EndlagersucheBei uns? Geht gar nicht!

"Gorleben ist überall", rufen die Atomkraftgegner. Sie ahnen nicht, wie recht sie haben. Eine Reise zu den möglichen Standorten für ein Atommüll-Endlager von 

Schacht im Salzstock von Gorleben

Schacht im Salzstock von Gorleben  |  © Sean Gallup/Getty Images News

Vielleicht war es naiv, einfach loszufahren und zu schauen: Wo soll Deutschlands Atommüll hin, wenn er nicht nach Gorleben kommt? Sechs Jahre ist es her, dass die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe eine Karte möglicher Standorte herausgegeben hat. Wer diese Karte als Reiseplan verwendet, der kann etwas erleben. Bayerische Dorfbewohner zum Beispiel, die sich gegen eine Ortsumgehung wehren, weil darauf eines fernen Tages ein Castortransport anrollen könnte. Schwäbische Regionalplaner mit Plänen für norddeutsche Salzstöcke. Die Reise führt in ein Nest am Rand Mecklenburg-Vorpommerns, zu einem Mann, der sein gelbes Widerstands-X, Symbol des Anti-Endlager-Protests, schon fertig gezimmert im Keller stehen hat. Und sie führt zu einer Bürgerinitiative im Bayerischen Wald, der nicht nur linke Ökoaktivisten angehören, sondern ganze Gemeinden.

Am Ende weiß man mehr über bayerische Felsklüfte, schwäbisches Grundwasser, über Erdbeben in der Bodenseeregion und Meinungsverschiedenheiten zwischen nord- und süddeutschen Atomkraftgegnern. Nur die Frage, wohin mit dem Atommüll, wird so offen sein wie am Anfang.

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Irgendwo muss das Zeug doch hin! Aber wohin? Seit fast fünfzig Jahren streitet Deutschland darum, ein ungelöstes Problem, das von Zeit zu Zeit hervorgekramt und betrachtet wird, um dann wieder in Vergessenheit zu geraten. Es geht um mehr als 12.000 Tonnen strahlenden und teilweise hochgiftigen Materials, das sicher untergebracht werden muss, wenn möglich für die nächste Million Jahre. Nun geht es wieder los. Peter Altmaier, der Bundesumweltminister, will die Suche nach einem geeigneten Ort ganz von vorn beginnen, auf einer weißen Landkarte, so stellt er es sich vor. Noch vor der Sommerpause will er sein Endlagersuchgesetz ins Parlament einbringen. Im Bund ist Altmaier mit Grünen und SPD halbwegs einig, nur die gerade neu gewählte Landesregierung in Niedersachsen stellt sich quer (siehe Interview, Seite 10).

Ganz neu anfangen? Weiße Landkarte? Schön wäre es. "Gorleben ist überall!", rufen die Atomkraftgegner im Wendland. Sie ahnen nicht, wie recht sie damit haben.

"Ob das noch lebenswert ist?

Martin Behringer ist nie im Wendland gewesen, hat aber eine recht genaue Vorstellung davon, wie es dort zugeht. "Man muss doch nur nach Gorleben sehen", sagt er. Kein Mensch mache dort freiwillig Urlaub. "Ob das noch lebenswert ist?"

Behringer ist 41 Jahre alt, Bäcker und Konditor von Beruf, und seit elf Jahren Bürgermeister eines kleinen Dorfes im Bayerischen Wald. Thurmansbang, 900 Einwohner, mit Eingemeindungen 2400. Die Gegend lebt vom Tourismus. Um das Dorf ist Wald, vor allem Staatsforst – was schon einmal schlecht ist: Der müsste nicht einmal mehr enteignet werden. Unter dem Dorf ist Fels, Granit. Das ist das Problem.

Die Skandinavier lagern ihren Atommüll in Granit. Wollen die Deutschen es ihnen nachtun, kommt Thurmansbang in die engere Wahl. Und dann?

Tag X im Bayerischen Wald

"Der komplette Bayerische Wald wäre tot", sagt Martin Behringer. "Sämtliche Grundstücke, sämtliche Anwesen wären nichts mehr wert. Eine Urlaubsregion wäre kaputt. Die Landwirtschaft käme zum Erliegen durch die eventuell ausströmende Aktivität. Eine hohe Lebens- und Wohnqualität wäre einfach weg." Er muss kaum Atem holen, es sprudelt nur so aus ihm heraus.

Aber die Atomindustrie wird den Bayerischen Wald nicht unvorbereitet finden. Seit Jahren schon gibt es eine Bürgerinitiative, Bürgermeister Behringer ist ihr Vorsitzender. "Ganz normale Leute", seien das, sagt er. "Privatleute, Jägerschaft, die katholische Landjugend." Dann sind natürlich die Parteien dabei, CSU, SPD und die Freien Wähler, denen Behringer angehört. Und: seine eigene Gemeinde sowie die Nachbargemeinden Saldenburg und Markt Schönberg.

Kann Martin Behringer sich das wirklich vorstellen: Tag X im Bayerischen Wald? Straßenblockaden, Wasserwerfer, auswärtige Polizeieinheiten, Autonome in den Wäldern und Gefangenensammelstellen in den Turnhallen? Der Bürgermeister schluckt. "Ich sag: Ja. Die Leute hier werden für ihre Heimat eintreten. Da geht es wirklich um die Existenz."

Leserkommentare
  1. ... wir könnten irgendwelchen Dreck sicher für eine Million Jahre irgendwo verbuddeln. Haben wir denn irgendwelche detaillierten Zeugnisse dessen, was eine Million Jahre vor unserer Zeit geschah?

    Keiner kann eine geologische Ewigkeitsgarantie geben. Die Asse zeigt ja, daß es nicht einmal 30 Jahre funktioniert.

    Ja, der Atom- und Giftmüll muß irgendwo gelagert werden, er muß aber ebenso permanent kontrolliert werden können und das für unzählige Generationen. Dieser Verantwortung haben wir uns zu stellen und das Thema dementsprechend zu debattieren, um funktionale Lösungen zu finden - auch und insbesondere für den Fall, daß der Müll austritt.

    Das Zeug einfach irgendwo abstellen und zubuddeln, nach dem Motto "aus den Augen - aus dem Sinn" ist unreif und feige. Wir haben immens gefährlichen Müll produziert, also tragen wir auch die immense Verantwortung für unsere Nachkommen und die Umwelt.

    9 Leserempfehlungen
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    Zitat
    der Atom- und Giftmüll muß irgendwo gelagert werden, er muß aber ebenso permanent kontrolliert werden können

    Da sprechen Sie mir aus dem Herzen !
    < Aus den Augen aus dem Sinn > ist bei Atom-Müll wohl kaum die richtige Devise !!

    • Sven88
    • 24. Februar 2013 17:32 Uhr

    Der ganze Kram sollte so, wie es im Moment passiert, gut überprüfbar in einer (befestigten) Halle liegen. Die Wahrscheinlichkeit, dass da mal ein Flugzeug rauffliegt, finde ich vertretbar. Unter der Erde haben wir noch weniger Kontrolle darüber.

    Mir kann sowieso niemand erklären, warum man das Zeug ausgerechnet unterirdisch lagern sollte. Wie kommt man auf so eine schwachsinnige Idee???
    Als wäre die Menschheit nicht in der Lage durch technischen Fortschritt eine Lösung zu finden.

    Rückholbar, kontrolliert und oberflächlich/oberflächennah lagern, damit nichts passieren kann. Gerne in einem Bunker aus 5 Meter Stahlbeton oder ähnliches, aber nicht in einem Salzstollen.

    Ich kann die Grünen verstehen, dass sie für die unterirdische Lagerung stimmen, denn die ist unsicher und ein wichtiges Argument gegen Atomkraft.

    Warum aber die Atombefürwörter nicht für eine komplett andere Lösung sind, ist mir persönlich schleierhaft.

    • 15thMD
    • 24. Februar 2013 18:02 Uhr

    " Es ist eine Illusion zu glauben wir könnten irgendwelchen Dreck sicher für eine Million Jahre irgendwo verbuddeln. Haben wir denn irgendwelche detaillierten Zeugnisse dessen, was eine Million Jahre vor unserer Zeit geschah?"

    Ich habe so viel Vertrauen in die Menschheit, dass ich von der Möglichkeit, den Müll in spätestens 200 Jahren auf dem Mond vergraben zu können, ausgehe.

    Es war natürlich der falsche Weg, dass erst die Kraftwerke gebaut wurden und dann nach einem Weg zur Entsorgung gesucht wurde (Was jetzt grandios scheitert), aber wir sollten wirklich jede Lagermöglichkeit als Zwischenlager betrachten.

    • den-m-s
    • 24. Februar 2013 22:34 Uhr

    Die Idee den Müll übertage zu lagern ist vollkommen naiv und illusorisch. Wie lange gibt es eine zivilisierte Menschheit? Wie viele Krisen gab es in der Vergangenheit. Wir müssen schlicht davon ausgehen, dass die Menschheit in sagen wir 10.000 Jahren nicht mehr in der Lage ist mit Atommüll umzugehen. Und dann? Dann soll der Müll an der Erdoberfläche liegen. Über Eiszeiten, Gletscher die Deckgebirge abtragen muss dann gar nicht mehr nachgedacht werden.

    Auch das Kriterium der ständigen Rückholbarkeit und Zugänglichkeit ist nicht so schön, wie es sich anhört. Es hat den großen Nachteil, dass der Atommüll quasi offen liegt - Wasser kommt einfach von oben. Salz hat den Vorteil, dass es den Atommüll sowohl gas, als auch wasserdicht einschließt. Das Bergwerk wird verfüllt und 100 Jahre später ist der Müll physikalisch eingeschlossen, als hätte nie jemand den Salzstock geöffnet. Wird der Müll dann im inneren eines Stockes gelagert >500m bis zum Rand,(bei Asse 0m und ausgeschlachteter Salzstock!) dann ist davon auszugehen, dass es Wasser sehr schwer hat, dort einzudringen. Wenn der Salzstock über hundert Millionen Jahre kein eindringendes Wasser erlebt hat, ist es wahrscheinlich, dass dies auch in Zukunft nicht geschieht - auch wenn dieser Fall nicht auszuschließen ist.
    Also: Geeigneten Salzstock finden und den Müll dort lagern. Da ist er sicherer als in der Hand von Menschen.
    Das schreibe ich übrigens als überzeugter Gorleben- und Atomkraftgegner, Grüner und Physikstudent.

    kennt doch schon in 3000 Jahren kein toter Hund mehr.

    Und unsere Schrift muß dann erst durch einen zweiten Champollion entziffert werden.

    Wie sollen zugängliche Läger denn für 100.000+++ Jahre sicher sein?

    Der Müll, den wir uns aufgehalst haben, muß unerreichbar sein. Und zusätzlichen sollten wir tunlichst vermeiden.

    k.

  2. Ja, so einfach, wie es sich die Atom-Lobbysten ausgerechnet hatten, läuft das eben nicht. Gegenüber den Gesamtkosten einer sicheren nuklearen Entsorgung mutet die Energiewende wie ein Taschengeld an. Aber egal, das dürfen sowieso alles die Enkel, Urenkel und ihre armen radioaktiv verstrahlten Nachkommen zahlen. Das wird die Erbsünde des 20. Jahrhunderts sein.

    10 Leserempfehlungen
    • Thems
    • 24. Februar 2013 15:59 Uhr

    Wieso wird eine Lagerung über Tage eigentlich nicht in Betracht gezogen? Sind es Sicherheitstechnische Bedenken oder hat es andere Gründe?

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    Es gibt eigentlich genug Atomkraftwerke die man für x-Millionen Euro zurückbauen will.
    Ich meine auch es wäre besser und billiger das Teufelszeug dort zu lagern !

    • sa_hako
    • 25. Februar 2013 14:50 Uhr

    Machen wir uns nichts vor: Wenn wir unser Atommüllproblem lösen wollen, bleibt eigentlich nicht nur die Rakete. Allen Müll rein und ab ins All GANZ weit weg! Das Problem ist nur zum einen die Absturzgefahr von Raketen und die immensen Kosten, die so ein Flug mit sich bringt. Also bleibt uns vorerst leider nur die Lagerung.

    Was ich mich bei der Debatte immer frage, ist, ob schonmal jemand auf die simple Idee gekommen ist einfach die vorhandenen Atomkraftwerke als Momentan-Lager zu nutzen. Die sollen a) sowieso vom Netz gehen (was auch dringend zu raten ist, bevor wir noch mehr Müll produzieren). b) kann man die verstrahlten Betonblöcke sowieso nicht abreißen. Und c) sollten die die gamma-Strahlung doch zum Großteil abschirmen können.

    Dann hätte man den Atommüll vorerst sicher gelagern und nicht in der Erde vergraben, wobei die Politiker das Thema schnell wieder vergessen können.

    • Morlaix
    • 24. Februar 2013 16:00 Uhr

    In Finnland, Schweden und der Schweiz wird jeweils ein Endlager geplant oder bereits gebaut.

    Wenn sich nach entsprechender Prüfung herausstellen sollte, dass ein Endlager in einem dieser Länder sicherer wäre als ein deutsches je sein könnte und wenn dieses Land bereit wäre, den Atommüll gegen Zahlung entsprechender Summen zu übernehmen, warum sollte man diese Möglichkeit dann nicht nutzen?

    Politiker aller Parteien beteuern, die Sicherheit wäre das Wichtigste. Eine Verbringung nach Russland sollte man ausschließen, eine Verschickung ins Ausland generell abzulehnen erscheint mir unsinnig.

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    • Gerry10
    • 24. Februar 2013 17:23 Uhr

    ...Finnland, Schweden oder die Schweiz in 100 Jahren nicht zur "Achse des Bösen" gehören?
    Wer weis vielleicht ist Russland in 100 Jahren das einzig freie und demokratische Land auf dieser Welt.
    Wenn man Atommüll ins Ausland schickt ist es vollkommen wurscht wohin, da wir von Jahrhunderten oder Jahrtausenden reden...

    • Wupert
    • 24. Februar 2013 16:00 Uhr

    Die sog. "Weiß Landkarte" wird ganz schnell tiefschwarz wenn konkret Orte für ein mögliches Endlager in Betracht gezogen werden.

    Jeder ist odch dafür nach rein sachlichen Gründen einen Ort für ein endlager zu finden, doch wenn es komkret wird dann heißt es "Bei mir nicht!"

    Daher ist diese ganze Diskussion doch nur ein Witz. Eher wird man Kühen das Fliegen beibringen als das es jemals ein Endlager ion Deutschland geben wird.

    Und das ewige "Argument", dass man ja sicher sein muß das Zeug mindestens 1 Mio, 10 Mio Jahre, am besten bis zum Ende des Universums sicher lagern zu müssen ist doch auch nur ein Totschlagargument gegen die Kernkraft im allgemeinen. Komischerweise gilt nämlich diese hehre Abischt nur für Strahlenmüll, fragt man nämlich nach den chemischen Abfällen in z.B. Herfa-Neurode dann erntet man nur ein Achselzucken und niemanden interessoiert sich auch für die Arsen- und Quecksilberabfälle die auch in der Asse gelagert sind. Ne! die können ja ruhig ins Grundwasser, gelle.

    Diese ganze Scheindiskussion ist doch nur ein Witz!

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  3. Für demokratische Prozesse eine Grenze zu setzen klingt zurecht gefährlich. Mündige Bürger sollen selbst einfluss nehmen und gestalten, sonst droht das Ende der Demokratie. Doch auch dies hat Grenzen, wenn gewisse Entscheidungen gefällt werden müssen, wie die Standortwahl eines Atommülllagers.
    Warum? Ausdruck der Demokratie sind Wahlen, direkt oder indirekt über die Wahl von Abgeordneten. Abgeordnete stimmen im Sinne der Mehrheit ab, um wieder gewählt zu werden. Entscheidungen sind so von der Mehrheit beeinflusst. Im Falle eines Atommülllagers wird wohl jeder für sichere Verwahrung nicht im eigenen Umkreis sein.
    Dies führt letztlich dazu, dass ein Atommülllager in dünn besiedeltem Gebiet angelegt wird - ungeachtet der Eignung der Lagerstätte. In Kombination mit demokratischen Prozessen werden sich Politiker auf Stadt- und Kreisratsebene damit profilieren wollen, ein Lager in nächster Nähe zu verhindern. Gleiches gilt für Politiker auf Landtagsebene. Wird nun Mecklenburg-Vorpommern als Flächenland mit geringster Bevölkerungsdichte und nur drei Stimmen im Bundesrat definitiver Standort?
    Meiner Meinung nach ist die Entscheidung für oder gegen einen bestimmten Standort eines Langzeitlagers die Grenze demokratischer Prozesse. Ich plädiere dafür, dass mehrere, voneinander und von Politik und Interessenverbänden unabhängige, Expertengruppen potenzielle Standorte festlegen. Über diese Standorte wird dann auf Bundesebene abgestimmt.

  4. wollen wir es ja wohl nicht machen. Die verschiessen nämlich ihren Atommüll als panzerbrechende Munition in den Kriegen in Nahost und verstrahlen dort die Menschen. Dann ist wenigstens zuhause alles gut und sauber.

    2 Leserempfehlungen
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    ...keinerlei Ahnung von der Wirkung von DU-Munition, oder?

  5. schnell wie möglich verlassen, denn die gibt es überall aber am wenigsten neben einem Atomkraftwerk. Ganz schlimm ist Flugzeugfliegen und Fernsehen. Und noch viel schlimmer ist Strahlenbehandlung bei einer Tumorbehandlung.

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    • xelo
    • 24. Februar 2013 16:50 Uhr

    @richtigezeit:
    Was soll diese Polemik?
    Ein an Krebs Erkrankter kann sich nicht die Bestrahlung aussuchen, die darüberhinaus gezielt vorgenommen wird und nicht den gesamten Körper belastet.

    Wenn Radioaktivität so harmlos ist, dann solltest du vielleicht Urlaub am Columbia River nähe Hanford(USA) machen. Oder wie wär's am Strand bei La Hague(FR) oder in Majak(Russland)?

    Zum Thema:
    Vielleicht sollten wir es wie die Franzosen, Briten und die Japaner machen. Ab mit dem Dreck in die Luft und ins Meer![/Sarkasmus]

    • zamm
    • 24. Februar 2013 16:58 Uhr

    …und fast 100% davon ist aus natürlichen Quellen:
    http://en.wikipedia.org/w...

    Ausser Strahlung aus dem All, etwa 0.5-1 mSv/Jahr stammt der Rest wesentlich aus der Zerfallsreihe von Uran & Thorium. Am Schlimmsten ist Radon…

    Fazit: der natürliche Zerfall von Aktiniden ist viel schmutziger und gefährlicher als Kernspaltung und deren Produkte. Unsere Hysteriker mögen es nicht so sehen, ist aber so…

    • siar1
    • 24. Februar 2013 17:22 Uhr

    Interessant, gibt es da einen Schutzschíld?

    In den Alpen ist die natuerliche Strahlung hoeher als neben dem Zaun eines AKW's. Das weiss sogar Green Peace. Die Atomangst ist so irrational, da kann man den Menschen eher Saegspaene mit Kunstaroma anbieten, das essen sie dann gerne.

    • skeptik
    • 24. Februar 2013 19:02 Uhr

    Sachen wie Dosis, Aufnahmewegen, etc halten Sie wohl nicht so viel oder?
    Und, dass sich radioaktive Substanzen durch die Nahrungskette in Organismen anreichern können auch nicht?
    Beispiel:
    Die radioaktiven Substanzen haben sich nicht nur im Meer verdünnt, sondern sich auch in Lebewesen eingelagert und gesammelt.
    Ob Sie mehr ionisierender Strahlung ausgesetzt sind wenn Sie auf einen Berg steigen oder eine Strahlenquelle als Filet verspeisen ist ein Unterschied.

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