Sozialleistungen: Hungern gegen Hartz IV
Ralph Boes hält das System für verfassungswidrig. Er provoziert das Jobcenter so lange, bis es ihm das Geld kürzt.
Es sind fünf Grad an diesem Winterabend, aber Ralph Boes, der hungert, rennt durch Berlin in geöffnetem Hemd. Die Kälte spürt er nicht. »Mein Magen ist ganz leer«, sagt er, »ich bin jetzt im Jagdmodus!«
Sein Revier ist der Wedding. Auf löchrigen Lederslippern pirscht Ralph Boes durch die Straßen. Als er eine Kreideschrift auf dem Boden erspäht, kommt er leicht wippend zum Stehen. »Wir sind Boes«, steht auf der Straße. »Hammer!«, ruft Boes, 55 Jahre alt. »Hammer« ist alles für ihn, was gut ist: sein Durchhaltevermögen beim Hungern, seine Unterstützer, neue Ideen. Boes sagt ziemlich oft »Hammer«. Auch dann, wenn es noch etwas brauchte zum echten Schlag: »Da fehlt ja was: Revolution gegen Hartz IV!«
Ralph Boes ist einer von sechs Millionen Menschen, die derzeit Arbeitslosengeld II beziehen. Aber anders als die meisten bekämpft er das System.
- Streit um Sanktionen
-
Für Wolfgang Nešković ist der Fall klar: Sanktionen bei Hartz IV sind verfassungswidrig. Nešković, ehemals Richter am Bundesgerichtshof, heute Bundestagsabgeordneter der Linkspartei, unterstützt den Protest von Ralph Boes. »Hartz IV sichert das Existenzminimum«, sagt Nešković, »da darf der Staat unter keinen Umständen kürzen.«
Nach Paragraf 31 des Zweiten Sozialgesetzbuchs kann Hilfsempfängern die Unterstützung stufenweise gekappt oder ganz gestrichen werden, wenn sie »ohne wichtigen Grund« wiederholt Termine platzen lassen oder »zumutbare Arbeit« ablehnen. Wird das Geld um mehr als 30 Prozent gekürzt, kann das Jobcenter Einkaufsgutscheine und Sachleistungen gewähren. Falls Kinder im Haushalt leben, ist das zwingend vorgeschrieben.
Die meisten Experten halten Sanktionen grundsätzlich für verfassungskonform. Aus Artikel 1 Grundgesetz (Menschenwürde) leite sich zwar ein Anspruch auf Gewährleistung des Existenzminimums ab. Aber zur Würde des Menschen gehöre auch die Fähigkeit, eigenverantwortlich zu handeln, so die Argumentation. »Man kann sagen, dass beide Aspekte in den Sanktionsregeln ausbalanciert werden«, erklärt Stephan Rixen, Professor für Öffentliches Recht an der Universität Bayreuth. Umstrittener ist, ob diese Balance immer gewahrt wird. Rixen kritisiert zum Beispiel die besonders scharfen Regeln für unter 25-Jährige. Auch hält er eine – mögliche – Kürzung auf null ohne Sachleistungen für »unhaltbar«.
- Die Rechtsprechung
Im vergangenen Jahr zogen Hartz-IV-Empfänger in 6500 Fällen wegen Sanktionen vor Gericht. In 46 Prozent der Fälle bekamen sie nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit Recht. Meist wird in erster Instanz entschieden. Aber auch Landessozialgerichte (Bayern, Baden-Württemberg, Hessen) und das Bundessozialgericht befassten sich bereits mit dem Thema. Die Bundesrichter verneinten in dem ihnen vorliegenden Fall verfassungsrechtliche Bedenken. Dem Kläger seien »in angemessenem Umfang« Sachleistungen angeboten worden. Das Bundesverfassungsgericht haben bisher weder Kläger noch Richter angerufen. Es gibt nur ältere Urteile zum Bundessozialhilfegesetz. Dort hieß es, lange vor Hartz IV: »Wer sich weigert, zumutbare Arbeit zu leisten (...), hat keinen Anspruch auf Hilfe zum Lebensunterhalt.« Auch die Sozialhilfe wurde aber nur stufenweise gekürzt.
Für Boes ist das Arbeitslosengeld II, das er wie die meisten nur Hartz IV nennt, ein Verfassungsbruch: Hartz IV verletze die Menschenwürde. Wer Hartz IV bekomme, könne seine Persönlichkeit nicht frei entfalten, seinen Beruf nicht frei wählen, sich nicht frei in Deutschland bewegen – all diese Rechte sind im Grundgesetz verbürgt. Stattdessen werde man zur Arbeit gezwungen, unangemeldet in der Wohnung aufgesucht, die Familie werde in Sippenhaft genommen – all dies verbietet das Grundgesetz. Dieses nennt Boes »das echte Recht der Bundesrepublik«. Er möchte dieses echte Recht wiederherstellen. Dafür kämpft er.
Boes ist ein Querulant.
Der Mann schließt die Tür zu seiner Zweizimmerwohnung im Wedding auf, Hinterhaus, Erdgeschoss. Es gibt viel Holz und viel Stoff in warmen Farben. »Hier lebe ich zurzeit mit drei Frauen«, sagt Boes, »wie in der Kommune I.« Auf dem Boden an der Wand liegt eine Matratze, in der Mitte steht ein großer Tisch, sein Kommandozentrum.
Das für ihn zuständige Jobcenter Berlin-Mitte, die Agentur für Arbeit, ja die gesamte Regierung und ihre Repräsentanten hat er mit Briefen überhäuft. In diesen Briefen drückt er seine Rechtsauffassung aus, sie sind Dokumente und Beweis seiner Querulanz. Boes hat sie alle auf einer Homepage veröffentlicht. Außerdem liest er sie gerne vor.
Boes spricht mit weichem pfälzischem Einschlag, selbst sein »Hammer!« klingt noch sanft. Er stammt aus Bacharach am Rhein, wo seine Eltern Winzer und Hoteliers waren. Boes begann ein Philosophie-Studium in Heidelberg, aber das war nichts für ihn: »Da steht man wie das dumme Vieh und muss immer gucken, was der eine und was der andere gesagt hat.« Das Universitätsstudium barg ihm zu wenig »innere Selbstbegegnung«, wie er sagt. Also verließ er die Universität. »Ich bin da nicht gescheitert, ich bin da ausgestiegen, weil die Universitäten vor meinem inneren Blick gescheitert sind.«
Nach dem Abbruch, der kein Scheitern gewesen sein soll, finanzierte er sein Leben mit Nachtwachen im Krankenhaus. »Ich kam mit sieben bis zehn Nächten pro Monat aus.« Bis sein zweites Kind zur Welt kam. Bei der Geburt war das Mädchen viel zu leicht, es hatte Herzbeschwerden und Hirnblutungen. Auch die Mutter war schwer krank. »Ich musste Mutter und Kind hüten, ich konnte nicht weiterarbeiten«, sagt er. Die kleine Familie lebte in einem Zimmer.
Boes hatte damals bereits einen Sohn mit einer anderen Frau, die von ihm Unterhalt für das gemeinsame Kind verlangte, aber er fühlte sich in dieser Sache vor allem vom Jugendamt verfolgt. Alles Mögliche habe das Amt von ihm verlangt, auch, dass er wieder arbeite. Boes aber fand es wichtiger, die kranke Mutter seines zweiten Kindes zu versorgen.
»Arbeit habe ich genug. Ich arbeite Vollzeit, selbstständig, ehrenamtlich«
Vielleicht hat sich in Boes damals, mit Mitte zwanzig, zum ersten Mal ein starkes, ja überbordendes Gefühl ausgebreitet, dass ihm Unrecht geschehe, dass ein anderer bestimme, was er tun und lassen, wie er leben solle. Und dieser andere war kein gleichberechtigtes Gegenüber, mit dem er hätte diskutieren können – sondern ein Amt.
In dieser Zeit schrieb Boes ein Buch gegen das naturwissenschaftliche Weltbild, weil er nicht hinnehmen wollte, dass die Erde aus dem Nichts entstanden sein soll. »Beim Schreiben saß ich unter dem Tisch und habe die Ohren umgeklappt, das kann sonst keiner«, sagt er. Dabei klappt er seine Ohrmuscheln so nach innen, dass sie den Gehörgang verstopfen.
»Als es Mutter und Kind besser ging, habe ich mich auf eine Ausbildung zum Ergotherapeuten eingelassen.« Danach zog er von Heidelberg nach Berlin, wo er als Sozialarbeiter in Kreuzberg anfing. Im Anschluss arbeitete er dem Leiter einer Seniorenresidenz zu, bis der Direktor wechselte. Der neue »hatte für meinen Stil, für meine Themen kein Ohr.« Seitdem, seit 2006, bezieht Boes Arbeitslosengeld II. Doch die Vorladungen zum Amt und die Fragen, die ihm dort gestellt wurden – »Was haben Sie in den vergangenen Monaten gemacht?«, »Wo werden Sie sich bewerben?« –, griffen ihn an.




"Aber wenn einer - wie der Boes - soviel Sch ...
selber baut, trotzdem von anderen am Leben gehalten wird
und nur meckert, dann muss ich mich einfach übergeben!!!"
Danke für Ihren wegen seiner Tragik wirklich "geerdeten" Beitrag in diesem Forum!
Es wäre mehr als beruhigend, wenn meine Steuergelder für Sozialleistungen dorthin fließen würden, wohin sie wirklich gehören...
Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie von Herzen trotz Ihres schweren Schicksalsschlages eine lebbare, menschenwürdige Perspektive in Ihrem Land!
In diesem hoffnungsvollen Sinne:
Feliz Navidad
"Es wäre mehr als beruhigend, wenn meine Steuergelder für Sozialleistungen dorthin fließen würden, wohin sie wirklich gehören..."
-----
Und weshalb fließen die Steuern nach Ihrem eigenen Bekunden nicht dahin, wohin sie sollen ? Doch nicht wegen Ralph Boes oder Hartz IVlern.
Sie wissen, wofür tatsächlich Milliarden €uro Steuergelder eingesetzt werden ?
Ich habe selbstverständlich Mitleid mit der Situation des @Paxvo, aber würde es ihm oder seiner Familie helfen, wenn Ralph Boes u.a. keine Sozialleistungen mehr erhielte ?
Es ist das System, das dem @Paxvo nicht hilft, und dagegen kämpft auch Ralph Boes. Schade nur, dass @ Paxvo u.a. dies nicht erkennen können.
"Es wäre mehr als beruhigend, wenn meine Steuergelder für Sozialleistungen dorthin fließen würden, wohin sie wirklich gehören..."
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Und weshalb fließen die Steuern nach Ihrem eigenen Bekunden nicht dahin, wohin sie sollen ? Doch nicht wegen Ralph Boes oder Hartz IVlern.
Sie wissen, wofür tatsächlich Milliarden €uro Steuergelder eingesetzt werden ?
Ich habe selbstverständlich Mitleid mit der Situation des @Paxvo, aber würde es ihm oder seiner Familie helfen, wenn Ralph Boes u.a. keine Sozialleistungen mehr erhielte ?
Es ist das System, das dem @Paxvo nicht hilft, und dagegen kämpft auch Ralph Boes. Schade nur, dass @ Paxvo u.a. dies nicht erkennen können.
Mühe und so wenig Subtilität um einen Mann zu diskreditieren, der sich wehrt. Interessant, Zeit, Hammer!
Vielleicht sollten sich die wehren, die so etwas bezahlen müssen?
Vielleicht sollten sich die wehren, die so etwas bezahlen müssen?
Auch wenn Herr Boes als Exzentriker und "Querulant" erscheinen mag, sein Urteil über den deutschen Sozialstaat trifft ohne Abstriche zu. Die deutsche „Elite“ sieht in den Widersprüchen moderner Industriegesellschaften vor allem ein Problem der unteren Schichten. Die deutsche Sozialpolitik ist daher regelrecht auf Abschreckung ausgelegt. Sie richtet sich nicht nur gegen Erwerbslose, sondern explizit auch gegen die Erwerbstätigen des Niedriglohnsektors. Diese sollen wissen, dass sie, wenn sie sich an den Staat wenden, nichts zu erwarten haben, als eine Form des offenen Strafvollzugs (mehr als eine Million Sanktionen pro Jahr) und dass Grundrechte wie das Recht auf Unverletzlichkeit der Wohnung und das Recht auf Freizügigkeit für sie nicht gelten. Selbst Leistungen für Kinder aus unteren Schichten werden bewusst niedrig angesetzt (oder mit prohibitiv wirkenden Zugangsschranken versehen), um zu verhindern, dass auch die Eltern davon profitieren. Kinder von Alleinerziehenden werden per Bedarfsgemeinschaft zu Hartz 4-Empfängern ernannt, nicht aus Fürsorge, sondern um ihr Einkommen (Kindergeld und Unterhalt) auf die Hartz IV-Leistungen der Mutter anrechnen zu können. Die deutsche Wirtschafts- und Sozialpolitik, geschult am bewährten Arbeit-macht-frei-Prinzip, zielt zum Zwecke der „Motivation“ ausdrücklich darauf ab, die untere Hälfte der Bevölkerung in einem permanenten Zustand der Ungewissheit und der existenziellen Angst zu halten (wie alles so kam und warum).
Sie schreiben: "Hartz 4 heißt nicht nur "Offener Strafvollzug" (Götz Werner)"
Ja, ja, der saubere Herr Götz Werner, HartzIV und das bedingungslose Grundeinkommen.
Herr Werner ist ein astreiner Kapitalist, der daran arbeitet, breiten Schichten der Bevölkerung den Boden für Selbständigkeit unter den Füßen wegzuziehen und jene Kultur der Selbständigkeit zu vernichten, die u.a. Deutschlands Stärke und Stabilität in der Vergangenheit ausmachte:
Überall, wo Herr Werner eine Filiale eröffnet, geht mindestens eine Dorgerie/ein Fotogeschäft den Bach runter. Wie der Fall Schlecker gezeigt hat, unterhöhlt er damit ständig die wirtschaftliche Stabiliät des Landes und gefährdet Zehntausende von Arbeitsplätzen. Denn wankt das Imperium, sind nicht nur einzelne Filialen, sonder alle gefährdet.
Wenn Herr Werner etwas für das Gemeinwesen und für die arbeitenden Menschen tun will, sollte er sein System rückentwickeln und den Filialen Selbständigkeit geben.
Danach können wir ferne über ein bedingungsloses Grundeinkommen diskutieren. Ich wäre da durchaus dafür, so etwas ernsthaft zu prüfen.
Lieber lonetal,
in gewisser Weise kann ich es ja verstehen, wenn ein so großes Unternehmen wie DM Unbehagen in Ihnen auslöst.
Sie sorgen sich, in Ihrem Kommentar, dass viele Arbeitsplätze wegfallen, je größer dises Unternehmen wird. Diese Sorge um den Wegfall von Arbeitsplätzen teilen mit Ihnen ganz viele Menschen in Deutschland, aus einem guten Grund, weil man in unserer Gesellschaft nunmal einen Arbeitsplatz benötigt um ein Leben in Selbstbestimmung und Würde führen zu können.
Mal davon abgesehen wie selbstbestimmt und würdevoll so ein Leben überhaupt sein kann, das abhängig von einem Lohn ist, müssen wir uns doch aber langsam mal fragen ob es wirklich so schlimm ist, wenn immer mehr Arbeitsplätze aufgrund von technologischen Entwicklungen und einer damit verbundenen Effektivierung von Produktionsprozessen wegfallen.
Der Wegfall von Arbeitsplätzen bietet für uns alle die Chance die Arbeitszeiten der Erwerbsarbeit drastisch zu reduzieren, wenn wir es denn richtig organisieren.
Dann hätten wir sehr viel mehr Zeit übrig für wirklich wichtige Arbeiten, denen wir heute nicht nachgehen können, weil wir im Hamsterrad beschäftigt sind.
Und überlegen Sie doch mal welche Verrenkungen die Menschen heute anstellen, um irgendeinen Job zu kriegen, der am Ende noch nicht einmal anständig bezahlt wird. Und wie absolut unsinnig sind doch so viele Jobs.
Ein bedingungsloses Grundeinkommen könnte die Initialzündung für ein würdevolles und friedliches Leben aller Menschen sein.
Wo bitte geht wegen eines DM marktes eine Drogerie pleite?
Es gibt so gut wie keine kleine Drogerien mehr.
Das Aussterben der Drogerien liegt aber eher an der Lohnetwicklung,als am Auftreten der Ketten.
Auch Nachfolge-Probleme.
Die Fotogheschäfte sind von dm oder anderne Drogerie-Ketten eher weniger tangiert.
Denn die Preise unterscheiden sich nicht sehr pro Bild.
Der Niedergang der Photoläden hat er mit der Einführung der Digitaltechnik zu tun, da man heute viel mehr am PC selbst machen kann, für dasman früher noch Fotolabore brauchte.
Lieber lonetal,
in gewisser Weise kann ich es ja verstehen, wenn ein so großes Unternehmen wie DM Unbehagen in Ihnen auslöst.
Sie sorgen sich, in Ihrem Kommentar, dass viele Arbeitsplätze wegfallen, je größer dises Unternehmen wird. Diese Sorge um den Wegfall von Arbeitsplätzen teilen mit Ihnen ganz viele Menschen in Deutschland, aus einem guten Grund, weil man in unserer Gesellschaft nunmal einen Arbeitsplatz benötigt um ein Leben in Selbstbestimmung und Würde führen zu können.
Mal davon abgesehen wie selbstbestimmt und würdevoll so ein Leben überhaupt sein kann, das abhängig von einem Lohn ist, müssen wir uns doch aber langsam mal fragen ob es wirklich so schlimm ist, wenn immer mehr Arbeitsplätze aufgrund von technologischen Entwicklungen und einer damit verbundenen Effektivierung von Produktionsprozessen wegfallen.
Der Wegfall von Arbeitsplätzen bietet für uns alle die Chance die Arbeitszeiten der Erwerbsarbeit drastisch zu reduzieren, wenn wir es denn richtig organisieren.
Dann hätten wir sehr viel mehr Zeit übrig für wirklich wichtige Arbeiten, denen wir heute nicht nachgehen können, weil wir im Hamsterrad beschäftigt sind.
Und überlegen Sie doch mal welche Verrenkungen die Menschen heute anstellen, um irgendeinen Job zu kriegen, der am Ende noch nicht einmal anständig bezahlt wird. Und wie absolut unsinnig sind doch so viele Jobs.
Ein bedingungsloses Grundeinkommen könnte die Initialzündung für ein würdevolles und friedliches Leben aller Menschen sein.
Wo bitte geht wegen eines DM marktes eine Drogerie pleite?
Es gibt so gut wie keine kleine Drogerien mehr.
Das Aussterben der Drogerien liegt aber eher an der Lohnetwicklung,als am Auftreten der Ketten.
Auch Nachfolge-Probleme.
Die Fotogheschäfte sind von dm oder anderne Drogerie-Ketten eher weniger tangiert.
Denn die Preise unterscheiden sich nicht sehr pro Bild.
Der Niedergang der Photoläden hat er mit der Einführung der Digitaltechnik zu tun, da man heute viel mehr am PC selbst machen kann, für dasman früher noch Fotolabore brauchte.
www.sanktionsmoratorium.de
www.umfairteilen.de
Mit Infos, Argumenten und Unterschrfitenliste.
Bitte auch weiterleiten.
Danke!
Es wird höchste Zeit für mehr soziale Gerechtigkeit.
Na ja.
Also ich erkenne in dem im Artikel dargestellten Menschen keinen "Held", sondern eine ziemlich armselige und traurige Gestalt.
Ohne Fähigkeit zu Selbstkritik.
»Ich bin da nicht gescheitert, ich bin da ausgestiegen, weil die Universitäten vor meinem inneren Blick gescheitert sind.«
Ohne Worte! Die Gesellschaft muss sich an mich anpassen, nicht ich an die Gesellschaft.
Und auch kein " die Uni, das war nichts für mich, damit bin ich nicht klargekommen..." - Nein, die Uni ist mit MIR nicht klargekommen...
Alles klar!
Er fühlt sich vom Jugendamt verfolgt, wenn dieses ihm auffordert, Unterhalt für sein erstes Kind zu zahlen.
Wer Kinder in die Welt setzt, ist für sie verantwortlich, Herr Boes, für alle, nicht nur für das letzte, oder das mit der Frau mit der man momentan zusammen ist.
Doch die Vorladungen zum Amt und die Fragen, die ihm dort gestellt wurden – »Was haben Sie in den vergangenen Monaten gemacht?«, »Wo werden Sie sich bewerben?« –, griffen ihn an.
Ganz normale Fragen, die wohl jeder schon mal gehört hat. Nicht nur vom Amt, auch mal von Freunden und Verwandten...
Herr Boes, werden Sie erwachsen!
Erkennen, Sie, daß Sie nicht das Zentrum des Universums sind, sondern nur ein winziger Teiu einer Gesellschaft, die auf einem winzigen Teil des Universums lebt...
Mir drängt sich der Verdacht auf, daß ihr "Kampf gegen das System" nur davon ablenken soll, daß Sie nicht den Mut haben, mit sich selbst zu kämpfen...
Auch Sie machen den Fehler, die vom Artikel gewollte Personalisierung des Problems zu übernehmen. Die Person, die offenbar durchaus ein paar merkwürdige Ansichten hat (die haben aber viele andere aus) lenkt aber nicht nur ab, sondern führt sogar in die Irre.
Man muss die Person von der Botschaft trennen. Wieso spricht man über Herrn Boes und nicht über die Rechtmäßigkeit und Sinnhaftigkeit der Hartz-IV-Sanktionen? Der Artikel ist so durchsichtig irreführend, ich verstehe nicht, wie so viele Leute darauf hereinfallen.
So geht sie (salopp formuliert): Ein Betroffener von Hartz-IV-Sanktionen (der einzige von den Medien bekannt gemachte) hat eine Schraube locker. Damit sind die Sanktionen ja wohl richtig.
> Ganz normale Fragen, die wohl jeder schon mal gehört hat.
> Nicht nur vom Amt, auch mal von Freunden und Verwandten...
Das ist ja furchtbar, was Sie da schreiben. Es sollte sich doch mittlerweile herumgesprochen haben, dass Hartz 4 reine Schikane ist. Aber das wissen Sie als Nicht-Hartz4ler mit oberflächlichem Einblick sicherlich besser.
> Mir drängt sich der Verdacht auf, daß ihr "Kampf gegen
> das System" nur davon ablenken soll, daß Sie nicht den
> Mut haben, mit sich selbst zu kämpfen...
Das fällt auf Sie selbst zurück. Haben Sie jemals für irgendwas gekämpft? Sie stellen mit Ihrer Überheblichkeit Ihre eigene Person ins "Zentrum des Universums".
Auch Sie machen den Fehler, die vom Artikel gewollte Personalisierung des Problems zu übernehmen. Die Person, die offenbar durchaus ein paar merkwürdige Ansichten hat (die haben aber viele andere aus) lenkt aber nicht nur ab, sondern führt sogar in die Irre.
Man muss die Person von der Botschaft trennen. Wieso spricht man über Herrn Boes und nicht über die Rechtmäßigkeit und Sinnhaftigkeit der Hartz-IV-Sanktionen? Der Artikel ist so durchsichtig irreführend, ich verstehe nicht, wie so viele Leute darauf hereinfallen.
So geht sie (salopp formuliert): Ein Betroffener von Hartz-IV-Sanktionen (der einzige von den Medien bekannt gemachte) hat eine Schraube locker. Damit sind die Sanktionen ja wohl richtig.
> Ganz normale Fragen, die wohl jeder schon mal gehört hat.
> Nicht nur vom Amt, auch mal von Freunden und Verwandten...
Das ist ja furchtbar, was Sie da schreiben. Es sollte sich doch mittlerweile herumgesprochen haben, dass Hartz 4 reine Schikane ist. Aber das wissen Sie als Nicht-Hartz4ler mit oberflächlichem Einblick sicherlich besser.
> Mir drängt sich der Verdacht auf, daß ihr "Kampf gegen
> das System" nur davon ablenken soll, daß Sie nicht den
> Mut haben, mit sich selbst zu kämpfen...
Das fällt auf Sie selbst zurück. Haben Sie jemals für irgendwas gekämpft? Sie stellen mit Ihrer Überheblichkeit Ihre eigene Person ins "Zentrum des Universums".
Was hat Ihr (nicht mal selbst geschriebener) Kommentar mit dem Thema des Artikels bzw. mit dem Kommentar, auf den Sie sich beziehen, zu tun?
Hinweis: im Artikel geht es um einen Mann namens Ralph Boes, von dessen gegenwärtigen familiären Situation wir annehmen können, dass er nicht verheiratet ist und keine zwei minderjährigen Kinder hat. Vor allem thematisiert der Artikel (äußerst manipulativ) die Praxis der Kürzung von Leistungen bei Verstößen gegen die Vorschriften der Arbeitsagentur. Es geht ausnahmsweise mal nicht um die Höhe von Hartz IV.
Bitte nicht so schnell Ctrl-V drücken beim nächsten Mal.
"Es wäre mehr als beruhigend, wenn meine Steuergelder für Sozialleistungen dorthin fließen würden, wohin sie wirklich gehören..."
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Und weshalb fließen die Steuern nach Ihrem eigenen Bekunden nicht dahin, wohin sie sollen ? Doch nicht wegen Ralph Boes oder Hartz IVlern.
Sie wissen, wofür tatsächlich Milliarden €uro Steuergelder eingesetzt werden ?
Ich habe selbstverständlich Mitleid mit der Situation des @Paxvo, aber würde es ihm oder seiner Familie helfen, wenn Ralph Boes u.a. keine Sozialleistungen mehr erhielte ?
Es ist das System, das dem @Paxvo nicht hilft, und dagegen kämpft auch Ralph Boes. Schade nur, dass @ Paxvo u.a. dies nicht erkennen können.
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