Stimmt's?Macht Fleisch aggressiv?

…fragt Volker Haacke aus Wiesbaden. von 

Vegetarier haben gewiss eine Meinung zu dieser Frage – und mancher Fleischesser hält ihnen dann entgegen, dass Hitler Vegetarier war. Das Thema ist also von jeher stark emotional besetzt.

Der Mensch ist ein Allesfresser, Fleisch ist in unserem Speiseplan durchaus vorgesehen, andererseits kann man sich auch fleischlos gesund ernähren, wenn man auf die richtige Zusammensetzung der Nahrung achtet. Macht nun der Anblick oder der Genuss von Fleisch aggressiv? Es soll Footballtrainer geben, die ihren Schützlingen vor wichtigen Begegnungen rohes Fleisch verordnen, um ihre Angriffslust zu steigern.

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Eine wissenschaftliche Grundlage dafür gibt es nicht. Zwar ist unter Ernährungswissenschaftlern unumstritten, dass die Zusammensetzung unseres Essens auf die Psyche wirkt. Aber es gibt keine Inhaltsstoffe im Fleisch, die mit aggressivem Verhalten in Verbindung gebracht werden.

Serie: Stimmt's?
Stimmt's?

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Steigert denn der Anblick von Fleisch unsere Angriffslust? Dieses Vorurteil untersuchte ein Student der McGill-Universität im kanadischen Montreal vor ein paar Jahren (in den Medien wurde daraus ein »kanadisches Forscherteam«). Frank Kachanoff ließ 82 männliche Probanden Bilder von Fleischmahlzeiten und »neutrale« Bilder betrachten. Gleichzeitig las ihnen jemand eine Geschichte vor, und ihre Aufgabe war es, den Vorleser mit Zurufen zu »bestrafen«, wenn er einen Fehler machte. Anders als vermutet, wurden die Korrekturrufe beim Betrachten der Fleischbilder nicht aggressiver – im Gegenteil, der Anblick eines leckeren Bratens schien etwas Beruhigendes zu haben. Auf Nachfrage der ZEIT erklärte Kachanoff, dass er diesen interessanten Forschungsansatz leider nicht weiterverfolgt habe.

Die Adressen für "Stimmt’s"-Fragen: DIE ZEIT, Stimmt’s?, 20079 Hamburg oder stimmts@zeit.de. Das "Stimmt’s?"-Archiv: www.zeit.de/stimmts

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Leserkommentare
  1. Anatomisch und physiologisch ganz klar definiert

    Alles - oder Fleischfresser haben lange Eckzähne keine Schneide-und Mahlzähne. Das Gebiss ist nur vertikal bewegbar und nicht seitlich mahlend.

    Der Speichel ist sauer enthält kein Ptyalin. Der Magen ist ein runder Sack und nicht länglich gewunden.

    Die Magensäure (Pepsin und Salzsäure) ist 20 mal höher. Der Darm ist kurz hat keine Zotten. Die Leber produziert Urikase zum HARNSÄUREabbau. Beim Menschen wird überhaupt keine Urikase produziert genausowenig wie körpereigenes Vitamin C

    Alles-und Fleischfresser haben keine Hautporen sondern kühlen über die Zunge.......

    Menschen die Fleisch essen produzieren mit der Zeit mehr Magensäure damit es überhaupt zersetzt wird was sehr belastend für den Stoffwechsel ist, belastender ist jedoch die Verwesung des Fleisches im Darm und die Ablagerungen der Harnsäure.

    Die Wiege der Menschheit ist Afrika auch der europäische Urmensch der dann in unseren kälteren Klimazonen gejagt hat stammt vom Homo erectus aus Afrika.

    Ob Fleisch aggressiv macht weiss ich nicht, ich habe jahrelang auch viel Fleisch gegessen und mein Stoffwechsel war es halt gewohnt. Allerdings fühle ich mich mit ausgewogener Vollwertkost vitaler, lebe leichter und lockerer und glücklicher und freue mich dass wegen mir nur in seltensten Fällen ein Tier getötet weren muss.

    Edwin Moses war Vegetarier und blieb 10 Jahre im 400m Hürdenlauf ungeschlagen.
    Hitlers gesundheitliches Problem lag sicher nicht in seiner Ernährung...

    8 Leserempfehlungen
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    Ich überspringe den "biologischen-historischen" Teil. Aber das hier zeigt gerade zu entzückend, wie man sich alles zurecht rücken kann:

    "Edwin Moses war Vegetarier und blieb 10 Jahre im 400m Hürdenlauf ungeschlagen."

    Klar! Er war ungeschlagen, WEIL er Vegetarier war!

    "Hitlers gesundheitliches Problem lag sicher nicht in seiner Ernährung..."

    Natürlich nicht!

    ...lesen sich für einen fünfjährigen absolut schlüssig, wenn man sich aber, aus welchen Gründen auch immer, schon mal Gedanken über dieses Thema gemacht hat, sieht man sofort dass Sie nicht so viel Ahnung von den wirklichen Zusammenhängen haben.Nur soviel dazu, der Mensch hat sich die ersten Jahrtausende ausschließlich von Fleisch ernährt, als er dann den Ackerbau entwickelt hat um seine Ernährung sicher zu stellen, begannen auch gleich die Krankheiten, Karies Vergiftungserscheinungen wegen Fraßgiften in den Schalen des Korns usw...

    Wenn Sie nicht gerade Kreationist sind und die Evolution als eine Lüge des Teufels abtun, dürften auch Sie an folgender Tatsache nicht vorbeikommen:

    Der Mensch war ursprünglich Jäger und Sammler, wurde während der neolithischen Revolution sesshaft.

    In beiden Fällen war er ein sog. "Allesfresser", lediglich die Verhältnisse Fleisch:Pflanzen haben sich verändert.

    • Oyamat
    • 02. Februar 2013 11:29 Uhr

    Beispielhaftes Zitat: "Die Leber produziert Urikase zum HARNSÄUREabbau. Beim Menschen wird überhaupt keine Urikase produziert..."
    Wessen Leber ist denn "die" Leber, wenn nicht in diesem Kontext die menschliche? Wenn nun die Leber Urikase produziert, aber beim Menschen überhaupt keine Urikase produziert wird, kann es aber logischerweise nicht die menschliche sein, es sei denn, die menschliche Leber gehört nicht zu "beim Menschen".

    Hm. Unzusammenhängend, voll von Zeichensetzungefehlern und leeren Andeutungen... da muß man sich ja fast schon fragen, ob Vegetarismus vielleicht Deutschkenntnisse vernichtet. Aber glücklicherweise hat uph (# 6) das ja bereits widerlegt.
    Kann es wohl sein, daß der Autor des Kommentars ein Fleischkonsument ist, der auf solch heimtückische Weise Vegetarier in Mißkredit bringen will? Denn ein Vegetarier erwiese mit so etwas seiner Weltanschauung einen "Bärendienst".

    Grübelnde Grüße von
    Oya

    Gekürzt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke, die Redaktion/au

    • sesc
    • 02. Februar 2013 12:08 Uhr

    "Alles - oder Fleischfresser haben lange Eckzähne keine Schneide-und Mahlzähne". Ach so?
    http://de.wikipedia.org/w...

    • skeptik
    • 02. Februar 2013 13:03 Uhr

    kühlt über die Hautporen, weil er ein Langstreckenläufer ist.
    Und schon hier liegt ein Problem, dass ihre Hypothese nicht erklären kann. Zum weglaufen ist der Mensch zu langsam. Und die immense Ausdauer wäre auch gar nicht von nöten um zB eine Raubkatze abzuhängen da muss man nur Schnell sein.
    Andererseits kann er so lange ein Beutetier hetzen, bis es vor Überhitzung und Erschöpfung zusammenbricht.

    Übrigens ist Fleisch sehr einfach zu verdauen, braucht zwar manchmal etwas länger, aber geht ganz einfach. Der Mensch produziert viele Stoffe nicht selbst, sondern nimmt sie Über die Nahrung auf. Vitamin C findet sich in innereien.
    Vitamin B12 wird von unseren Mikroorganismen im Darm nicht in ausreichender Menge Produziert, deswegen wird dies teilweise in Produkten für Veganer zugesetzt. Bei Veganern die langfristig das Suplimentieren von Vitamin B12 verweigen (da angeblich unatürlich) bekommen entsprechende Mangelerscheinungen. Was allerdings dauert, da Vitamin B12 gut gespeichert werden kann.

    Spezielle Verdaumethoden werden übrigens erst zum Konsum von hartfasrigen Pflanzenmaterial benötigt.

    Unser Gebiss ist sehr gut dazu geeignet Fleisch zu essen. Schon die relativ scharfen Schneidezähne zeigen dies.

    Auch widerspricht das Barium/Calzium- Verhältnis in den Zähnen von fossilen Hominiden unserer Gattung dieser These.
    Unsere gesammte Gattung hat schon seit langer Zeit viel Fleisch und weniger Pflanzen konsumiert.

    "Der Mensch ist Pflanzen -bzw Fruchtfresser - Anatomisch und physiologisch ganz klar definiert"

    Ich bin Homo Sapiens, und ich esse täglich Fleisch. Ich habs überlebt, hatte nie Probleme beim Kauen oder Verdauen, und erfreue mich bester Gesundheit. Meine Physiologie lässt den Fleischverzehr also zu.

    Damit ist Ihre krude These widerlegt. Aber eher werde ich de Papst überzeugt bekommen, dass es keinen Gott gibt ;-)

    • DerDude
    • 03. Februar 2013 2:44 Uhr

    Ja? Trotzdem ist er im Vergleich zu echten Herbivoren zurückgebildet, weil der Aufschluss von Zellulose für den Homo sapiens keinen großen Stellenwert hat.

    Der Mensch war, ist und bleibt ein Allesfresser. Der Friede sei mit Dir!

    Im Unterschied zu allen anderen Alles- und Fleischfressern kann der Mensch aber sein Essen garen und Messer benutzen, der Mensch muss keine rohen Fleischstücke mit seinen Zähnen aus einem Körper heraus reißen. Diese Fähigkeiten haben auch den Verdauungsapparat beeinflusst.

    • ramzes
    • 19. Februar 2013 0:11 Uhr

    Es ist ethisch doch vollkommen gleichgültig, was wir wann und warum gegessen haben oder wie unsere Verdauung funktioniert. Wir sind schlicht an einem Punkt angelangt, an dem wir uns - egal wie, ob rein pflanzlich oder nicht - ernähren können wie wir wollen. Genug Nährstoffe kriegen wir so und so. Das einzige, worüber wir uns eben Gedanken machen sollten ist, was wir essen WOLLEN.

    Ich persönlich leben vegan und richte mich dabei rein nach ethischen Kriterien - ich schreibe niemandem vor, was er essen soll, wünsche mir aber, dass wir als Gesellschaft mit moralischer Basis (wie bei allen anderen Themen auch) vernünftig über unsere ethischen Grundlagen diskutieren.
    Was Sie hier fabrizieren ist der Diskussion völlig abträglich. Mit solch (latent) dogmatischen Parolen wie "Der Mensch ist das und das..." bringen Sie nur eine absolute Unvernunft in die Diskussion, die wirklich keinem hilft.

    • Nibbla
    • 02. Februar 2013 10:43 Uhr
    2. Frage?

    rank Kachanoff ließ 82 männliche Probanden Bilder von Fleischmahlzeiten und »neutrale« Bilder betrachten.

    Wie weit war es der Anblick guten Essens? Wer genug hat, wird friedlicher. Und die Frage ob Fleisch oder nicht ist in diesem Fall sekundär.

    Sehr dürftig der Artikel und nur geeignet wieder Halbwissen für nervige Diskussionen bereitzustellen.

    11 Leserempfehlungen
  2. Das ist das erste Mal, dass ich lese, der Mensch sei kein Allesfresser. Interessant. Aber allzu durchsichtige Vegetarier/Veganerpropaganda. Ihnen ist schon bekannt, dass der Mensch ohne den Verzehr von Fleisch niemals seine höheren Hirnfunktionen hätte entwickeln können? Interessanterweise scheint auch bei Ihnen die schon sprichwörtiche Selbstzufriedenheit und moralische Überlegenheit vieler Vegetarier durch. Essen Sie doch einfach, was Ihnen passt, aber versuchen Sie doch bitte nicht, andere mit Ihrer heiligen Überlegenheit zu bekehren.

    Ach, was versuch ich es eigentlich?

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    • uph
    • 02. Februar 2013 10:56 Uhr

    Ich finde es sehr angenehm, dass der menschliche Verdauungstrakt nicht auf eine Sorte von Nahrung optimiert ist, sondern uns erlaubt, sowohl eine fleischlastige als auch eine vegane Ernährungsweise umzusetzen, wenn einem danach ist.

    Dass jeder essen möge, was ihm passt, ohne von anderen Personen Anfeindungen oder Belehrungen anhören zu müssen, ist mir ebenfalls ein Bedürfnis.

    Ein Vegetarier.

    • Nibbla
    • 02. Februar 2013 11:01 Uhr

    Wobei ich große Kämpfe auch nciht ausstehen kann.

    Zugleich wär ich immer Vorsichtig mit den Argumenten der Mensch wär nie wie er heute ist, hätte er nicht...

    weil der Mensch wär nicht so intellent hätte er nicht:

    das Lügen erfunden (anscheinend können das Primaten zum teil auch)
    Kriege erfunden
    Bessere Waffen erfunden.
    aber auch:
    Stabile Gesellschaften erfunden
    Kreativität entdeckt
    Die Selbsterkenntnis entdeckt

    und ich bin überzeugt, dass man wenn man heute auf die Welt kommt, höhere Gehirnfunktionen entwickeln kann auch ohne den Verzehr von Fleisch. (Darf halt nciht nur Toast sein)
    Aber wichtiger wär mir, dass das Wort Tierhaltung wieder den Namen verdient hat und das man im Supermarkt das Ethnisch von dem Nicht Ethnisch hergestellten unterscheiden kann. Bisher gibts als einzig anerkantes Gütesiegel: Den Preis

    lesen Sie nicht oft.

  3. Ich überspringe den "biologischen-historischen" Teil. Aber das hier zeigt gerade zu entzückend, wie man sich alles zurecht rücken kann:

    "Edwin Moses war Vegetarier und blieb 10 Jahre im 400m Hürdenlauf ungeschlagen."

    Klar! Er war ungeschlagen, WEIL er Vegetarier war!

    "Hitlers gesundheitliches Problem lag sicher nicht in seiner Ernährung..."

    Natürlich nicht!

    7 Leserempfehlungen
  4. ...lesen sich für einen fünfjährigen absolut schlüssig, wenn man sich aber, aus welchen Gründen auch immer, schon mal Gedanken über dieses Thema gemacht hat, sieht man sofort dass Sie nicht so viel Ahnung von den wirklichen Zusammenhängen haben.Nur soviel dazu, der Mensch hat sich die ersten Jahrtausende ausschließlich von Fleisch ernährt, als er dann den Ackerbau entwickelt hat um seine Ernährung sicher zu stellen, begannen auch gleich die Krankheiten, Karies Vergiftungserscheinungen wegen Fraßgiften in den Schalen des Korns usw...

    8 Leserempfehlungen
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    In den ersten Jahrtausenden nach der Schöpfung durch unseren Herrgott? Oder welche ersten Jahrtausende meinen Sie? War Noah noch ein reiner Fleischfresser? Das würde allerdings seine Idee mit der Arche in einem ganz anderen Licht erscheinen lassen.

    Ihre Theorie lässt sich jedoch leicht widerlegen, opferte Kain ebenjenem Herrgott schon Ähren statt Tiere. Ha.

    • uph
    • 02. Februar 2013 10:56 Uhr

    Ich finde es sehr angenehm, dass der menschliche Verdauungstrakt nicht auf eine Sorte von Nahrung optimiert ist, sondern uns erlaubt, sowohl eine fleischlastige als auch eine vegane Ernährungsweise umzusetzen, wenn einem danach ist.

    Dass jeder essen möge, was ihm passt, ohne von anderen Personen Anfeindungen oder Belehrungen anhören zu müssen, ist mir ebenfalls ein Bedürfnis.

    Ein Vegetarier.

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    • Xarx
    • 03. Februar 2013 15:40 Uhr

    Das von einem Vegetarier zu hören finde ich persönlich irgendwie etwas merkwürdig ^^.
    Der Punkt ist schließlich das dieses Argument "jeder kann essen was er will" nur bedingt zieht. Grund: massiver Fleischkonsum belastet unumstritten drastisch die Umwelt. Für ein Kilo Rindfleisch gehen je nach Quelle 10-16kg Getreide und 15.000 Liter Wasser drauf. Mal von sonstiger notwendiger Energie für die Aufzucht, den Transport und die Verarbeitung gar nicht zu sprechen. Hinzu kommen natürlich weitere Belastungen wie CO2- und Methan-Emissionen. Ebenfalls nicht zu vergessen den Raum den die Tiere zum Leben brauchen(in Südamerika z.B. auch mal gerodete Gebiete des Regenwaldes).
    Von daher ist es ganz sicher nicht egal was wir essen.

    Meine persönliche Meinung: ich denke nicht, dass jeder sofort vegan leben muss, aber jeder sollte etwas mehr über seine Verantwortung als Konsument nachdenken. Es ist bereits ein Schritt wenn man einfach seine Gewohnheiten überdenkt und Stück für Stück etwas daran ändert. Ich persönlich bin übrigens kein "richtiger" Vegetarier. Ich esse allerdings ziemlich selten Fleisch (vielleicht einmal im Monat). Fleisch sollte einfach wieder etwas besonderes sein. Unser überdrehter Konsum ist davon allerdings weit entfernt.

    Ach ja eins noch: nach Aussagen von Ernährungswissenschaftlern ist eine vegetarische Ernährung aus gesundheitlichen Gründen zu jeder Zeit einer Ernährung mit Fleisch vorzuziehen.

    • Nibbla
    • 02. Februar 2013 11:01 Uhr

    Wobei ich große Kämpfe auch nciht ausstehen kann.

    Zugleich wär ich immer Vorsichtig mit den Argumenten der Mensch wär nie wie er heute ist, hätte er nicht...

    weil der Mensch wär nicht so intellent hätte er nicht:

    das Lügen erfunden (anscheinend können das Primaten zum teil auch)
    Kriege erfunden
    Bessere Waffen erfunden.
    aber auch:
    Stabile Gesellschaften erfunden
    Kreativität entdeckt
    Die Selbsterkenntnis entdeckt

    und ich bin überzeugt, dass man wenn man heute auf die Welt kommt, höhere Gehirnfunktionen entwickeln kann auch ohne den Verzehr von Fleisch. (Darf halt nciht nur Toast sein)
    Aber wichtiger wär mir, dass das Wort Tierhaltung wieder den Namen verdient hat und das man im Supermarkt das Ethnisch von dem Nicht Ethnisch hergestellten unterscheiden kann. Bisher gibts als einzig anerkantes Gütesiegel: Den Preis

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    Was ist denn ethnisch bzw unethnisch beim Essen? Sie meinten wohl eher ethisch, oder? Wenn ich das schreibe, was mir dazu einfällt, wird es nicht durch die engen Maschen der Redaktion fallen.

  5. In den ersten Jahrtausenden nach der Schöpfung durch unseren Herrgott? Oder welche ersten Jahrtausende meinen Sie? War Noah noch ein reiner Fleischfresser? Das würde allerdings seine Idee mit der Arche in einem ganz anderen Licht erscheinen lassen.

    Ihre Theorie lässt sich jedoch leicht widerlegen, opferte Kain ebenjenem Herrgott schon Ähren statt Tiere. Ha.

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