Es gibt eine brasilianische Millionenerbin, die in ihren wohlüberlegt zusammengestellten 10.000-Euro-Outfits wie ein Berliner Scheibenwischerpunk aussieht. So funktioniert auch diese Kichererbsensuppe.

Es ist ein einfaches Gericht aus Italien. Am Ende sieht es aus wie ein Bauerngericht, dabei braucht man zum Zubereiten neben dem Suppentopf noch mindestens eine Pfanne, einen Pürierstab, eine Schüssel und am Ende den Ofen.

Zunächst werden die Karotten in kleine Stücke geschnitten und die Selleriestangen in Scheiben. Die Zwiebeln fein hacken. Alles in einem Topf mit Wasser bedecken, die Pimentkörner und das Lorbeerblatt dazugeben, salzen und pfeffern und das Ganze zum Kochen bringen. Vor Ende der Garzeit (15 Minuten) kommen die abgetropften Kichererbsen dazu. Pimentkörner und Lorbeerblatt entfernen. Zwei oder drei Kellen der Suppe in einer Schüssel pürieren, das Püree kommt zurück in den Topf. Falls die Suppe zu dick ist, mit Wasser verdünnen.

Alle Wochenmarkt-Rezepte © Miguel Medina/AFP/Getty Images

Den Knoblauch in feine Scheiben schneiden und in einer Pfanne in Olivenöl mit einer Prise Chilipulver und den Thymianzweigen andünsten. Hat der Knoblauch etwas Farbe angenommen, gibt man den Spinat dazu (Mangoldblätter eignen sich auch). Salzen und pfeffern, weiterköcheln lassen. Die geschälten Tomaten dazugeben und einige Minuten mitdünsten. Man entfernt die Thymianzweige und gibt die Spinat-Tomaten-Mischung zur Suppe in den Topf. Noch ein paar Minuten köcheln lassen. Die Suppe wird mit geriebenem Parmesan und einigen Tropfen Olivenöl serviert. Dazu kommt eine Scheibe Weißbrot, die man mit einer Knoblauchzehe eingerieben und kurz im Ofen getoastet hat.

Kichererbsensuppe (für 3 Personen)

2 Karotten
2 Stangen Sellerie
2 Zwiebeln
1 Lorbeerblatt
3 Pimentkörner
Salz und Pfeffer
1 Dose Kichererbsen
2 Knoblauchzehen
etwas Olivenöl
etwas Chilipulver
2 Thymianzweige
300 g Spinat (tiefgekühlt)
150 g geschälte Tomaten
Parmesan
Weißbrot
evtl. eine weitere Knoblauchzehe