Buchauszug "Eisenkinder"Wir suchen nach Gemeinsamkeiten

Konnten jene im Osten, die zur Wendezeit Jugendliche waren, nur Verlierer werden? Eine Spurensuche von Sabine Rennefanz

Sabine Rennefanz war 15, als die Mauer fiel. Was löst es aus bei einem Mädchen, wenn die Welt, wie es sie kannte, plötzlich verschwindet? Vor allem größte Unsicherheit. "Eisenkinder. Die stille Wut der Wendegeneration" heißt Rennefanz’ neues Buch, das dies thematisiert. Sie reist zurück an die Orte von damals. Beschreibt, wie hilflos die Eltern waren. Wie sie, Rennefanz, Halt suchte in einer obskuren evangelikalen Gemeinschaft – und ihn dadurch erst recht verlor. Eine Frage quält sie besonders: Wieso ihre Generation Menschen wie Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt hervorbrachte, die Rechtsterroristen. Hier ein gekürzter Vorabdruck des Schlusskapitels, eine Suche nach Antworten – in Jena

Als ich diese Zeilen schreibe, ist beinahe ein Jahr vergangen, seitdem Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos tot in einem Wohnwagen in Eisenach entdeckt wurden. Was ist seitdem passiert? Ein Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz trat zurück. Vier Untersuchungsausschüsse wurden eingerichtet. Eine echte Debatte, ein Nachdenken, wie Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe zehn Jahre unerkannt mordend und raubend durchs Land ziehen konnten, schon gar nicht darüber, was sie zu Terroristen machte, hat nicht stattgefunden. Es gab keine Lichterketten, keine großen Demonstrationen, und die Bücher, die sich mit dem Thema befassten, landeten nicht auf den Bestsellerlisten. Stattdessen belegte ein Buch mit dem Titel Digitale Demenz wochenlang einen der ersten Plätze. Darin ging es darum, dass Computer und Smartphones dumm machen.

Ich weiß nicht, was ich erwartet habe. Ich weiß nur, dass das Drama um Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe mich nicht loslässt. Es hat mich aufgerüttelt und Erinnerungen geweckt an eine Zeit, die ich lange vergessen wollte, die mir unangenehm war. Doch es ist Teil meiner Geschichte, meiner Identität.

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Jena ist der Ort, an dem alles begann. Hier wuchsen Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe auf, und hier trafen sie sich nach der Wende in einem Jugendclub. Jena, eine ostdeutsche Stadt, die für immer in einem Atemzug mit dem NSU-Trio genannt werden wird. Dort will ich hin, um meine Reise in die Vergangenheit abzuschließen. Im Zug lese ich einen Artikel aus der ZEIT, er handelt von dem NSU-Trio und der rassistisch aufgeheizten Atmosphäre in den neunziger Jahren. Es ist ein sachlicher Artikel, aber ich stolpere über die Überschrift: Generation Nazi. Ist das alles, was meine Generation ausmacht: Böhnhardt, Mundlos, Zschäpe als Pin-ups der letzten Generation der DDR?

Mich nervt, wie das Wort "Nazi" als Kampfbegriff benutzt wird, um eine ganze Altersgruppe zu verdammen und zum Schweigen zu bringen. Die Realität ist viel komplizierter, als sich viele das in ihren Redaktionsstuben in Hamburg vorstellen.

Ausgerechnet einer Wissenschaftlerin der Universität Jena ist bereits vor über zehn Jahren aufgefallen, dass die Wendekinder, die 1989 zwischen acht und 15 Jahre alt waren, sich nicht so entwickelten, wie sie sollten. Tanja Bürgel widersprach der damals gängigen These, dass mit der ersten in Freiheit erwachsenen Generation die Integration abgeschlossen ist. Sie erforscht seit Jahren die deutschen Generationen, die die großen Umbrüche durchlebt haben, den Ersten Weltkrieg, den Zweiten Weltkrieg, zuletzt die Wende. Die Reaktionen auf Zusammenbrüche seien immer ähnlich, erläutert sie in ihren Schriften. Sie entladen sich in neuen radikalen Bewegungen. Das sei nach dem Ersten Weltkrieg so gewesen, als die Kommunisten und Nationalsozialisten erstarkten, und das war zwanzig Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg so, als in Westdeutschland die 68er-Bewegung und eine starke Neonazi-Szene entstand. Was für eine Generation würde der jüngste große Umbruch hervorbringen?

Leserkommentare
  1. "Eltern und andere Autoritäten waren entmachtet.

    "Sie waren in die Welt geworfen, ohne eine Instanz zu haben, an der sie sich festhalten können", so beschreibt es Bürgel."

    Das finde ich angesichts der heute wieder von der Politik geforderteten, immer früheren Fremdbetreuung unserer Babies und Kleinkinder, sehr interessant. Wie kommen diese Kinder, die schon als Babies in staatlicher Betreuung aufwachsen und denen viele Stunden am Tag gesagt wird, was sie zu tun haben, mit der Freiheit zurecht? Den Umgang mit der Freiheit kann man nur erlernen, wenn man frei ist! Das ist der Punkt, an dem ich heute rufen möchte: Mütter, wacht auf und schenkt Euren Kindern in ihren ersten Lebensjahren die Freiheit, NICHT funktionieren zu müssen, nicht im Alter von einem Jahr pünktlich um 6:30 Uhr geweckt zu werden, nicht in der KITA um Aufmerksamkeit kämpfen zu müssen.....

    Wer die Freiheit und sich selbst kennengelernt hat, kann sie auch genießen, wer nur Autoritäten kennt, braucht immer jemand oder eine Sache, an der er sich festhalten kann. Diese Gefahr ist heute wieder sehr aktuell.

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    • Lina02
    • 28. Februar 2013 23:22 Uhr

    Hier werden Dinge vermischt, die nichts miteinander zu tun haben.

    Die Betreuung von Kindern ist eine Sache. Die würde ich sehr gerne ausgiebig diskutieren, denn Ihre Meinung ist schlichtweg falsch. Man ist sich mittlerweile mehr als sicher, dass Kinder Sozialverhalten lernen, was in der Einzelbetreuung (zu Hause) nicht in dem Maße möglich ist. Darüber hinaus, und das ist insbesondere bei einer Diskussion über Fremdenhass o.ä. wichtig, ist das Leben mit Kindern anderer Nationalität, Hautfarbe, mit Behinderung usw. wesentlich für eine Entwicklung hin zu Toleranz und dem Abbaus von Barrieren, die im Elternhaus nur allzu oft aufgebaut werden.

    Das alles hat aber nichts mit der Generation "Wendekinder" zu tun. Die Haltlosigkeit ist im Zusammenhang mit einem Identitätsverlust zu verstehen. Das Alte fiel weg und das Neue kam von heute auf morgen, ohne das der Entstehungsprozess erlebt wurde. Die Eltern waren selbst "Opfer" in dieser Zeit. Diese Entwicklungen, und das gibt der Artikel sehr gut her, kann man bei gesellschaftlichen Umbrüchen beobachten.

    • snoek
    • 01. März 2013 7:51 Uhr

    Ihre Vorstellungen von der Kinderbetreuung in der DDR sind etwas radikal und nicht ganz realitätsnah. Wir mussten im Kindergarten nicht funktionieren. Natürlich gab es Regeln. Kindererziehung braucht immer Regeln.

    Als Kind in der DDR aufzuwachsen war eigentlich total super. Kindern sind Werte wie Meinungs- oder Reisefreiheit noch nicht wichtig. Ich war in der Krippe, im Kindergarten und später nach der Schule im Hort. Ich bin auch in den Ferien freiwillig in den Schulhort gegangen, denn dort gab es jede Menge Spielzeug und viele andere Kinder. Es wurde gesungen und gebastelt. Wir waren fast alle in Sportvereinen. Es gab so gut wie keine Kriminalität, Drogen oder Armut. Die Sommerferien dauerten immer zwei Monate und gingen in jedem Jahr vom 01. Juli bis 31. August. Kinder lieben Struktur.

    Der Artikel beschreibt außerdem die Leute, die zur Wende 8 bis 15 Jahre alt waren. Die waren dem Kindergarten schon entwachsen.

    Ich war in der Krippe, im Kindergarten und im Hort und nun arbeite ich in einem Team zusammen mit wunderbaren Kollegen aus mehr als 10 Nationen. Und in meiner gesamten Familie und meinem Freundes und Bekanntenkreis ist es ähnlich. Also schließen Sie nicht aus Ihrem Halbwissen über die damaligen Verhältnisse auf heutige Zustände. Mein Kind ging übrigens auch zur jetzigen Zeit in die Krippe und Kindergarten und kann zusammen mit seiner indischen Freundin, die er dort kennengelernt hat, wunderbar mit der Freiheit umgehen.

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  3. ich denke, die Lehren der Hannah Arendt gelten auch hier: Wer es nicht erlebt hat, kann/darf die Sch.... nicht aufmachen. Ich persönlich finde es schade, dass es sooo wenig Biografien aus dieser Zeit gibt. Wie es ist, in einem totalitären Staat aufzuwachsen und dann einen solch radikalen Wandel mitgemacht zu haben, ist vielleicht nicht erstrebenswert aber allemal erzählenswert.

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    • MrWho
    • 28. Februar 2013 21:07 Uhr

    Ich war zur Wende 13 bzw. 14 (geb. 76 in Ost-Berlin). Interessierten Freunden erzähle ich durchaus von der Zeit, aber eine Biographie? Wenn ich alt bin und sonst nichts mehr zu tun habe. Bis dahin habe ich genug anderes zu tun. Bin erfolgreicher, als es der Artikel nahelegt. Wie meine Schwester und Freunde von damals auch.

    • Lina02
    • 28. Februar 2013 23:25 Uhr

    Ja, stimme ich zu. Aber es gibt einen relativ großen Forschungsbereich in der Soziologie, der sich damit beschäftigt.

    • MrWho
    • 28. Februar 2013 21:07 Uhr

    Ich war zur Wende 13 bzw. 14 (geb. 76 in Ost-Berlin). Interessierten Freunden erzähle ich durchaus von der Zeit, aber eine Biographie? Wenn ich alt bin und sonst nichts mehr zu tun habe. Bis dahin habe ich genug anderes zu tun. Bin erfolgreicher, als es der Artikel nahelegt. Wie meine Schwester und Freunde von damals auch.

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    Antwort auf "Jedermann"
  4. Ich war zur Wende 16. Aufgewachsen bin ich in der Nähe von Dresden. Man darf unsere Generation bitte nicht über einen Kamm scheren.
    Die Wende war für mich und meine Kumpels völlig unpolitisch. Uber Nacht Normalität. Und meine Eltern hatten weder Telefon noch Auto. Aber wieso sollte ich mich nicht normal entwickelt haben?
    Wir hörten schon seit Jahren damals Depeche Mode, Alphaville, die Ärzte, Madonna usw. usw. usw. , sogar ganz offiziell über DT64 am Donnerstag Abend...
    Wir gingen schon vorher dann und wann in den Intershop um Gummibärchen zu kaufen, weil irgendeine Oma uns beim Flaschensammeln ein paar DMark in die Hand gab.
    Und in Dresden Gorbitz - vergleichbar mit Jena Lobeda - hatte ich auch normale Kumpels.
    Ein paar verrückte in Bomberjacken gab's da natürlich auch. Aber doch nicht alle!

    Es wird immer so getan als wären wir damals alle Nazis gewesen. Völliger Unsinn.Viele aus unsere Generation hatten schon viel,viel früher ihre Wende. Ab Nov 89 gab's halt zusätzlich Danone Jogurt, das war alles.

    Ich kenne natürlich auch einige, die im zarten Alter von 16,17 zu den Demos gegangen sind und auch heute noch politisch engagiert sind. Ich gehörte halt nicht mit dazu.
    Wir waren ganz normale Jugendliche....

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    Selber Jahrgang, Gera, gleiches Empfinden. Dieses ständige Heroisieren geht mir auch auf den Geist. Lt. neuer Geschichtsschreibung waren wir alle Nazis, bei der Stasi oder Friedensaktivisten. In Wirklichkeit waren die meisten Leute, die ich kenne / kannte, normale 08/15-Bürger, die ihre Ruhe wollten und ein halbwegs vernünftiges Auskommen mit allen, teilweise sicher widrigen, Randbedingungen (ob politisch oder ökonomisch).

    Was mir immer wieder betrüblich ins Gedächtnis kommt, ist, wie schnell sich hinterher alles auseinandergelebt hat. 89 war in der ABI-Klasse nicht sonderlich von Belang, ob jemand Arbeiter- oder Ärztekind war, ein Jahr später schon.

    Also, liebe Leute, ich wollte hier wirklich niemanden angreifen, daran habe ich gar nicht gedacht und es tut mir leid, falls jemand den Beitrag als Affront empfinden sollte. Vieles von dem, was hier Leute schreiben, die im Osten aufgewachsen sind, kann ich im Gegenteil sogar voll unterschreiben. Wir hatten 1989 einen Studentenaustausch Treffen (Sporthochschule Köln mit DHfK Leipzig) und haben dort Leipziger Studenten kennengelernt. Der Unterschied, der mir heute noch sehr präsent ist, war, dass die Leipziger sehr natürlich und schlicht miteinander umgegangen sind und z.B. der Status wirklich völlig belanglos war. Mir als Wessie dagegen wurde damals sehr bewusst, dass wir ständig eine Rolle spielten, um "mehr darzustellen, als wir wirklich waren". Das hatten die Leipziger nicht nötig und das kannte ich damals überhaupt nicht. An der Stelle waren mir die DDR-Studies sympthatischer als BRD-Studies. Also, bitte differenzieren. Die Sorge, dass in Deutschland bald keiner mehr etwas von der Freiheit kennt, habe ich trotzdem, und da gehören die ersten Lebensjahre eines Menschen dazu, auch wenn Kinder feste Strukturen lieben, so wollen sie doch möglichst im ersten und zweiten Lebensjahr die volle Aufmerksamkeit einer Person und nicht im Getümmel untergehen.

  5. ein behütetes Leben gegen ein Leben eintauschen, dass erst einmal total unberechenbar wurde. Das fing bei den Eltern an, die sich neu behaupten mußten. Dann war auf einmal in der unmittelbaren Umgebung alles anders. Nichts blieb wie es war, die einen wanderten aus, die anderen machten sich selbstständig, bei einigen in den Ämtern blieb der Job, aber die Umstände änderten sich usw. Meine Tochter ist gerade in der 2. Klasse gewesen und ich habe ziemlich genau mitbekommen wie sich die Schule in der Zeit verändert hat. Wir hatten drei Schulreformen so weit ich mich erinnern kann. Jedes Mal wurde alles auf den Kopf gestellt und das auf Kosten der Kinder. Da waren dann Elternabende, wo den Eltern mitgeteilt wurde was demnächst kommt, aber ein Mitspracherecht hatte man da nicht. Da ging es nur um Schülerströme und Schulformen und Bewertungsmaßstäbe für die Zensuren, aber um die Kinder ging es nicht. Eigentlich ist es nicht verwunderlich, das es da viele Kinder geben musste, die das nicht verkraftet haben. Vor allem wurde ihnen von den Lehrern nie Mut zum Lernen gegeben, sondern Angst vor der Zukunft gemacht. Es war auch schwierig, wenn sie mit Lehrern nicht zurecht kamen, da konnte man zwar was sagen, aber geändert hat sich nichts. Da sie die Fachlehrer immer in 2-Jahresrhythmen hatten, mußte man eben warten. Genauso wie den neuen Ländern die Gesetze übergestülpt wurden, passierte es auch mit den Schulformen.

    Eine Leserempfehlung
    • Cob
    • 28. Februar 2013 23:04 Uhr

    "Wenn ich gewusst hätte, wie viel Ärger mir das einbringt, wäre ich dabeigeblieben"

    Obiges Zitat ist mir völlig unverständlich. Ich hätte gedacht, dass Nazi-Aussteiger die Szene verlassen, weil sie feststellen, dass das dortige Weltbild doch nicht dem ihren entspricht, und sie dann irgendwann noch den Mut aufbringen, sich loszusagen (und damit ihren Freundeskreis und einen Großteil der sozialen Kontakte zu verlieren). Ich stelle mir das ziemlich schwierig vor, aber wenn man sich erstmal losgesagt hat, dann doch sicherlich aus Überzeugung?

    Wie kann der Mann dann behaupten, es sei besser gewesen dabeizubleiben? Übersetzt hieße das doch "Mit Leuten zu verkehren, die ein Weltbild vertreten, das mir zuwider ist, wäre das kleinere Übel (verglichen mit eurem nevigen Misstrauen).".

    • Lina02
    • 28. Februar 2013 23:22 Uhr

    Hier werden Dinge vermischt, die nichts miteinander zu tun haben.

    Die Betreuung von Kindern ist eine Sache. Die würde ich sehr gerne ausgiebig diskutieren, denn Ihre Meinung ist schlichtweg falsch. Man ist sich mittlerweile mehr als sicher, dass Kinder Sozialverhalten lernen, was in der Einzelbetreuung (zu Hause) nicht in dem Maße möglich ist. Darüber hinaus, und das ist insbesondere bei einer Diskussion über Fremdenhass o.ä. wichtig, ist das Leben mit Kindern anderer Nationalität, Hautfarbe, mit Behinderung usw. wesentlich für eine Entwicklung hin zu Toleranz und dem Abbaus von Barrieren, die im Elternhaus nur allzu oft aufgebaut werden.

    Das alles hat aber nichts mit der Generation "Wendekinder" zu tun. Die Haltlosigkeit ist im Zusammenhang mit einem Identitätsverlust zu verstehen. Das Alte fiel weg und das Neue kam von heute auf morgen, ohne das der Entstehungsprozess erlebt wurde. Die Eltern waren selbst "Opfer" in dieser Zeit. Diese Entwicklungen, und das gibt der Artikel sehr gut her, kann man bei gesellschaftlichen Umbrüchen beobachten.

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    ..nicht die geringste Ahnung von DDR-Kitas zu haben.

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  • Schlagworte Beate Zschäpe | Uwe Böhnhardt | Uwe Mundlos | BMW | DDR | Eltern
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