Klimawandel: Streit auf hohem Plateau
Der Anstieg der Erderwärmung scheint langsamer zu verlaufen, als die Klimamodelle prognostiziert haben. Wo liegt der Fehler?
Steigen sie oder steigen sie nicht? Nehmen die Temperaturen nun weltweit zu, oder stagniert die Erderwärmung? Legt der Klimawandel gar »eine Pause ein«, wie in den vergangenen Wochen hie und da zu lesen war? Seitdem ein Entwurf des kommenden Berichts des Weltklimarats (IPCC) im Internet zirkuliert, ist diese Frage Gegenstand hitziger Debatten. Denn aller Forschung zum Trotz ist das Klimageschehen ähnlich unvorhersehbar wie das Schicksal der FDP.
Rätsel gibt vor allem das Phänomen des »Temperaturplateaus« auf: Seit Beginn des neuen Jahrtausends hat sich der Anstieg der weltweiten Oberflächentemperatur verlangsamt. Zwar war das vergangene Jahrzehnt laut Nasa das wärmste seit Beginn der Messungen, doch die Temperatur scheint auf hohem Niveau zu stagnieren – im Gegensatz zu den Prognosen der Klimamodelle, die sowohl einen kontinuierlichen Anstieg der CO₂-Konzentration als auch einen ungebrochenen Erwärmungstrend errechnet hatten.
Das sei der Beweis, jubilieren Klimaskeptiker, dass die Modelle des IPCC fehlerhaft seien. Nicht der Mensch, sondern natürliche Klimaschwankungen seien verantwortlich für den Temperaturanstieg der vergangenen Jahrzehnte. Einige prognostizieren bereits eine bevorstehende Abkühlung.
Dem widerspricht Jochem Marotzke vehement. »Wir sind uns völlig sicher, dass es am Ende des 21. Jahrhunderts wärmer sein wird als heute«, sagt der Direktor des Max-Planck-Instituts für Meteorologie in Hamburg, einer der Autoren des neuen IPCC-Berichts. »Doch der Weg dorthin ist nicht einfach eine gerade Linie, die der CO₂-Konzentration folgt.« Tatsächlich kämen solche Temperaturplateaus auch in den Klimamodellen vor; nur sei ihr exaktes Auftreten schwer vorherzusagen.
Zur Entstehung solcher Stagnationsphasen tragen nämlich nicht nur externe Faktoren wie Vulkanausbrüche bei, sondern auch chaotische Schwankungen in der Atmosphäre und den Ozeanen. Klimaforscher vermuten, dass diese natürlichen Schwankungen seit der Jahrtausendwende die globale Erwärmungsrate von 0,2 Grad Celsius pro Jahrzehnt überlagern und sich damit gerade die Waage halten. Die bekanntesten dieser Schwankungen sind die sogenannten La-Niña- und El-Niño-Ereignisse, dazu kommen längerfristige Strömungsschwankungen in den Ozeanen, die teilweise für mehrere Jahrzehnte unterschiedliche Temperaturen an der Meeresoberfläche erzeugen, was auch die Atmosphärentemperatur beeinflusst.
- El Niño
-
El Niño ist ein globales Wetterphänomen, das alle drei bis sieben Jahre auftritt. Auf Deutsch bedeutet El Niño "der Junge", aber auch "das Christkind". Der spanische Name rührt daher, dass El Niño, die Erwärmung des tropischen Pazifiks, in der Regel um Weihnachten herum ihren Höhepunkt hat.
Aus bislang weitgehend ungeklärten Gründen kommt es dabei zu einer Erhöhung des Luftdrucks über Südostasien und dem westlichen Pazifik, während er im östlichen Pazifik sinkt. Starke Regenfälle und Überflutungen in Teilen Südamerikas sind die Folge. Die Regenwaldregionen auf der Rückseite der Anden dagegen leiden unter Trockenheit.
- La Niña
La Niña – zu Deutsch "das kleine Mädchen" – folgt oft auf El Niño und bewirkt klimatisch das Gegenteil: Eine außergewöhnlich kalte Pazifikströmung rund um den Äquator führt, grob gesagt, zu Trockenheit in Peru und erhöhtem Niederschlag in Indonesien.
Doch was ist nun der exakte Grund für den verlangsamten Temperaturanstieg? »Genau wissen wir das nicht«, gibt Jochem Marotzke zu. Auch die Frage, wie lange das Plateau bestehen bleibt und was danach passieren wird, kann die Forschung derzeit nicht beantworten. Allgemein vermutet man, dass sich die Erwärmung dann wieder beschleunigt. Dass die Oberflächentemperatur zurzeit stagniere, bedeute jedenfalls nicht, dass die Erderwärmung eine Pause mache, sagt Marotzke. Im Gegenteil: Die Erwärmung finde anderswo statt – im Ozean.
Denn die Weltmeere sind der einzige Teil des Klimasystems, der eine ausreichende Kapazität hat, um viel Wärme aufzunehmen. Rund 90 Prozent aller Energie, die wegen der Treibhausgase in der Atmosphäre nicht wieder ins All zurückstrahlt, wird durch die Ozeane aufgenommen. Wie das theoretisch funktioniert, hat vor zwei Jahren die Modellstudie amerikanischer Klimaforscher um Gerald Meehl gezeigt. Ihre Computersimulationen ergaben, dass das gesamte Klimasystem immer gleich viel Wärme aufnimmt – dabei steigt entweder die Oberflächentemperatur an, oder es heizen sich die tieferen Schichten der Ozeane auf.






https://docs.google.com/v...
CO2 als Klimagas ist eine vernachlässigbare Größe!
Vielleicht habe ich mir die falschen Seiten durchgelesen, daher bitte ich um einen Hinweis auf die entsprechenden Stellen, aber auf Seite 11 unter der Grafik steht, dass CO2 unter 1 Promille der Atmosphäre ausmacht (0,04 %). Allerdings sind 99,6 % der Gase (N2, O2, Ar) garnicht am Treibhauseffekt beteiligt. Weiterhin steht dort sonst nur noch, dass CO keine Rolle spielt.
Wie gesagt, ich bitte um die Stellen in dem Text, auf die sie sich beziehen
Vielleicht habe ich mir die falschen Seiten durchgelesen, daher bitte ich um einen Hinweis auf die entsprechenden Stellen, aber auf Seite 11 unter der Grafik steht, dass CO2 unter 1 Promille der Atmosphäre ausmacht (0,04 %). Allerdings sind 99,6 % der Gase (N2, O2, Ar) garnicht am Treibhauseffekt beteiligt. Weiterhin steht dort sonst nur noch, dass CO keine Rolle spielt.
Wie gesagt, ich bitte um die Stellen in dem Text, auf die sie sich beziehen
Es weißniemand wie hoch der Einfluss ist, den gesamten gespeicherten Kohlenstoff der letzten hundert Millionen Jahre innerhalb von wenigen Jahrzehnten in die Atmosphäre in Form von CO2 zu blasen.
Niemand weiß es. Die Temperaturerhöhung seit Beginn der Industrialisierung apricht für einen signifikanten Einfluss.
Nochmal zum hinter die Ohren schreiben: CO2 ist ein Treibhausgas das steht außerhalb der Diskussion oder wollen Sie das anzweifeln? Was macht Sie so sicher, dass es keinen Einfluss hat?
„Handle so, daß die Maxime deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könne.“
Wer seine Mitmenschen möglicherweise in Lebensgefahr bringt, muss beweisen, dass die Gefahr nicht besteht oder sein Tun abstellen. So einfach ist das.
"Wer seine Mitmenschen möglicherweise in Lebensgefahr bringt, muss beweisen, dass die Gefahr nicht besteht oder sein Tun abstellen. So einfach ist das."
Nein Sie irren sich. Zudem: Absolut jedes Tun bringt Mitmenschen "möglicherweise" in Gefahr. Ein Risiko muss schon etwas klarer umrissen werden.
Nehmen Sie als Beispiel das Rauchen. Die Takakindustrie stellt Produkte her, die ihre Konsumenten in Gefahr bringen (nicht nur "möglicherweise"). Einschränkende Maßnahmen gab es erst, als Mediziner die Gefahr aufzeigen konnten. Derartige Prinzipien gelten praktisch immer.
Sie können natürlich störrisch und völlig wirkungslos, wütend, ohnmächtig auf dem Boden stampfend darauf bestehen, dass Sie recht haben, haben Sie aber nicht. Das können Sie im Alltag ganz leicht beobachten.
"Wer seine Mitmenschen möglicherweise in Lebensgefahr bringt, muss beweisen, dass die Gefahr nicht besteht oder sein Tun abstellen. So einfach ist das."
Nein Sie irren sich. Zudem: Absolut jedes Tun bringt Mitmenschen "möglicherweise" in Gefahr. Ein Risiko muss schon etwas klarer umrissen werden.
Nehmen Sie als Beispiel das Rauchen. Die Takakindustrie stellt Produkte her, die ihre Konsumenten in Gefahr bringen (nicht nur "möglicherweise"). Einschränkende Maßnahmen gab es erst, als Mediziner die Gefahr aufzeigen konnten. Derartige Prinzipien gelten praktisch immer.
Sie können natürlich störrisch und völlig wirkungslos, wütend, ohnmächtig auf dem Boden stampfend darauf bestehen, dass Sie recht haben, haben Sie aber nicht. Das können Sie im Alltag ganz leicht beobachten.
...wem nützt es. Wie in den Kommentarseiten schon oft genannt, habe ich Probleme mit der angeblichen Erderwärmung. Ich frage mich u.a. warum Grönland "Grünland" heißt. Sollte es doch so sein das viele "Wissenschaftler" und "Institute" recht gut mit der "Erwärmung" leben?
Ich frage mich u.a. warum Grönland "Grünland" heißt.
Wenn Sie sich das fragen, warum suchen und finden Sie dann keine Antworten darauf?
http://www.skepticalscien...
Sollte es doch so sein das viele "Wissenschaftler" und "Institute" recht gut mit der "Erwärmung" leben?
Sollte es doch so sein dass viele "think tanks" und "Ölfirmen" recht gut mit der "Lüge von der Klimalüge" leben?
Die Antwort darauf werden Sie sicher auch selbst finden können.
Ich frage mich u.a. warum Grönland "Grünland" heißt.
Wenn Sie sich das fragen, warum suchen und finden Sie dann keine Antworten darauf?
http://www.skepticalscien...
Sollte es doch so sein das viele "Wissenschaftler" und "Institute" recht gut mit der "Erwärmung" leben?
Sollte es doch so sein dass viele "think tanks" und "Ölfirmen" recht gut mit der "Lüge von der Klimalüge" leben?
Die Antwort darauf werden Sie sicher auch selbst finden können.
Zu 119:
Jeder hat seine Bildungslücken und ich bin kein Klimaexperte, so hoch ist mein Roß ist. Es kann auch nicht jeder von uns einer werden und ich versuche dies auch nicht.
Sie bezweifeln wesentliche Aussagen von Klimatologen, dazu muss man auf ein hohes Roß steigen. Selbstverständlich können auch Wissenschaftler sich irren, aber gleich so viele, bei so grundlegenden Fragen?
Aber Sie sagen ja selbst, dass der Wasserdampfgehalt auch unter der Sättigungslinie liegen kann. Und darüber?
Danke, dass Sie meine Tippfehler nicht übernehmen :-)
Dazu muss man nicht hoch zu Ross sein. Sondern eher Fußvolk sein. Einfach fragen wer davon profitiert. Gerade die Klimalobby ist enorm stark und es stecken Milliarden und über Milliarden von Euro in dieser Sparte. Natürlich will da niemand seinen Job verlieren, vor allem da nach den Propagandafilmen von z.B. Al Gore ja auch noch viele Klimaforscher geworden sind. Selbst die Ölfirmen haben das ja erkannt und sind in dieser Lobby um was vom Kuchen abzubekommen.
Es darf einfach nicht stimmen, dass das alles nur Hype ist, zu viele Arbeitsplätze und Geld steht auf dem Spiel. Das erinnert stark an frühere Zeiten. Lobotomie war ja auch ne ganze Weile anerkannt in der Wissenschaft, genauso wie andere Dinge, die dann ein paar "Leugner" und Ketzer widerlegt haben. Ich kann z.B. auch beweisen, dass die Welt bald untergehen wird durch einen riesigen Hagelsturm, wenn ich denn das die Computersimulation selbst schreiben darf bzw. dessen Variablen nicht richtig nutze weil ich nicht alle kenne (und genau das ist der Fall - man kennt einfach nicht alle Variablen).
Dazu muss man nicht hoch zu Ross sein. Sondern eher Fußvolk sein. Einfach fragen wer davon profitiert. Gerade die Klimalobby ist enorm stark und es stecken Milliarden und über Milliarden von Euro in dieser Sparte. Natürlich will da niemand seinen Job verlieren, vor allem da nach den Propagandafilmen von z.B. Al Gore ja auch noch viele Klimaforscher geworden sind. Selbst die Ölfirmen haben das ja erkannt und sind in dieser Lobby um was vom Kuchen abzubekommen.
Es darf einfach nicht stimmen, dass das alles nur Hype ist, zu viele Arbeitsplätze und Geld steht auf dem Spiel. Das erinnert stark an frühere Zeiten. Lobotomie war ja auch ne ganze Weile anerkannt in der Wissenschaft, genauso wie andere Dinge, die dann ein paar "Leugner" und Ketzer widerlegt haben. Ich kann z.B. auch beweisen, dass die Welt bald untergehen wird durch einen riesigen Hagelsturm, wenn ich denn das die Computersimulation selbst schreiben darf bzw. dessen Variablen nicht richtig nutze weil ich nicht alle kenne (und genau das ist der Fall - man kennt einfach nicht alle Variablen).
Vielleicht habe ich mir die falschen Seiten durchgelesen, daher bitte ich um einen Hinweis auf die entsprechenden Stellen, aber auf Seite 11 unter der Grafik steht, dass CO2 unter 1 Promille der Atmosphäre ausmacht (0,04 %). Allerdings sind 99,6 % der Gase (N2, O2, Ar) garnicht am Treibhauseffekt beteiligt. Weiterhin steht dort sonst nur noch, dass CO keine Rolle spielt.
Wie gesagt, ich bitte um die Stellen in dem Text, auf die sie sich beziehen
https://docs.google.com/v...
https://docs.google.com/v...
Nur leider steigt mit zunehmendem Wasserdampfgehalt auch die Anzahl und dichte der Wolken, und somit wird es gleichzeitig kühler.
Wer wirklich glaubt, dass 0,002% mehr CO2 eine signifikante Wirkung in einem Milliarden alten System hat, welches so etwas und schlimmeres schon lange ausgleicht, der sollte mal etwas Demut vor der Natur lernen und den Menschen weniger als nicht zur Natur gehörig sehen.
Nur leider steigt mit zunehmendem Wasserdampfgehalt auch die Anzahl und dichte der Wolken, und somit wird es gleichzeitig kühler.
Nur leider ist der Zusammenhang nicht so einfach, denn Wolken verhindern auch die Abstrahlung von Wärme.
http://www.skepticalscien...
Wer wirklich glaubt, dass 0,002% mehr CO2 eine signifikante Wirkung in einem Milliarden alten System hat, welches so etwas und schlimmeres schon lange ausgleicht, der sollte mal etwas Demut vor der Natur lernen und den Menschen weniger als nicht zur Natur gehörig sehen.
Wenn Sie das wirklich glauben, dann schlucken Sie doch mal die Menge Arsen, die 0,002% Ihres Körpergewichtes entspricht. Ihre geheuchelte Demut vor der Natur sollten Sie aber vorher praktizieren, hinterher haben Sie nicht mehr lange Gelegenheit mehr dazu.
Nur leider steigt mit zunehmendem Wasserdampfgehalt auch die Anzahl und dichte der Wolken, und somit wird es gleichzeitig kühler.
Nur leider ist der Zusammenhang nicht so einfach, denn Wolken verhindern auch die Abstrahlung von Wärme.
http://www.skepticalscien...
Wer wirklich glaubt, dass 0,002% mehr CO2 eine signifikante Wirkung in einem Milliarden alten System hat, welches so etwas und schlimmeres schon lange ausgleicht, der sollte mal etwas Demut vor der Natur lernen und den Menschen weniger als nicht zur Natur gehörig sehen.
Wenn Sie das wirklich glauben, dann schlucken Sie doch mal die Menge Arsen, die 0,002% Ihres Körpergewichtes entspricht. Ihre geheuchelte Demut vor der Natur sollten Sie aber vorher praktizieren, hinterher haben Sie nicht mehr lange Gelegenheit mehr dazu.
"Wer seine Mitmenschen möglicherweise in Lebensgefahr bringt, muss beweisen, dass die Gefahr nicht besteht oder sein Tun abstellen. So einfach ist das."
Nein Sie irren sich. Zudem: Absolut jedes Tun bringt Mitmenschen "möglicherweise" in Gefahr. Ein Risiko muss schon etwas klarer umrissen werden.
Nehmen Sie als Beispiel das Rauchen. Die Takakindustrie stellt Produkte her, die ihre Konsumenten in Gefahr bringen (nicht nur "möglicherweise"). Einschränkende Maßnahmen gab es erst, als Mediziner die Gefahr aufzeigen konnten. Derartige Prinzipien gelten praktisch immer.
Sie können natürlich störrisch und völlig wirkungslos, wütend, ohnmächtig auf dem Boden stampfend darauf bestehen, dass Sie recht haben, haben Sie aber nicht. Das können Sie im Alltag ganz leicht beobachten.
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren