Beschneidung"Sie ist einfach verblutet"

Fatmata Kamara war Beschneiderin in Sierra Leone – bis sie den Tod eines Mädchens verschuldete. von Hanna Lütke-Lanfer

DIE ZEIT: Was bedeutete Ihnen Ihr Beruf?

Fatmata Kamara: Es war meine Einkommensquelle und meine Berufung, Mädchen in die Gesellschaft einzuführen, und dies umfasst nicht nur die Beschneidung. Traditionell war ich Lehrerin und Ärztin zugleich, und es ist eine verantwortungsvolle Aufgabe, Mädchen auf die Ehe vorzubereiten. Ich habe diese Aufgabe pflichtbewusst wahrgenommen und damit auch selbstständig meinen Lebensunterhalt verdient. Frauen, die finanziell unabhängig sind und eine verantwortliche Rolle in der Gesellschaft haben, werden sehr respektiert.

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ZEIT: Warum beschneiden Sie heute nicht mehr?

Kamara: Wir haben nie darüber geredet, was bei der Beschneidung wirklich passiert und wie viel Unheil wir anrichten. Ich habe es einfach als ein Stück Kulturgut akzeptiert und deshalb die Praxis weitergeführt. Aber trotzdem kam bei jeder Beschneidung der Schmerz wieder hoch, den ich selber erfahren habe. Zwei Ereignisse haben mich dann zum Nachdenken gebracht und an der Praxis zweifeln lassen. Zum einen hat mein Mann mich wegen einer unbeschnittenen Frau verlassen, und ich hatte gelernt, dass man als Unbeschnittene nie einen Mann bekommt. Zum anderen ist mir eine junge Frau unter den Händen weggestorben, sie ist einfach verblutet. Als ich dann bei einem Workshop zur Aufklärung über Genitalverstümmelung einen Film gesehen habe über das, was ich jahrelang gemacht habe, war ich geschockt. Ich konnte dort meine Erlebnisse mit anderen teilen, und ich bekam eine Perspektive, wie ich auch ohne diese Praxis meinen Lebensunterhalt verdienen kann.

Beschneidung

Bei der weiblichen Genitalverstümmelung werden die äußeren Geschlechtsorgane ganz oder teilweise entfernt. Laut Weltgesundheitsorganisation sind weltweit 140 Millionen Frauen und Mädchen verstümmelt. Die Praxis wird vorwiegend in Afrika und Teilen Asiens angewandt. Durch Migrationsbewegungen nimmt die Zahl der Betroffenen auch in Europa zu.

Folgen

Die Beschneiderinnen operieren meist ohne Betäubung und mit unhygienischen Instrumenten wie Rasierklingen, Glasscherben, Küchenmessern und Scheren. Das Risiko von lebensgefährlichen Infektionen wie HIV/Aids ist hoch. Viele Frauen leiden zudem lebenslang seelisch und körperlich an ihrer Verstümmelung.

Gründe

Die weibliche Beschneidung ist keine islamische Praxis. Sie beruht auf gesellschaftlichen Traditionen, wie zum Beispiel Initiationsritualen, und auf patriarchalen Strukturen. Ihre Befürworter rechtfertigen sie als Vervollkommnung weiblicher Schönheit und als Garantie für sexuelle Treue der Frau.

ZEIT: Wann haben Sie diese Praxis aufgegeben, und wie hat Ihre Umgebung reagiert?

Kamara: 2008 habe ich öffentlich erklärt, dass ich nicht mehr als Beschneiderin arbeite. Die Reaktionen darauf waren gemischt: Einige haben mich für diesen Schritt bewundert, andere Beschneiderinnen verachten mich seitdem. Aber ihre Drohungen sind leer, sie können mir nichts antun oder mich einschüchtern. Seitdem bin ich auch eine sehr öffentliche Person, eine Art Vorbild. Andere Frauen, vor allem die Beschneiderinnen, beobachten mich und meine berufliche Entwicklung. Mein beruflicher und sozialer Erfolg kann auch sie ermutigen, mit den Beschneidungen aufzuhören.

ZEIT: Wie steht es mit Ihrer gesellschaftlichen Position heute, da Sie nicht mehr als Beschneiderin tätig sind?

Leserkommentare
  1. Ich unterstütze seit vielen Jahren Organisationen, die für das Zurückdrängen der Mädchenbeschneidung und deren Weiterentwicklung in schmerzlose Rituale ohne Amputationen an den Genitalien kämpfen, und freue mich, dass von den Erfolgen dieser Arbeit in diesem Rahmen berichtet wird.

    Und auch wenn in über 90% der Fälle bei der Mächenbeschneidung die physischen Verluste im Vergleich zur Jungenbeschneidung ungleich größer sind: Ich freue mich jetzt schon auf ein ähnliches Interview mit einem Mohel oder anderen Jungenbeschneider, irgendwann einmal in den nächsten Jahrzehnten!

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    Entfernt. Bitte bleiben Sie beim konkreten Artikelthema. Danke, die Redaktion/jz

  2. Mit solchen Messern würde ich nicht mal meine Blumen schneiden. Unvorstellbar, wie man damit kleine Mädchen verstümmelt. Ich halte diesen Kult zur Beschneidung für ein Relikt aus Religion und altem Aberglaube. Das gilt übrigens auch für die Beschneidung für Jungen.

    All jene, welche an einen Gott glauben, der in seiner Allmacht den Menschen und jedes Ding geschaffen haben, sollte doch eigentlich irgendwie einleuchten, dass Gott sich was dabei gedacht hat die Dinge so zu schaffen wie sie sind. Das Gott im Nachhinein ein Stück Vorhaut oder Klitoris zurückfordert wäre ein Beleg für die Fehlbarkeit Gottes, welches nach Auffassung der großen Religionen nicht existent sein kann.

    Ansonsten mag man den Eltern zuschreien, hört auf in Büchern zu lesen und fangt an euren Verstand zu benutzen. Jener wurde euch nämlich auch von Gott gegeben!

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    Ihnen moechte ich zurufen, hoeren Sie auf die Beschneidung von Jungen und Maedchen in einen Topf zu schmeissen. Das Gegenstueck zur deswegen zurecht genannter Genitalverstuemmelung an Maedchen waere wohl eher eine Kastration und nicht das Entfernen eines Stueckchen Hauts

    • fuhayo
    • 09. März 2013 11:24 Uhr

    Ich frag mich wann der erste gleich kommt und dies als Vorwand für seine Islam kritik missbraucht. Frauenbeschneidung ist im Islam verboten und ist nicht das selbe wie die beschneidung bei jungs !

    Ungebildete von Gesellschaftsdruck unerhabene Menschen machen schwachsinnige Sachen. Wir können nur Impulse setzen das in den Gesellschaften Kräfte gestärkt werden die dagegen Aufklären

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    "Ich frag mich wann der erste gleich kommt und dies als Vorwand für seine Islam kritik missbraucht...." Waren Sie traurig, dass noch kein Kommentar da war, auf den Sie antworten konnten, dass Sie sie jetzt herausfordern?

  3. Ich bin sowohl gegen die Beschneidung von Mädchen als auch die von Jungen. Mag sein, dass die Schmerzen, unter denen Mädchen zu leiden haben, andere sind als die der Jungen. Dennoch wird in jedem Fall ein Teil des Körpers zu nicht medizinisch notwendig Zwecken abgeschnitten (dass eine Beschneidung bei Männern angeblich keine Nachteile hätte, ist kein legitimer, medizinischer Zweck). Es handelt sich also um eine Amputation zwecks Glaubens- bzw. Weltanschauungsgründen. Ob das nun das Judentum, der Islam oder irgendeine weniger populäre Abwandlung davon ist.

    Eine Beschneidung darf erst dann in Frage kommen, wenn man hinsichtlich seiner Religion frei entscheiden kann - in Deutschland dann wohl ab 14. Schließlich lässt sich dieser religiös motivierte Prozess nicht mehr rückgängig machen. Insofern wird wohl auch das BVerfG das neue Beschneidungsgesetz für verfassungswidrig erklären.

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    es geht hier um die brutale, lebensbedrohliche und lebenszerstörende körperverletzung an mädchen. das hat mit der vergleichsweise harmlosen zirkumzision an jungen erstmal überhaupt nichts zu tun. hinsichtlich der schwere des eingriffs und der langzeitfolgen sind beide nicht im entferntesten vergleichbar!
    was treibt bloß zu dieser ständigen gleichmacherei? opferneid?

  4. "Ich frag mich wann der erste gleich kommt und dies als Vorwand für seine Islam kritik missbraucht...." Waren Sie traurig, dass noch kein Kommentar da war, auf den Sie antworten konnten, dass Sie sie jetzt herausfordern?

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    Antwort auf "Vorwand"
  5. Ich glaube, man muss die Genitalienverstümmelung viel mehr als eine Form von Kindesmisshandlung betrachten. Genauer: Als eine barbarisch Form der Kindesfolter mit lebenslangen Folgen.

    Ähnlich wie bei der "klassischen" Kindesmisshandlung liegen die Ursachen entsprechend weniger in kulturellen Normen begründet, denn in der Weitergabe selbst erlebter Traumatisierungen. Nur Menschen, die tief von ihren Emotionen abgespalten sind, können Mädchen derart foltern. Diese psychische Abspaltung müssen unzählige Mädchen vollziehen, wenn sie genital verstümmelt werden, um diesen Verrat und diese Folter (was von den Familien festlich gefeiert wird) seelisch zu überleben.

    Zudem zeigen diverse Studien, dass die entsprechenden Länder, in denen diese Folter stattfindet, auch extrem hohe Raten an sonstiger Gewalt gegen Kinder (vor allem in den Familien) verzeichnen: Schläge, Demütigungen, sexuelle Gewalt und Vernachlässigung. All dies muss man im Zusammenhang sehen.

    Das Interview fand ich zu höflich, trotz der jetzt präventiven Arbeit dieser Frau. Man stelle sich jemanden vor, der unzählige Kinder aus "kulturellen" Gründen ausgepeitscht hat, um diese auf die erwachsene Welt vorzubereiten. Würde man diesem Menschen, der dem heute abgeschworen hat,, auch so nett begegnen?

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    • SEGC
    • 09. März 2013 12:57 Uhr

    Ich glaube nicht, dass es Sache des Journalisten ist, Frau Kamara für ihre Vergangenheit zur Rechenschaft zu ziehen.

    Sie fragen sich, ob das Interview zu Recht so höflich geführt wurde:
    Meiner Meinung nach wäre alles andere selbstgerecht und hochmütig. Zu erkennen, dass das, was man sein ganzes Leben für gut befunden und getan hat, in Wirklichkeit grausam und falsch ist: diese Reue ist, glaube ich, Strafe genug.
    In ihren Worten: "Nur Menschen, die tief von ihren Emotionen abgespalten sind, können Mädchen derart foltern." Sie hat selbst Schlimmes erlebt, wollen Sie ihr das nun im nächsten Satz zum Vorwurf machen?

    Unterschätzen Sie nicht, wie sehr Frau Kamara wohl darunter leidet, dass ein Mädchen ihretwegen gestorben ist und wie viele andere sie verstümmelt hat. Den Gang nach Canossa braucht niemand von ihr zu verlangen.

    • andkin
    • 09. März 2013 13:05 Uhr

    ja, ich kann Ihnen nur zustimmen.

    ich finde es sehr gut, dass die frau keine beschneiderin mehr ist, aber der artikel ist mir auch etwas zu verharmlosend.

    die frau hat dutzende, vielleicht hunderte mädchen verstümmelt. und sie hat (mindestens) ein mädchen getötet. denn das bedeutet es, wenn das mädchen durch ihre beschneidung verblutet ist.

    ich finde, es wird im artikel auch zu wenig beschrieben, was die beschneidung bedeutet: dass die frauen teilweise ihr leben lang bei jedem urinieren schmerzen haben, bei jeder menstruation große schmerzen, weil im zuge der beschneidung wieder "zugenäht" wird mit teilweise winzigen auslässen für harnröhre und vagina.

    zusätzlich ist es eine sehr große wunde und entsprechend riesiges, hartes, schmerzhaftes narbengwebe. was das bedeutet, wenn der mann sie beim sex penetriert oder wenn sie entbindet, geht über meine persönliche vorstellungskraft. wenn eine entbindung schon für normale frauen schon sehr schmerzhaft ist ...

    es bedeutet lebenslange folter, lebenslang nur größte schmerzen beim sex. nicht nur die beschneidung, sondern das ganze leben wird zum trauma, zur permanenten traumatisierung. das ist natürlich ein sehr passendes mittel für das patriarchat (zu dem männer und frauen gehören), um sicherzustellen, dass die frauen keine freude am sex haben und entsprechend nicht "fremdgehen". und dass frauen so traumatisiert sind, dass sie keine kraft und energie für mehr haben für widerstand, eigenes denken und handeln.

    "Das Interview fand ich zu höflich, trotz der jetzt präventiven Arbeit dieser Frau."

    Ah ja, der aufgeklärte Weisse, der dem primitiven Wilden (diesmal nicht nobel) das richtige Verhalten in der Welt erklärt, kam ja schon immer gut an. Völlig unabhängig übrigens ob der Weisse recht hat oder nicht.

    Nein, daraus folgt nicht, dass ich für die Beschneidung bin. Im Gegenteil.

    Wer übrigens einmal Zahlen über die weite Verbreitung von Kindesmisshandlung u.a. auch in Sierra Leone sehen möchte, der schaue hier:
    http://www.childinfo.org/files/report_Disipl_FIN.pdf (Unter Tabelle A3 englisch table A3)

    In Sierra Leone erleben 92 % der Kinder körperliche und/oder psychische Gewalt in der Familie. 24 % erleben besonders schwere Formen körperlicher Gewalt. Unter schwerer körperliche Gewalt wurde verstanden: Schläge oder Tritte ins Gesicht, gegen den Kopf oder Ohren und/oder Schläge mit einem Gegenstand, immer und immer wieder und so hart ausgeführt, wie es geht. Schläge gegen andere Körperteile oder Schläge mit einem Gegenstand, die nicht den erwähnten Zusatzbedingungen entsprachen ("immer und immer wieder" und "so hart es geht"), wurden - um Kategorien zu bilden - nicht als schwere Formen gewertet, was nochmal diskussionswürdig ist.

    In einer liebevollen familiären Atmosphäre wäre Genitalienverstümmelung niemlas denkbar. Sie ist nur möglich, weil in diesen Kulturen fast alle Kinder elterliche Gewalt erfahren, besonders viele auch schwerer Formen.

  6. ... der Hinweis darauf, dass die angeblich so harmlose Beschneidung von Jungen in denselben Ländern genauso primitiv und komplikationsträchtig erfolgt wie die hier geschilderte Beschneidung von Mädchen. Die Opfer durch Verbluten oder Wundinfektion dürften dort unter den Jungen mindestens genauso zahlreich sein, da die Wundfläche erheblich größer ist.

    Die männliche Vorhaut ist mit ca. 20000 Nervenendigungen (zweieinhalb mal soviele wie die ganze Klitoris!) die mit Abstand sensibelste Struktur am Penis. Selbstverständlich beeinträchtigt ihre Entfernung das Lustempfinden; eben deshalb wurde die Zirkumzision ja früher als probates Mittel gegen die "Krankheit" Onanie empfohlen.

    Soviel nur zu angeblich "überhaupt nicht vergleichbar". Wenn man die Beschneidung von Mädchen - m. E. sehr zu Recht - verurteilt, dann gibt es keinerlei Rechtfertigung, die Beschneidung von Jungen anders zu sehen.

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    • mugu1
    • 09. März 2013 13:33 Uhr

    Ihr Zitat über Jungenbeschneidung: >Selbstverständlich beeinträchtigt ihre Entfernung das Lustempfinden; eben deshalb wurde die Zirkumzision ja früher als probates Mittel gegen die "Krankheit" Onanie empfohlen.<

    Und früher wusste man natürlich ganz genau und besser als heute, dass das Onanieren dadurch beendet wird, da das Lustempfinden gesenkt wird? Das ist Unsinn. Ich habe mich als junger Erwachsener beschneiden lassen. Seien Sie versichert, dass das Lustempfinden dadurch überhaupt nicht nachgelassen hat. Wenn ich - evtl. subjektiv gesehen, zugegebenermaßen - einen Unterschied dahingehend feststellen kann, dann darin, dass das Lustempfinden sogar gestiegen ist.

    Zusatzinfo: Meine OP damals und auch die meiner Söhne später hat rund 1 Std. gedauert. Erst einmal: Gemerkt habe ich davon gar nichts aufgrund der Betäubung. Nach der OP wurden an mich - später an meine Frau und mich als Eltern - klare Hinweise gegeben, um Komplikationen wie Nachblutungen auszuschließen.

    Wie man erkennt...ich bin ein klarer Befürworter der Beschneidung bei Jungen und des Rechts der Eltern auf Bestimmung darauf. Allerdings ebenso entschieden bin ich - und meine Frau - gegen die Mädchenbeschneidung, die in der Tat eine schreckliche Verstümmelung mit Verlust des Lustempfindens bedeutet.

    • TDU
    • 09. März 2013 12:21 Uhr

    Zit. aus 2005 : "liegen die Ursprünge des Rituals weit zurück in vorislamischer Zeit. Der arabische Name für diese Epoche lautet zu deutsch: Ära der Unwissenheit. Bis auf einige umstrittene Belege in den Hadithen (eine dem Propheten Mohammed zugeschriebene Spruchsammlung) bietet der Islam keine Basis für eine Rechtfertigung der Genitalverstümmelung. "

    Alle die gerne Religion als Ursache allen Übels sehen, sollten Licht in die Zeit des Unwissens bringen, bevor sie auf ihren Thesen beharren. Falls diese Zeit der Unwissenheit von Nomaden geprägt wurde, könnte das Ritual dazu gedient haben, die Freiheit der Frau einzuschränken, um den Stamm zusamen zu halten. Auf Männer kann der Stamm verzichten. Auf Frauen die weggehen nicht, da sonst der Nachwuchs ausgeht.

    Ich meine, man sollte dieser mutigen Frau nicht durch eigene Mutmassungen die eigenen Vorstellungen in den Mund legen. Insbesondere da sie auf den ökonomischen Zwang verweist und damit weiter geht als empörte Moralisierung.,

    Im Artikel aus 2005 wurde auch drauf hingewiesen, dass diese Paxis in den USA vorkam und das Rumschneiden am eigenen Körper längst Mode ist. Ein vequeres Verhältnis zum natürlichen und insbesondere alt werdenden Körper und zur Lust darf man also auch im Westen kontstatieren. Und ob diese "Beschneidung" immer freiwllig ist, darf man auch bezweifeln.

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  • Schlagworte Bildung | Genitalverstümmelung | Mädchen | Arzt | Ehe | Gewalt
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