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Der Umstand, dass manche freien Stellen nicht mehr besetzt werden, wird mit dem Wort Fachkräftemangel umschrieben, einem Wort, das wie erfunden klingt für den schlafeinleitenden Teil der Fernsehnachrichten, der immer mit »weitere Nachrichten« angekündigt wird.

Man denkt: Ja gut, ein Mangel halt, aber keine Katastrophe. Dabei ist es ein Hammer, dass es in einem Land mit Millionen Arbeitslosen massenweise freie Jobs gibt, die auf keinen passen oder die keiner will.

Die Karten zeigen sechs besonders schwer zu besetzende Jobs, darunter viele technische Berufe (gelten als langweilig) und die Medizin (wegen der Arbeitszeiten).

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Am allerunbeliebtesten: die Altenpflege. Es dauert im Schnitt, hat jemand ausgerechnet, 115 Tage, bis eine freie Stelle für einen Altenpfleger neu besetzt wird. Von heute an gezählt, würde das bedeuten: kein neuer Pfleger bis zum 29. April.

Und jetzt stellen wir uns vor, wir seien alt, es mangelte uns an vielem – und besonders an einem, der mal kurz vorbeikommt.