IrlandPubs, Pints und Rasenmäher

Früher stand in Irland auf jedem Ladentisch ein Zapfhahn. Drei Kneipengeschäfte haben sich in Dingle bis heute gehalten. von Julius Schophoff

Ein Mann tritt durch die Schwingtür, bestellt einen Whiskey und ein Pint und legt ein durchgebranntes Glühlämpchen auf die Theke. Der Wirt wirft einen kurzen Blick darauf, dann kommt er hinter der Bar hervor, läuft zum gegenüberliegenden Tresen und streckt sich nach dem obersten Fach einer Regalwand, die aussieht, als hätte man das Baumarktsortiment eines halben Jahrhunderts hineingestopft: Schrauben, Drähte und Schläuche in zerfledderten Kartons, Duschköpfe, Kneifzangen und Mausefallen in verstaubten Plastikverpackungen, Lampenöl, Spiritus, Insektenvernichter und im Fenster, neben einem Toaster und mehreren Brecheisen, ein rosa Kinderfahrrad.

»Foxy John’s – Bar, Hardware, Bicycles« , so stand es draußen über der roten Tür, Main Street, Dingle, County Kerry, Irland. Ein verregnetes Hafenstädtchen auf der gleichnamigen Halbinsel im Südwesten, 1900 Einwohner, die Fassaden in leuchtenden Farben gestrichen, der himmlischen Trostlosigkeit zum Trotz. 1938, als der Laden eröffnete, war er in Irland nichts Besonderes: Lebensmittelhändler und Bäcker, Metzger und Milchmann, Schuster und Schneider – fast jeder, der ein kleines Geschäft auf dem Land betrieb, hatte irgendwo auch einen Zapfhahn; mancherorts servierte sogar der Bestatter ein tröstendes Pint. Ein Dreivierteljahrhundert später, in Zeiten von Supermarktketten und Sports Bars, sind diese spirit grocers eine Rarität. In vielen Countys sind sie ganz verschwunden; in Dingle sind gleich drei geblieben, am Leben gehalten von Touristen, die kommen, um durch den Boden ihrer Biergläser tief ins alte Irland zu blicken.

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Es ist Montagmorgen, kurz nach neun, und der Mann mit dem Glühlämpchen ist nicht der Erste an der Theke des Foxy John’s: Ein halbes Dutzend Männer mit rötlichen Gesichtern und hartem Akzent hockt an der Bar, einer rührt Zucker in seinen Hot Whiskey, ein anderer kippt Apfelwein, ein Dritter taucht seine Oberlippe in die samtige Krone seines Stouts .

Gegenüber tippt Donal Neylon, der grauhaarige Wirt, den Preis des neuen Lämpchens in die Kasse, drei Euro fünfzig. Mit gebügeltem Hemd und aufgeräumter Miene steht er im Chaos seiner Eisenwarenhandlung, von der Decke hängen zwei nackte Glühbirnen. »Was du bei Foxy’s nicht kriegst, kriegst du nirgends!« Er nimmt einen Schluck von seinem Instantkaffee und wechselt wieder die Tresen, vom Harten zum Flüssigen. »Das hat mein Onkel immer gesagt, der gute alte Foxy John.« Vor über zwanzig Jahren ist der Firmengründer gestorben. Eigentlich hieß er einfach John, doch weil in Dingle jeder Zweite John heißt (die andere Hälfte heißt James), nannte man ihn Foxy. »Er hatte rote Haare«, sagt sein Neffe Donal, »und war schlau wie ein Fuchs.«

A great character, das sagt jeder, der ihn gekannt hat. Einmal habe eine Frau nach einer Bratpfanne gefragt. Foxy holte eine hervor, doch sie war ihr zu groß. Es war seine einzige. Also legte er sie zurück unter den Tresen, kramte und polterte und holte sie wieder hervor. Schon besser, sagte die Frau. Beim dritten Mal habe sie sie gekauft. Oder der Mann, der einen Sack Grassamen kaufen wollte. Was er tun könne, wenn sie nicht sprössen? »Kein Problem«, habe Foxy gesagt. »Bring sie zurück, und du bekommst dein Geld wieder.«

Foxy John verkaufte Saatgut und Staubsauger, irgendwann sogar Särge

Raues Gelächter am Tresen, nur ein dürrer Kerl mit schwarzer Kappe steigt widerwillig von seinem Barhocker, knurrt etwas von fucking cows und torkelt mit vier oder fünf Apfelwein intus zur Tür hinaus. Er muss seine verdammten Kühe füttern.

Foxy Johns Geschäftssinn ließ sein Sortiment wachsen und wachsen: Angefangen hatte er mit Bauernbedarf – Saatgut, Mistgabeln, Zäunen –, doch bald türmten sich in seinen Hinterzimmern auch Tische und Betten, Staubsauger und Kühlschränke, Fahrräder und Rasenmäher. »Irgendwann verkaufte er sogar Särge«, erzählt Donal. Babybetten hatte er schon, also hieß sein Motto fortan: »Foxy John’s – von der Wiege bis zum Grab«.

Anfang der siebziger Jahre brach das Geschäft ein. Kerry Co-op, die Landwirtschaftskooperative, der die Bauern der Gegend ihre Milch lieferten, begann selbst, Saatgut, Mistgabeln und Zäune zu verkaufen; gleichzeitig eröffneten in den Städten die Filialen großer Baumarktketten. Die Kunden kamen nun immer seltener an den rechten Tresen. Dafür standen immer öfter Fremde an der Theke und fragten nach Ryans Tochter.

Ryan’s Daughter, ein historisches Melodram über die Liebeswirren einer Wirtstochter, war 1969 auf der Dingle-Halbinsel gedreht worden. Und die Filmcrew machte Dingle Town zu ihrem Hauptquartier. Der Regisseur David Lean filmte mit Riesenbudget vor atemberaubender Kulisse: grün gewellten Hügeln, gewaltigen Steilküsten, endlosen Sandstränden und den rauschenden Wellen des Atlantiks. Die Kritiker fanden die Story dürftig, aber 30 Millionen Dollar flossen in die Kassen, der Film gewann zwei Oscars, und Foxy John, statt Mistgabeln zu verkaufen, erzählte nun immer öfter, wie es war, als Hollywood nach Dingle kam.

Die zweite Touristenattraktion des Ortes schwamm 14 Jahre später, 1983, durch die schmale Mündung des Naturhafens: Fungie, der Delfin. Statt wie seine Artgenossen in Gruppen an der Küste entlangzuziehen, blieb Fungie allein in der Bucht, bis heute. Die Bewohner glauben, er suche die Nähe des Menschen, weil er seiner Art voraus sei; Biologen halten ihn für einen gestörten Außenseiter. Jedenfalls fahren in der Hochsaison zwischen Mai und September 20 Boote zu dem handzahmen Delfin hinaus. Am Hafen, gleich neben der Touristeninformation, hat man ihm ein bronzenes Denkmal gesetzt. 

Heute kommen über eine halbe Million Besucher pro Jahr, das Städtchen lebt vom Fremdenverkehr. In den bunten Straßen reihen sich teure Restaurants, Cafés und Boutiquen aneinander, und Donal Neylon hat die Hinterzimmer des Foxy John’s ausgebaut, mit Backsteinkamin, Flachbildfernseher und zwei Dutzend Sitzplätzen. Abends, wenn Donal zu Hause neben Foxy Johns 96 Jahre alter Witwe vor dem Fernseher sitzt und sein Sohn den Laden schmeißt, amüsieren sich hier junge Touristen aus aller Welt. Morgens ab neun aber kommt immer noch die gute alte Stammkundschaft.

Ein Straßenarbeiter mit gelber Signaljacke kauft zwei Bohraufsätze und kippt nebenher ein Pint; eine ältere Dame mit Strickmütze fragt nach einer Tüte Vogelfutter; ein ergrauter Brillenträger ordert ein Guinness, ein 3-Inch-Scharnier und eine 63er Schmelzsicherung. »Kein Problem«, sagt Donal, zapft ein Pint und steuert zielsicher auf das Durcheinander seines Nebentresens zu.

Auf der anderen Straßenseite, direkt gegenüber dem Foxy John’s, steht James Curran am Zapfhahn – wie vor 142 Jahren. Seit der Urgroßvater des heutigen Wirts das Geschäft im Jahr 1871 eröffnet hat, musste der Schriftzug an der Fassade nie geändert werden: J. Curran – so hießen alle bisherigen Besitzer: James, John, James, Joe und wieder James.

Im Verkaufsregal liegen, sauber aufgereiht und gestapelt, Schuhschachteln und Gummistiefel, Hüte und Mützen und Flanellhemden, die sie hier grandfather shirts nennen. Dazwischen hängen Gemälde von alten Männern, Rennpferden und Windhunden. An einer Wand lehnt das gerahmte Originalprogrammplakat eines Pferderennens, Dingle Races, Flat and Hurdle, Aug 5th & 6th, 1925, an einer anderen der Fahrplan der Eisenbahnstrecke Tralee–Dingle aus dem Jahr 1894.

Gegenüber, an der Theke, fällt die Vormittagssonne durch eine breite Fensterfront in Gesichter mit vielen Falten und wenigen Zähnen, einige der Männer tragen Schiebermützen wie die, die zwischen den Schnapsflaschen hinterm Tresen hängen. Ihre Jacken haben sie angelassen, als seien sie gerade auf dem Sprung; doch die Tage, in denen sie auf die Felder und in die Boote gerufen wurden, liegen lange zurück. Das alte Irland, hier hängt es nicht nur an den Wänden, hier sitzt es auf den Barhockern. Der Wirt James Curran, grau gescheitelt, blickt mit spitzem Gesicht über seine Gäste hinweg auf einen Fernseher über dem Eingang: Pferderennen. Nach einer Weile beginnt er, sich für den Fremden zu interessieren.

»Deutschland? Bin ich nie gewesen.« Auch in London war er nur einmal, in Dublin so selten wie möglich. »Ich mag große Städte nicht, mochte ich nie.« Zu schnell, zu hektisch, sagt er, alles verändere sich ständig. Und James mag keine Veränderungen.

Als vor zehn Jahren ein neuer Anstrich nötig war, wählte er das gewohnte Tabakweiß; bevor er die Regale ausräumte, fotografierte er jedes einzelne Fach, damit am Ende jede verstaubte Weinflasche, jede goldene Pferdestatue und jeder Porzellanhund seinen Stammplatz wiederfände. Möge die Welt da draußen rasen, bei James Curran bleibt alles beim Alten.

Die Theke endet an beiden Seiten in einem kleinen Separee, mit eigener Tür, Sichtschutzfenstern und einer kleinen Durchreiche zur Bar. In diese snugs zog sich früher zurück, wer seine Ruhe haben oder nicht im Pub gesehen werden wollte: Väter, die über die Mitgift verhandelten; Frauen, Polizisten, Priester. Am hinteren Ende des Verkaufstresens befindet sich eine Eckkabine mit bunten Fenstern wie in einer Kirche.

»Das ist das Büro«, sagt James und holt ein schweres Buch unterm Tresen hervor, der braune Einband hängt in Fetzen. Es ist das Kundenbuch, die Bibel des Einzelhändlers: Auf 900 welligen Seiten mit geschwärzten Kanten sind die Einkäufe der O’Sullivans, McCarthys und Flahertys aufgelistet. Mister Thomas Begley aus Graffees zum Beispiel bezahlte am 4. Dezember 1897 seine unbeglichenen Jahreseinkäufe: einen Sack Kartoffeln, zwei Säcke Hafer, eine Sense mit Griff, ein Makrelennetz, zehn Pfund Kork, fünfzig Pfund Seile und eine Flasche Whiskey. Acht Pfund, vier Schilling, sieben Pence.

Die Tür öffnet sich, ein Amerikaner in grüner Ireland-Tour-Regenjacke tritt ein und kauft ein Großvaterhemd, das er im Schaufenster gesehen hat. An diesem Vormittag bleibt er der einzige Kunde am Geschäftstresen – und einer der wenigen, die den Vordereingang nehmen. Die Stammkundschaft schlüpft durch die Hintertür, und dort verschwindet sie am Nachmittag auch wieder: auf dem direkten Weg zum Parkplatz. Am Abend, sagt James, sei von den Alten kaum noch einer da: »Die mögen keine Musik.«

Dann holt er eine Digitalkamera hervor und zeigt ein Video aus dem vergangenen Sommer: Die Kneipe ist gerammelt voll, johlende Gäste auch in den snugs und im Büro. Hinter der Ladentheke spielt ein Trio Gitarre, Akkordeon, Geige. Gleich neben der gusseisernen Tante-Emma-Waage, zwischen Hüten und Großvaterhemden, steppt ein junges Pärchen auf dem Tresen. Es gibt sie also, die Momente, in denen die rasende Welt ins J. Curran hereinbricht.

Am beliebtesten bei Touristen ist der dritte Pub, das Dick Mack’s. Und das liegt vor allem am Besitzer, dem legendären Oliver MacDonnell. Lange bevor man ihn trifft, ist von ihm zu hören: An den Theken der Stadt erzählt man die Geschichte eines Mannes, der schon als Kind bei seinem Vater am Zapfhahn stand und in der Schusterwerkstatt half. Der als junger Mann so besessen war von seiner Arbeit, dass man ihn nur selten auf der Straße traf. Doch als er sich mit Ende zwanzig bei einem Autounfall am Kopf verletzte, änderte sich alles. Plötzlich trug er bunte Anzüge, arbeitete kaum noch, begann schon morgens zu trinken und warf mit dem Geld nur so um sich. Seine Familie fürchtete, mit seinem Lebenswandel würde er das Geschäft in den Ruin treiben. Doch sein schrilles Gebaren erwies sich als die beste Werbung und lockte immer mehr neugierige Besucher ins Dick Mack’s.

Die bekanntesten Kneipengäste sind auf dem Pflaster vor der Bar verewigt. Auf zwei Dutzend Steinplatten mit weißen Sternen stehen prominente Namen: Robert Mitchum und Sir John Mills aus Ryan’s Daughter, Dolly Parton, Timothy Dalton, Julia Roberts, der Sänger Paul Simon – Dingles Walk of Fame.

Von einem Bronzeschild neben dem Eingang blickt der große James Joyce durch seine Nickelbrille herab und attestiert mit seiner gravierten Unterschrift, dass dies einer der »authentischen, traditionellen Pubs« sei, deren Atmosphäre und Charaktere ihn zu seinem Ulysses inspiriert hätten.

Und tatsächlich, tritt man ein, bleibt einem für einen Moment der Mund offen stehen: Decke, Wände und Tresen aus uraltem, dunklem Pechkiefernholz, kunstvoll verzierte snugs mit goldgelben Fenstern. Von der polierten Messingzapfanlage prangt der Namenszug »Dick Mack’s«, die Etiketten der Schnapsflaschenreihen spiegeln den Schein der gelblichen Glühbirnen. Der ganze Raum glänzt so warm und golden, als schwimme er bis unter die Decke in zwölfjährigem Irish Whiskey.

Auf dem linken Tresen liegen Marmorplatten, im Regal dahinter lagern ausgeblichene Schuhkartons, Gürtel, Armbänder, Schnallen, Nieten. Aus zwei Holztonnen, verziert mit dem Familienwappen, hängen Lederreste. Die Schusterwerkstatt ist von April bis Oktober noch in Betrieb. An diesem Montagmittag im Dezember aber ist niemand da, weder an der Theke noch am Schustertresen. Und es kommt auch niemand.

»Hallo?«

Keine Antwort, nur ein Rumpeln und Knistern aus Richtung einer dunklen Ecke. Dort führt eine Tür in ein kleines Zimmer mit einem alten Klavier, einem Tisch und zwei Holzstühlen. Ein Mann in grünem Mantel bückt sich über einen Backsteinofen und schaufelt Kohlen ins Feuer, sein Hut hängt ihm tief ins Gesicht.

»Sind Sie der Besitzer?«

Er lugt seitlich unter der Krempe hervor, seine Augen sind dunkel unterlaufen. Dann legt er die Kohleschaufel beiseite, tritt auf den Gast zu und streckt ihm seine zittrige Hand entgegen: »Ich bin der Boss, Oliver Joseph Mary MacDonnell. Sieht man das nicht?«

Bitte klicken Sie auf das Bild, um die Karte zu vergrößern.

Bitte klicken Sie auf das Bild, um die Karte zu vergrößern.  |  © ZEIT-Grafik

In der Brusttasche seines grünen Anzugs steckt ein zerknittertes, blaues Papiertaschentuch, darunter trägt er ein rosafarbenes Hemd, dazu den ockerfarbenen Hut – ein heruntergekommener Dandy, der sich im Jahrhundert geirrt hat.

»Was möchtest du trinken?«, fragt er und reißt die struppigen Brauen hoch. Dann schlurft er mit kurzen Schritten in die Bar hinüber und kommt mit einem Stout zurück. Er lässt sich auf einen Stuhl vor dem Feuer sinken, steckt sich eine Zigarette an und beginnt zu erzählen: von seinem Urgroßvater, der 1873 im Hafen von Dingle ertrank, »er konnte schwimmen, aber sein Schlips erwürgte ihn«; von seinem Großvater, der dieses Haus baute und 1899 einen Lebensmittelladen eröffnete; von seinem Vater, Dick MacDonnell, der begann, Schuhe zu reparieren, und bald zum größten Stiefelhändler der Stadt wurde; und von sich selbst, der in diesem Raum schon seine Hausaufgaben machte und gleich danach in der Schusterei weiterarbeitete, »bei Gott, ich weiß, was harte Arbeit ist!«

Er nimmt den letzten Zug seiner dritten oder vierten Zigarette und schnippt den Stummel in die Flammen. Seine Nägel sind gelb und verbogen, als ob sie kaum noch an den Kuppen hielten. »Es gibt ein gälisches Sprichwort«, grummelt er, als er am Ende seiner Geschichte angelangt ist: »Alles, was ist, bleibt nur für eine kurze Zeit.«

Dann kippt sein Kinn auf die Brust, die breite Krempe verbirgt sein Gesicht, nur das stoppelige Kinn steht hervor. Seine Kiefer malmen, man hört die Zähne knacken.

Oliver Joseph Mary MacDonnell ist ein Mann, der die besten Tage hinter sich hat. Einer der letzten Vertreter seiner Art, ein einst schillerndes Exemplar einer untergehenden Welt, in der Schuster Bier zapfen und Wirte Särge verkaufen.

Anreise

Aerlingus fliegt von München nach Cork; Ryanair von Frankfurt-Hahn zum Kerry Airport.

Weiter per Mietwagen nach Dingle (1 Std. von Kerry, 2 Std. von Cork). Vorsicht: Die Straßen sind sehr schmal!

Pubs

Foxy John’s, Main Street (Ecke Green Street), Tel. 00353-66/ 9151316. Geöffnet ab 9 Uhr.

J. Curran, Main Street (gegenüber Foxy John’s), Tel. 00353-66/ 9151110. Geöffnet ab ca. 10.30 Uhr.

Dick Mack’s, Green Street (gegenüber der Kirche), Tel. 00353-87/ 6224354. Geöffnet ab ca. 12 Uhr. Im Stockwerk über der Bar werden vom Frühjahr an vier Gästezimmer vermietet. Kontakt auch über Facebook: Dick Mack’s Pub

Unterkunft

In Dingle gibt es Dutzende kleine B&Bs, DZ inkl. Frühstück 50 bis 70 Euro.

Sehr empfehlenswert: das Greenmount House, Upper John Street, Tel. 00353-66/9151414. 1991 verbrachte Julia Roberts hier zwei Nächte auf der Flucht vor Paparazzi.
DZ mit Blick über Stadt und Hafen ab 95 Euro

Verabschiedet man sich schließlich von dem Mann am Feuer und tritt zur Schwingtür hinaus hinaus, in einen frühen Nachmittag des 21. Jahrhunderts, kann es sein, dass man einen Moment braucht, um sich wieder in der Gegenwart zurechtzufinden. Wobei das natürlich auch an all den Stouts liegen kann.

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Leserkommentare
  1. ...hab ich auch schon rein geschaut

    • cmim
    • 29. Januar 2013 12:35 Uhr

    ... bereits ganz ähnliches.
    auch eine option für die wurzeln vom so called "berliner winter"
    kiez-trend-getränk. heisser whisky, warmer apfelwein ...

    via ZEIT ONLINE plus App

  2. 3. Bravo!

    Das ist der beste Artikel, den ich je über Irland gelesen habe!! Großartig!

    • Künzel
    • 15. Februar 2013 19:20 Uhr
    4. Freude

    Irland ist so, sie sind halt herzerfrischend und lebensfroh und weise!

  3. Da ich letztes Jahr in Co. Kerry war um einige kurze Kletterfilme zu drehen hatte ich das Glück Oliver Mack kennenzulernen . Diese Kneipe ist einfach Hammer.....Es gibt immer noch Handarbeit im Dick Mack`s (Ledergürtel und Bänder). Hier ein link von meinem Film über dieses originelle Pub.

    https://vimeo.com/63106722

    Viel Spaß

    Eine Leserempfehlung
  4. ahoj, stromerte auch mal in Dingle herum. Wir trafen dort auch Gruppen von Amis die dort zu Familienfeiern aufkreuzen. Die glaubten sich auf einer "Zeitreise" zu befinden. Wohl war. Mögen diese wunderbaren Läden ewig bestehen! Iren, Amis, Deutsche und Andere hocken zusammen, sind auf eine eigenartige Weise glücklich und es ist tiefster Frieden...

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