Arbeitsvermittlung: Einmal übern Rhein
Ein neues Vermittlungsbüro in Kehl soll Franzosen zu Arbeit in Deutschland verhelfen. Ein Amtsbesuch.
Claire* ist heute Mittag über die Europabrücke von Straßburg nach Kehl gefahren, um der europäischen Idee eine Chance zu geben. Jetzt sitzt sie bei Elke Phillips im Büro und lässt sich die deutsche Arbeitswelt erklären: Warum immer mehr deutsche Firmen befristete Arbeitsverträge vergeben, möchte sie wissen. Wie oft sie nachhaken soll, nachdem sie eine Bewerbung verschickt hat. Und weshalb manche Firmen ausschließlich Mitarbeiter einstellen, die in einem Umkreis von 30 Kilometern wohnen. Claire, 49, blond gesträhnter Kurzhaarschnitt, lila Pullover, ist eine sogenannte Grenzgängerin, eine Französin, die in Deutschland arbeitet, genauer gesagt: arbeiten will.
"Durch das Büro hier erhöhen sich meine Chancen", sagt Claire. Sie meint das neue deutsch-französische Arbeitsvermittlungsbüro, das vor einer Woche eröffnet hat. Das Büro liegt in Kehl, einer Kleinstadt im Südwesten Deutschlands, Frankreich liegt gleich auf der anderen Seite der Europabrücke. Es will die bürokratischen Hürden zwischen beiden Ländern abbauen und Jobs schneller vermitteln. Claire ist eine von 300 Jobanwärtern, die in die digitale Kartei des Vermittlungsbüros aufgenommen worden sind – bis Jahresende sollen 100 von ihnen einen Job haben, das ist das Ziel.
In Frankreich steigt die Arbeitslosigkeit seit Jahren stetig an, inzwischen haben mehr als zehn Prozent der Franzosen keinen Job, besonders die Jungen sind betroffen: Jeder Vierte unter 25 ist arbeitslos, Frankreich liegt damit europaweit auf Platz fünf, hinter Griechenland, Spanien, Portugal und Italien. Im Elsass, der Region um Straßburg, ist die Situation kaum entspannter, dort ist jeder fünfte Franzose unter 25 ohne Arbeit. Insgesamt liegt die Arbeitslosenquote auch hier bei mehr als zehn Prozent. Auf der anderen Rheinseite herrscht mancherorts Vollbeschäftigung, mehr noch: In Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz gibt es rund 15.000 offene Stellen.
Im Arbeitsvermittlungsbüro in Kehl arbeiten zwei französische und zwei deutsche Arbeitsvermittler, der graue Teppich im Flur riecht noch neu, die weißen Wände sind ohne Makel. Elke Phillips ist eine der beiden Deutschen, eine Frau mit akkurater Frisur und festem Händedruck. Obwohl sie erst vor einer Woche ihr Büro bezogen hat, hängen bereits Bilder an den Wänden, und am Aktenschrank klebt eine Liste mit den Geburtstagen der Mitarbeiter, das ist wichtig in Deutschland. Zusammen mit den anderen Kollegen hatte sie ein interkulturelles Training, um sich auf die Arbeit einzustellen – und um den Nachbarn besser zu verstehen.
Der Nachbar sitzt zwei Zimmer weiter, Marc Dorschner heißt er, selbst ein Grenzgänger wie die meisten seiner Kunden. Dorschner, für den Bürobetrieb leger gekleidet, ohne Jackett, die Krawatte etwas zu lang gebunden, arbeitet seit 35 Jahren als Arbeitsvermittler. Er sagt: "Wir sind ja in Europa, wo alles zusammenwachsen soll, aber so weit sind wir noch lange nicht." Seinen französischen Kunden müsse er erklären, dass es in Deutschland keinen flächendeckenden Bruttomindestlohn von 9,43 Euro die Stunde gibt und auch keine 35-Stunden-Woche. Dass Teil- und Zeitarbeit auf dieser Rheinseite, anders als in Frankreich, gängig sind. Und dass es in Deutschland gar nicht so einfach ist, einen Betreuungsplatz für das Kind zu bekommen.
Trotzdem ist Deutschland als Arbeitsland attraktiv: Aus dem Elsass pendeln täglich rund 24.000 Franzosen nach Baden-Württemberg. Aus Lothringen fahren jeden Tag 23.000 nach Rheinland-Pfalz und ins Saarland. Die Wege im Grenzgebiet sind kurz, abends können die Pendler wieder nach Hause fahren, in ihr Land, zu ihrer Familie.
Bärbel Höltzen-Schoh glaubt, dass das eine Stärke der Region ist. Höltzen-Schoh ist "Generalbeauftragte der Arbeitsagentur für die deutsch-französische Zusammenarbeit Elsass/Baden-Württemberg", so steht es auf ihrer Visitenkarte. Die europäische Idee, die Grenzenlosigkeit, das sei ja alles schön und gut, sagt sie. "Aber: Bevor Sie einen Ostfriesen hier runter bekommen oder wie man hier sagt: einen Fischkopp... Das ist schon innerhalb Deutschlands ein Problem."
Höltzen-Schoh nennt dieses Beispiel nicht zufällig. 2005 kam sie aus Norddeutschland in den Süden, ein Jahr später sah sie in Straßburg die Autos brennen, kurz zuvor hatten die Pariser banlieues gebrannt. Die génération précaire begehrte auf, sie fühlte sich abgehängt, fast jeder Zweite war ohne Job.




Es sollen möglichst viele Menschen aus künstlicher wirtschaftlicher Not ihre Heimat verlassen, um in Deutschland den Exportmotor koste es was wolle weiter hochzujagen, um noch mehr Sachen in die Länder zu verkaufen wo dann weniger und ärmere Menschen leben.
Spitzenplan!
"künstliche wirtschaftliche Not"?
Sie machen mir Spaß: Wie Sie wissen, sind in Frankreich Sozialisten an der Macht, deren Politik naturgemäß Auswirkungen auch das Wirtschaftleben in diesem Land hat. Wer flächendeckend nur 35 Stunden arbeitet, teilweise mit 60 in Rente gehen kann und sich einen riesigen Beamtenapparat gönnt, kann eben nicht erwarten, dass die Wirtschaft floriert.
Aber macht ja nichts: Dafür haben die Franzosen mehr Zeit für die wesentlichen Dinge...Die Geburtenzahlen sprechen für sich.
... ja, dann wird alles besser!?
Zu bedenken ist nur, dass eine Volkswirtschaft, ganz wie ein grosses Schiff, nur zu lenken geht, solange sie "Fahrt macht".
"Es sollen möglichst viele Menschen aus künstlicher wirtschaftlicher Not ihre Heimat verlassen"
------------------------------------
es müsste heißen: "aus selbst gewählter wirtschaftlicher Not"
"künstliche wirtschaftliche Not"?
Sie machen mir Spaß: Wie Sie wissen, sind in Frankreich Sozialisten an der Macht, deren Politik naturgemäß Auswirkungen auch das Wirtschaftleben in diesem Land hat. Wer flächendeckend nur 35 Stunden arbeitet, teilweise mit 60 in Rente gehen kann und sich einen riesigen Beamtenapparat gönnt, kann eben nicht erwarten, dass die Wirtschaft floriert.
Aber macht ja nichts: Dafür haben die Franzosen mehr Zeit für die wesentlichen Dinge...Die Geburtenzahlen sprechen für sich.
... ja, dann wird alles besser!?
Zu bedenken ist nur, dass eine Volkswirtschaft, ganz wie ein grosses Schiff, nur zu lenken geht, solange sie "Fahrt macht".
"Es sollen möglichst viele Menschen aus künstlicher wirtschaftlicher Not ihre Heimat verlassen"
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es müsste heißen: "aus selbst gewählter wirtschaftlicher Not"
"künstliche wirtschaftliche Not"?
Sie machen mir Spaß: Wie Sie wissen, sind in Frankreich Sozialisten an der Macht, deren Politik naturgemäß Auswirkungen auch das Wirtschaftleben in diesem Land hat. Wer flächendeckend nur 35 Stunden arbeitet, teilweise mit 60 in Rente gehen kann und sich einen riesigen Beamtenapparat gönnt, kann eben nicht erwarten, dass die Wirtschaft floriert.
Aber macht ja nichts: Dafür haben die Franzosen mehr Zeit für die wesentlichen Dinge...Die Geburtenzahlen sprechen für sich.
sie finden das also fortschrittlich, dass man seine Nachbarn aus dem Wettbewerb drängt, indem man seine eigenen Arbeiter ausbeutet.
Wenn es in 5 Jahren in Frankreich die 50 Stundenwoche und die Rente mit 70 gibt schreiben sie dann: Donnerwetter das brauchen wir auch?
Mal ehrlich: man sollte unsere Wetbewerbsfähigkeit drosseln, damit die anderen europäischen Staaten wieder aufhohlen. Wen deren Wirtschaft nicht mehr in gang kommt müssen wir die Südeuropäher ja ständig retten. Im Klartext arbeiten wir (D) dann für ganz Europa. Haben sie, das von dieser Seite mal betrachtet?
Denn konkurrenz belebt nur das Geschäft, so lange alle auf gleichem Level sind. Sind sies nicht gibt es keine Konkurrenz.
sie denken zu kurzfristig,
die Sozialisten sind keinesfalls für die hohe Arbeitslosigkeit allein verantwortlich, sondern ihre vorwiegend ihre Konservativen Vorgänger, eine Regierung kann nämlich nicht binnen weniger Monate mit Fingerschnipsen die Wirtschaft zum Blühen bringen..
(ist bei uns im übrigen genauso, da hat schwarz-gelb ganz massiv von rot-grün und schwarz-rot profitiert)
Was ihre anderen Punkte angeht machen sie mir Spaß,
mal davon abgesehen, das bei uns ebenfalls Leute mit 60 in Rente gehen können (zwar mit Abzügen) und das bei uns eine Masse an Kurzzeitbeschäftigung herrscht, die effektiv sicherlich im Schnitt auch zu 35-Wochen führt, müssen sie einmal hinterfragen inwieweit es überhaupt Sinn macht von Leuten zu fordern bis 67 zu arbeiten, um dann aber gleichzeitig 10 % Arbeitslosigkeit (diese Zahl ist mit Sicherheit wie auch hierzulande üblich beschönigt) zu haben.
Letzten Endes geht es dann einzig darum, wie man den erwirtschafteten Wohlstand verteilt, da wird die Rente mit 67 zu einem reinen Instrument die Staatsausgaben zu senken, was natürlich sinnvoll ist.
Nur wo genau soll das hinführen, es ist ein Trugschluss zu glauben, in der Industrie werden Arbeitsplätze geschaffen, dort wird langfristig durch Steigerung der Produktivität noch abgebaut. Einzig im Dienstleistungsbereich, dort speziell in Altenpflege usw. werden noch Arbeitsplätze geschaffen werden können.
Um die dort arbeitenden zu versorgen bedarf es aber einer Umverteilung.
^Hat Hollande begriffen
Nach meinem Dafürhalten agieren "Sozialisten" wie "Kapitalisten" in hiesiger Regierungsverantwortung eingebunden in dasselbe System. Deshalb sind die offensichtlichen Unterschiede im Ergebnis auch zumeist als eher gering betrachtbar.
"Florierende Wirtschaft" ist ebenso ein ziemlich blendender Begriff. Denn er bezeichnet zwangsläufig nicht mehr als den Zustand der "Wirtschaft", nicht den der Menschen.
"Aber macht ja nichts: Dafür haben die Franzosen mehr Zeit für die wesentlichen Dinge...Die Geburtenzahlen sprechen für sich." - Evolutionstechnisch ein nicht zu leugnender Vorteil, sollten Sie einmal darüber nachdenken.
sie finden das also fortschrittlich, dass man seine Nachbarn aus dem Wettbewerb drängt, indem man seine eigenen Arbeiter ausbeutet.
Wenn es in 5 Jahren in Frankreich die 50 Stundenwoche und die Rente mit 70 gibt schreiben sie dann: Donnerwetter das brauchen wir auch?
Mal ehrlich: man sollte unsere Wetbewerbsfähigkeit drosseln, damit die anderen europäischen Staaten wieder aufhohlen. Wen deren Wirtschaft nicht mehr in gang kommt müssen wir die Südeuropäher ja ständig retten. Im Klartext arbeiten wir (D) dann für ganz Europa. Haben sie, das von dieser Seite mal betrachtet?
Denn konkurrenz belebt nur das Geschäft, so lange alle auf gleichem Level sind. Sind sies nicht gibt es keine Konkurrenz.
sie denken zu kurzfristig,
die Sozialisten sind keinesfalls für die hohe Arbeitslosigkeit allein verantwortlich, sondern ihre vorwiegend ihre Konservativen Vorgänger, eine Regierung kann nämlich nicht binnen weniger Monate mit Fingerschnipsen die Wirtschaft zum Blühen bringen..
(ist bei uns im übrigen genauso, da hat schwarz-gelb ganz massiv von rot-grün und schwarz-rot profitiert)
Was ihre anderen Punkte angeht machen sie mir Spaß,
mal davon abgesehen, das bei uns ebenfalls Leute mit 60 in Rente gehen können (zwar mit Abzügen) und das bei uns eine Masse an Kurzzeitbeschäftigung herrscht, die effektiv sicherlich im Schnitt auch zu 35-Wochen führt, müssen sie einmal hinterfragen inwieweit es überhaupt Sinn macht von Leuten zu fordern bis 67 zu arbeiten, um dann aber gleichzeitig 10 % Arbeitslosigkeit (diese Zahl ist mit Sicherheit wie auch hierzulande üblich beschönigt) zu haben.
Letzten Endes geht es dann einzig darum, wie man den erwirtschafteten Wohlstand verteilt, da wird die Rente mit 67 zu einem reinen Instrument die Staatsausgaben zu senken, was natürlich sinnvoll ist.
Nur wo genau soll das hinführen, es ist ein Trugschluss zu glauben, in der Industrie werden Arbeitsplätze geschaffen, dort wird langfristig durch Steigerung der Produktivität noch abgebaut. Einzig im Dienstleistungsbereich, dort speziell in Altenpflege usw. werden noch Arbeitsplätze geschaffen werden können.
Um die dort arbeitenden zu versorgen bedarf es aber einer Umverteilung.
^Hat Hollande begriffen
Nach meinem Dafürhalten agieren "Sozialisten" wie "Kapitalisten" in hiesiger Regierungsverantwortung eingebunden in dasselbe System. Deshalb sind die offensichtlichen Unterschiede im Ergebnis auch zumeist als eher gering betrachtbar.
"Florierende Wirtschaft" ist ebenso ein ziemlich blendender Begriff. Denn er bezeichnet zwangsläufig nicht mehr als den Zustand der "Wirtschaft", nicht den der Menschen.
"Aber macht ja nichts: Dafür haben die Franzosen mehr Zeit für die wesentlichen Dinge...Die Geburtenzahlen sprechen für sich." - Evolutionstechnisch ein nicht zu leugnender Vorteil, sollten Sie einmal darüber nachdenken.
... ja, dann wird alles besser!?
Zu bedenken ist nur, dass eine Volkswirtschaft, ganz wie ein grosses Schiff, nur zu lenken geht, solange sie "Fahrt macht".
Wie immer kommt nur hetze aus dem neoliberalen Lager. Denn die Argumente sind euch längst abhanden gekommen.
Europa wird gerade Ruiniert! Merken sie das nicht? Und das liegt daran, dem Ausbeutungskapitalismus auch noch schmiere steht.
Es ist immer noch ein feudales System, welches auf die Enteignung der Massen ausgelegt ist, wenn das Wachsum (es gibt aber kein ewiges Wachstum!) nicht eine bestimmte Höhe erreicht.
Ob es besser oder schlechter wird, weiß man nicht. Was man aber weiß ist, dass dieses System nicht funktoniert - schon garnicht, um eine Gesellschaft zum Zusammenhalt (Stabilität) in Krisenzeiten zu fördern (eher spaltet es die Gesellschaft in Krisenzeiten).
"Zu bedenken ist nur, dass eine Volkswirtschaft, ganz wie ein grosses Schiff, nur zu lenken geht, solange sie "Fahrt macht"." - So ein Schiff ist toll, bringt aber wenig, zwecks Be- & Entladen, Warten, ....
Man könnte es auch so formulieren. Ein Malergeselle stellt fest, obwohl er immer mehr Farbe in den Farbbehälter seines Sprühgerätes kippt reicht es am Ende für immer weniger Wand, schreit der Neoliberale mehr Farbe.
Was Neoliberale auch nicht geistig erfassen können wen sie die Wirtschaft mit einen Motor vergleichen, ich kann einen Motor nicht dauerhaft höherdrehen.
Ich kann ihn verbessern, neu ausrichten, sein Einsatzgebiet umgestalten, ..., aber ich kann einen gleichbleibenden Motor nicht dauerhaft prozentual höherdrehen. Ganz einfach.
Wie immer kommt nur hetze aus dem neoliberalen Lager. Denn die Argumente sind euch längst abhanden gekommen.
Europa wird gerade Ruiniert! Merken sie das nicht? Und das liegt daran, dem Ausbeutungskapitalismus auch noch schmiere steht.
Es ist immer noch ein feudales System, welches auf die Enteignung der Massen ausgelegt ist, wenn das Wachsum (es gibt aber kein ewiges Wachstum!) nicht eine bestimmte Höhe erreicht.
Ob es besser oder schlechter wird, weiß man nicht. Was man aber weiß ist, dass dieses System nicht funktoniert - schon garnicht, um eine Gesellschaft zum Zusammenhalt (Stabilität) in Krisenzeiten zu fördern (eher spaltet es die Gesellschaft in Krisenzeiten).
"Zu bedenken ist nur, dass eine Volkswirtschaft, ganz wie ein grosses Schiff, nur zu lenken geht, solange sie "Fahrt macht"." - So ein Schiff ist toll, bringt aber wenig, zwecks Be- & Entladen, Warten, ....
Man könnte es auch so formulieren. Ein Malergeselle stellt fest, obwohl er immer mehr Farbe in den Farbbehälter seines Sprühgerätes kippt reicht es am Ende für immer weniger Wand, schreit der Neoliberale mehr Farbe.
Was Neoliberale auch nicht geistig erfassen können wen sie die Wirtschaft mit einen Motor vergleichen, ich kann einen Motor nicht dauerhaft höherdrehen.
Ich kann ihn verbessern, neu ausrichten, sein Einsatzgebiet umgestalten, ..., aber ich kann einen gleichbleibenden Motor nicht dauerhaft prozentual höherdrehen. Ganz einfach.
sie finden das also fortschrittlich, dass man seine Nachbarn aus dem Wettbewerb drängt, indem man seine eigenen Arbeiter ausbeutet.
Wenn es in 5 Jahren in Frankreich die 50 Stundenwoche und die Rente mit 70 gibt schreiben sie dann: Donnerwetter das brauchen wir auch?
Mal ehrlich: man sollte unsere Wetbewerbsfähigkeit drosseln, damit die anderen europäischen Staaten wieder aufhohlen. Wen deren Wirtschaft nicht mehr in gang kommt müssen wir die Südeuropäher ja ständig retten. Im Klartext arbeiten wir (D) dann für ganz Europa. Haben sie, das von dieser Seite mal betrachtet?
Denn konkurrenz belebt nur das Geschäft, so lange alle auf gleichem Level sind. Sind sies nicht gibt es keine Konkurrenz.
D steht ja nicht mit F im Wettbewerb. Deutsche Autos werden nach Fernost verkauft, und Werkzeugmaschinen in alle Welt.
Vielleicht denken Se mal kurz nach?
... war das eher zynisch gemeint. Leider ist Fakt das vor allem Leiharbeiter ziemlich mies bezahlt werden, obwohl sie das gleiche leisten. In keinem anderen Land Europas ist die Lohnentwicklung so schwach wie in Deutschland.
D steht ja nicht mit F im Wettbewerb. Deutsche Autos werden nach Fernost verkauft, und Werkzeugmaschinen in alle Welt.
Vielleicht denken Se mal kurz nach?
... war das eher zynisch gemeint. Leider ist Fakt das vor allem Leiharbeiter ziemlich mies bezahlt werden, obwohl sie das gleiche leisten. In keinem anderen Land Europas ist die Lohnentwicklung so schwach wie in Deutschland.
Wie immer kommt nur hetze aus dem neoliberalen Lager. Denn die Argumente sind euch längst abhanden gekommen.
Europa wird gerade Ruiniert! Merken sie das nicht? Und das liegt daran, dem Ausbeutungskapitalismus auch noch schmiere steht.
finden Sie nicht, dass Sie da etwas ausrasten?
Hetze, Kommunismuskritik, Ruinieren Europas, Schmiere stehen für den Ausbeutungskapitalismus, lesen Sie in eine von mir hier wiedergegebene wirtschaftswissenschaftliche Binsenwahrheit hinein.
Welche Wirtschaft auch immer, kann man nur lenken, wenn auch gewirtschaftet wird! Oder (jetzt versuche ich mal zu extrapolieren) dachtren Sie vielleicht an Umerziehungslager?
finden Sie nicht, dass Sie da etwas ausrasten?
Hetze, Kommunismuskritik, Ruinieren Europas, Schmiere stehen für den Ausbeutungskapitalismus, lesen Sie in eine von mir hier wiedergegebene wirtschaftswissenschaftliche Binsenwahrheit hinein.
Welche Wirtschaft auch immer, kann man nur lenken, wenn auch gewirtschaftet wird! Oder (jetzt versuche ich mal zu extrapolieren) dachtren Sie vielleicht an Umerziehungslager?
Auch hier gilt wieder die Erkenntnis Wittgensteins:
"Die Grenzen meiner Sprachen bedeuten die Grenzen meiner Welt"
Das kaum ein Deutscher im Elsass oder in Lothringen arbeitet liegt zwar auch an der schlechteren Arbeitslosenquote, allerdings hauptsächlich an der mangelnden Sprachkenntnis.
Vielen deutsche, die 20 bis 30 km von der Grenze weg wohnen waren noch nie auf der "anderen" Seite - verrückt.
Gleichzeitig kämpfen die Eltern gegen französisch an der Grundschule.
Bezeichnend auch, das eine Norddeutsche und keine Einheimische aus Baden das Projekt betreut.
Aber Geduld - Europa wird schon! Europaregion KEHL-STRASBOURG weiter so.
"Das kaum ein Deutscher im Elsass oder in Lothringen arbeitet liegt zwar auch an der schlechteren Arbeitslosenquote, allerdings hauptsächlich an der mangelnden Sprachkenntnis."
Das Elsass und Teile Lothringens waren ursprünglich deutschsprachig. Seit Mitte des letzten Jahrunderts wurde von französischer Seite eine massive "Francophonisierungspolitik" betrieben, die dazu geführt hat, das bspw. der elsässische Dialekt fast komplett verschwunden ist, bzw. im Elsass ein kompletter Wandel von Deutsch (in seiner elsässischen Ausprägung) hin zu Französisch stattgefunden hat.
Baden dagegen war nie französischsprachig. Folglich ist es auch unverständlich, warum das Französische in Baden in irgendeiner Form an den Schulen eine Sonderrolle spielen sollte.
da kann ich Ihnen nur wieder antworten:
"Die Grenzen meiner Sprachen bedeuten die Grenzen meiner Welt"
Scheint Sie ja nicht zu stören, dass Ihre Welt westl. des Rheins aufhört.
Mich hat das immer gestört, deshalb habe ich mir französisch begebracht und arbeite nun in Frankreich.
EUROPA sind SPRACHEN, jeder sollte mindestens 2 besser 3 können.
"Das kaum ein Deutscher im Elsass oder in Lothringen arbeitet liegt zwar auch an der schlechteren Arbeitslosenquote, allerdings hauptsächlich an der mangelnden Sprachkenntnis."
Das Elsass und Teile Lothringens waren ursprünglich deutschsprachig. Seit Mitte des letzten Jahrunderts wurde von französischer Seite eine massive "Francophonisierungspolitik" betrieben, die dazu geführt hat, das bspw. der elsässische Dialekt fast komplett verschwunden ist, bzw. im Elsass ein kompletter Wandel von Deutsch (in seiner elsässischen Ausprägung) hin zu Französisch stattgefunden hat.
Baden dagegen war nie französischsprachig. Folglich ist es auch unverständlich, warum das Französische in Baden in irgendeiner Form an den Schulen eine Sonderrolle spielen sollte.
da kann ich Ihnen nur wieder antworten:
"Die Grenzen meiner Sprachen bedeuten die Grenzen meiner Welt"
Scheint Sie ja nicht zu stören, dass Ihre Welt westl. des Rheins aufhört.
Mich hat das immer gestört, deshalb habe ich mir französisch begebracht und arbeite nun in Frankreich.
EUROPA sind SPRACHEN, jeder sollte mindestens 2 besser 3 können.
Es ist immer noch ein feudales System, welches auf die Enteignung der Massen ausgelegt ist, wenn das Wachsum (es gibt aber kein ewiges Wachstum!) nicht eine bestimmte Höhe erreicht.
Ob es besser oder schlechter wird, weiß man nicht. Was man aber weiß ist, dass dieses System nicht funktoniert - schon garnicht, um eine Gesellschaft zum Zusammenhalt (Stabilität) in Krisenzeiten zu fördern (eher spaltet es die Gesellschaft in Krisenzeiten).
sie denken zu kurzfristig,
die Sozialisten sind keinesfalls für die hohe Arbeitslosigkeit allein verantwortlich, sondern ihre vorwiegend ihre Konservativen Vorgänger, eine Regierung kann nämlich nicht binnen weniger Monate mit Fingerschnipsen die Wirtschaft zum Blühen bringen..
(ist bei uns im übrigen genauso, da hat schwarz-gelb ganz massiv von rot-grün und schwarz-rot profitiert)
Was ihre anderen Punkte angeht machen sie mir Spaß,
mal davon abgesehen, das bei uns ebenfalls Leute mit 60 in Rente gehen können (zwar mit Abzügen) und das bei uns eine Masse an Kurzzeitbeschäftigung herrscht, die effektiv sicherlich im Schnitt auch zu 35-Wochen führt, müssen sie einmal hinterfragen inwieweit es überhaupt Sinn macht von Leuten zu fordern bis 67 zu arbeiten, um dann aber gleichzeitig 10 % Arbeitslosigkeit (diese Zahl ist mit Sicherheit wie auch hierzulande üblich beschönigt) zu haben.
Letzten Endes geht es dann einzig darum, wie man den erwirtschafteten Wohlstand verteilt, da wird die Rente mit 67 zu einem reinen Instrument die Staatsausgaben zu senken, was natürlich sinnvoll ist.
Nur wo genau soll das hinführen, es ist ein Trugschluss zu glauben, in der Industrie werden Arbeitsplätze geschaffen, dort wird langfristig durch Steigerung der Produktivität noch abgebaut. Einzig im Dienstleistungsbereich, dort speziell in Altenpflege usw. werden noch Arbeitsplätze geschaffen werden können.
Um die dort arbeitenden zu versorgen bedarf es aber einer Umverteilung.
^Hat Hollande begriffen
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