DeutschlandkarteKonkurrenten

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Was ist wohl schöner: mit dem Konkurrenten im selben Ort zu wohnen – oder lieber so weit weg, wie es nur irgendwie geht? Im selben Ort trifft man den Konkurrenten auch beim Bäcker oder beim Friseur, dann entstehen diese Situationen, in denen man freundlicher tun muss, als es einem lieb ist. Denn der Bäcker oder der Friseur soll ja nicht wissen, dass man den Konkurrenten, wenn es nicht gerade verboten wäre, am liebsten mit der Tortenschaufel oder der Effilierschere attackieren würde. So ein bisschen Abstand ist sicher nicht schlecht.

Aber ganz viel Distanz – also Konkurrenten, die auf der anderen Seite der Erdkugel wohnen – ist auch blöd: Man will ja schon sehen, wen man so bekämpft, vielleicht ab und an ein leidendes Gesicht, das ist gut für die Motivation.

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Alle Deutschlandkarten des ZEITmagazins im Überblick

Alle Deutschlandkarten des ZEITmagazins im Überblick  |  © Jörg Block

Wahrscheinlich sind ideale Konkurrenzdistanzen die zwischen 250 und 500 Kilometern. Zu weit für spontane Scherenattacken, nah genug, um sich gelegentlich bei brancheninternen Preisverleihungen zu treffen, bei denen man freundlich, aber deutlich »Ätsch« sagen kann.

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Leserkommentare
    • msch
    • 10. Dezember 2012 10:24 Uhr

    Ich habe kürzlich gelesen die lebenswerteste Stadt Deutschlands ist Düsseldorf! Da haben Hamburg und München beide Pech...

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