DIE ZEIT: Herr Petzold, Sie sind im Westen aufgewachsen, aber Sie drehen Filme über den Alltag der DDR. Müssen Sie sich vor jenen, die die DDR kannten, oft rechtfertigen?

Christian Petzold: Manchmal schon. Als ich zuletzt meinen Film Barbara in Städten wie Chemnitz vorstellte, wusste ich: Die Leute achten sehr genau darauf, was dieser Westdeutsche aus ihrer Geschichte gemacht hat. Denn man kann es vielen nicht recht machen: Es war nicht alles schlecht an der DDR, trotzdem war alles grauenhaft! Es war ein reiches Leben, aber es war doch fürchterlich! Besonders graut es mir immer vor der Auberginen-Debatte.

ZEIT: Vor der Auberginen-Debatte?

Petzold: In Barbara gibt es eine Szene, in der wird Ratatouille gekocht. Das hat man mir immer wieder zur Last gelegt: »Es gab doch überhaupt keine Auberginen!« Dabei hab ich das genau recherchiert. Sogar meine Eltern, die aus der DDR stammen, hatten ein Ost-Kochbuch von 1974 mit einem Ratatouille-Rezept drin. Und Auberginen gab es auch, für Ostberlin weiß ich das sicher.

ZEIT: Was ist das Problem: dass jeder glaubt, seine Erlebnisse seien die Erlebnisse aller DDR-Bürger?

Petzold: Doch, ja. Man muss sich klarmachen, dass in diesem Staat eben nicht alle das Gleiche aßen oder die gleichen Erfahrungen machten. Ein Leben ist keine lineare Erzählung, auch nicht im SED-Land – und daran scheitern die meisten Kinogeschichten. Ein Leben besteht aus Dingen, die nicht zusammenpassen, aus Banalitäten, aus Langeweile. Es gab Leute zwischen Fürstenwalde und Ostberlin, die mochten und aßen Ratatouille.

ZEIT: Filme ohne Widersprüche sind plakativer.

Petzold: Das ist das Problem. Vor allem all dieser Historien-Zweiteiler, der Tunnel-Mauer-Rommel-Filme. Manchmal denke ich, die Produzenten solcher Filme wollen, dass es irgendwann mal einen Leitz-Ordner gibt, akkurat beschriftet: Das hier war die DDR. Und dies hier war die Bundesrepublik. Der Baader Meinhof Komplex war eigentlich ein Reenactment von Fotos, die jeder kannte – man hat Fotos fürs Kino nachgestellt! Daher lebte die Geschichte nicht mehr. Ich will lieber bizarre, in sich widersprüchliche Biografien zeigen. 

ZEIT: Biografien wie die Ihrer eigenen Eltern?

Petzold: Ja, meine Eltern hatten weder eine DDR- noch eine BRD-Biografie. Sie waren Flüchtlinge. Sie sind 1959 in den Westen gegangen. Meine Mutter ist Sudetendeutsche, mein Vater war Sachse. Die beiden sind im Westen nie richtig angekommen.

ZEIT: Die Zeit der Brüche, der großen Umstürze, das war 1989/90. Gibt es darüber gute Filme?

Petzold: Da fällt mir Material ein, von Thomas Heise. Ein Meisterwerk. Heise zog im Herbst 1989 einfach mit der Kamera los, in sein eigenes Land. Die Mauer fällt, und er blickt hinter Gefängnismauern. Die Wärter rätseln, ob sie jetzt ihre Uniformen wegwerfen und einfach gehen sollen. Da kommt so ein Gefangener, der, ich weiß nicht, wegen Erpressung und Raubes einsitzt – und sagt: »Bitte vergesst uns nicht.« Der hat Angst, im Gefängnis vergessen zu werden! Das ist Wahnsinn. Diese Verzweiflung! Die »Wende«, das war eben nicht nur Rotkäppchensekt am Brandenburger Tor.

ZEIT: Sind auch Sie damals losgezogen?

Petzold: Ich war an der Filmhochschule in Westberlin. Im Seminar sagte uns der Dokumentarfilmer Peter Nestler: Leute, nehmt die Kameras, geht rüber! Also habe ich die Bundesstraße 2 gefilmt, die quer durch Deutschland läuft. Die so lange von der Mauer getrennt war. Ich habe einfach über den Abschnitt, der aus Ostberlin führt, eine Doku gemacht. Man sah, wie in der Krisenzeit Identitäten zerbrachen. Was es da an Irren gab! Ich traf eine Frau, die betrieb eine Bude am Straßenrand, in der sie allen Ernstes »Gesichtsbemalung« anbot. Sie hatte eine DDR-Schwimmerin als Kundin, die im Jahr zuvor noch den dritten Platz bei der WM belegt hatte. Und nun ließ die sich das Gesicht wie eine Katze bemalen.

ZEIT: Und Ihre Kommilitonen, was machten die?

Petzold: Einer, Thomas Arslan, ging den Mauerstreifen entlang, als dort schon die Abrissarbeiten liefen. Er filmte, wie türkische Arbeiter diese Laternenpfähle, diese Asbestpfähle abhauten. Willkommen in der Lohnarbeit des Westens! Die verdienten da 6,30 Mark die Stunde und hauen dafür im Grunde ein Welterbe weg.

ZEIT: Wenige Jahre später gab es schon erste Filme über die friedliche Revolution, wie Nikolaikirche. Haben die Sie überzeugt?

Petzold: Na ja, die Botschaft schien mir da oft wichtiger als das Drehbuch, nach dem Motto: »Also, wir zeigen hier die Menschen in Leipzig mit ihren Ängsten.« Und dann werden holzschnittartig lauter kleine Geschichten erfunden: Der Halbstarke. Die Frau des Pfarrers. Die Prostituierte.

ZEIT: Kamen diese Wende-Filme einfach zu früh?

Petzold: Genau. Man war zu nah dran am historischen Ereignis. Es hatte sich noch nicht versenkt, aber man wollte schon Teil der Geschichte werden – mit dem Film. Das finde ich falsch. Ich erträume mir lieber Sachen, die schon vergangen sind, neu. Aber, bitte, natürlich hatte auch ein Film wie Nikolaikirche seine Berechtigung.

ZEIT: Regie führte der 2006 gestorbene Frank Beyer, einst einer der wichtigsten Defa-Filmemacher.

Petzold: Ja, und den fand ich wunderbar! Aber ich habe das Gefühl: Erst seit den letzten zwei, drei Jahren kann man so richtig gut Filme über Wendezeit und DDR machen. Der Abstand ist jetzt da. Heise hat Material vor drei Jahren herausgebracht. Er konnte seine Bänder erst jetzt ordnen und sichten.

 "Einer der ersten großen DDR-Filme ist von Alfred Hitchcock"

ZEIT: Wieso eigentlich spielt in TV-Filmen über die DDR so oft Veronica Ferres die Hauptrolle?

Petzold: Ich wurde mal gefragt, ob ich mit Veronica Ferres drehen würde. Eine bösartige Frage! Warum denn nicht? John Wayne wurde auch niedergemacht. Man sucht sich immer jemanden aus, über den man herziehen kann. Es ist nicht Veronica Ferres, die mich an diesen Zweiteilern stört.

ZEIT: Was ist es dann?

Petzold: Ich weiß vorher schon, dass die mir nicht gefallen werden. Ich merke das daran, wie die plakatiert werden. Und dass schon die Talkgäste ausgesucht sind, die direkt nach der Ausstrahlung bei Anne Will streiten. In solchen Filmen ist dann nichts mehr zu entdecken. Ich hasse Filme, bei denen ich spüre, dass ich als Zuschauer schon bedacht bin, eingeplant irgendwie.

ZEIT: Kaum ein DDR-Film ist so bekannt wie Das Leben der Anderen. Verdient er seinen Weltruhm?

Petzold: Wieso nicht? Aber es ist kein DDR-Film. Es ist eher ein Hitchcock. Die DDR ist hier nur ein Studio. Ein Studio für eine Geschichte, die nicht aus der DDR selbst gewonnen ist.

ZEIT: Sie meinen: ein Klischee?

Petzold: Ach, es hat mir schon auch gefallen, was da versucht wurde: die DDR als West-Traum darzustellen. Als West-Albtraum. Und Ulrich Mühe spielte das großartig. Im vielleicht ersten großen Film, der sich nicht lustig machte.

ZEIT: Ist die DDR mittlerweile Hollywood-Stoff?

Petzold: Schon lange. Einer der ersten großen DDR-Filme ist Der zerrissene Vorhang von Alfred Hitchcock mit Paul Newman in der Hauptrolle. Hitchcock durfte leider im Osten nicht drehen. Man machte das dann irgendwo in England, und zwar so was von realistisch! Das Nachgebaute ist oft echter als das Original. Und oft auch origineller.

ZEIT: In Ihrem Film Barbara geht es um eine junge DDR-Ärztin, die einen Ausreiseantrag gestellt hat und die man zur Strafe aus Berlin in ein mecklenburgisches Provinzkrankenhaus versetzt. Wer den Film sieht, fragt sich, wie man so ein Krankenhaus findet. Eins, das noch so sehr nach DDR aussieht!

Petzold: Durch eine Webseite, auf der sich Leute über »unheimliche Orte« austauschen. Eine Mitarbeiterin von uns entdeckte dort das alte Krankenhaus von Kirchmöser, das gehört zu Brandenburg/Havel. Das Haus steht seit der Wende leer, man kann es für einen Euro kaufen. Wir haben es gemietet und zwei Stockwerke renoviert.

ZEIT: War es ein unheimlicher Ort?

Petzold: Gar nicht. Und die Einwohner von Kirchmöser wurden wehmütig, das war ja ihr Krankenhaus, viele sind in dieser Klinik geboren. Da kamen Menschen und weinten, weil unser Dreh sie daran erinnerte, dass Kirchmöser mal eine Stadt war. Eine, die lebte! Nicht nur ein Ort mit Penny und Lidl. Nein, einer mit Gastwirtschaft, Fleischer, Markt-Café. Nun ist das meiste zu. Es gibt noch eine Versicherungsfiliale mit ausgeblichenem Boris Becker im Schaufenster. Und dann kommt ein Filmteam, und auf einmal ist wieder Leben im Krankenhaus. Plötzlich kriegt so ein Ort wieder eine Würde.

ZEIT: Sie sagten mal: Als Patient würden Sie sich so ein Krankenhaus wie das in Barbara wünschen.

Petzold: Ich hätte es zumindest lieber als das in Emergency Room. Weil es eine ganz andere Ästhetik hat als Kliniken in US-Arztserien. Es gibt für Zuschauer ein Überangebot an Krankenhäusern. Wir haben im Fernsehen ja bald mehr Kommissare und Ärzte als normale Menschen! Und dann komm ich nach Kirchmöser und sehe diese völlig andere Krankenhaus-Architektur! Diese Linoleumböden. Toll!

ZEIT: Liefert der Osten die interessanteren Bilder?

Petzold: Ich finde schon. Mein Kollege Dominik Graf hat mal erklärt, wieso der Osten so interessant für Filme sei: weil man die Innenstädte da nie abgerissen hat. Du kommst nach Halle und hast diese unberührte Innenstadt vor dir! Renovierung war der DDR halt zu teuer. Man baute einfach eine riesige Neustadt. Während im Westen immer weggehackt worden ist, blieb im Osten das Schöne für sich. Deshalb gefällt’s mir in Halle so. Klar, es wurde mit EU-Mitteln angepinselt, und man zog überall den schönsten Holzparkettboden rein und einen Kachelofen mit Glasscheibe. Aber man kann immer noch das Alte ablesen. Fahren Sie mal durch Leverkusen, Essen, Bochum. Das sind vom Auto her konzipierte und zerlegte Städte. Hier wohnen, dort einkaufen, dort arbeiten. Mehr nicht.

ZEIT: Für Ihre Filme lassen Sie die DDR geradezu wieder aufleben. Warum?

Petzold: Ich mag keine Kulissen, sondern ich will, dass man den Schrank aus der DDR öffnet, und da stehen die Bücher aus der DDR drin. Ich will, dass man die realen Orte im Spiel der Schauspieler spürt. Die Fenster, die sie aufmachen, sind Ostfenster. Und das Getränk, das sie trinken, ist Bohnenkaffee. Das mach ich nicht, weil ich Fetischist wäre.

ZEIT: Sondern?

Petzold: Weil diese Zeit noch nicht lange her ist, uns aber schon so vorkommt, als liege sie Hunderte von Jahren zurück. Da muss jedes Detail stimmen, sonst glaubt es keiner. Es gibt ja nichts Traurigeres als die Melancholie auf einem Flohmarkt. Man verhandelt zwar über Geld, aber eigentlich geht es um Kindheit, um Gegenstände, die mal irgendwem etwas bedeutet haben. Die Schauspieler sollen diese Melancholie spüren.

ZEIT: Sie schicken die Darsteller auf Zeitreise.

Petzold: Nehmen Sie Nina Hoss, in Barbara spielt sie eine Oppositionelle, die dieses Land doch eigentlich verlassen wollte: Ich wollte, dass selbst sie die Orte im Film schön findet. Jeder Weg, den sie geht oder mit dem Fahrrad fährt, muss schön sein. Es ist schwerer, einen Ort zu verlassen, der einem gefällt. Das Leben ist nie schwarz oder weiß. Anders formuliert: Es gab die Stasi, aber auch die Auberginen.

ZEIT: Wieso zeigen so viele die DDR grau in grau? In Barbara hat das Land kräftige Farben.

Petzold: Ehrlich, ich hab darüber gar nicht nachgedacht. Bis unser Sounddesigner, der aus Meißen stammt, sagte: »Mensch, das sind ja endlich mal richtige Farben!« Da merkte ich, das stimmt. Hier zeigt ein Land, was in ihm möglich wäre, und macht es dadurch der Fliehenden schwer. Es gibt Sinnlichkeit; und einen Kaffee, den dir morgens jemand bringt. So war die DDR doch auch: eine Utopie. Ein Traum von kompletter Versorgung, Antifaschismus, Gleichberechtigung, von Leben fernab der Profitgier. Dass der Film so farbig wirkt, liegt wohl auch daran, dass der Kapitalismus in einer fetten Krise steckt. 40 Prozent von Europas Jugendlichen sind arbeitslos. Wer einem anderen System beim Sterben zuschaut, ist weniger überheblich, wenn er auch seinem eigenen System misstraut.

 "Die alte BRD hätte eine Angela Merkel nie hervorgebracht"

ZEIT: Es ist rührend, wie dankbar manche Leute Ihnen dafür sind, dass Sie die DDR bunt zeigen.

Petzold: Das wundert mich. Ich bin ja nicht der Erste. Denken Sie an Der Rote Kakadu von Dominik Graf. Da haben Sie anfangs 20 Minuten lang Körper und Park und Musik. Das hat mich inspiriert, diese Lebenslust zu filmen. Auch die gab es, selbst in diesem kleinbürgerlichen Stinkstaat. 

ZEIT: Um die Lebenslust des Westens zu zeigen, haben Sie für Barbara einen Quelle-Katalog aus dem Jahr 1980 aufgetrieben. Woher eigentlich?

Petzold: Einfach von eBay, für 16 Euro. Am Set wollten alle den Katalog durchblättern, wir mussten sogar die Dreharbeiten unterbrechen. Wissen Sie, was 1980 bei Quelle noch wichtig war? Essen. Eine Welt aus Hackfleischbergen. Dieser Katalog bediente immer noch den Hunger und die Entsagung der Nachkriegszeit. Er war eine Leistungsschau: Sehr her, das kann der Westen!

ZEIT: Im Film sitzen Barbara und eine andere Frau – zwei Liebhaberinnen reicher Westdeutscher – auf dem Bett im Interhotel und reden darüber, ob die Männer sie mit nach drüben nehmen werden.

Petzold: Und kurz zuvor ist der Todessatz des Films gefallen. Barbaras Liebhaber hat zu ihr, die ja immerhin Ärztin ist, gesagt: Komm mit in den Westen, da kannst du ausschlafen, musst nie wieder arbeiten. Alle ostdeutschen Zuschauer, alle, merken sofort: Was für ein blöder Satz! Vielen im Westen fällt der gar nicht auf. Die sind damit aufgewachsen, dass die Frauen zu Hause blieben; die Männer gingen arbeiten. Die alte BRD hätte eine Angela Merkel nie hervorgebracht. Hätte ein Westmann zu einer Frau wie ihr gesagt »Komm mal mit rüber, da kannste ausschlafen« – dem hätte sie was erzählt!

ZEIT: Ein Merkel-Film, fehlt der uns gerade noch?

Petzold: Als Zweiteiler bei Teamworx, als Biopic ? Die Jugend der Angela Merkel? Oje, das würde sie hassen. Und ich würde es nie tun wollen.

ZEIT: Der Osten hat offenbar die spannenderen Geschichten. Man denke an Ihren Film Jerichow: Ein Afghanistansoldat kehrt zurück. Da ist Rassismus, tiefe Provinz. Es kommt so vieles zusammen!

Petzold: Da ist was dran. Plötzlich muss der Osten diese Entwicklung, für die der Westen viel Zeit hatte, meistern – im höchsten Tempo. So entstehen Reibungen, Verluste, Krisen. Für mich ist das, als würde ich Urlaub in Antalya machen, und bekomme anhand dieser russischen Massentouristen vorgeführt, wie schweinisch man sich selbst benommen hat, in den sechziger Jahren auf Mallorca. Und wenn ich diese Billig-Gier im Osten sehe oder die Arbeitslosigkeit, dann werden mir noch mal die siebziger Jahre West vorgeführt.

ZEIT: Ist das eine Marktlücke – der Westfilm?

Petzold:Dreileben von 2011 ist ein echter Westfilm.

ZEIT: Der spielt doch in Thüringen.

Petzold: Aber er handelt von Leuten, die nicht aus Thüringen kommen. Da ist zum Beispiel ein Arzt, der sich dorthin hat versetzen lassen, um 30 Prozent mehr zu verdienen und Chefarzt werden zu können. Ich wollte diese neue Parvenü-Schicht zeigen; Emporkömmlinge wie Ärzte, Anwälte, Steuer- und Unternehmensberater. Ein Film darüber, wie die Westler in ihre Kolonie gehen.

ZEIT: Ist der Osten also noch sehr eigen?

Petzold: Ich poche auf die Unterschiede. Ostdeutsch zu sein ist eine Prägung. Die begann damit, dass die DDR gekränkt wurde, schon vor dem Mauerfall, 30 Jahre lang; und ihre Bewohner wurden mitgekränkt. Mit Quelle-Katalogen, tollen Autos, mit »Was fahrt denn ihr im Osten für Karren?«. Wer dauernd gekränkt wird, verzeiht nicht so leicht. Kein Wunder, dass es noch dauert.