Wochenmarkt Mittwinterliches Saisongemüse

Italienische Kichererbsensuppe mit Parmesan

Italienische Kichererbsensuppe mit Parmesan

Es gibt eine brasilianische Millionenerbin, die in ihren wohlüberlegt zusammengestellten 10.000-Euro-Outfits wie ein Berliner Scheibenwischerpunk aussieht. So funktioniert auch diese Kichererbsensuppe.

Es ist ein einfaches Gericht aus Italien. Am Ende sieht es aus wie ein Bauerngericht, dabei braucht man zum Zubereiten neben dem Suppentopf noch mindestens eine Pfanne, einen Pürierstab, eine Schüssel und am Ende den Ofen.

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Zunächst werden die Karotten in kleine Stücke geschnitten und die Selleriestangen in Scheiben. Die Zwiebeln fein hacken. Alles in einem Topf mit Wasser bedecken, die Pimentkörner und das Lorbeerblatt dazugeben, salzen und pfeffern und das Ganze zum Kochen bringen. Vor Ende der Garzeit (15 Minuten) kommen die abgetropften Kichererbsen dazu. Pimentkörner und Lorbeerblatt entfernen. Zwei oder drei Kellen der Suppe in einer Schüssel pürieren, das Püree kommt zurück in den Topf. Falls die Suppe zu dick ist, mit Wasser verdünnen.

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Den Knoblauch in feine Scheiben schneiden und in einer Pfanne in Olivenöl mit einer Prise Chilipulver und den Thymianzweigen andünsten. Hat der Knoblauch etwas Farbe angenommen, gibt man den Spinat dazu (Mangoldblätter eignen sich auch). Salzen und pfeffern, weiterköcheln lassen. Die geschälten Tomaten dazugeben und einige Minuten mitdünsten. Man entfernt die Thymianzweige und gibt die Spinat-Tomaten-Mischung zur Suppe in den Topf. Noch ein paar Minuten köcheln lassen. Die Suppe wird mit geriebenem Parmesan und einigen Tropfen Olivenöl serviert. Dazu kommt eine Scheibe Weißbrot, die man mit einer Knoblauchzehe eingerieben und kurz im Ofen getoastet hat.

Kichererbsensuppe (für 3 Personen)

2 Karotten
2 Stangen Sellerie
2 Zwiebeln
1 Lorbeerblatt
3 Pimentkörner
Salz und Pfeffer
1 Dose Kichererbsen
2 Knoblauchzehen
etwas Olivenöl
etwas Chilipulver
2 Thymianzweige
300 g Spinat (tiefgekühlt)
150 g geschälte Tomaten
Parmesan
Weißbrot
evtl. eine weitere Knoblauchzehe

 
Leser-Kommentare
    • sauce
    • 13.01.2013 um 22:26 Uhr

    Ich koche gerne und auch gerne aufwendig.... wenn der Aufwand lohnt. Kichererbsen aus der Dose gehören aber genauso wie tomaten aus der Dose eindeutig zu den Zutaten der Katergorie "prima das es das gibt". Selbst eingeweicht und gekocht ist der Dose in diesen Fällen keinesfalls überlegen - und nur aus Prinzip keine Doose zu verwenden ist albern wenn das Ergebnis (und der Energie-und Zeitaufwand sowie die Ökobilanz) nicht wirklich überzeugender sind.

    2 Leser-Empfehlungen
    Antwort auf
  1. Steht da als Zutat und ja, das gibt es zu kaufen.

    Eine Leser-Empfehlung
    Antwort auf
  2. >>Kichererbsen aus der Dose??
    Gibt es in jedem Supermarkt

    >>Sellerie in Stangen????
    Dito

    Es heißt sogar - oh Wunder! - Stangensellerie: http://www.netzwissen.com...

    Eine Leser-Empfehlung
    Antwort auf
    • oz
    • 14.01.2013 um 10:45 Uhr

    ein "Berliner Scheibenwischer Punk"?????

    Eine Leser-Empfehlung
    • sauce
    • 14.01.2013 um 13:54 Uhr

    In Dosen sind Konservierungsstoffe nicht nötig. Es handelt sich dabei um die seit jahrhunderten bewährte Methode des Einkochens. Das machte man schon immer um Dinge haltbar zu machen die sonst nicht haltbar sind (die Einkochorgien unserer Großmütter zur Erntezeit sorgten dafür, daß es auch im Winter Dinge aus dem Garten zu essen gab)
    In einer Dose Kichererbsen befinden sich Kichererbsen, Wasser, Kochsalz. In einer Dose Tomaten befinden sich Tomaten. Punkt.

    Eine Leser-Empfehlung
    Antwort auf

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  • Serie Wochenmarkt
  • Quelle ZEITmagazin, 10.1.2013 Nr. 03
  • Kommentare 17
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  • Schlagworte Kochrezept | Italien | Winter
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