InvestmentbankerDas Erbe nach dem Crash

Warum kommt die Deutsche Bank nicht aus den Schlagzeilen heraus? Eine Erklärung liefert die Geschichte dieses Mannes. von Nils Ole Oermann

Die Geschichte, die hier erzählt wird, erinnert in ihrem Anfang und ihrem Ende an Schillers Wallenstein, an »des Glückes abenteuerlichen Sohn, der, von der Gunst der Zeiten emporgetragen«, auf seiner Bahn von Ehrgeiz und Erfolg in den Tod rast. Sie könnte beginnen im Londoner Büro eines der mächtigsten Bankangestellten der Welt: Anshuman »Anshu« Jain, seit 1. Juni 2012 gemeinsam mit Jürgen Fitschen neuer Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Bank. In Jains Büro steht die Fotografie eines Mannes, den außerhalb der Welt des Investmentbankings wenige kennen: Edson Mitchell, der Wallenstein dieser Geschichte und Jains Mentor.

Edson Mitchell ist für Anshuman Jain, den aus Jaipur im indischen Bundesstaat Rajasthan stammenden Sohn eines Karrierebeamten, vor 20 Jahren weit mehr gewesen als ein Förderer. Eher einer, für den Jain nach eigener Aussage »bis ans Ende der Welt gegangen wäre«. In unserem Interview bezeichnete er Mitchell als Vaterfigur, dessen Ableben ihn ähnlich getroffen habe wie der Tod eines nahen Angehörigen. Ohne ihn wäre Jain wahrscheinlich nie auf die Idee gekommen, Mitte der 1990er Jahre von der Investmentbank Merrill Lynch zur Deutschen Bank zu wechseln. Jain folgte damals seinem Mentor zu Deutschlands großer Universalbank. Er war einer von Edson Mitchells engsten Mitarbeitern, wenn auch Anfang der 1990er Jahre noch auf viel niedrigerer Hierarchieebene. Mitchell entwickelte ein besonderes Interesse an dem jungen Mann und förderte ihn nach Kräften. Solche intensiven Beziehungen gibt es häufiger in der Arbeitswelt. Bedeutsam auch für Dritte werden sie, wenn die Beteiligten zu den einflussreichsten Investmentbankern ihrer Zeit aufsteigen.

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Warum fällt das Foto in Anshu Jains Büro auf? Es zeigt Edson Mitchell, der als Enkel schwedischer Einwanderer in einfachen Verhältnissen am 19. Mai 1953 in Portland, Maine, geboren wurde. Es zeigt einen Mann mit grünen Augen, der sportlich, charismatisch und etwas verwegen wirkt. An Mitchells eigenes Büro in der Great Winchester Street No. 23, der Londoner Zentrale der Deutschen Bank, haben dieselben Besucher, die jenes alte Foto erwähnen, sehr viel prosaischere Erinnerungen. Fest im Gedächtnis haften geblieben ist den meisten zum Beispiel jener Kühlschrank, aus dem der Amerikaner seinen Gästen großzügig Diet-Coke-Dosen anbot und selbst in großen Mengen trank, um das Eis zu brechen: »People never remember what you tell them. They always remember how you made them feel.« Ebendarum erinnern sich die Befragten an einen scheinbar banalen Kühlschrank. Und sie schmunzeln, wenn sie von Mitchells Mentholzigaretten erzählen, die der Amerikaner an seinem recht spartanisch eingerichteten Arbeitsplatz mit Ausnahmegenehmigung rauchen durfte.

Kann man aus dem Leben und den Verhaltensweisen eines außergewöhnlichen Vertreters der Finanzindustrie belastbare Schlüsse ziehen hinsichtlich der Sitten und Gebräuche, die in dieser Branche gelten? »Die Investmentbanker« an sich gibt es natürlich genauso wenig wie »die Deutsche Bank«, aber die Arbeit jener Investmentbanker, die als moderne »Konquistadoren« den Gegenstand dieses Buches bilden, ist klar abgrenzbar von der Arbeit jener laut Bundesbank rund 650.000 in Deutschland tätigen Bankangestellten, die ihren Lohn im Jahr 2011 mit dem Leihen und Verleihen des Geldes ihrer Kunden und dem Vermarkten anderer Finanzdienstleistungen verdienten. Nur ein knappes Drittel von ihnen arbeitete bei Privatbanken. Und die Analyse einer Karriere eines so außergewöhnlich erfolgreichen wie auch in vielem typischen Vertreters dieser Zunft, der viele der mit dem Investmentbanking verbundenen Stereotype erfüllt und sich doch auch von ihnen abhebt, hilft da weiter.

Warum schaffte es zur Jahrtausendwende ein charismatischer Amerikaner in den Vorstand dieser ursprünglich sehr deutschen Institution, ein Mann, der so gar nicht zur deutschen Kultur eines »Bankbeamten« passen wollte? Und warum entschied sich eine im Vergleich zu amerikanischen Investmenthäusern eher risikoscheue Bank nach 1989 überhaupt dazu, im Nachhall des Falles der Berliner Mauer eine globale Investmentbank zu werden? Haben sich Mitchell und seine Kollegen mit ihrem neuen Geschäftsmodell letztlich strategisch falsch verhalten, weil sie den Bogen überspannten? Frisst gar die Revolution am Ende ihre Kinder?

Deutsche Bank
2000

Edson Mitchell stirbt wenige Tage vor Weihnachten bei einem Flugzeugabsturz. Kurz zuvor war er in den Vorstand aufgerückt. Bankchef ist zu der Zeit Rolf-E. Breuer

2002

Josef Ackermann rückt an die Spitze der Bank. Anshu Jain ist jetzt der starke Mann im Investmentbanking. In einigen Jahren verdient er zweistellige Millionenbeträge

2003

Ackermann gibt als Ziel 25 Prozent Eigenkapitalrendite (vor Steuern) aus – fortan die Chiffre für Gier und Übermut. Die Bank erreicht dieses Ziel zwei Jahre darauf

2004

Auf Druck ihrer Investmentbanker bricht die Deutsche Bank die Übernahmeverhandlungen mit der Postbank ab. Das Filialgeschäft gilt als langweilig und bieder

2007

Die Bank erzielt einen Rekordgewinn von 8,7 Milliarden Euro – vor allem wegen eines Gewinns von 5,1 Milliarden Euro im Investmentbanking

2008

Zum ersten Mal in der Nachkriegszeit macht die Deutsche Bank einen Jahresverlust: 5,7 Milliarden Euro. Sie kauft die Postbank, die Investmentbanker stimmen zu

2009

Die Krise schlägt voll durch: Die Bank stellt den Eigenhandel ein und entlässt zahlreiche Investmentbanker. Anshu Jain steigt in den Vorstand auf

2010

Jains Bereich verantwortet 68 Prozent der Bankerträge und 86 Prozent des Jahresgewinns (vor Steuern). Mit 11,9 Millionen Euro verdient Jain mehr als Ackermann

2011

Anshu Jain wird gemeinsam mit Jürgen Fitschen (rechts) zum Nachfolger Ackermanns ernannt. Sofort beginnt die Debatte darüber, ob sie das richtige Führungs-Duo sind

2012

Jain und Fitschen treten an. Im Investmentbanking sollen 1,9 Milliarden Euro gespart werden, 1500 Stellen werden gekürzt. Die Bank hält Rang 7 im globalen Investmentbanking

2013

Libor-Krise : Auch Investmentbanker der Deutschen Bank sollen zwischen 2005 und 2009 die Zinssätze manipuliert haben. Mehrere Händler werden entlassen

Dies ist also eine Sittengeschichte der Finanzbranche, die Darstellung eines so einzigartigen wie typischen Einzelfalles. Einzigartig wurde das Leben eines der wichtigsten Investmentbanker auch durch sein abruptes Ende auf dem Höhepunkt: Mitchell starb zwei Tage vor Weihnachten 2000 durch einen Flugzeugabsturz. Er starb so schnell und spektakulär, wie er lebte.

Der Anfang vom Ende seiner Geschichte, der Beginn dieser Erzählung, datiert auf den 21. Dezember 2000. Der Mann auf dem Foto in Anshu Jains Büro besucht mit seiner Geliebten die Weihnachtsfeier der Deutschen Bank in London. Ausgerichtet wurde diese legendäre Party im Grosvenor House, einem Fünf-Sterne-Hotel mit über 400 Zimmern an der feinen Londoner Park Lane nahe Mayfair, wo heutzutage allein das Parken elf Britische Pfund pro Stunde kostet. Kurz zuvor hatte Mitchell das vielleicht letzte dienstliche Gespräch seines Lebens geführt – mit Josef Ackermann.

Leserkommentare
  1. gehört mitsamt den Handelnden in eine virtuelle Welt abgeschoben. In der realen Welt bringt sie (außer für die Zocker) keinen Mehrwert dafür aber viel Elend.

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    Wer sich heute mit dem Thema Investment Banking auseinandersetzt, liest stets nur Aussagen wie "Zockerei", "Spekulation mit dem Geld anderer Leute" etc. Dabei verstehen die meisten Deutschen nicht in geringster Form, worum es im Investment Banking geht.

    Zunächst muss man zwischen traditionellem Investment Banking und Trading unterscheiden. Das traditionelle Investment Banking umfasst Beratung bei Fusionen, Übernahmen, Börsengängen, Kapitalerhöhungen etc. und ist als Beratungsgeschäft risikofrei.

    Trading geschieht (abgesehen vom Eigenhandel) nicht auf eigene Rechnung, sondern man führt einfach Wertpapier-Order für Kunden aus, etwa Anleihen-Käufe für Pension- und Rentenfonds, Versicherungen, Krankenkassen etc. Schließlich müssen diese das Geld anlegen, um zu verhindern, dass es der Inflation zum Opfer fällt.

    Des Weiteren helfen Investmentbanken, Wechselkurs-, Zinsrisiken etc. zu "hedgen", also abzusichern. Damit werden die Erträge von z.B. Exportunternehmen stabiler und Auslandsinvestitionen vor Währungsschwankungen geschützt.

    Investmentbanken helfen Unternehmen und Staaten, sich zu refinanzieren. Ohne solche Dienstleistungen wären alle deutschen Konzerne bereits bankrott.

    Abgesehen vom Eigenhandel (der bei den meisten Investmentbanken entweder ganz eingestellt wurde oder nur noch einen kleinen Anteil ausmacht) "zocken" Investmentbanken nicht. Wir müssen aufhören, Banken zu verteufeln, insbesondere, wenn wir deren Geschäft und wichtige Aufgabe nicht verstehen.

  2. Ich kenne Mitchell nicht. Die Beschreibung seines Charakters und seiner Biographie scheinen mir schlüssig und mit beinahe literarischer Qualität dargelegt zu sein, sodass ich mir erlaube, darüber keine eigenen Recherchen anzustellen. Im Zentrum des Artikels steht die Prognostizierbarkeit von Anshu Jains Politik. Der Autor Nils Ole Oermann konzentriert sich auf die Prägung Jains durch Mitchell, und er arbeitet die praktisch identische Personalpolitik beider heraus, nämlich Cliquenbildung im gehobenen Management mit den Mitteln von persönlicher Loyalität und ideologischer Identifikation. Hier stellen sich zwei Fragen, eine zur Zukunft der Deutschen Bank und eine zur Zukunft ihrer Kunden. Mittel- und langfristig schadet es einer Bank, wenn nur ein Vorstandsmitglied Macht hat, weil die anderen für ihre Ideen keine Resonanz im gehobenen Management finden können. Sie blutet geistig aus und ist auf Gedeih und Verderb auf die intellektuellen, strategischen, taktischen und diplomatischen Qualitäten des Mannes an der Spitze angewiesen. Damit setzt sich Jain der Versuchung aus, Prozesse in der Bank, die keinen Weg in die Gremien finden, weil ihre Initiatoren dort keine politische Mehrheit für ihr Anliegen schaffen können, mit mafiösen Methoden (Dossiers, Foto-/Videosammlungen etc.) vor dem Weg in die Öffentlichkeit zu stoppen. Nun zu den Kunden. Wie ein 25%-Renditeziel im "wealth management" und mit den klein- und mittelständischen Geschäftskunden erreichbar ist, weiß ich nicht.

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  3. Ein Schneeballsystem basiert auch auf OPM. Das Geschäftsmodell von Banken wie der Deutschen Bank scheint mir mindestens fragwürdig bis ebenfalls kriminell zu sein. Warum werden nict endlich vernünftige Eigenkapitalvorschriften durch gesetzt und Gestalten wie Jain uznd Mitchell sind eine listige Episode der Finanzgeschichte.

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  4. … ist der Sinn allen Wirtschaftens (sehr richtig „reifenexperte“). Er ist die notwendige Triebfeder, sich ständig weiterzuentwickeln; allerdings langsam und stetig, die Grundlage, auf der man steht, erhaltend und stärkend.

    Die beschriebenen Typen hier aber sind auf Raubzug, auf Beutezug. Sie sind nicht auf der Jagd, die Hege verlangt, um auch im nächsten Jahr erfolgreich sein zu können.

    Diese Leute müssen siegen, koste es was es wolle. Leider sind diese Leute damit als Schwerstkranke beschrieben, die man behandeln muß. Dazu zwei Vorschläge:

    Erstens: Holt sie aus der „Schmuddelecke“ heraus; stellt die Finanzindustrie der „normalen“ Indsutrie gleich: mit Produkthaftungsgesetz und vollem Umsatzsteuersatz.

    Zweitens: Prohibition hat noch nie funktioniert; also gebt den ganz schweren Fällen für die Spielsucht an die Hand, was jeder Spieler im Casino bekommt: Spielgeld, Verrechnungeinheiten. Damit könnten sie nur das angeworbene OPM gefährden, aber sonst nichts.

    Im übrigen bin ich, der Leiharbeiter, der Meinung, die SPD müsse aus der politischen Landschaft verschwinden.

    2 Leserempfehlungen
    • wulewuu
    • 22. Februar 2013 17:17 Uhr

    Wer kann nach Lesen dieses Artikels noch gegen ein Trennbankensystem sein?

    Investmentbanker? Zocker sind sie.

    Es wird allerhöchste Zeit, dass diese Deutsche Spielcasinobank zerschlagen wird. Besser wäre es noch, allen Geschäftsbanken das Geldschöpfungsprivileg zu nehmen, welches gerade die Großbanken so schändlich mißbrauchen. Eine Vollgeldreform tut Not.

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    Könnten Sie mir erklären, in welcher Form die Deutsche Bank "zockt"?

    Ich wil damit zeigen, dass 99% der Deutschen nicht wissen, was eine Investmentbank macht.

    Ohne eine Investmentbank hätten Sie als Unternehmen kaum Möglichkeiten zur Refinanzierung (z.B. via Börsengang, Kapitalerhöhung, Emission von Anleihen). Sie könnte kein anderes Unternehmen übernehmen, nicht fusionieren. Ihre Expansionsaussichten wären stark beschränkt und Wachstum kaum möglich.

    Investmentbanken sind nicht die wichtigsten Unternehmen, aber sie erfüllen in unserem Wirtschaftssystem eine vitale Funktion. Ohne sie würden unsere Unternehmen nicht funktionieren.

  5. ... endlich kapieren würden kein Geld über Finanzmittler jeglicher Art (Fonds, Kapitallebensversicherungen, etc. pp.) zu investieren, sondern dies direkt in Aktien oder Anleihen (Vorsicht: keine sogenannten Garantieanleihen, denn das sind verkappte Optionsprodukte!) investieren würden, dann würden solche Geschäftsmodelle erheblich erschwert werden.

    Zu Mitchell:

    Ich kann mich noch gut an die Berichterstattung rund um den Absturz erinnern. Letztlich hat sich aber für die Entwicklung der Deutschen Bank in ihrer Grundausrichtung nichts geändert. Ob mit Mitchell oder ohne ihn. Jeder ist ersetzbar. So wie er die Leute evolutionär rausgekegelt hat, so hat die Evolution schließlich auch ihn rausgekegelt.

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    Investmentbanken emittieren Anleihen. Ohne Investmentbanken gäbe es keine Anleigen, die Sie kaufen könnten.

    Aktien ebenfalls nicht, da Investmentbanken Unternehmen beim Börsengang begleiten.

    • rnr
    • 23. Februar 2013 11:43 Uhr

    Leider wird in dem Artikel nicht erwähnt, zu welch abnorm hoher Ablösesumme Mitchell mit seiner Abteilung von Merrill Lynch zur Deutschen Bank gewechselt ist.

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  6. Wer sich heute mit dem Thema Investment Banking auseinandersetzt, liest stets nur Aussagen wie "Zockerei", "Spekulation mit dem Geld anderer Leute" etc. Dabei verstehen die meisten Deutschen nicht in geringster Form, worum es im Investment Banking geht.

    Zunächst muss man zwischen traditionellem Investment Banking und Trading unterscheiden. Das traditionelle Investment Banking umfasst Beratung bei Fusionen, Übernahmen, Börsengängen, Kapitalerhöhungen etc. und ist als Beratungsgeschäft risikofrei.

    Trading geschieht (abgesehen vom Eigenhandel) nicht auf eigene Rechnung, sondern man führt einfach Wertpapier-Order für Kunden aus, etwa Anleihen-Käufe für Pension- und Rentenfonds, Versicherungen, Krankenkassen etc. Schließlich müssen diese das Geld anlegen, um zu verhindern, dass es der Inflation zum Opfer fällt.

    Des Weiteren helfen Investmentbanken, Wechselkurs-, Zinsrisiken etc. zu "hedgen", also abzusichern. Damit werden die Erträge von z.B. Exportunternehmen stabiler und Auslandsinvestitionen vor Währungsschwankungen geschützt.

    Investmentbanken helfen Unternehmen und Staaten, sich zu refinanzieren. Ohne solche Dienstleistungen wären alle deutschen Konzerne bereits bankrott.

    Abgesehen vom Eigenhandel (der bei den meisten Investmentbanken entweder ganz eingestellt wurde oder nur noch einen kleinen Anteil ausmacht) "zocken" Investmentbanken nicht. Wir müssen aufhören, Banken zu verteufeln, insbesondere, wenn wir deren Geschäft und wichtige Aufgabe nicht verstehen.

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