DeutschlandkarteTraditionsmarken

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Wenn heute ein neuer Keks einen Namen braucht, wird lange hin und her getestet, hunderttausend Euro kann das kosten.

Die Marken auf dieser Karte, die ihre Geburtsorte zeigt, entstanden meist in der Zeit der Industrialisierung – für sie wurde nicht viel Geld ausgegeben, und doch haften sie im Gedächtnis der Nation besser als alle neuen: Oft genügte eine Kurzform des Namens vom Chef ( Haribo , adidas , Hakle), ein Frauenvorname ( Mercedes oder Melitta ) oder auch der Spitzname der Sekretärin (Tesa).

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Die Auswahl der bekanntesten deutschen Marken kann natürlich nie vollständig sein – Manfred Bruhn von der Uni Basel hat sie für uns recherchiert, auf seinen Vorschlag hin, weil er es schade fand, dass kaum jemand an Zwickau denkt, wenn er Audi hört.

Deutschlandkarten
Alle Deutschlandkarten des ZEITmagazins im Überblick

Alle Deutschlandkarten des ZEITmagazins im Überblick  |  © Jörg Block

Hamburg führt in der Liste, vor allem weil Beiersdorf das Marketing schon wichtig war, Jahrzehnte bevor es das Uni-Fach überhaupt gab.

München brachte kaum Marken hervor. Vielleicht war man sich dort zu sicher, dass der Herstellungsort München Marke genug ist.

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    • Serie Deutschlandkarte
    • Schlagworte Mercedes | Adidas | Audi | Beiersdorf AG | Chef | Euro
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