Fakten zum OscarDer Goldjunge

Am 24. Februar ist es wieder so weit: Die Academy of Motion Picture Arts and Sciences verleiht die begehrteste Auszeichnung der Filmbranche. Wie werden die Preisträger gewählt? Und wer ist der Trophäenkönig? Die wichtigsten Fakten rund um den Oscar von Elena Dick und Michael Kinzer

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Klicken Sie auf das Bild, um die Grafik als PDF herunterzuladen.  |  © Elena Dick

Die Oscar-Verleihung ist ohne Zweifel der Höhepunkt im Jahreskalender der Unterhaltungsindustrie. In aller Welt sitzen die Zuschauer vor den Fernsehgeräten, bewundern die Roben der Damen auf dem roten Teppich und fiebern mit, wenn die Moderatoren die Umschläge öffnen und mit den Worten "And the Oscar goes to ..." die Preisträger verkünden. Das ist der Standardspruch seit 1989 – vorher hieß es "And the winner is ...". Seither legt man Wert darauf, dass es bei den Oscars keine Verlierer gebe – obwohl die Gesichter derjenigen, an denen die Statue knapp vorbei gegangen ist, eine andere Sprache sprechen.

Zwar werden die Oscars als eine Art olympische Goldmedaille der Filmindustrie angesehen, aber die Academy of Motion Picture Arts and Sciences, die sie vergibt, ist eine US-amerikanische Veranstaltung. Für die ausländischen Künstler bleibt, von wenigen Ausnahmen abgesehen, nur der Nischenpreis für den besten fremdsprachigen Film.

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Die Grafik zeigt, wie dieser mächtige Club zusammengesetzt ist, nach welcher Prozedur die Preise vergeben werden, sie listet die erfolgreichsten und erfolglosesten Preisträger auf und erinnert an 84 Jahre Oscar-Geschichte.

Weitere Infografiken der Serie "Wissen in Bildern" finden Sie hier.

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Leserkommentare
  1. Bette Davis, die erste Präsidentin der Filmakademie,
    berichtet in ihrer Autobiographie, sie habe die Statue so getauft, weil sie von hinten genau so aussähe wie ihr (damaliger) Ehemann Oscar.

  2. soll für sein Propagandawerk einen Ossi erhalten, weil er die Nordstaaten als Erfinder der Menschenrechte zelebriert.
    Folgende Zeile seines offenen Briefes vom 22. August 1862 an die NY Tribune kommt im Film aber nicht vor:

    „Mein oberstes Ziel in diesem Krieg ist es, die Union zu retten; es ist nicht, die Sklaverei zu retten oder zu zerstören. Könnte ich die Union retten, ohne auch nur einen Sklaven zu befreien, so würde ich es tun; könnte ich sie retten, indem ich alle Sklaven befreite, so würde ich es tun; und könnte ich die Union retten, indem ich einige Sklaven befreite und andere nicht, so würde ich auch das tun. Alles, was ich in Bezug auf die Sklaverei und die Schwarzen tue, geschieht, weil ich glaube, dass es hilft, die Union zu retten.“

    Fakten verdrehen, blenden, lügen und das Iamge der USA aufpolieren. Dafür gibts den Oskar. Desshalb bekommt Afflekt auch einen für seine Das A-Team-Argo Iran-Hetze einen hinterhergeschmissen.

    Eine peinliche Show, von Amis, für Amis.

    Eine Leserempfehlung
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    Wo werden in "Lincoln" Fakten verdreht? Genaue Angabe bitte!

  3. Wo werden in "Lincoln" Fakten verdreht? Genaue Angabe bitte!

    Antwort auf "Spielbergs "Lincoln" "
  4. Redaktion

    Es hatten sich kleine Fehler in eingeschlichen, wir bitten um Verzeihung. Dieses PDF ist nun eine korrigierte Fassung der Infografik aus der gedruckten ZEIT.

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  • Schlagworte Oscarverleihung | Filmindustrie | Hollywood | Film | Kino
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