Whisky: Whiskytour durch Schwabens Highlands
Nüchtern betrachtet, hört sich das erst einmal seltsam an: dass man für eine Wegstrecke von 4,5 Kilometern sechs Stunden braucht. Es sei denn, man ist auf dem Whisky-Walk in Owen unterwegs zu Kostproben, die über fünf, zehn oder 13 Jahre in Eichenfässern zur Vollendung reifen. Gut Ding will Weile haben.
Dem Namen nach könnte Owen auch irgendwo in Schottland liegen. Tatsächlich wird die kleine Stadt aber "Auen" ausgesprochen und befindet sich in den schwäbischen Highlands, genauer: im Biosphärengebiet Schwäbische Alb. Mit den Schotten haben die Menschen dieser Region nicht nur die sprichwörtliche Sparsamkeit gemein, sie brennen auch für die gleiche Leidenschaft: Whisky. Allein in Owen gibt es drei Destillerien.
Gebrannt hat man in Owen am Fuße der Burg Teck schon immer, allerdings vor allem Obstler. Vor
knapp 25 Jahren kam dann der erste Whisky dazu. Und seit Kurzem verbindet nun der
Schwäbische Whisky-Walk, der durch Streuobstwiesen und vorbei an Getreidefeldern führt,
die drei Destillerien miteinander.
- Whisky-Walk
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Der Schwäbische Whisky-Walk wird von der Whisky-Botschafterin Angela V. Weis begleitet und kostet 95 Euro pro Person.
Nächster Termin nach der Winterpause am 16. März 2013
Die Erzeuger der Single Malts und Single Grains mit den Namen Tecker, Danne’s und Owen, darunter auch ein Albdinkel-Whisky, erzählen bei den Wanderungen nicht nur von der Kunst der Lagerung, sondern auch, warum Schwäbischer Whisky weder torfig noch rauchig schmeckt und was genau in der Whisky-Marmelade steckt. Auf einer (bisher noch nicht ausgeschilderten) 80 Kilometer langen Whisky-Route kann man zudem weitere Brennereien in der Region besuchen.






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