Krieg Freudenfeste und Lynchjustiz
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"Die Tuareg gehören nicht in unser Land"

Wehe denen, die erwischt werden! Ihnen soll es schrecklich ergehen, befürchten die Beobachter der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch. Die malische Armee soll mutmaßliche Islamisten spontan hingerichtet haben, und mancherorts musste die Öffentlichkeit gewaltsam davon abgehalten werden, vermeintliche Kollaborateure zu lynchen. Regierungsmilizen sollen vor Monaten Personen aufgelistet haben, an denen Rache verübt werden soll, sobald die Regierungstruppen den Norden zurückerobert haben. Jetzt könnten diese Listen hervorgeholt werden.

Die Franzosen nehmen eine Stadt nach der anderen ein – praktisch ohne Gegenwehr. Selbst in Gao, das doch der Hauptsitz der Mujao – der islamistischen Bewegung für Einheit und Dschihad in Westafrika – sein soll, habe es nur zwei kurze Feuergefechte gegeben, sagen französische Presseoffiziere. 25 Menschen seien getötet worden.

Die Offiziere der französischen Interventionstruppen führen nach eigenen Angaben einen »modernen Krieg«. Eingeschmuggelte Vorauskommandos dunkelhäutiger Franzosen hätten strategische Ziele mithilfe von Chips markiert, die Luftwaffe habe sie dann zerstört. Aus dem Wüstenkrieg gibt es nur wenige Bilder und noch weniger Informationen. La Grande Muette, wie die französische Armee genannt wird, »die große Schweigsame«, operiert fern den Blicken der Weltöffentlichkeit. Das halbe Land ist von ihr zum Sperrgebiet erklärt worden. Regierungs- und Interventionstruppen haben sämtliche Straßen in den Norden für Journalisten blockiert, angeblich der Sicherheit wegen. Gleichzeitig nehmen Gerüchte über Racheakte und Vergewaltigungen durch die vorrückende malische Armee zu. »Ich sehe mit großer Sorge, was passiert, wenn sich die Franzosen zurückziehen«, sagt ein Mitarbeiter von Human Rights Watch in Mali. »Die ethnischen Spannungen sind extrem, die Situation ist explosiv.«

Das liegt auch an den Tuareg, einem berberischen Wüstenvolk, das im Norden Malis einen eigenen Staat errichten wollte und deshalb mit den Islamisten anfänglich gemeinsame Sache gemacht hatte. Kehrt nun die von Tuareg und den Rebellen vertriebene malische Bevölkerung zurück, muss mit dem Schlimmsten gerechnet werden. Deshalb flöhen die Tuareg aus dem Norden nach Burkina Faso oder in das benachbarte Mauretanien, berichten Menschenrechtsgruppen.

Einem wie Abdourahmane Doucoure ist das nur recht. »Wir müssen das Problem mit den Tuareg jetzt endgültig lösen«, sagt der 30-jährige malische Journalist, der für die Wochenzeitung Politique Africaine arbeitet und der aus dem Süden stammt. »Sie gehören nicht in unser Land. Dieses Mal sind sie zu weit gegangen.«

Die nomadisch lebenden Tuareg, von denen viele in den neunziger Jahren bei Gaddafi als Söldner angeheuert hatten, kehrten nach dessen Sturz 2011 mit den Waffen des Diktators ausgerüstet in ihre Heimatländer zurück. Eines davon ist Mali. Anders als in den Nachbarländern, sind die Tuareg hier nicht entwaffnet worden. So liefen viele der Milizionäre mit starker Ausrüstung zu den Islamisten über. Die islamistische Kampftruppe Ansar Din soll ihnen im Monat etwa 100 Euro zahlen, das ist viel Geld in einem Land, in dem das jährliche Durchschnittseinkommen bei 500 Euro liegt. Vor allem junge Leute zog es zu den Rebellen, oder sie wurden an sie verkauft, manche noch halbe Kinder.

Noch heute ist unklar, warum die Tuareg ihre Waffen damals behalten durften. In der Hauptstadt Bamako glaubt man, dass der gestürzte Präsident Amadou Toumani Touré die Staatsräson seinen eigenen Interessen geopfert hat. Unter seiner Ägide entwickelte sich der Norden, in dem viele Tuareg leben, zu einem der aktivsten Drogenumschlagplätze Afrikas. Die südamerikanische Mafia ließ tonnenweise Kokain einfliegen. Die Maschinen landeten auf den Wüstenpisten im Norden, dann wurde die Fracht auf Lastwagen verteilt und an die Märkte Europas geliefert.

Leser-Kommentare
  1. Unterstützt Katar radikalismuslische Söldner in Nordafrika?

    Offiziell unterstützt eine katarische Hilfsorganisation die medizinische Versorgung in Zusammenarbeit mit dem Roten Halbmond. Inoffiziell könnten die Transportflugzeuge aus Katar jedoch auch andere Hilfe bereitstellen, lassen Aussagen verstehen, wie etwa von einem europäischen Diplomaten, wonach die Transportmaschinen zwar das Zeichen des Roten Halbmonds trugen, "damit aber nichts zu tun hatten".

    Ob in Tunesien, in Libyen oder in Syrien, Katar ist im Spiel. Die politische Führung machte sich seit Anfang des Konflikts in Syrien für eine Intervention stark. Das Emirat spielt eine maßgebliche Rolle bei den Waffenlieferungen an die Gegner Assads. Auch in Libyen unterstützte Katar Gruppierungen, die gegen Gaddafi kämpften, mit Beratern, Geld und Waffen. Und in Tunesien soll sehr viel Geld an die islamistische Partei Ennahda geflossen sein.

    Schon im Juni vergangenen Jahres berichtete das französische Magazin Le Canard Enchaîné darüber, dass Katar die Gruppierungen "Nationale Bewegung zur Befreiung des Azawad" (MNLA), Ansar Dine, Al Qaida im islamischen Maghreb (AQMI) und die "Bewegung für Einheit und den Dschihad in Westafrika" (MUJAO) finanziell unterstütze. Als Quelle der Informationen wurde der französische Geheimdienst DRM angegeben.

    http://www.heise.de/tp/ar...

    Baut man sich da Terroristen, durch die eine Intervention/Invasion gerechtfertigt werden kann?

    4 Leser-Empfehlungen
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    Wo sind die katarischen Soldaten?

    Katar ist seit 1980 in Mali mit NGOs vernetzt. Sie liefern Nahrungsmittelhilfe für Nordmali. Die Regierung positioniert sich als Vermittler zwischen Azawad und Bamako. Man kann nicht ausschließen, dass Katar an den Bodenschätzen interessiert ist.
    http://www.france24.com/e...

    Frankreich hätte ja schon 2012 eingreifen können. Aber sie profitieren viel mehr, wenn die Tuareg friedlich sind. Die Unternehmen machen Gewinne und der Staat spart die Kriegskosten. Warum sollten sie die Aufstände finanzieren. Und dann noch über Katar?

    Das Gleiche gilt auch für Katar, wenn sie tatsächlich eigene Interessen in Afrika vertreten. Es sei denn Katar vertritt ideologische Interessen der Islamisten.

    Die Chinesen haben Interesse an den Bodenschätzen und Ackerland in Afrika. Sie sind aber nicht militärisch vertreten. Sie bauen Infrastruktur und erschließen Märkte. Auch in Mali!

    Sind das vielleicht nur die Hirngespinste eines Spinndoktors?

    Wo sind die katarischen Soldaten?

    Katar ist seit 1980 in Mali mit NGOs vernetzt. Sie liefern Nahrungsmittelhilfe für Nordmali. Die Regierung positioniert sich als Vermittler zwischen Azawad und Bamako. Man kann nicht ausschließen, dass Katar an den Bodenschätzen interessiert ist.
    http://www.france24.com/e...

    Frankreich hätte ja schon 2012 eingreifen können. Aber sie profitieren viel mehr, wenn die Tuareg friedlich sind. Die Unternehmen machen Gewinne und der Staat spart die Kriegskosten. Warum sollten sie die Aufstände finanzieren. Und dann noch über Katar?

    Das Gleiche gilt auch für Katar, wenn sie tatsächlich eigene Interessen in Afrika vertreten. Es sei denn Katar vertritt ideologische Interessen der Islamisten.

    Die Chinesen haben Interesse an den Bodenschätzen und Ackerland in Afrika. Sie sind aber nicht militärisch vertreten. Sie bauen Infrastruktur und erschließen Märkte. Auch in Mali!

    Sind das vielleicht nur die Hirngespinste eines Spinndoktors?

  2. Wo findet man die Lynchjustiz im Artikel?

    2 Seite, oben, 1. Absatz.

    Und was liest man?

    "... Ihnen soll es schrecklich ergehen, befürchten die Beobachter ... Die malische Armee soll mutmaßliche Islamisten spontan hingerichtet haben, ..."

    Ganz großer Journalismus!

    Meine Meinung dazu: Wenn Menschen jetzt gelyncht werden, dann ist das auch nicht schlimmer als die "Justiz" unter den vertriebenen Islamisten.

    Die Alternative ist ja nicht: Friede, Freude, Eierkuchen unter dem Banner der Islamisten und Lynchjustiz unter dem Banner der Regierung.

    Aber es ist ja schon klar.

    Als Pazifist hält man lieber dem Vergewaltiger die Waffe, als auf ihn zu schiessen. Gewalt ist nämlich keine Lösung.

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    • Hainuo
    • 31.01.2013 um 21:39 Uhr

    ...sind wahrscheinlich der Vorwand für die Vernichtung von seit jeher ungeliebten Minderheiten.

    Am 24/01/2013 wurde von NGOs über Gräueltaten der malischen Armee berichtet. Sie haben seit Januar 2012 Aufzeichnungen über beide Seiten und sollten Beweise liefern können. Wenn das Intern. Rote Kreuz keine Bestätigung liefern kann, so sind zumindest Zweifel erlaubt. Aber letztlich ist das irrelevant, weil NGOs eine Warnung zur Vorsorge schnell aussprechen müssen.

    Relevant ist der Internationale Strafgerichtshof, der seit dem 16/01/2013 in Mali wegen Kriegsverbrechen ermittelt. Nur wenn sie juristisch bewiesen werden können, dürfen sie zur Verurteilung führen.
    http://derstandard.at/135...

    Das Ahmed-Baba-Institut soll wirklich gebrannt haben. Allerdings sollen auch 90% der Dokumente von den Mitarbeitern des Instituts in Sicherheit gebracht worden sein und andernorts fachgerecht gelagert werden. Wie der WDR meldete.

    Neben der Einheit Malis müssen die Tuareg auch die Auslieferung der Kriegsverbrecher akzeptieren, um als Verhandlungspartner glaubwürdig zu sein. Malis Grundlage muss der Rechtsstaat sein!

    Noch ein Link zum Verbleib der historischen Dokumente.
    http://www.france24.com/e...

    Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke. Die Redaktion/kvk

    • Hainuo
    • 31.01.2013 um 21:39 Uhr

    ...sind wahrscheinlich der Vorwand für die Vernichtung von seit jeher ungeliebten Minderheiten.

    Am 24/01/2013 wurde von NGOs über Gräueltaten der malischen Armee berichtet. Sie haben seit Januar 2012 Aufzeichnungen über beide Seiten und sollten Beweise liefern können. Wenn das Intern. Rote Kreuz keine Bestätigung liefern kann, so sind zumindest Zweifel erlaubt. Aber letztlich ist das irrelevant, weil NGOs eine Warnung zur Vorsorge schnell aussprechen müssen.

    Relevant ist der Internationale Strafgerichtshof, der seit dem 16/01/2013 in Mali wegen Kriegsverbrechen ermittelt. Nur wenn sie juristisch bewiesen werden können, dürfen sie zur Verurteilung führen.
    http://derstandard.at/135...

    Das Ahmed-Baba-Institut soll wirklich gebrannt haben. Allerdings sollen auch 90% der Dokumente von den Mitarbeitern des Instituts in Sicherheit gebracht worden sein und andernorts fachgerecht gelagert werden. Wie der WDR meldete.

    Neben der Einheit Malis müssen die Tuareg auch die Auslieferung der Kriegsverbrecher akzeptieren, um als Verhandlungspartner glaubwürdig zu sein. Malis Grundlage muss der Rechtsstaat sein!

    Noch ein Link zum Verbleib der historischen Dokumente.
    http://www.france24.com/e...

    Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke. Die Redaktion/kvk

    • Hainuo
    • 31.01.2013 um 21:39 Uhr

    ...sind wahrscheinlich der Vorwand für die Vernichtung von seit jeher ungeliebten Minderheiten.

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    Antwort auf "Konjunktiv"
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    Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich und respektvoll. Danke, die Redaktion/ls

    Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich und respektvoll. Danke, die Redaktion/ls

  3. 4. [..]

    Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich und respektvoll. Danke, die Redaktion/ls

    Eine Leser-Empfehlung
  4. Anfänglich hieß es, man bekämpfe Islamisten. Doch um so mehr ich über diesen Konflikt lese, desto mehr sticht ein ethnischer Konflikt hervor. Die Tuareg gehören also nicht nach Mali? Man müsse das Problem "ein für alle mal lösen"? Sollte der Autor derlei Aussagen nicht etwas kritischer hinterfragen?

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    Tuareg in
    Niger 860.000
    Mali 440.000
    Algerien 35.000
    Libyen 15.000
    Burkina Faso 15.000
    http://universal_lexikon....
    Nordmali,gesamt: 1.293.449
    http://de.wikipedia.org/w...

    Laut Friedrich-Ebert-Stiftung gibt es in Mali viele Regionen, die von Bamako vernachlässigt werden. Aber nur die Tuareg beginnen bewaffnete Aufstände. Sie fordern ein unabhängiges Azawad, obwohl sie nur 2% der malischen Bevölkerung stellen und auch in Azawad nur eine 34% Minderheit darstellen. Dabei werden sie seit vielen Jahren wirtschaftlich und politisch bevorzugt. Das erkennen sie aber nicht, weil sie sich statt mit Mali mit Tuareg im Maghreb oder Libyen vergleichen, denen es aufgrund der Öleinnahmen der Staaten wesentlich besser geht. Sie haben überzogene Forderungen! (FES Abs1:5, 1.Absatz)
    http://library.fes.de/pdf...

    Entwicklungshilfe löst nicht das Problem mit den Tuareg. Sie müssen ihre Einstellung ändern.

    Für Mali gibt es jetzt die Chance für eine bessere Regierung, weil man die Schwächen des Systems erkannt hat.

    Zu Mosambik, ehemals portugiesisch, gibt es gute Beziehungen aus Zeiten der DDR. Dort wird ein Rechnungshofwesen nach deutschem Vorbild und mit deutscher Unterstützung aufgebaut. Korrupte Politiker wandern jetzt ins Gefängnis, was die Korruption erschwert. Der Rechnungshof trägt jetzt schon wesentlich zur Finanzierung seines Aufbaus bei, damit sie jederzeit an jeder Stelle des Landes Prüfungen vornehmen können.

    Tuareg in
    Niger 860.000
    Mali 440.000
    Algerien 35.000
    Libyen 15.000
    Burkina Faso 15.000
    http://universal_lexikon....
    Nordmali,gesamt: 1.293.449
    http://de.wikipedia.org/w...

    Laut Friedrich-Ebert-Stiftung gibt es in Mali viele Regionen, die von Bamako vernachlässigt werden. Aber nur die Tuareg beginnen bewaffnete Aufstände. Sie fordern ein unabhängiges Azawad, obwohl sie nur 2% der malischen Bevölkerung stellen und auch in Azawad nur eine 34% Minderheit darstellen. Dabei werden sie seit vielen Jahren wirtschaftlich und politisch bevorzugt. Das erkennen sie aber nicht, weil sie sich statt mit Mali mit Tuareg im Maghreb oder Libyen vergleichen, denen es aufgrund der Öleinnahmen der Staaten wesentlich besser geht. Sie haben überzogene Forderungen! (FES Abs1:5, 1.Absatz)
    http://library.fes.de/pdf...

    Entwicklungshilfe löst nicht das Problem mit den Tuareg. Sie müssen ihre Einstellung ändern.

    Für Mali gibt es jetzt die Chance für eine bessere Regierung, weil man die Schwächen des Systems erkannt hat.

    Zu Mosambik, ehemals portugiesisch, gibt es gute Beziehungen aus Zeiten der DDR. Dort wird ein Rechnungshofwesen nach deutschem Vorbild und mit deutscher Unterstützung aufgebaut. Korrupte Politiker wandern jetzt ins Gefängnis, was die Korruption erschwert. Der Rechnungshof trägt jetzt schon wesentlich zur Finanzierung seines Aufbaus bei, damit sie jederzeit an jeder Stelle des Landes Prüfungen vornehmen können.

  5. Die Tuareg wollten in Nord-Mali ihren eigenen Staat eröffnen und sind dort selbst nur eine Minderheit von knapp 35%.

    Meinen Sie nicht auch, dass die Tuareg ein wenig ethnisch gehandelt haben, als sie ihren Staat gründeten?

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    • Hainuo
    • 01.02.2013 um 4:26 Uhr

    Und weil einige (meinetwegen ein Großteil) etwas getan haben, ist eine Hinrichtung aufgrund eines (meinetwegen zu Recht) aufgebrachten Mobs ohne Sinn und Verstand kein Problem? "Mutmaßliche" Islamisten haben eventuell überhaupt nichts verbrochen, sondern sind lediglich Opfer von Chaos und Hexenjagd.

    • Hainuo
    • 01.02.2013 um 4:26 Uhr

    Und weil einige (meinetwegen ein Großteil) etwas getan haben, ist eine Hinrichtung aufgrund eines (meinetwegen zu Recht) aufgebrachten Mobs ohne Sinn und Verstand kein Problem? "Mutmaßliche" Islamisten haben eventuell überhaupt nichts verbrochen, sondern sind lediglich Opfer von Chaos und Hexenjagd.

    • zfat99
    • 31.01.2013 um 22:58 Uhr

    "Als die Befreier eintrafen, war die Hälfte der Bevölkerung Timbuktus geflohen, vor allem die jungen Frauen. Sie fürchteten, vergewaltigt zu werden."

    Im europäischen (Staats)Fernsehen sah man nur die jubelnde Masse!

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  6. Ich habe schon vor einer Woche ein interview gelesen, in dem ein malisicher Bürger die Aussage tätigte: "die Islamisten waren friedlich, sie boten den Frauen eine Entlohnung von umgerechnet 5 Euro an wenn sie ein Kopftuch tragen, dann bombardierten uns die Franzosen"

    Da der größte Abnehmer malischer Exporte China ist, kann man davon ausgehen das hier durch die militärische Unterstützung eines Korrupten Regimes das Minderheiten verfolgt und diskriminiert der Nachschub Asiens an Rohstoffen blockiert werden soll.

    Im Grunde genommen lautet damit die Botschaft des Westens, genau so wie in Syrien:

    "egal was ihr tut, egal wie viele Unschuldige ihr umbringt, egal wie viele Frauen ihr vergewaltigt, egal wie viele Häuser ihr anzündet: so lange ihr auf unserer Seite kämpft, decken wir euch."

    Den Islamisten vergibt Gott. Unseren Verbündeten die UN.

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