Werden es mehr oder werden es weniger Arme?
Nach diesem Maßstab ist ein Alleinstehender von Armut bedroht oder eben arm, wenn er weniger als etwa 1.000 Euro netto im Monat zur Verfügung hat. Dabei ist egal, ob er von einem Lohn lebt, von Rente, Arbeitslosengeld, Mieteinnahmen oder Bafög. Bei einem Arbeitnehmer entspräche dieses etwa 1.400 Euro brutto. Für eine Familie mit zwei Kindern gelten andere Werte, für sie liegt die Schwelle je nach Studie bei bis zu 2.700 Euro netto oder 3.300 Euro brutto (ein Alleinverdiener). Beträge, die nicht unbedingt zu landläufigen Vorstellungen von Armut passen.
Nach diesem Maßstab ist Armut in Deutschland ein Massenphänomen. Zwischen elf und dreizehn Millionen Bundesbürger sind von ihr bedroht. Es gibt unterschiedliche Zahlen, weil jede Untersuchung zu einem anderen Ergebnis kommt. Es handelt sich bei den Untersuchungen ja um Befragungen. Doch um den Erfolg der Politik im Kampf gegen die Armut zu beurteilen, kommt es gar nicht auf die einzelnen Zahlen an. Entscheidend ist der Trend. Werden es mehr oder werden es weniger Arme?
Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hat kürzlich neue Berechnungen zur relativen Armut vorgelegt. Danach hat die Armutsgefahr deutlich zugenommen – allerdings zwischen 1999 und 2004. Und danach nicht mehr. Die Forscher haben sich auch andere, vergleichbare Erhebungen angeschaut. Diese kämen alle zum selben Ergebnis, »nämlich einem deutlichen Anstieg des Armutsrisikos bis etwa 2005 und einem seitdem etwa gleichbleibenden Niveau«. Mit anderen Worten: Schon seit sieben Jahren wächst die Armut nicht mehr. Und »katastrophal« wären demnach die Regierungsjahre von Gerhard Schröder gewesen. Zwischen 1998 und 2005 war nämlich er der Kanzler und nicht Merkel.
Man muss diese Sicht nicht teilen. Merkel profitiert von Schröders Reformen. Vor allem aber kritisieren viele Experten diese Definition von Armut. Hans-Werner Sinn, Chef des ifo Instituts, bezeichnete sie schon einmal als »bedarfsgewichteten Käse«. Der Berliner Politikwissenschaftler Klaus Schroeder moniert, dass nicht unterschieden werde, ob jemand mit 1000 Euro im Monat in München zurechtkommen müsse oder irgendwo auf dem Land in Mecklenburg-Vorpommern. Und der Dortmunder Statistikexperte Walter Krämer kürte gemeinsam mit zwei anderen Professoren solche Armutszahlen kürzlich sogar zur »Unstatistik des Monats«. Gemessen werde bei dieser Methode nämlich keine Armut, sagt Krämer, sondern Ungleichheit.
Tatsächlich führt diese Methode mitunter zu kuriosen Ergebnissen. Glaubt man einer EU-Statistik, hat etwa der dramatische Absturz einiger Euro-Krisenländer überhaupt keine schlimmen Spuren hinterlassen: In Griechenland stieg der Anteil der armutsgefährdeten Bevölkerung um wenig mehr als einen Prozentpunkt, in Irland gibt es heute weniger Elend als in vielen Boomjahren, und Portugal erreichte im Verlauf der Krise bei den Armutszahlen sogar ein Rekordtief. Eigentlich müssten die Menschen dort also zum Jubeln auf die Straße gehen, statt mit Steinen zu werfen. Die absurden Beispiele zeigen: Bei dieser Statistik kann ein ganzes Land den Bach runtergehen, und trotzdem sieht sie gut aus, solange nur die Einkommensunterschiede kleiner werden. Umgekehrt kann es allen besser gehen, und trotzdem wird die so gemessene Armut größer.
Alternativ dazu kann man versuchen, absolute Armut zu messen. Die EU befragt dazu Bürger, ob sie sich bestimmte Dinge leisten können – eine Waschmaschine, ein Auto, jeden zweiten Tag eine vollwertige Mahlzeit oder einmal im Jahr eine Woche Urlaub. Wer bei vier von insgesamt neun Fragen mit Nein antwortet, leidet nach EU-Definition unter »erheblicher materieller Entbehrung«. Diesem Maßstab zufolge wären vier Millionen Bundesbürger arm. Auch diese Untersuchung hat ihre Tücken. Besonders häufig mit Nein antworten die Leute zum Beispiel bei der Frage, ob sie »größere unerwartete Ausgaben« bewältigen könnten. Das verneint mehr als ein Drittel. Kann das dann als ein Kriterium für Armut dienen? Und wie verlässlich sind solche Selbsteinschätzungen? Glaubt man dieser Statistik, geht es den Deutschen schlechter als den Spaniern.
Eines jedoch ist klar: Auch diese Messmethode ergibt keine zunehmende Verelendung. Seit Beginn der Erhebung im Jahr 2005 liegt der Anteil der Not Leidenden in der hiesigen Bevölkerung bei rund fünf Prozent, ohne große Veränderungen, ohne klare Tendenz. Die fünf Prozent sind schlimm genug, aber von wachsender Armut kann keine Rede sein.




freue mich schon auf die vielen Antworten...
http://www.ardmediathek.d...
Neue Armutswelle in Deutschland
Mehr als jeder sechste Mensch in Deutschland gilt als armutsgefährdet. Zu diesem Ergebnis kommt eine am Donnerstag vorgestellte Studie des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes. Dem Bericht zufolge sind rund 12,4 Millionen Menschen in Deutschland von Armut bedroht. Dies entspricht einem Wert von 15,1 Prozent - die höchste Quote seit der deutschen Wiedervereinigung. Nach Aussage von Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, ist auch die Politik der schwarz-gelben Bundesregierung für die Zuspitzung der Situation verantwortlich.
Ich bin bestimmt keine Studierte und auch nicht so firm in politischen Fragen bzw. Diskussionen. Aber ich lebe in diesem Staat und bekomme täglich mit, was los ist. Ein Beispiel, meine Mutter ist seit 1 1/2 Jahren Witwe, sie bezieht 842,-€ Rente. Davon kann man kaum leben, wenn man eine Wohnung bezahlt, Nebenkosten und noch fit ist. Doch sie hat knappe 5,-€ zuviel um Wohngeld zu erhalten.
Das ist bereits Armut, denn sie kann nicht mal mehr täglich vernünftig kochen, das ist nämlich nicht so viel preiswerter, als für 2 Personen.
Jeder, der das Thema Armut diskutiert, sollte sich umsehen, es gibt abertausende solcher Beispiel in jeder Nachbarschaft (nicht Hartz IV). Es ist immer leicht, zu sagen,
Armut gibt es bei uns nicht, wenn man selber genügend Einkommen hat.
Doch will einer was abgeben?
In Fällen, wie meiner Mutter, könnte doch der "zu viel Betrag" auf das Wohngeld angerechnet werden? Geht aber nicht.
Entfernt. Bitte beteiligen Sie sich mit sachlichen Argumenten zum konkreten Artikelthema. Danke, die Redaktion/ls
http://www.ardmediathek.d...
Neue Armutswelle in Deutschland
Mehr als jeder sechste Mensch in Deutschland gilt als armutsgefährdet. Zu diesem Ergebnis kommt eine am Donnerstag vorgestellte Studie des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes. Dem Bericht zufolge sind rund 12,4 Millionen Menschen in Deutschland von Armut bedroht. Dies entspricht einem Wert von 15,1 Prozent - die höchste Quote seit der deutschen Wiedervereinigung. Nach Aussage von Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, ist auch die Politik der schwarz-gelben Bundesregierung für die Zuspitzung der Situation verantwortlich.
Ich bin bestimmt keine Studierte und auch nicht so firm in politischen Fragen bzw. Diskussionen. Aber ich lebe in diesem Staat und bekomme täglich mit, was los ist. Ein Beispiel, meine Mutter ist seit 1 1/2 Jahren Witwe, sie bezieht 842,-€ Rente. Davon kann man kaum leben, wenn man eine Wohnung bezahlt, Nebenkosten und noch fit ist. Doch sie hat knappe 5,-€ zuviel um Wohngeld zu erhalten.
Das ist bereits Armut, denn sie kann nicht mal mehr täglich vernünftig kochen, das ist nämlich nicht so viel preiswerter, als für 2 Personen.
Jeder, der das Thema Armut diskutiert, sollte sich umsehen, es gibt abertausende solcher Beispiel in jeder Nachbarschaft (nicht Hartz IV). Es ist immer leicht, zu sagen,
Armut gibt es bei uns nicht, wenn man selber genügend Einkommen hat.
Doch will einer was abgeben?
In Fällen, wie meiner Mutter, könnte doch der "zu viel Betrag" auf das Wohngeld angerechnet werden? Geht aber nicht.
Entfernt. Bitte beteiligen Sie sich mit sachlichen Argumenten zum konkreten Artikelthema. Danke, die Redaktion/ls
:)
& keiner findet den Weg ins Forum - schade um die Berufsempörten, Chance vertan
Mit weniger als 40 Prozent des mittleren Einkommens ist man »streng arm«, mit weniger als 50 Prozent »arm« und mit weniger als 60 Prozent »armutsgefährdet«.
War wohl umgekehrt gemeint. Brutto oder Netto?
Wie auch immer, diese Definition ist überholt.
Mein Vorschlag wäre es, die Grenzen an der zur Verfügung stehenden Nettokaufkraft festzumachen. Also was Mann/Frau/Familie im Monat effektiv zur Verfügung hat.
Nur ein Beispiel:
Das durchschnittliche verfügbare Nettoeinkommen in Spanien liegt deutlich unter dem Deutschlands. Bei vergleichbarem Preisniveau! Und zwar nicht an irgendwelchen staatlichen Statistiken festgemacht, sondern am Lebensalltag.
Dazu einfach auf die Lidl-Seite gehen und die Preise beim Grundsortiment, also den Waren, die in allen Ländern im Angebot sind, vergleichen.
Und danach die Diskussion über Armut in Deutschland neu bewerten!
Anmerken möchte ich noch, dass man meiner Meinung nach die Armutsdiskussion nicht mit dem Problem der Verteilungsgerechtigkeit vermischen sollte.
Mit weniger als 40 Prozent des mittleren Einkommens ist man »streng arm«, mit weniger als 50 Prozent »arm« und mit weniger als 60 Prozent »armutsgefährdet«.
War wohl umgekehrt gemeint. Brutto oder Netto?
Wie auch immer, diese Definition ist überholt.
Mein Vorschlag wäre es, die Grenzen an der zur Verfügung stehenden Nettokaufkraft festzumachen. Also was Mann/Frau/Familie im Monat effektiv zur Verfügung hat.
Nur ein Beispiel:
Das durchschnittliche verfügbare Nettoeinkommen in Spanien liegt deutlich unter dem Deutschlands. Bei vergleichbarem Preisniveau! Und zwar nicht an irgendwelchen staatlichen Statistiken festgemacht, sondern am Lebensalltag.
Dazu einfach auf die Lidl-Seite gehen und die Preise beim Grundsortiment, also den Waren, die in allen Ländern im Angebot sind, vergleichen.
Und danach die Diskussion über Armut in Deutschland neu bewerten!
Anmerken möchte ich noch, dass man meiner Meinung nach die Armutsdiskussion nicht mit dem Problem der Verteilungsgerechtigkeit vermischen sollte.
Das weiß im Grunde jeder, der sich ein wenig mit dem Thema beschäftigt. Natürlich wissen das auch Butterwege,VDK und Co. Ist noch niemandem aufgefallen, dass sie immer die gleichen Textbausteine verwenden, nur ein paar Daten und Begriffe austauschen und schon hat man eine superneue Pressemitteilung formuliert. Die Damen und herren ziehen ihre Existenzberechtigung aus der Kritik an sozialen Mißständen, man könnte also nichts schlimmeres tun, als diese Mißstände abzuschafffen oder wegzurechnen, was hierzulande fast dasselbe ist.
Sozialdemokraten versprechen könnten!"
Wird die SPD das dann auch können?
Die derzeitigen Führer einschließlich Stinbrück stehen für und zur der Politik Schröders.
Die derzeitigen Führer einschließlich Stinbrück stehen für und zur der Politik Schröders.
Demnach ist noch Platz nach oben. Mehrwertsteuer erhöhen,Krankenversicherung,Pflegeversicherung,Lohnsteuer,Ökosteuer und-und-und gehören angehoben und zwar mächtig,sonst ersticken wir noch alle an unserem Reichtum.
jammern sie mal nicht so hier im reichen deutschland, schauen sie mal zu den nachbarn rüber, wie die leiden müssen. wie wir deutsche, sie mit unserer kalten politik an die wand gefahren haben.
solidarität!
jammern sie mal nicht so hier im reichen deutschland, schauen sie mal zu den nachbarn rüber, wie die leiden müssen. wie wir deutsche, sie mit unserer kalten politik an die wand gefahren haben.
solidarität!
"Die Not wird nicht größer, sondern immer kleiner. Vor allem Linke mögen das ungern eingestehen."
vielleicht kann ich ja schon mal die gängigen Stichpunkte der zu erwartenden Kommentare anführen:
- Neoliberalismus
- Schröder an allem Schuld
- wachstumsorientierte Wirtschaft
- Bedinungsloses Grundeinkommen
Es fehlen noch Marktradikalismus, Neofeudalismus, Sozialdarwinismus und natürlich der Klassiker, wenn die Zahlen nicht zu den Vorurteilen passen: Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast. ;)
was hat den das Grundeinkommen in der Liste verlohren?
- wachstumsorientierte Wirtschaft
- Bedinungsloses Grundeinkommen
Zwei kurze Fragen, die Sie in Ihrer unendlichen Weisheit und Weitsicht ganz sicher schnell, konzise und umfassend beantworten können wie es ihr erster Beitrag (wohl eher ein Zwischenruf als ein echter Beitrag) vermuten lässt:
1. Wie nachhaltig und strategisch sinnvoll ist eine wachstumsorientierte Volkswirtschaft, die auf endlichen Ressourcen beruht?
2. Was wäre verkehrt daran, den allergrößten Teil der Sozialtransfer-Bürokratie abzubauen, eine Konsumsteuer einzuführen, allen Menschen ein gleiches Maß an sozialer, kultureller und wirtschaftlicher Teilnahme zu ermöglichen, und zudem die Chance einzuräumen, ohne Einbußen gleich welcher Art "Nein!" zu sagen zu Dingen wie Neoliberalismus, Wachstumsideologie und all die anderen Leerfloskeln, die selbstgerechte Ignoranten wie Sie ohne den Hauch eines erkennbaren Arguments aus ihrem denkfreien Ideologietöpfchen zaubern?
Lassen Sie mich raten: Sie werden diese Dinge nicht kommentieren, weil Sie sowieso nichts intelligentes beizutragen haben? Wir sind alle sehr gespannt auf einen weiteren produktiven und klarsichtigen Beitrag!
Diese vier Punkte, und weitere, werden auch weiterhin solange in Foren zu lesen sein, bis vernünftige Gegenargumente kommen.
Es fehlen noch Marktradikalismus, Neofeudalismus, Sozialdarwinismus und natürlich der Klassiker, wenn die Zahlen nicht zu den Vorurteilen passen: Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast. ;)
was hat den das Grundeinkommen in der Liste verlohren?
- wachstumsorientierte Wirtschaft
- Bedinungsloses Grundeinkommen
Zwei kurze Fragen, die Sie in Ihrer unendlichen Weisheit und Weitsicht ganz sicher schnell, konzise und umfassend beantworten können wie es ihr erster Beitrag (wohl eher ein Zwischenruf als ein echter Beitrag) vermuten lässt:
1. Wie nachhaltig und strategisch sinnvoll ist eine wachstumsorientierte Volkswirtschaft, die auf endlichen Ressourcen beruht?
2. Was wäre verkehrt daran, den allergrößten Teil der Sozialtransfer-Bürokratie abzubauen, eine Konsumsteuer einzuführen, allen Menschen ein gleiches Maß an sozialer, kultureller und wirtschaftlicher Teilnahme zu ermöglichen, und zudem die Chance einzuräumen, ohne Einbußen gleich welcher Art "Nein!" zu sagen zu Dingen wie Neoliberalismus, Wachstumsideologie und all die anderen Leerfloskeln, die selbstgerechte Ignoranten wie Sie ohne den Hauch eines erkennbaren Arguments aus ihrem denkfreien Ideologietöpfchen zaubern?
Lassen Sie mich raten: Sie werden diese Dinge nicht kommentieren, weil Sie sowieso nichts intelligentes beizutragen haben? Wir sind alle sehr gespannt auf einen weiteren produktiven und klarsichtigen Beitrag!
Diese vier Punkte, und weitere, werden auch weiterhin solange in Foren zu lesen sein, bis vernünftige Gegenargumente kommen.
Es tut gut, auch mal besonnene Stimmen zu hören, die nicht in bequemen Sozialpopulismus und Reichenbashing verfallen. Neben der Mär von der zunehmenden Armut ist auch die Geschichte von den "Reichen, die immer reichen werden" und den "Armen, die immer ärmer werden" gelogen. Seit 2005 hat die bspw. die Einkommensungleichheit abgenommen. Und die Darstellung der Vermögensverteilung wird dadurch verzerrt, dass die Ansprüche an die Rentenkasse nicht kapialisiert als Vermögen betrachtet wird. Womit ein Großteil der Vermögensmasse der Unter- ud Mittelschicht schlicht ignoriert wird.
Interessant ist auch, dass Meinungen des Wirtschaftsministeriums zu diesem Fragenomplex als "Beschönigung" verteuelt werden, niemand aber die Meinung des Sozalministeriums als "Dramaisierung" geißelt. Die sozialpolitisch Debatte ist längst in unseriösen Populismus abgedriftet.
Dshalb schreibe ich jetzt nicht die Wahrheit, sonder das , was die "von Beruf Erbe" gerne hören möchten.
Jeder ist seines Glückes Schmied. Die Reichen sind reich, weil sie soviel arbeiten. Jeden Tag 16 Stunden und mehr. Die Armen sind nicht in der Lage, ihr Leben in den Griff zu bekommen.
Reicht das für eine Redaktionsempfehlung schon, oder muß ich noch mehr dazu erfinden?
Ansonsten, ich hab ekeine Lust mehr, die Zahlen des statistischen Bundesamtes, der Arbeitsagentueren oder der Rentenanstalt zu interpretieren. Irgendwann werden wieder alle sagen: das haben wir nicht gewußt, daß man so mit Menschen umgegangen ist.
Wenn im Artikel steht: die hartz4 Empfänger sind weniger geworden, dann doch nur deshalb, weil man sie gezwungen hat für 7 € die Stunde für irgend einen zu arbeiten, der in seinem früheren Leben mal Sklavenhändler war und das so toll findet, andere für sich arbeiten zu lassen.
Arbeitervermieter müsen nichts können. Sie müssen nur skrupellos genug sein Leute unter Wert zu vermieten, damit sie davon gut leben können?
wert ist.
Ups: Ist er ja schon.
Logisch; dieser folgt ja auch dem Artikel indem nicht Zahlen geliefert werden sondern polemisch Defintionen genutzt werden um dem Arbeitnehmer endlich einmal klar zu machen, dass er mit 1.000€ nun wirklich nicht arm ist.
Er oder sie soll doch gefälligst ´mal nach Bulgarien schauen oder Indien. Dort wäre er natürlich relativ gesehen ein Reicher. Aber wir wollen uns ja nur an absolute Zahlen halten. Wen interessieren da die Lebenshaltunskosten.
Ich wohne überigens in M - V und zahle knapp 40 % meines Einkommens für die Miete. Und ich weiß, dass ich in München mit meinem Gehalt auf der Straße leben würde. Aber bin ich deswegen reich?
"Die sozialpolitisch Debatte ist längst in unseriösen Populismus abgedriftet."
Indem Sie sich selbst eigentlich nur als Beispiel meinen können.
Von Argumenten (!) oder den Blick über den Tellerrand (!) ist in Ihrem Kommentar kein einziges Körnchen zu finden:
"Guter Artikel"
"Es tut gut, auch mal besonnene Stimmen zu hören, die nicht in bequemen Sozialpopulismus und Reichenbashing verfallen."
"Neben der Mär von der zunehmenden Armut ist auch die Geschichte von den 'Reichen, die immer reichen werden' und den 'Armen, die immer ärmer werden' gelogen."(!)
"Seit 2005 hat die bspw. die Einkommensungleichheit abgenommen."
Fakten - außer dem Artikel ??
"... verteufelt werden".
Dass Sie für diese reine Beschönigung durch Wiederholung einen Redaktionskommentar erhalten, spricht für den an anderer Stelle genannten "investigativen Journalismus" der ZEIT.
Es ist zum lachen!
"Die sozialpolitisch Debatte ist längst in unseriösen Populismus abgedriftet."
Da haben Sie recht. Die sozialpolitische Debatte wird oftmals unseriös geführt, und zwar von allen beteiligten Interessengruppen.
Ihr doch sehr allgemeiner Hinweis auf eine abnehmende Einkommensungleichheit (ich weiss gar nicht, ob das überhaupt stimmt) trägt auch nicht zur Abhilfe bei. Weder sagt das etwas über das derzeitige Niveau der Einkommensungleichheit aus (auch nicht in welchem Maße sich diese Ungleichheit verringert hat, und ob sich diese Ungleichheit immer rechtfertigen lässt), noch sagt das etwas über die Bedingungen aus, unter denen sich diese Ungleichheit verringert hat (z.B. wenn das Einkommen bestimmter Gruppen inflationsbereinigt abgenommen hat).
plus 20 Prozent, alle drei Jahre. Löhne und Gehälter: seit Jahren stagnierend bzw. sogar gesunken. Nein, damit zählt man nicht so schnell zu den Armen, aber spätestens beim Renteneintritt ist sie da, zumindest wird man da von der Hand in den Mund leben, aber da kann man schon einmal üben, mit mehr als wenig auszukommen. Nein, ich werde nicht zum Sozialamt gehen.
Die ignorierte Vermögensmasse namens Rente ist erstmal ein fiktives Vermögen, von dem keiner weiß, was es am Tag der Inanspruchnahme noch wert ist.
Und wenn nun Herr Schäuble in den Raum wirft, man könnte das Renteneintrittsalter auch auf über 67 anheben und vorzeitigen Eintritt mit 6,7% pro Jahr Abzug vergelten - dann ist es auc reichlich naiv, dieses Rentenvermögen für die meisten noch als Vermögen zu bezeichnen. Ich denke dabei an solche Berufe wie Bauarbeiter, Alten- und Krankenpfleger usw., von denen die meisten nicht länger als bis 55 oder 60 in ihrem Beruf arbeiten können und nach Herrn Schäuble verlieren die dann also mal locker 47-75% ihres sogenannten Vermögens bei Renteneintritt.
Nicht jeder verdient sein Geld mit Laptop und Telephon im Büro oder an sonstigem Schreibtisch. Manche müssen auch ihren Körper sukzessive ruinieren.
Also ich kenne Rentner, die ihre Wohnung verkaufen müssen, weil sie über die Runde nicht mehr kommen. Genauer gesagt, sie müssen für Existenzwichtige Sachen wie z.B. Heizöl schon wieder Kredit aufnehmen um die Wärme sich sichern zu können. Sie sind natürlich noch nicht arm, aber sie ärmer geworden. Und sie sind nicht die einzige.
die österreichische nationalbank hat für österreich unter einbezug sämtlichen besitzes (geld, immobilien...) einen gini-koeffizient von 0,75 errechnet - ich gehe mal davon aus, dass es in deutschland nicht viel besser aussehen wird. du weisst sicher, was das zu bedeuten hat. da hören sich phrasen wie die deinigen schon ziemlich schal an.
An diesem Artikel stören mich genau die gleichen Dinge wie an diesem lausigen Armutsbericht.
Es werden nur Teildaten herangezogen um eine nicht existente Wahrheit zu polemisieren.
Wo ist die ständig fallende Lohnquote vom Volkseinkommen berücksichtigt?? Wie kann man es als Erfolg bezeichnen, das wir weniger Hartz IV Empfänger haben, wenn der größte Teil derjenigen die man jetzt weniger hat, in die Rente gegangen sind. Warum wird dazu kein Bezug hergestellt??
Wo ist der Bezug zur gelogenen Inflationsrate, deren Warenkorb mit dem realen Leben überhaupt nichts mehr zu tun hat. Ein Vergleich mit der Steigerung der M3 Geldmenge würde hier schon helfen.
Es gibt noch rund ein Dutzend anderer Kriterien die mir noch einfallen und die nicht im geringsten berücksichtigt wurden.
Sorry, aber dieser Artikel ist mehr als einseitig und man bekommt den Eindruck, das dieser nur zur Befriedigung der Werbekunden abgedruckt wurde.
Das ist sehr schade, denn auf diese Weise geht uns der unabhängige Journalismus und die wirkliche Wahrheit verloren.
Diese Redaktionsempfehlung ist einfach peinlich. In einer Demokratie ist eben auch die Gegenmeinung eine Empfehlung wert und nicht nur das, was die eigene Position vertritt. Der verständige Mensch wird danach handeln. Die Einkommens- und Vermögensverteilung in Deutschland widerlegt dern Artikel fundamental. 70% der Deutschen haben kein Vermögen und dabei sind noch nicht eimmal die Staatsschulden umgewälzt. Wenn in Zeiten der grossen Uverteilung solche Artikel wider die Tatsachen erscheinen, weiss man, dass es bestellte Artikel sind. Und das ist die Regeln, nicht die Ausnahme. Die Manipualation der öffentlichen Meinung gehört zum Alltag.
@ Nils Wilke:
In flagranti erwischt:
Dann hat also der Bundespräsident "dramatisiert,"als er in Aufzählung seines beliebigen Weihnachts-Potpourris nebenbei rein "narrativ" behauptete
"Die Schere zwischen arm und reich geht auseinander..."
Welche "Schere" er meint, hat er nicht gesagt; die Schere im Kopf, im Herzen oder im Geldbeutel oder die Schere der Redenschreiber, die ihm die weihevolle Rede derart dilettantisch zusammen geschnippelt haben ...?
Von Statistik wie der Autor hier, scheint der BP demnach nichts zu verstehen. Aber WIE schön betroffen er diesen Halbsatz so moduliert hat - hebt seine Chance erheblich zum beliebtesten Berliner lt. Morgenpost-Umfrage (27.12.) gekürt zu werden.
So kann nur einer reden, der einer von "uns" sein will, der 2010 ohne mit der Wimper zu zucken 25.000 € Honorar von den Bochumer Stadtwerken kassiert hat für eine lockere Gesprächsrunde, genau wie Steinbrück.
Dazu fällt mir nur noch ein alter Kanon ein:
"Die Menschen sind schlecht,
sie denken an sich,
nur ich denk an mich!"
Und mit der wachsenden Zahl von Suppenküchen und Tafeln werden nur Deutschlands "glückssüchtige" (Gauck) Faulpelze ernährt.
Ich hab´s schon lange geahnt...
Hat der Bundespräsident übrigens schon mal so einer Einrichtung einen Besuch abgestattet und die Leute befragt, warum sie nicht selber einkaufen und kochen?
"Interessant ist auch, dass Meinungen des Wirtschaftsministeriums zu diesem Fragenomplex als "Beschönigung" verteuelt werden, niemand aber die Meinung des Sozalministeriums als "Dramaisierung" geißelt."
Schön populistisch pointiert.
Aber kann es einfach so sein, daß die Zahl der von der "Beschönigung" Betroffenen erheblich größer ist als die der von "Dramatisierung" Betroffenen? Zeigt das nicht auch die Flut von einhelligen Antworten auf Ihren Kommentar?
Im übrigen ist die Redaktionsempfehlung tatsächlich vollkommen absurd für einen dünnen Beitrag, der schlicht Behauptungen aufstellt und sogar ganz platt von Lüge spricht. Ganz niederes Niveau.
Dshalb schreibe ich jetzt nicht die Wahrheit, sonder das , was die "von Beruf Erbe" gerne hören möchten.
Jeder ist seines Glückes Schmied. Die Reichen sind reich, weil sie soviel arbeiten. Jeden Tag 16 Stunden und mehr. Die Armen sind nicht in der Lage, ihr Leben in den Griff zu bekommen.
Reicht das für eine Redaktionsempfehlung schon, oder muß ich noch mehr dazu erfinden?
Ansonsten, ich hab ekeine Lust mehr, die Zahlen des statistischen Bundesamtes, der Arbeitsagentueren oder der Rentenanstalt zu interpretieren. Irgendwann werden wieder alle sagen: das haben wir nicht gewußt, daß man so mit Menschen umgegangen ist.
Wenn im Artikel steht: die hartz4 Empfänger sind weniger geworden, dann doch nur deshalb, weil man sie gezwungen hat für 7 € die Stunde für irgend einen zu arbeiten, der in seinem früheren Leben mal Sklavenhändler war und das so toll findet, andere für sich arbeiten zu lassen.
Arbeitervermieter müsen nichts können. Sie müssen nur skrupellos genug sein Leute unter Wert zu vermieten, damit sie davon gut leben können?
wert ist.
Ups: Ist er ja schon.
Logisch; dieser folgt ja auch dem Artikel indem nicht Zahlen geliefert werden sondern polemisch Defintionen genutzt werden um dem Arbeitnehmer endlich einmal klar zu machen, dass er mit 1.000€ nun wirklich nicht arm ist.
Er oder sie soll doch gefälligst ´mal nach Bulgarien schauen oder Indien. Dort wäre er natürlich relativ gesehen ein Reicher. Aber wir wollen uns ja nur an absolute Zahlen halten. Wen interessieren da die Lebenshaltunskosten.
Ich wohne überigens in M - V und zahle knapp 40 % meines Einkommens für die Miete. Und ich weiß, dass ich in München mit meinem Gehalt auf der Straße leben würde. Aber bin ich deswegen reich?
"Die sozialpolitisch Debatte ist längst in unseriösen Populismus abgedriftet."
Indem Sie sich selbst eigentlich nur als Beispiel meinen können.
Von Argumenten (!) oder den Blick über den Tellerrand (!) ist in Ihrem Kommentar kein einziges Körnchen zu finden:
"Guter Artikel"
"Es tut gut, auch mal besonnene Stimmen zu hören, die nicht in bequemen Sozialpopulismus und Reichenbashing verfallen."
"Neben der Mär von der zunehmenden Armut ist auch die Geschichte von den 'Reichen, die immer reichen werden' und den 'Armen, die immer ärmer werden' gelogen."(!)
"Seit 2005 hat die bspw. die Einkommensungleichheit abgenommen."
Fakten - außer dem Artikel ??
"... verteufelt werden".
Dass Sie für diese reine Beschönigung durch Wiederholung einen Redaktionskommentar erhalten, spricht für den an anderer Stelle genannten "investigativen Journalismus" der ZEIT.
Es ist zum lachen!
"Die sozialpolitisch Debatte ist längst in unseriösen Populismus abgedriftet."
Da haben Sie recht. Die sozialpolitische Debatte wird oftmals unseriös geführt, und zwar von allen beteiligten Interessengruppen.
Ihr doch sehr allgemeiner Hinweis auf eine abnehmende Einkommensungleichheit (ich weiss gar nicht, ob das überhaupt stimmt) trägt auch nicht zur Abhilfe bei. Weder sagt das etwas über das derzeitige Niveau der Einkommensungleichheit aus (auch nicht in welchem Maße sich diese Ungleichheit verringert hat, und ob sich diese Ungleichheit immer rechtfertigen lässt), noch sagt das etwas über die Bedingungen aus, unter denen sich diese Ungleichheit verringert hat (z.B. wenn das Einkommen bestimmter Gruppen inflationsbereinigt abgenommen hat).
plus 20 Prozent, alle drei Jahre. Löhne und Gehälter: seit Jahren stagnierend bzw. sogar gesunken. Nein, damit zählt man nicht so schnell zu den Armen, aber spätestens beim Renteneintritt ist sie da, zumindest wird man da von der Hand in den Mund leben, aber da kann man schon einmal üben, mit mehr als wenig auszukommen. Nein, ich werde nicht zum Sozialamt gehen.
Die ignorierte Vermögensmasse namens Rente ist erstmal ein fiktives Vermögen, von dem keiner weiß, was es am Tag der Inanspruchnahme noch wert ist.
Und wenn nun Herr Schäuble in den Raum wirft, man könnte das Renteneintrittsalter auch auf über 67 anheben und vorzeitigen Eintritt mit 6,7% pro Jahr Abzug vergelten - dann ist es auc reichlich naiv, dieses Rentenvermögen für die meisten noch als Vermögen zu bezeichnen. Ich denke dabei an solche Berufe wie Bauarbeiter, Alten- und Krankenpfleger usw., von denen die meisten nicht länger als bis 55 oder 60 in ihrem Beruf arbeiten können und nach Herrn Schäuble verlieren die dann also mal locker 47-75% ihres sogenannten Vermögens bei Renteneintritt.
Nicht jeder verdient sein Geld mit Laptop und Telephon im Büro oder an sonstigem Schreibtisch. Manche müssen auch ihren Körper sukzessive ruinieren.
Also ich kenne Rentner, die ihre Wohnung verkaufen müssen, weil sie über die Runde nicht mehr kommen. Genauer gesagt, sie müssen für Existenzwichtige Sachen wie z.B. Heizöl schon wieder Kredit aufnehmen um die Wärme sich sichern zu können. Sie sind natürlich noch nicht arm, aber sie ärmer geworden. Und sie sind nicht die einzige.
die österreichische nationalbank hat für österreich unter einbezug sämtlichen besitzes (geld, immobilien...) einen gini-koeffizient von 0,75 errechnet - ich gehe mal davon aus, dass es in deutschland nicht viel besser aussehen wird. du weisst sicher, was das zu bedeuten hat. da hören sich phrasen wie die deinigen schon ziemlich schal an.
An diesem Artikel stören mich genau die gleichen Dinge wie an diesem lausigen Armutsbericht.
Es werden nur Teildaten herangezogen um eine nicht existente Wahrheit zu polemisieren.
Wo ist die ständig fallende Lohnquote vom Volkseinkommen berücksichtigt?? Wie kann man es als Erfolg bezeichnen, das wir weniger Hartz IV Empfänger haben, wenn der größte Teil derjenigen die man jetzt weniger hat, in die Rente gegangen sind. Warum wird dazu kein Bezug hergestellt??
Wo ist der Bezug zur gelogenen Inflationsrate, deren Warenkorb mit dem realen Leben überhaupt nichts mehr zu tun hat. Ein Vergleich mit der Steigerung der M3 Geldmenge würde hier schon helfen.
Es gibt noch rund ein Dutzend anderer Kriterien die mir noch einfallen und die nicht im geringsten berücksichtigt wurden.
Sorry, aber dieser Artikel ist mehr als einseitig und man bekommt den Eindruck, das dieser nur zur Befriedigung der Werbekunden abgedruckt wurde.
Das ist sehr schade, denn auf diese Weise geht uns der unabhängige Journalismus und die wirkliche Wahrheit verloren.
Diese Redaktionsempfehlung ist einfach peinlich. In einer Demokratie ist eben auch die Gegenmeinung eine Empfehlung wert und nicht nur das, was die eigene Position vertritt. Der verständige Mensch wird danach handeln. Die Einkommens- und Vermögensverteilung in Deutschland widerlegt dern Artikel fundamental. 70% der Deutschen haben kein Vermögen und dabei sind noch nicht eimmal die Staatsschulden umgewälzt. Wenn in Zeiten der grossen Uverteilung solche Artikel wider die Tatsachen erscheinen, weiss man, dass es bestellte Artikel sind. Und das ist die Regeln, nicht die Ausnahme. Die Manipualation der öffentlichen Meinung gehört zum Alltag.
@ Nils Wilke:
In flagranti erwischt:
Dann hat also der Bundespräsident "dramatisiert,"als er in Aufzählung seines beliebigen Weihnachts-Potpourris nebenbei rein "narrativ" behauptete
"Die Schere zwischen arm und reich geht auseinander..."
Welche "Schere" er meint, hat er nicht gesagt; die Schere im Kopf, im Herzen oder im Geldbeutel oder die Schere der Redenschreiber, die ihm die weihevolle Rede derart dilettantisch zusammen geschnippelt haben ...?
Von Statistik wie der Autor hier, scheint der BP demnach nichts zu verstehen. Aber WIE schön betroffen er diesen Halbsatz so moduliert hat - hebt seine Chance erheblich zum beliebtesten Berliner lt. Morgenpost-Umfrage (27.12.) gekürt zu werden.
So kann nur einer reden, der einer von "uns" sein will, der 2010 ohne mit der Wimper zu zucken 25.000 € Honorar von den Bochumer Stadtwerken kassiert hat für eine lockere Gesprächsrunde, genau wie Steinbrück.
Dazu fällt mir nur noch ein alter Kanon ein:
"Die Menschen sind schlecht,
sie denken an sich,
nur ich denk an mich!"
Und mit der wachsenden Zahl von Suppenküchen und Tafeln werden nur Deutschlands "glückssüchtige" (Gauck) Faulpelze ernährt.
Ich hab´s schon lange geahnt...
Hat der Bundespräsident übrigens schon mal so einer Einrichtung einen Besuch abgestattet und die Leute befragt, warum sie nicht selber einkaufen und kochen?
"Interessant ist auch, dass Meinungen des Wirtschaftsministeriums zu diesem Fragenomplex als "Beschönigung" verteuelt werden, niemand aber die Meinung des Sozalministeriums als "Dramaisierung" geißelt."
Schön populistisch pointiert.
Aber kann es einfach so sein, daß die Zahl der von der "Beschönigung" Betroffenen erheblich größer ist als die der von "Dramatisierung" Betroffenen? Zeigt das nicht auch die Flut von einhelligen Antworten auf Ihren Kommentar?
Im übrigen ist die Redaktionsempfehlung tatsächlich vollkommen absurd für einen dünnen Beitrag, der schlicht Behauptungen aufstellt und sogar ganz platt von Lüge spricht. Ganz niederes Niveau.
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