einen Jugendwahn. Bevor man solche Umfragen zu ernst nimmt, sollte man dann doch eine akademisch fundierte Untersuchung starten. Wahrscheinlich würden die Männer -- vielleicht unbewusst -- dann doch die "unnatürlichen" Frauen bevorzugen.

Diese Bevorzugung hat sich mittlerweile verselbstständigt, und ist leider auf die Jugend übergeschwappt. Hier prägt meines Erachtens dann eher die mediale Verfügbarkeit von Hochglanzfrauen und Pornos das Frauenbild. Hinzu kommen dann noch die (Selbst-)Bilder in den sozialen Netzwerken, mit denen untereinander konkurriert wird.

Die Zeiten haben sich geändert, die Konkurrenz ist global geworden, und somit ist man wieder ganz nah dran an der Kapitalisierung des Körpers, wie im dritten Teil des Artikels erwähnt.

Gewagte Schlussfolgerung

> Das ist eine sehr gewagte Schlussfolgerung.

Natürlich. Denn selbstverständlich wollen Männer attraktive Frauen - auch gänzlich unattraktive Männer gönnen sich diesen Anspruch bekanntlich -, und wenn diese Frauen dann nicht ganz so attraktiv sind, aber unoperiert, werden sie ja deshalb nicht etwa bevorzugt. Wenn Männer so antworten wie im Artikel beschrieben, dann ist das bloß das "Ertappten-Phänomen", das "Ich-doch-nicht-Phänomen" (dem natürlich Frauen genauso unterliegen).

Wieso?

@ZeitBettina: Wieso müssten die Frauen diese Studien kennen?
Meinen Sie, sie "sollten" sie kennen, weil diese Frauen sich eh schon mit dem Thema beschäftigen?

Also ich kann nicht für die 1000 Befragten aus dieser Studie sprechen. Ich hätte aber wahrheitsgemäß genauso geantwortet wie die besagten Dreiviertel. Ich finde operierte Brüste, Nase, Po etc. absolut abtörnend und wirklich nicht sehr attraktiv. In meiner persönlichen Erfahrung ist es sogar so, daß meine damalige Partnerin sich trotz(!) meiner Ansicht ernsthaft mit dem Thema Schönheits-OP beschäftigte. Sie war diejenige, die sich als nicht "schön genug" beurteilte, und das obwohl ich ihr immer wieder versicherte, daß ich sie wunderschön fand und sie (manchmal händeringend) bat, nicht an sich herumschneiden zu lassen. Muß wohl doch eine subtile Kritik von mir an ihrem Äußeren drin versteckt gewesen sein, sonst hätte sie sich kaum unter Druck gesetzt gefühlt. ;-)

Nein, im Ernst - ich sehe es ähnlich, daß ein völlig absurdes Schönheitsideal vorallem junge Mädchen oder Frauen in eine seltsame Eigenwahrnehmung drängt. Ich will damit auch nur sagen, daß es (wie in dem sehr guten Artikel beschrieben) bei weitem nicht nur "die Männer" sind, die Frauen unter's Messer treiben.
Ok, Alice Schwarzer würde mir mit Sicherheit darlegen können, daß für dieses verquere Schönheitsideal und seine Durchsetzung ausschließlich Männer verantwortlich sind und Frauen es völlig schuld- und willenlos aufgedrängt wurde. ;-)

Grüße,
Mac

Antwort auf "Wieso?"

@ZeitBettina: Wieso müssten die Frauen diese Studien kennen?
Meinen Sie, sie "sollten" sie kennen, weil diese Frauen sich eh schon mit dem Thema beschäftigen?

Nein. Ich meinte, sie müssten sie kennen, damit die von mir als voreilig bezeichnete Schlussfolgerung gerechtfertigt ist.

Ich glaube auch nicht, dass Frauen sich immer "nur" für ihre Männer unters Messer legen. So einfach lässt sich das sicher nicht erklären.

Aber ich glaube, Sie tun Alice Schwarzer Unrecht. Für solche pauschalen, unreflektierten Schuldzuweisungen ist sie zu intelligent. :)

@ZeitBettina

Der kleine Seitenhieb auf Frau Schwarzer war auch nicht wirklich ernst gemeint. Auch wenn ich mit manchen ihrer Ansichten bei weitem nicht übereinstimme, so respektiere und begrüße ich doch auf jeden Fall ihre Verdienste für das bisherige Vorankommen der Gleichberechtigung in unserem Land.

Hmm, aber die Logik Ihres Urteils über die Schlussfolgerung in dem Artikel erschliesst sich mir immer noch nicht.
Ich formuliere es einmal bewußt simple und einzig aus meiner Perspektive: Meine Partnerin will sich die Brüste vergrößern lassen. Ich bin ein Mann und sage, ich mag keine künstlich vergrößerten Brüste, sondern wöllte lieber, meine Partnerin beließe ihren Körper so, wie er ist. Und ich sage ihr das auch so. Also bin ich als männlicher Partner nicht derjenige, der sie dazu bewegt, sich unter's Messer zu legen.

So versteh ich auch die Schlußfolgerung der Autorin aus dem Ergebnis besagter Studie, abstrahiert auf einen wie auch immer repräsentativ gearteten Querschnitt durch die Bevölkerung.

Oder hab ich da einen Denkfehler?

Grüße,
Mac

Ja, da ist ein Quasi-Denkfehler

M.E. besteht dieser darin, dass Frau Komplimente ja auch annehmen können muss. Wie oft hab ich es selbst schon erlebt, dass ich einer Frau ein wirklich ehrlich gemeintes Kompliment erteile, nur, um dann als Reaktion leichten Zweifel, Beschämtsein oder gar Fremdbeschämtsein zu ernten. Einer (vielleicht nicht so selbstbewussten?) Frau ein Kompliment für etwas zu machen, dass sie selbst an sich nicht mag, kann sich als ganz schöner Bumerang erweisen. Bzw. Frau erweist sich dann als komplimentresistent. Weil sie sich ihre eigene Meinung bereits gebildet hat, was dann wiederum etwas mit dem Selbstbild zu tun hat - und für dessen Entstehung lassen sich eben schon gesellschaftliche Einflüsse vermuten (Wo steh ich als Frau, was bin ich als Frau unter diesen und jenen Bedingungen wert usw.), aber natürlich auch persönliche Einflüsse wie Perfektionismus - oder auch nur Oberflächlichkeit.

Ja bedeutet Nein?!

Meine bewußt etwas vereinfachte Formulierung sollte auch nicht in Frage stellen, daß derartige gesellschaftliche Einflüsse nicht auch von Männern erzeugt würden.

Ich vermochte nur die vermeintliche Logik meiner Vorrednerin nicht nachzuvollziehen, daß die Annahme der Zeit-Autorin, es seien laut besagter Studie nicht allein "die Männer" verantwortlich für den Schönheitswahn, erst dann Gültigkeit besäße, wenn diese Frauen eine solche Studie über mutmaßlich anders gerichtete männliche Präferenzen gelesen hätten. Da besteht für mich allein von Ursache und Wirkung im konkreten Fall auch kein ersichtlicher Zusammenhang.

Männer die angeben, sie bevorzugten natürliche Frauen, treiben Frauen dazu, sich "unnatürlicher" machen zu lassen? Sorry, das mag das stereotype Geschlechterproblem "Ja bedeutet Nein" andeuten. Aber wenn jemand schon in so einer Wahrnehmungsblase sitzt, dann ist jeder Zuspruch und jedes Kompliment ein Schuss in den Ofen. Dann kann man dem Zusprecher auch keinen Vorwurf oder eine Mitverantwortung geben. So würde ich es zumindest allein aus meiner persönlichen Perspektive halten. Aber ich kann da natürlich nicht für andere sprechen.

Wo ist denn der Feminismus?

Mich würde wirklich interessieren, warum sich Frauen gegenseitig wegen ihrer Durchschnittlichkeit fertig machen. Wie kann man Glauben, "einen Traum zu leben", wenn man nichts mehr ist, als ein einjähriges Produkt einer menschlichkeitsverachtenden Industrie? Warum ist es erstrebenswert, das ultimative Objekt zu sein?
Wo ist denn der Feminismus, wenn es darum geht, die Frauen aus ihrer selbstgewählten Unmündigkeit zu befreien? Achso ich vergaß, er ist ganz damit beschäftigt, für seine eigene kleine Elite Vorstandsquoten auszukungeln...