Sachbuch "Makers"Jetzt geht’s erst richtig los

Chris Andersons Buch "Makers" ruft die nächste Revolution aus: Was man braucht, macht man selbst. von Maximilian Probst

© Hanser Verlag

Wo alles in Bewegung ist, verliert das Wort Revolution seinen Sinn. Vielleicht wäre Revolution am ehesten noch denkbar als ihr eigenes Ausbleiben. Aber danach sieht es nicht aus, wenn wir Chris Anderson Glauben schenken. Der Autor und Chefredakteur des technikverliebten kalifornischen Zeitgeistmagazins Wired meint: Jetzt geht’s erst richtig los. Das Internet war nur die erste Zündstufe. Jetzt folgt eine explosive Umgestaltung sämtlicher Produktionsverhältnisse. Jetzt kommt die "neue industrielle Revolution".

Anderson geht davon aus, dass die digitale Revolution bislang nur die immaterielle Produktion betroffen habe. Die Welt der Bits. Jeder kann heute übers Internet sich die eigene Zeitung zusammenstellen oder seine Meinung über einen Blog verbreiten, jeder kann sich seine Musikalben zusammenstellen oder gleich die eigene Musik ins Netz einspeisen. Aber die Kaffeetasse, zu der wir zwischendurch greifen, die Brille auf der Nase: Die kommen noch immer aus einer fernen Fabrik, die werden noch immer in Massenproduktion fabriziert und von Zwischenhändlern vertrieben.

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Diesem Zustand könnten die "Maker" ein Ende bereiten. Andersons gleichnamiges Buch fasst unter diesen Begriff einen neuen Menschentypus, der sich so gut wie alles selbst besorgen wird. Das geht natürlich nur with a little help from my friends: mithilfe von Maschinen. Anderson sieht am Horizont schon den replicator aus der Fernsehserie Star Trek: eine Vorrichtung, die aus dem Nichts sowohl eine Teetasse wie auch den Earl Grey darin materialisieren kann. Sollte dieses Ding tatsächlich einmal erfunden werden, käme es selbst jedenfalls mitnichten aus dem Nichts. Die Vorläufer sind bereits entwickelt und immer öfter im Einsatz: die sogenannten 3-D-Drucker. Das sind keine Maschinen, die Gegenstände bedrucken, wie man meinen könnte. Es sind Maschinen, die andere Gegenstände ausdrucken, Brillengestelle, Kaffeetassen, Zähne, was auch immer.

Was nach sci-fi klingt, ist im Grunde genommen ganz einfach. Die meisten 3-D-Drucker funktionieren ähnlich wie ein Tintenstrahldrucker. Sie setzten Computerdateien um. Nur dass der Druckkopf auch in die Horizontale und in die Tiefe gesteuert wird. Und dass statt Tinte ein Flüssigharz oder geschmolzener Kunststoff aus seiner Düse spritzt, um aus hauchdünnen, sofort erhärtenden Schichten den Gegenstand aufzubauen. In einem alternativen Verfahren lässt sich auch der umgekehrte Weg gehen. Dann wird mit einem Laser aus einem Materialblock (Metall, Glas, Holz, Plastik) der Gegenstand herausmodelliert.

Was Andersons Euphorie entfesselt, ist die Entwicklung, die diese Maschinen gerade durchlaufen. Denn waren 3-D-Drucker vor Kurzem noch riesige, unerschwingliche Industrie-Ungetüme, so sind die Geräte heute weder größer noch teuer als eine Spülmaschine. Sie nehmen die gleiche Entwicklung, die einst der Computer durchlief: Von den Großbetrieben auf den Schreibtisch. "Plug & Produce" könnte die Losung dazu heißen.

Es gibt gute Gründe, zu glauben, dass diese Entwicklung zu mehr als nur zu Spielereien führen wird. Dass sie unser Wirtschaftssystem umkrempeln wird, jene materielle Welt der Atome, die laut Anderson, wirtschaftlich bemessen, immer noch fünfmal größer ist als die Welt der Bits aus der Informationsindustrie.

Grundsätzlich lassen sich zwei Versionen denken, wie diese Veränderung vonstatten geht. Eine hat Frithjof Bergmann ausgearbeitet. Der in den USA lehrende Sozialphilosoph meint, dass die neue Technik den Menschen aus dem kapitalistischen Hamsterrad befreien könnte. Nur noch ein Drittel des Tages müsste der Mensch in Zukunft einer Lohnarbeit nachgehen, ein weiteres Drittel würde er an seinen Maschinen all jene Dinge produzieren, derer er fürs Leben bedürfe, und das letzte Drittel stünde ihm frei für das, was ihm wichtig sei.

Leserkommentare
    • MrWho
    • 15. Februar 2013 15:49 Uhr

    Begeisterung an der Realität vorbei. Wie so oft in der digitalen und auch Finanzwelt.

    Die eigentliche Revolution ist die Massenproduktion und das zunehmende Contract Manufacturing. Digitale Übertragung von Mustern, physische Herstellung in Fabriken irgendwo. Mit einem Rattenschwanz an Logistik. Optimale Ausnutzung von ausgefeilten Prodktionsstraßen und Industrierobotern. Wettbewerbsvorteile genau dadurch.

    Chris Anderson dagegen kann mir nicht erklären, wie ich mir zu Hause ein Handy (oder einen der zunehmend technisierten Alltagsgegenstände oder Gadgets) ausdrucken soll. Auch die zunehmende Miniaturisierung können solche Geräte nicht bei vertretbaren Kosten leisten. Und am Ende muss für die Rohstoffe immer noch irgendwer in Afrika oder China in die Mine steigen. Die müssten dann auch irgendwie zu mir nach Hause finden. Da nehm ich doch lieber direkt den Gegenstand.

    Letztlich das Hauptproblem bleibt die Frage nach dem Sinn: Wie ökonomisch sinnvoll ist die Anschaffung eines Gerätes, das 3x die Woche etwas in mangelhafter Qualität (im Vergleich zu darauf spezialisierten) produziert und ansonsten rumsteht. In jedem Haushalt. Muss wirklich jeder alles herstellen können? Der Trend der letzten Jahre zielte eher auf eine weitere Ausdifferenzierung von Arbeitsprozessen, sprich Arbeitsteilung. Und in der bin ich der Konsument, ohne Industrieroboter daheim.

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    • _bla_
    • 17. Februar 2013 14:32 Uhr

    <em>Die eigentliche Revolution ist die Massenproduktion und das zunehmende Contract Manufacturing. Digitale Übertragung von Mustern, physische Herstellung in Fabriken irgendwo. Mit einem Rattenschwanz an Logistik. Optimale Ausnutzung von ausgefeilten Prodktionsstraßen und Industrierobotern. Wettbewerbsvorteile genau dadurch.</em>

    Völlig richtig und nur in diesem Kontext werden dann auch 3D Drucker zum echten Wirtschaftsfaktor, denn sie haben durchaus das Potential um manche Komponenten auch in Kleinstserien und innerhalb kürzester Zeit genau nach Kundenwunsch herzustellen. Aber eben eher ein großer und teurer 3D Drucker, der irgendwo rund um die Uhr Teile für die unterschiedlichsten Kunden herstellt als irgendein Teil das auf möglichst billig und klein optimiert ist, damit es beim Hobbybastler weitgehend ungenutzt herumstehen kann.

  1. Wie immer fällt die Antwort sehr subjektiv aus.

    Aber die Erfahrung lässt darauf schließen, daß neue Möglichkeiten letztenendes die Selbstausbeutung voran treiben und nur denen zugute kommen werden, die auch jetzt schon 99 % abgreifen.

    Ihr Aufruf in allen Ehren, Herr Probst, aber mir fehlt der Glaube. Und zwar deshalb, weil die Individualisierung immer weiter in unser Leben eingreift und eingreifen wird und uns derart auf Trab hält, daß wir das Gespür für Wichtigeres unterdrücken. Symptom dafür ist die rasend steigende Zahl psychischer Notlagen in allen Gesellschaftsschichten und Altersklassen, einhergehend mit zunehmenden wirtschaftlichen Schieflagen und Ungerechtigkeiten.

    Das Gehirn ist ganz einfach irgendwann überfordert mit all den neuen Möglichkeiten. Und die Big Player wissen das zu nutzen und werden es auch in Zukunft wissen.

    Nur ein paar mutige und vernünftige politische Stimmen könnten daran etwas ändern. Damit ausgestattete Menschen haben aber in der Regel keine ausreichende Durchschlagskraft. Sie dienen nur als Katalysator, als Stimmen unseres kollektiven schlechten Gewissens, wie der Pfarrer auf der Kanzel.

    Traurig, heute sehe ich die neuen Möglichkeiten nur als unkalkulierbare Risiken, nicht als Chancen.

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    "Traurig, heute sehe ich die neuen Möglichkeiten nur als unkalkulierbare Risiken, nicht als Chancen."

    Das ist, wir wir mittlerweile alle wissen, in Deutschland die Grundhaltung bei jedweder technischen Neuerung und deshalb werden wir als Land auf Dauer hinten runterfallen.
    Im Rest der Welt, zumindest an vielen Orten, werden junge erfinderische Leute mit dieser neuen Technik etwas machen, sie als Chance begreifen, ihre Ideen umzusetzen und damit Geld zu verdienen. Unser Geld, falls wir dann noch welches haben.

  2. und an die Chancen denken.

    Ich habe noch keinen einzigen Kommentar dazu gelesen der meiner Meinung entspricht. Ich finde das unglaublich, eigentlich super superlativ.
    Ist eigentlich noch keinem aufgefallen was das ist ?
    Das ist etwas mit dem sich was von innen nach außen aufbauen lässt !!!

    Selbstverständlich ist das auch industriell kaum für mehr als Prototypen zu gebrauchen, selbst wenn es sowas mit bauchbaren Materialien gäbe, aber von der Funktion her ist das einfach das unglaublichste Produktionswerkzeug seit dem Faustkeil.

    Und wenn's auch für vermutlich 99,99% Gadgets aus der Heimarbeit gut ist, die Faszination einen Termitenhügel tatsächlich wie eine Termitenkolonie bauen zu können, ist doch sowas von erstaunlich, daß mir meist die Worte fehlen meine Begeisterung auszudrücken.

    Ich weiß zwar nicht wo es so ist wie im Artikel zu verstehen, daß Laser tatsächlich Fräsen verdrängt haben, auch wenn schon länger damit geschnitten wird und Schichten abgetragen, aber so ein Ding, funktioniert andersrum, invers zu einer Fräse !

  3. Der erste mechanische Webstuhl hat die gleichen Reaktionen hervorgebracht, wie heute der 3D Drucker. Er zeigt aber auch auf, was auf dem Arbeits"markt" passieren wird.
    1950 hatten diejenigen, die mit Bildung nicht viel am Hut hatten die Möglichkeit als Straßenkehrern ihr Geld zu verdienen und eine Familien zu ernähren.
    In den 1960 Jahren fuhren 6 Mann auf einem Mülllaster. Anschläger in Betrieben, etc. Menschen die sehr praktisch veranlagt waren aber mit Theorie nichts am Hut hatten konnten sich und ihre Familie bis Anfang der 1970ger Jahre ernähren.
    Seit dem steigen die Arbeitslosenzahlen unaufhörlich. Die Putzfrau und der Hausmeister in den Schulen fanden in den 1980/90 Jahren ihr Ende als Vollzeitbeschäftigte der Kommunen und wurden Teilzeitbeschäftigte.
    Und nun geht es dem Facharbeiter an den Kragen. Die ersten Automobilzulieferer beginnen mit den ersten 3D Druckerstraßen, weil sie billiger produzieren können und aufgrund der nun möglichen Gitterstrukturen im Innenleben von Produkten auch Material sparen.
    Früher hatte der Hauptschüler die Möglichkeit als Autoschrauber seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Heute hat ein Realschüler schon nicht mehr die nötige Qualifikation für den Mechatroniker.
    Bald brauchen wir nur noch Ingenieure. Und was machen wir mit denjenigen, die eben nicht studieren können ???
    Lieber MrWho, der Weber des 19ten Jahrhundert hat die gleichen Auffassung gehabt, wir stehen gerade am Anfang der Entwicklung und die ist erschreckend.

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    • MrWho
    • 15. Februar 2013 17:00 Uhr

    Ja, die Spezialisierung hat Arbeit von daheim an andere Produktionsorte verlegt. Ich webe und nähe meine T-Shirts nicht mehr selbst. Es ist besser, ich mache etwas, was ich gut kann, und jemand anderes übernimmt das andere für mich. Ich baue auch nicht mehr mein eigenes Korn an. Ich finde gut, dass ich mich auf anderes konzentrieren kann.

    In dem Artikel geht es genau darum, dass angeblich bald wieder jeder seinen eigenen Schrott daheim herstellen kann und was dies für die Arbeitswelt bedeuten würde. Ich sehe das als Hirngespinst, vollkommen an der Realität vorbei.

    Je mehr Investition (in Maschinen, Logistik, Ausbildung) notwendig ist, um so weniger lohnt sich dezentralisierte Produktion mit geringfügiger Auslastung, denn andere mit höherer Auslastung werden kostengünstiger (Stückpreis) produzieren können. Da gönne ich ihnen sogar eine Gewinnmarge für.

    • xy1
    • 15. Februar 2013 18:17 Uhr

    Ich schliesse fogendes aus Ihrem Kommentar:
    Bevor der Webstuhl erfunden wurde, ging's den Leuten prima, danach immer schlechter.
    Hätte man beim manuellen Weben bleiben sollen?
    Machen Sie es sich nicht etwas zu einfach?

  4. Damit es sich auch noch in Zukunft lohnt, sich ein ansprechendes Design auszudenken muss eine Pauschalabgabe für 3D Drucker her.

    Darüberhinaus sollten alle 3D Drucker mit einer zentralen Datenbank verbunden werden um Urheber- und Patentrechtsverletzungen besser kontrollieren zu können.

    Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim legalen Betrieb ihres 3D Druckers.

    Ihre Abmahn-Anwaltskammer e.V.

    PS: war nur Spaß

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  5. "Traurig, heute sehe ich die neuen Möglichkeiten nur als unkalkulierbare Risiken, nicht als Chancen."

    Das ist, wir wir mittlerweile alle wissen, in Deutschland die Grundhaltung bei jedweder technischen Neuerung und deshalb werden wir als Land auf Dauer hinten runterfallen.
    Im Rest der Welt, zumindest an vielen Orten, werden junge erfinderische Leute mit dieser neuen Technik etwas machen, sie als Chance begreifen, ihre Ideen umzusetzen und damit Geld zu verdienen. Unser Geld, falls wir dann noch welches haben.

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    Antwort auf "Chancen oder Risiken?"
    • MrWho
    • 15. Februar 2013 17:00 Uhr

    Ja, die Spezialisierung hat Arbeit von daheim an andere Produktionsorte verlegt. Ich webe und nähe meine T-Shirts nicht mehr selbst. Es ist besser, ich mache etwas, was ich gut kann, und jemand anderes übernimmt das andere für mich. Ich baue auch nicht mehr mein eigenes Korn an. Ich finde gut, dass ich mich auf anderes konzentrieren kann.

    In dem Artikel geht es genau darum, dass angeblich bald wieder jeder seinen eigenen Schrott daheim herstellen kann und was dies für die Arbeitswelt bedeuten würde. Ich sehe das als Hirngespinst, vollkommen an der Realität vorbei.

    Je mehr Investition (in Maschinen, Logistik, Ausbildung) notwendig ist, um so weniger lohnt sich dezentralisierte Produktion mit geringfügiger Auslastung, denn andere mit höherer Auslastung werden kostengünstiger (Stückpreis) produzieren können. Da gönne ich ihnen sogar eine Gewinnmarge für.

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  6. ... also Anfang der 1980er Jahre, waren die Dinger sich selbst genüge. Will heißen, ich tippte die Programme aus der Zeitschrift ab (später schrieb ich sie selber) und dann konnte man was damit machen. "Das" was man damit machte blieb aber *in* der Maschine und konnte nicht raus, es gab keine Disketten, USBSpeicher, Internet, etc.
    Und die Drucker waren sooo schlecht das konnte man nicht gebrauchen, jede Schreibmaschine war dem überlegen!
    Aber die Drucker wurden besser und besser und die Schreibmaschinenfabriken haben eine nach der anderen geschlossen.
    Mittlerweile kann man preiswert in farbe drucken, so schön das hat früher kaum eine Druckerei (und schon gar nicht zu dem Preis!) hinbekommen.
    Übertrage ich diese Entwicklung auf die 3D-Drucker sehe ich die gleichen Argumente wie vor 30 Jahren:
    - schlechte Auflösung
    - keine Farbe (übertragen auf 3D nur ein Material z.B. Plastik)
    - jede Schreibmaschine besser (übertragen auf 3D die Drehbank oder CNC Fräse kanns besser)

    Nun, ich glaube wie alles regelt das die Nachfrage und man stelle sich einen universellen 3D-Drucker vor, der in hoher Auflösung einen komplexen Materialmix zusammenbauen kann.
    Das könnte wirtschaftlich z.B. bei Ersatzteilen sein, statt 6 Wochen mit dem Schiff, in ein paar Stunden ausgedruckt.
    Sobald das wirtschaftlich ist gehts los. Die neue untergehende Branche könnten dann die Speditionen sein, weil nur noch grobes Material und kein Produkte transportiert werden müssen.

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    • MrWho
    • 15. Februar 2013 17:17 Uhr

    Weil ich zu Hause auch meine eigene Raffinerie, Chemiewerk, Erzschmelze, Walzfabrik usw. habe... Wie häufig brauchen Sie Ersatzteile? Würden Sie sich wegen 2x im Jahr etwas drucken einen Drucker zulegen oder es billiger auf dem besseren im Copy Shop ausdrucken?

    Es geht bereits heute, sich Tassen zu Hause herzustellen. Früher haben viele Leute getöpfert und im Backofen gebrannt, wir teilweise noch im Werkunterricht. Macht nur keiner mehr. Weil es den Aufwand nicht lohnt. Ist viel günstiger, sie zu kaufen und ggfs. selbst anzumalen. Macht aber auch kaum mehr jemand, wieder Aufwand gegen Nutzen. Und so zieht sich das durch...

    Diese Maker-Bewegung geht davon aus, dass dann bald jeder selbst designed und druckt. Das Problem: das macht keiner, Leute würden sich letztlich doch an anderen orientieren, Muster herunterladen, drucken. Anders gesagt: sie nehmen so oder so, was andere (dann geistig) herstellen. Könnten also auch genausogut das fertige Produkt kaufen, ggfs. mit Feinschliff auf der Maschine beim Laden um die Ecke (Gravur, Druck mit tollem Spruch o.ä.).

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