AschenbrödelHach!

Im Winter vor 40 Jahren wurde der Kultfilm »Drei Haselnüsse für Aschenbrödel« gedreht. Stefan Beuse verliebte sich als Junge Hals über Kopf in die elfenhafte Göre. Ein märchenhaftes Wiedersehen auf Schloss Moritzburg bei Dresden. von Stefan Beuse

Moritzburg bei Dresden, einstige Jagdsitz August des Starken

Moritzburg bei Dresden, einstige Jagdsitz August des Starken  |  © Matthias Hiekel/lsn

Es war einmal. Und ist immer wieder. Und wieder.

Schon vor der Abfahrt fängt es an, auf dem Bahnsteig. Köpfe rucken, als wollten sie mir den Weg weisen. Weißes Flattern, der jähe Luftdruck eines Flügelschlags. Am Zugfenster vorbei fliegen sie wie geworfene Eisenkugeln. Und als sich das Schloss endlich aus dem Nebel hebt, seinen mächtigen Umriss durch das Ungefähre drückt wie eine zu lange unter Verschluss gehaltene Erinnerung, sind sie immer noch da: die Tauben.

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Cinderellas Helfer, von jeher Symbol für Reinheit und Glück, begleiten meine Reise in die Vergangenheit. Nach Schloss Moritzburg bei Dresden, wo vor 40 Jahren Drei Haselnüsse für Aschenbrödel gedreht wurde. Ein Film, der jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit mehr Generationen vor dem Bildschirm vereint als Dinner for One zum Jahreswechsel.

Die Taschentücher in Griffweite, schmiegen sich Mütter an Töchter, Großmütter an Enkel, kuscheln sich beste Freundinnen auf dem Sofa zusammen, halten frisch Verliebte Händchen, und alle machen Hach: Hach, der Prinz! Hach, das Kleid! Und vor allem: Hach, die Musik!

Sobald auch nur der Name des Films fällt, hat jeder sofort diese Melodie im Kopf, die Komponist Karel Svoboda vermutlich den Engeln persönlich abgelauscht hat. Eine Tonfolge, die einem dasselbe Gefühl im Bauch macht wie eine abfließende Welle, die sandigen Grund kitzelnd unter bloßen Füßen wegspült. Es ist eine Melodie, die Herzen öffnet, die sich im Körper ausbreitet wie ein glückseliges Lächeln, und wer sie nicht kennt, hört sie sich jetzt am besten erst mal an. Das benutzte Taschentuch anschließend aber bitte nicht in die Ritzen des Sofas, das tun nur alte Leute. Und wir sind keine alten Leute. Wir sind Prinzen und Prinzessinnen, die, beseelt von dieser Melodie, mutig voranschreiten, dem Schloss entgegen, das auch Aschenbrödels Ziel war, in der Nacht, in der Zaubernuss Nummer zwei ihr ein Ballkleid bescherte: eine Nacht im Winter 1972/73, in der die steinernen Mauern von Schloss Moritzburg zur Wiege eines Kults wurden.

Mit den ersten Sonnenstrahlen verdampft der Nebel, und plötzlich ist alles wie im Märchen: der Himmel blau, der Schlossteich zugefroren, und es liegt sogar Schnee. Augenblicklich sind sie wieder da, die Bilder, die Stimmen. Das Gefühl von damals, als dieser Film eine existenzielle Form der Sehnsucht in mir ausgelöst hat, wie Heimweh und Fernweh zugleich. Nach einer Prinzessin mit rotbraunem Haar und einer Haut wie Porzellan, mit einer Stimme wie Samt und mit grünen Augen, die einen aus den verschneiten Tiefen des Böhmerwaldes heraus anblicken und sagen: Komm mit. Lass alles liegen, und frag nicht. Komm einfach mit.

Seit ich Libuše Šafránková als Aschenbrödel gesehen hatte, wusste ich genau, wie die Frau sein musste, die ich heiraten wollte. Ein bisschen verwahrlost, ohne jeden Respekt vor Konventionen, gleichzeitig elfenhaft zart. Eine abenteuerliche Mischung aus Rotzgöre und Prinzessin, die es damals so nicht gab.

Aschenbrödel war die lässigste Anarchistin seit Pippi Langstrumpf

Märchen waren für Mädchen. Sie handelten von Einhörnern mit rosa Mähnen und rochen nach Barbie. Die amerikanische Cinderella war pink und aus Plastik, das deutsche Aschenputtel bieder und brav. Mein tschechisches Aschenbrödel dagegen war ein Kumpel. Sie redete lieber mit dem Stallknecht als mit dem König, sie verstand die Sprache der Tiere und konnte besser mit der Armbrust umgehen als jeder andere. Selbst die Demütigungen ihrer aufgeblasenen, kleingeistigen Stiefschwester erreichten sie nicht, weil Aschenbrödel auf einer feineren Frequenz schwang, die sie über die Niederungen von Eitelkeit und Macht erhob.

Ein Kutscher lenkt eine Schlittenkutsche Richtung Moritzburg.

Ein Kutscher lenkt eine Schlittenkutsche Richtung Moritzburg.  |  © Arno Burgi dpa/lsn

Aschenbrödel war die lässigste Anarchistin seit Pippi Langstrumpf, die schönste Landstreicherin seit Ronja Räubertochter. Ein 19-jähriges Mädchen, die Wangen schmutzig, die Haare zerzaust, ritt in einer Fellweste durch den verschneiten Böhmerwald, und sofort war ich verliebt. Auf diese reine, bedingungslose und vollkommen ernsthafte Art, die nie Personen, sondern eigentlich ein Lebensgefühl meint. Ich war verliebt in den Ausdruck auf ihrem Gesicht, als sie unter schneeschweren Zweigen den Kopf zum Himmel drehte. In ihr kindliches, im besten Sinne naives Staunen. Ihre vollkommene Hingabe an den Lauf der Dinge, im Vertrauen darauf, dass es irgendwo jemanden gibt, der es sehr, sehr gut mit ihr meint.

Stefan Beuse

Stefan Beuse, 45, ist Schriftsteller und lebt in Hamburg. Zuletzt erschien von ihm der Roman Alles was du siehst.
 

Natürlich hätte ich, statt den Jungs aus meiner Klasse zu erzählen, dass ich eine Märchenprinzessin toll fand, ebenso gut im Ballettröckchen auf dem Pausenhof meinen Namen tänzerisch darstellen können. Aber solange Aschenbrödel im Geiste bei mir war, konnten Häme und Spott mir gar nichts.

Irgendwann, zwischen dem sogenannten Ernst des Lebens und der sogenannten Wirklichkeit, verlor ich sie, wie man wichtige Dinge immer erst verlieren muss, um sie als das erkennen zu können, was sie sind. Jetzt will ich sie wiederfinden. Aber wo sucht man einen Kindheitstraum? Wo findet man eine abhandengekommene tschechische Märchenprinzessin? Zwischen Bauten, Requisiten, Kostümen? Auf der Treppe, wo sie ihren Schuh verlor?

Sind all die Büdchen mit Aschenbrödel-Tassen, Aschenbrödel-Erbsensuppe und Aschenbrödel-Schneekugeln vielleicht nichts als Vorboten? Beschwören all die Kinder, die das letzte Stück Weg zum Schloss säumen und durch eine unfreiwillig sehr freie Interpretation des Aschenbrödel-Themas auf Blockflöte oder Posaune ihr Taschengeld aufbessern wollen, ihre Anwesenheit?

Mir bleibt nichts übrig, als mich geduldig in die Schlange der anderen Schlossbesucher einzureihen und zu warten. Ich sehe Pärchen, die sich wechselseitig vor einem riesenhaften silbernen Schuh fotografieren, und kaufe, um die Zeit bis zum Einlass psychologisch zu verkürzen, eine Glühwein-Amaretto-Mischung im Verhältnis eins zu eins.

Was, bitte, eine Aschenbrödel-Waffel am Stiel sei, frage ich bei der Gelegenheit. »Na, die is’ mit Hoaaselnüssen«, sächselt es zurück. Da hätte ich auch selbst drauf kommen können.

Endlich betrete ich das Schloss. Ein bisschen fühlt sich das an, wie nach Jahrzehnten noch einmal zurück in sein altes Kinderzimmer zu kommen. Alles ist irgendwie kleiner und enger, als man es in Erinnerung hatte. Die Decke ist zu niedrig, das Wohnzimmer winzig und der Garten, der früher die tollsten Schätze barg, kaum mehr als ein Blumenbeet. Überhaupt, dieses Schloss, war das eigentlich immer schon so... gelb?

Der König begrüßt mich aus einer Vitrine, ich grüße zurück und steige, ein wenig benebelt vom Glühwein, die Treppe hoch. Vorbei an Nikolaus, dem Pferd, der bösen Stiefschwester und anderen alten Bekannten, die ich auf den ersten Blick genauso wenig zuordnen kann wie im Freibad den Postboten ohne Uniform.

»Das bist du«, flüstere ich ihr lächelnd ins Ohr. »Das alles«

Dann, plötzlich, sehe ich sie: Aschenbrödel und den Prinzen beim Tanz. Zwar nur als Wachsfiguren, aber in den Originalkostümen von damals – und sofort habe ich wieder das berühmte Rätsel im Kopf, das die geheimnisvolle Unbekannte beim Königsball ihrem Zukünftigen aufgibt. Für einen Moment scheint es sogar, als bewegte sich der Schleier vor ihrem Gesicht. Als würde er mit dem Einatmen an die Lippen gesogen und zitterte mit jedem gehauchten Wort: »Die Wangen sind mit Asche beschmutzt, aber der Schornsteinfeger ist es nicht... Ein Hütchen mit Federn, die Armbrust über der Schulter, aber ein Jäger ist es nicht... Ein silbergewirktes Kleid mit Schleppe zum Ball, aber eine Prinzessin ist es nicht, mein holder Herr...?«

Mit dem Handrücken streiche ich leicht über Aschenbrödels Kleid. »Das bist du«, flüstere ich ihr lächelnd ins Ohr. »Das alles.«

Im Schloss sind Originalkostüme, Instrumente und Requisiten ausgestellt.

Im Schloss sind Originalkostüme, Instrumente und Requisiten ausgestellt.   |  © Matthias Hiekel/dpa

Der Prinz bekommt davon glücklicherweise nichts mit, der ist gerade viel zu sehr damit beschäftigt, aus Wachs zu sein. Außerdem weiß er ja, dass er sie kriegt und nicht ich. Da kann ich eigentlich gleich die Gelegenheit nutzen und ihr sagen, dass ich es übrigens schon immer ganz schön kokett fand, sich selbst zur Lösung eines Rätsels zu machen. Natürlich finde ich es auch psychologisch durchtrieben, philosophisch vielschichtig und vor allem ziemlich emanzipiert für ein armes Mädchen aus dem 16. Jahrhundert, das von ihrer Stiefmutter erniedrigt und von deren leiblicher Tochter wie eine Dienstmagd behandelt wird – zumal der Adressat ein Thronfolger auf Brautschau ist, dem die gesamte heiratsfähige Bevölkerung des Landes zu Füßen liegt. Aber das sage ich ihr natürlich nicht mehr. Stattdessen frage ich mich, ob dem Prinzen jemals bewusst war, dass sich hinter dem Schleier des charmanten Rätsels handfeste und ziemlich moderne Forderungen verbargen wie: »Ich will, dass du mich als all das erkennst, was ich wirklich bin. Und dann will ich, dass du mich dafür liebst. Nur wenn du das schaffst, bist du es wert, dich um meine Hand bemühen zu dürfen, du eitler, selbstgerechter Schnösel.«

Ich knuffe den Prinzen in die Schulter. »Sei froh, dass es damals noch keine Vorabendserien gab«, sage ich. »Sonst hättest du dir das alles von einer miesen C-Klasse-Schauspielerin direkt ins Gesicht schreien lassen müssen.«

»Würden Sie bitte die Figuren in Ruhe lassen«, sagt jemand hinter mir, aber ich spüre, dass ich jetzt erst so richtig in Fahrt komme. »1973, junger Mann«, sage ich und hebe dazu einen Nostalgischer-alter-Sack-Zeigefinger. »1973 hat man sich noch die Mühe gemacht, wichtige Fragen so zu verpacken, dass man die Ambition dahinter nicht spürte. Fragen wie: Muss man sich Liebe verdienen? Kann man sich Glück erarbeiten? Lässt sich das Schicksal überlisten? Worauf soll ich hören, die Leute, die Gesellschaft, die Eltern oder mein Herz? Was kann Glaube? Wie mächtig ist Sehnsucht, wie lebendig sind Wünsche?«

»Jaja.« Ich werde am Arm gefasst und in den Nebenraum geführt. Als litte ich unter weit Schlimmerem als unter Glühwein mit Schuss.

Ein Messingschuh steht auf der Freitreppe.

Ein Messingschuh steht auf der Freitreppe.   |  © Matthias Hiekel/dpa

Um zu beweisen, dass ich geistig trotzdem voll auf der Höhe bin, doziere ich ein wenig vor mich hin. Zum Beispiel über die immense Leistung, den zutiefst spirituellen Kern des Films als herzenswarme Ausstrahlung in jedem Bild spürbar zu machen, statt ihn dem Zuschauer als missionarische Botschaft vor den Latz zu knallen. Ich murmele Sätze, in denen die Wendungen »leichtfüßige, fast kindliche Spielfreude aller Darsteller« und »poetische Interpretation eines eher metaphysischen Drehbuchs« vorkommen, als ich merke, dass ich allein in einem abgedunkelten Raum sitze. Vor mir, auf einer Leinwand, das Gesicht von Václav Vorlíček, dem Regisseur. Ein sympathischer älterer Herr, der etwas ins Stammeln gerät, als er über den schier unglaublichen weltweiten Erfolg eines Films spricht, der schon zu allem Möglichen gewählt worden ist. Unter anderem zum Märchen des Jahrhunderts. Oder zur besten Komödie. Was etwas absurd ist.

Seine unbeholfenen Erklärungsversuche deuten darauf hin, dass er selbst etwas überfordert ist von dem, was da entstanden ist. Dass im Jahr 1973 eine Handvoll ziemlich okayer Menschen mit den besten Absichten und vielleicht aus Versehen etwas geschaffen hat, was auf wundersame Weise größer geworden ist als sie selbst.

Gibt es eine schönere Weihnachtsbotschaft?, frage ich mich und will gerade schon Hach machen, als Vorlíček erklärt, dass die Röte auf Aschenbrödels Gesicht beim Ritt durch den Schnee übrigens nicht Aufregung oder Verliebtheit verrät, sondern 21 Grad minus.

So genau will ich das natürlich nicht wissen. Schnell stehe ich auf und zwänge mich aus dem Kinosaal zurück in die Ausstellung, vorbei an ausgekübelten Reisebusladungen von Schwaben, Bayern und Westfalen. Vorbei an all den Leuten, die anstehen, um ihren Kopf durch das Loch einer aufgestellten Pappwand zu stecken und ihr Gesicht auf dem Körper von Irgendwem-aus-dem-Film fotografieren zu lassen: hoch in die Dachkammer, die auch Aschenbrödel Zuflucht bot, wann immer ihr alles zu viel wurde. Und dort sehe ich sie erneut, die gefiederten Begleiter meiner Reise.

Schloss Moritzburg: Anreise

Mit dem Zug bis Dresden-Neustadt, weiter mit dem Bus, Linie 326, nach Moritzburg. Tipp: Historische Dampfzüge der Lößnitzgrundbahn fahren täglich von Radebeul nach Moritzburg.

Ausstellung

Die Winterausstellung Drei Haselnüsse für Aschenbrödel auf Schloss Moritzburg läuft noch bis zum 3. März 2013. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen in diesem Jahr der Regisseur Václav Vorlíček und die Filmmusik des Komponisten Karel Svoboda. Öffnungszeiten: Di–So 10–17 Uhr, Sonderöffnungszeiten an Heiligabend und Silvester 9–12 Uhr. Eintritt: 7 Euro /Tageskasse (teilweise mit Wartezeiten), Zeitfensterticket im Vorverkauf 9,50 Euro, www.eventim.de

An allen Wochenenden und Ferientagen gibt es ein Puppenspiel und Märchenlesungen für Kinder ab circa 4 Jahren. Voranmeldung möglich unter Tel. 035207/87318,

Sendetermine

Der Märchenkultfilm – auch unter dem Fan-Code 3HfA bekannt – ist eine deutsch-tschechische Co-Produktion. In der DDR kam 3HfA im März 1974 in die Kinos, in der BRD neun Monate später.

Die Sendetermine für dieses Jahr:
Samstag, 22.12.: 14.55 Uhr (Das Erste) 
Heiligabend: 11.10 Uhr (Das Erste) und 14.35 Uhr (WDR)
Erster Feiertag: 10.30 Uhr (NDR) und 20.15 Uhr (RBB)
Zweiter Feiertag: 1.15 Uhr (SWR), 9 Uhr (RBB), 10.20 Uhr (BR) und 12.15 Uhr (MDR)
Donnerstag, 27.12.: 12.40 Uhr (MDR)
Dreikönig: 10.50 Uhr (SWR).

»Meine lieben Täubchen – seid ihr wieder gekommen, um mir zu helfen?«, frage ich, als mein Blick auf drei goldene Wunschnüsse fällt.

Ich sehe Rosalie an, die weise Eule. Rosalie sieht mich an.

»Und du meinst wirklich, ich soll...?« Rosalie nickt.

Eisläufer nutzen den zugefrorenen Schlossteich.

Eisläufer nutzen den zugefrorenen Schlossteich.   |  © Matthias Hiekel/lsn

Ich schließe die Augen, werfe eine Haselnuss über die Schulter und gehe noch einmal zu Aschenbrödel.

Als ich vor ihr stehe, nehme ich all meinen Mut und die Wirkung des Alkohols zusammen. »Wer sind Sie?«, frage ich und meine damit eigentlich: »Wo warst du nur so lange?«

Im Grunde aber hoffe ich, dass sie wie im Film antwortet. Mit dieser schon fast biblischen Gegenfrage. Diesem Satz, der problemlos als T-Shirt-Spruch für Philosophie-Erstsemester taugen würde.

Ganz nah gehe ich an sie heran. Meine Wange berührt ihren Schleier. Und gerade als eine schon bekannte Hand mich grob an der Schulter fasst, höre ich ihre Stimme: »Wollen Sie tanzen oder mich ausfragen?«

Diesen Artikel finden Sie als Audiodatei im Premiumbereich unter www.zeit.de/audio

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Leserkommentare
    • JimNetz
    • 24. Dezember 2012 13:26 Uhr

    ...komme gerade vom letzten Einkaufen, es darf endlich Weihnacht werden... und lese dies. - Es scheinen alte Träumeleien auf. Danke dafür!

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  1. Wie schön!

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    • krister
    • 25. Dezember 2012 10:49 Uhr

    "Eine abenteuerliche Mischung aus Rotzgöre und Prinzessin, die es damals so nicht gab."

    ich behaupte,das "Modell" Rotzgöre und Prinzessin in einer Person gab es seit Männergedenken,nur nannte man es früher "Hure und Heilige".Die Analyse dieses uralten Männertraumes erspare ich mir hier und heute;-)

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  2. Was für eine schöne Weihnachtsgeschichte.

    Auch wenn ich den Film nur noch flüchtig in Erinnerung habe.

    Was ist eigentlich aus der Hauptdarstellerin geworden?

    Aber da Prinzessinnen ja nicht altern ;-), hat der Autor wohl lieber die Wachsfigur getroffen...

    • FranL.
    • 27. Dezember 2012 22:29 Uhr

    Libuse Safrankova wird nächstes Jahr sechzig, ist seit Mitte der siebziger Jahre mit Josef Abrham (unter anderem aus "Das Krankenhaus am Rande der Stadt" bekannt), verheiratet und hat einen erwachsenen Sohn. In ihrer Heimat ist sie ein Superstar und wurde kürzlich zur besten tschechischen Schauspielerin aller Zeiten gewählt. Sie hat auch noch viele andere Filme gedreht (unter anderem "Kolja", der 1996 den "Oscar" für den besten Film bekam) und ist seit den siebzigern auch eine renommierte Theaterschauspielerin.

    Sie ist nicht mehr so schlank wie früher, aber sehr gut gealtert, hat immer noch ein schönes aber natürliches Gesicht, ohne Botox und aufgespritzte Lippen.

    Eigentlich ist mir unverständlich, wieso tschechische Schauspieler von deutschen Filmlexika schlicht ignoriert werden, obwohl sie vielen Deutschen, gerade durch die wunderbaren tschechoslowakischen Kinder- und Märchenfilme bekannter sein dürften, zumindest vom Sehen, sehr bekannt sein dürften

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