ChristenverfolgungDie letzten Jünger
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 Ägypten: "Wir ersticken unter demonstrativer Religiosität"

Dabei ist der Bischof gar nicht der Überlebenden wegen da, sondern weil die Kopten einen neuen Papst wählen. Was Damian in der Synode außerdem entscheiden muss, betrifft alle Christen im Nahen Osten: Wie sollen sie auf den Verfolgungsdruck reagieren? Die alten Schutzherren, die Diktatoren, mit denen sie sich notgedrungen arrangiert hatten, sind von den Massen hinweggefegt worden. Der Islam drängt an die Macht. Und die Frage kommt: Können die Christen sich mit den neuen Machthabern arrangieren? Sollen die Kopten für einen säkularen Staat kämpfen, obwohl das kaum Chancen hat? Oder ist es klüger, sich hinter Kirchenmauern zu verschanzen?

In Ägypten entscheidet sich das Schicksal aller Christen im Nahen Osten. Die Kopten sind hier mit acht von insgesamt 14 Millionen Christen bei Weitem die größte Kirche. Alexandria, die einst kosmopolitische Stadt am Mittelmeer, ist das Zentrum der Koptisch-Orthodoxen Kirche. Aber sie ist auch Geburtsort der Salafisten, jener Radikalgläubigen, die mit Macht das archaische islamische Rechtssystem der Scharia durchzusetzen versuchen. Alexandria war früher auch Heimat der größten jüdischen Gemeinde der arabischen Welt. 80.000 Juden waren es vor 1948, kaum ein Dutzend sind heute noch übrig. Die Christen halten das für ein Zeichen. Für kein gutes.

An der heruntergekommenen Promenade Alexandrias ist der mondäne Glanz alter Zeiten nur mehr zu ahnen. Die wenigen Frauen am Strand tragen »Burkinis«, weit geschnittene Vollkörperbadeanzüge. »Schauen Sie, auch das Meer haben sie schon islamisiert«, sagt Anba Damian kopfschüttelnd. »Ich hätte nicht gedacht, dass ich einmal sagen würde, Ägypten braucht weniger Religion. Aber wir ersticken unter demonstrativer Religiosität. Luft, Wasser, Sand, Kleidung, Essen, Geld – alles wird hier von Heiligem vereinnahmt.« Die Christen reagieren auf die Islamisierung. Sie lassen sich ihrerseits Kreuze, Madonnen und Ikonen auf den Körper tätowieren. Die Gesellschaft zerfällt: Die Christen werden ausgegrenzt und ziehen sich gleichzeitig in ihr Ghetto zurück. Fast täglich kommt es zu Übergriffen durch einen religiös aufgeheizten Mob, der Christinnen in der U-Bahn, auf der Straße oder in der Schule gewaltsam die unbedeckten Haare abschneidet.

Inzwischen haben die Christen die Hoffnung verloren, durch eine Politik der leisen Töne etwas zu erreichen. Der Bischof spricht offen von Bedrohung: »Es gibt hier Leute, die uns vertreiben wollen. Die Juden sind schon weg. Sollen wir die Nächsten sein? Jeden Tag passieren hier Dinge, die den Christen Angst machen. Und so gut wie nie werden die Täter zur Rechenschaft gezogen.«

Christen gelten als Kollaborateure der alten Unterdrücker. Das schürt den Hass doppelt. Die Islamisten haben jetzt die Deutungshoheit über die ganze Region. Sie haben auch die demokratische Legitimation – aber, sagt Bischof Damian: »Demokratie ist mehr als Herrschaft der Mehrheit.« Eine Mehrheit, die der Minderheit keinen Raum gönnt, sei nicht demokratisch, sondern totalitär. Er tritt seine Heimreise nach Deutschland voll Sorge an: »Die Welt hört die einzelnen Schreckensmeldungen. Aber niemand erkennt das Muster. Wir waren Jahrhunderte vor dem Islam hier. Und jetzt werden wir behandelt wie Fremde.« Und er fragt sich: Wie lange wird es noch Christen geben in Ägypten?

Türkei

Als die Muslime aus der Nachbarschaft plötzlich behaupteten, auf dem Gelände des Klosters Mor Abraham habe früher eine Moschee gestanden, wurde Jakop Gabriel klar, dass dies mehr war als das übliche Gezänk um Land und Weiderechte. »Die Behauptung war bizarr«, sagt Jakop. »Unser Kloster ist 200 Jahre älter als der ganze Islam. Die wahre Botschaft der Nachbarn ist: Ihr Christen gehört hier nicht hierher, und wir geben keine Ruhe, bis ihr verschwunden seid.«

Der Streit liegt vier Jahre zurück, Jakop Gabriel ist immer noch da. Er hat sogar neue Pläne. Der Mittfünfziger ist Geschäftsmann und verfolgt eine Mission. Vor 30 Jahren ist er in die Schweiz gezogen, weil die Lage in seiner Heimat unerträglich wurde. Die türkische Armee bekämpfte damals kurdische Rebellen, und die Christen gerieten zwischen die Fronten. So wie Gabriel wanderten viele türkische Christen aus; durch diesen Exodus entstanden neue Gemeinden in Deutschland, Schweden, den Niederlanden und der Schweiz. Jakop kam als Goldschmied zu Wohlstand. Er versprach seiner Frau, mit 40 Jahren nach Midyat heimzukehren, und er hat sein Versprechen gehalten. Jakop Gabriel – türkischer Bürger, aramäischer Christ und irgendwie auch Schweizer – ist jetzt wieder zu Hause in der kurdischen Kleinstadt Midyat im äußersten Südosten der Türkei, zwischen dem Tigris und der syrischen Grenze. Und er gibt nicht nach.

Nicht weit entfernt liegt der Tur Abdin, der »Berg der Gottesknechte« – so heißt auch die ganze Landschaft in der Sprache der syrisch-orthodoxen Christen. Sie nennen sich selber Aramäer. In ihren Gottesdiensten erklingt noch eine Variante des biblischen Aramäisch, der Sprache Jesu. Im Alltag spricht man Toroyo, einen aramäischen Dialekt, der mit dem Hebräischen verwandt ist.

Weil die Aramäer nicht als Religionsgemeinschaft anerkannt sind, dürfen sie ihre Sprache nicht unterrichten. Sie tun es in den Sonntagsschulen trotzdem. Auch ihre Kirchen – einige davon gehören zu den ältesten des Christentums – dürfen sie nicht reparieren. Kaum mehr als 2.000 Aramäer sind in der Türkei noch übrig. Wie groß die Diaspora in Europa ist, kann niemand sagen. Die größte deutsche Gemeinde in Gütersloh hat 13.000 Mitglieder.

Leserkommentare
  1. 1. Danke,

    Herr Lau! Vielen Dank!

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    Der Papst spricht darüber, dass Christen weltweit am häufigsten verfolgt würden. ALLE JAHRE WIEDER!

    Dann ist die Zeit des gegenseitigen Religionsbashing. Man reduziert die Zuordnung der Gründe auf die Religion. Als wäre die Welt nicht komplexer!

    Jeder sucht sich seine Märtyrer, Heiligtümer und Gründe. Aufgerechnet wird über Jahrhunderte. Und jeder wehrt sich nur gegen die Unterdrückung, weil die anderen ja Schuld sind! Man ist das alles ätzend!

    Der „Vorteil“ dieser Vorgehensweise ist, dass man die Konflikte nicht analysieren muss und schon gar nicht lösen kann. Damit bleiben bis zum nächsten Weihnachten erhalten!

    Der dümmste Verweis im Kästchen ist Nigeria, wozu ein aktueller Bericht vorliegt (http://www.zeit.de/politi...).

    Im Islam gibt es keine Religionsfreiheit, weil Abtrünnige getötet werden, weshalb jeder Missionsversuch tödlich enden kann (http://www.tagesanzeiger....). Das führt natürlich zu Konflikten.

    Aber geht man in Ägypten nicht gegen Menschen vor, die sich mit dem alten Diktator arrangiert hatten. Und damit man sie leichter erkennt, wählte man die Christen als stellvertretenden Sündenbock.

    Man muss also wirklich prüfen, ob die Religion der ursprüngliche Auslöser der Verfolgung ist. Und wer glaubt, einer friedlichen Religion anzugehören, sollte friedliche Lösungen der Konflikte suchen!

    Der Kommentar von ErekoseSK gefällt mir sehr gut! Mit solchen Menschen kann man Probleme lösen.

    Vielleicht lest ihr seinen Kommentar zuerst, bevor ihr euch im Bashing verliert (http://www.zeit.de/2012/5...).

  2. Ich bedanke mich bei Ihnen, daß es Ihnen gelungen ist das Wesen der Christenverfolgung im Nahen Osten umfassend darzustellen.

    Die Christenverfolgung dort speist sich eben nicht aus einzelnen Aktionen einzelner Täter, sondern ist ein langfristiges Konzept welches Gruppierungen wie bestimmenden Teilen der Moslembrüder und Salafisten, ebenso wie der Politik verschiedener Golfstaaten eigen ist.

    Der sich hieraus ergebende Islamofaschismus ist in seiner Einheit mit maßgeblichen Teilen der Finanzeliten heute schon eine existenzielle Bedrohung des Weltfriedens.

    Ekelerregend ist es, wie die meisten politisch bestimmenden Teile der Welt hierauf nur mit Geschwurbel reagieren.

    Gegenüber Faschisten ist Rücksichtnahme nicht angebracht. Die Beschwichtigungen der PC sind nichts weiter als Blendwerk in deren Interesse. Und diejenigen welche ohne zu hinterfragen solch Interessen unterstützen, müssen sich fragen lassen wie weit sie sich eigentlich im Dienste ihrer Ideologie von jedweden humanitären Werten noch verabschieden wollen.

    In Syrien könnte die Welt einmal zeigen, wie ernst es ihr mit Menschlichkeit ist. Sich nicht in irrelevante Lager sperren oder zum Büttel und Erfüllungsgehilfen der Golffaschisten degradieren lassen, sondern im Interesse der Humanität intervenieren. Die dortigen Verbrecher ALLE hinwegfegen, und allen dortigen Menschen ein lebenswertes Leben ermöglichen. Denn auch viele Muslime dürften wissen, nach den Christen sind sie selber dran.

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    • zfat90
    • 25. Dezember 2012 19:07 Uhr

    " Islamofaschismus ist in seiner Einheit mit maßgeblichen Teilen der Finanzeliten"

    ... ist mehr als ekelerregend.

    Aus Ihrem eigenen Kommentar spricht ideologischer Hass und Kriegstreiberei. Dabei bleiben allgemein und uns Ihre besonderen "Erkenntnisse" vor. Wer sind die Verbrecher in Syrien? Wen genau fegt wer hinweg und warum? Und was wird dort danach errichtet? Eine westliche Diktatur im Demokratiekleid?

    Was ist Islamo-Faschismus und was hat er mit den Finanzeliten zu tun? Wachen Sie auf...

    "In Syrien könnte die Welt einmal zeigen, wie ernst es ihr mit Menschlichkeit ist. Sich nicht in irrelevante Lager sperren oder zum Büttel und Erfüllungsgehilfen der Golffaschisten degradieren lassen, sondern im Interesse der Humanität intervenieren. Die dortigen Verbrecher ALLE hinwegfegen, und allen dortigen Menschen ein lebenswertes Leben ermöglichen."
    Ich denke auch das eine humanitäre Intervention angemessen wäre für das, was in Syrien geschieht, vielleicht ist es an der Zeit in Syrien etwas zu machen und diese Verbrecher hinwegzufegen. Das, was dort gerade passiert auch mit Unterstützung der Golf Monarchien führt, leider zu nichts Gutem und Assad ist nicht bereit von sich aus zurückzutreten und damit diesen Bürgerkrieg zu beenden.

  3. Dass die Muslime ebenfalls in den letzten 100 Jahren von den dortigen Diktaturen unterdrückt wurden, wird leider nicht erwähnt...
    Was ist mit all den Moscheen die nach 1914 geschlossen wurden und all den Imamen, die erhängt wurden?
    Der Bericht ist meiner Meinung nach sehr einseitig und suggeriert, dass es die Moslems waren, die die Minderheiten unterdrücken..
    Palästina? Ich glaube, dass es ebenfalls die Muslime sind, die seit 70 Jahren von einem gewissen Nachbarn unterdrückt werden...Syrien und Irak lasse ich mal unerwähnt...

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    "Der Bericht ist meiner Meinung nach sehr einseitig und suggeriert, dass es die Moslems waren, die die Minderheiten unterdrücken.."

    Von wem die Christen und anderen Minderheiten im Nahen Osten sonst noch so unterdrückt werden?

    Werden Muslime im Nahen Osten in der Regel nicht von gegensätzlichen muslimischen Rechtsschulen unterdrückt.

    Wie fühlen sie sich eigentlich so, bei der Relativierung von offensichtlichsten Verbrechen an der Menschlichkeit?

    Es geht ums hier und jetzt.
    Unrecht muss benannt werden. Vor allem wenn es darauf hinaus läuft das viele Ethnien aus religiösen Gründen ihre Heimat verlassen müssen. Auch Christen haben Menschenrechte.

    • Gerry10
    • 25. Dezember 2012 18:43 Uhr

    Da können wir im wahrsten Sinne des Wortes bis zurück in biblische Zeiten gehen.

    Sicher gibt es schwere Ungerechtigkeiten der israelischen Regierung gegen die Palästinenser, aber das sind nicht nur Muslime und es hat nichts mit Religion zu tun. Es hat auch nichts mit Pogromen zu tun. Da geht es um Besitz und strategische Sicherheit.
    Das ist aber Gegenstand anderer Beiträge.

    in muslimischen Staaten befinden sich in einer fast hoffnungslosen Situation.
    Sie leben in Staaten, deren Rechtssytem von der Scharia geprägt und deshalb religiös tendentiös ist. Keine weltumspannende Gemeinschaft - anders als die Umma für die Muslime auf aller Welt - fühlt sich dafür verantwortlich, ihnen international Gehör zu verschaffen. Die westliche christlich geprägte Staatengemeinschaft pflegt ein säkuläres Selbstverständnis und kann gar nicht pro-christliche Positionen einnehmen, sondern muß sich auf (menschen)rechtliche Aspekte konzentrieren.
    Das greift regelmäßig zu kurz, wenn wie am Beispiel Türkei ersichtlich, nationales Recht nicht gebrochen wird.

    Ich habe großen Respekt vor den von Vertreibung und Ermordung bedrohten Menschen in diesen Gemeinden.

    Aktuell: Nigeria:
    http://www.zeit.de/politi...

    k.

    Der Artikel suggeriert gar nichts, sondern stellt Fakten dar. In dem Artikel geht es um die Gegenwart. Und sorry - diese Gegenwart ist für sehr viele Menschen sehr unerfreulich, weil in der arabischen Welt viele die Sharia als Zukunftsprogramm ansehen.

  4. "Der Bericht ist meiner Meinung nach sehr einseitig und suggeriert, dass es die Moslems waren, die die Minderheiten unterdrücken.."

    Von wem die Christen und anderen Minderheiten im Nahen Osten sonst noch so unterdrückt werden?

    Werden Muslime im Nahen Osten in der Regel nicht von gegensätzlichen muslimischen Rechtsschulen unterdrückt.

    Wie fühlen sie sich eigentlich so, bei der Relativierung von offensichtlichsten Verbrechen an der Menschlichkeit?

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    Antwort auf "Interessant..."
    • EU fan
    • 25. Dezember 2012 18:42 Uhr

    zu sein und so einen Bericht haette ich eher in der 'Welt' als in der 'Zeit' erwartet. Wollen wir hoffen das es nicht bei einer Weihnachtsanekdote bleibt!
    Gerade das Beispiel Aegypten zeigt mir das es angezeigt waere die Zahlungen dorthin sehr streng zu überdenken, von Palestina (natürlich auch Israel mit seiner Siedlungspolitik) ganz zu schweigen!

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    Aus Ihrem eigenen Kommentar spricht ideologischer Hass und Kriegstreiberei. Dabei bleiben allgemein und uns Ihre besonderen "Erkenntnisse" vor. Wer sind die Verbrecher in Syrien? Wen genau fegt wer hinweg und warum? Und was wird dort danach errichtet? Eine westliche Diktatur im Demokratiekleid?

    Die Antwort ist natürlich nicht an Sie gerichtet, sondern an Kommentar #6. Sie muss irgendwie verrutscht sein.

    Zu diesem Kommentar nur: Besagte christliche Gemeinde ist Teil der Autonomiebehörde. Die Attacken durch Muslime sind daher nicht Palästina zuzurechnen, sondern radikalen Einzelgruppierungen. Systematisch ist die Unterdrückung damit schon garnicht.

    Anders das im Artikel angesprochene Apartheid-Regime Israels in den unterdrückten Gebieten: DAS ist systematische Unterdrückung.

  5. Es geht ums hier und jetzt.
    Unrecht muss benannt werden. Vor allem wenn es darauf hinaus läuft das viele Ethnien aus religiösen Gründen ihre Heimat verlassen müssen. Auch Christen haben Menschenrechte.

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    Antwort auf "Interessant..."
    • Gerry10
    • 25. Dezember 2012 18:43 Uhr

    Da können wir im wahrsten Sinne des Wortes bis zurück in biblische Zeiten gehen.

    5 Leserempfehlungen
    Antwort auf "Interessant..."
    • zfat90
    • 25. Dezember 2012 19:07 Uhr

    " Islamofaschismus ist in seiner Einheit mit maßgeblichen Teilen der Finanzeliten"

    ... ist mehr als ekelerregend.

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    Antwort auf "Sehr geehrter Herr Lau"
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    sondern die klare Benennung der Tatsache, daß die geostrategischen Interessen der Einen die Exzesse der Anderen fördern.

    Und glauben Sie mir, beide haben nicht die geringste Intention im Interesse der Menschen zu handeln. Die kennen diesen Ansatz noch nicht einmal als Gedankenspiel.

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  • Schlagworte Christentum | Nahost | Religion | Minderheit
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