Deutschlandkarte: Massentierhaltung
Der Betrug bei Bioeiern wirft, wieder einmal, ein schlechtes Licht auf die Massentierhaltung. Wo Legehennen, Schweine und Milchkühe besonders zahlreich gehalten werden, zeigt die Karte.
(Um die Karte zu vergrößern, klicken Sie bitte hier)
Der Ruf von Niedersachsen könnte auch besser sein. Im Fußball steht der VfL Wolfsburg fürs massenweise Ankaufen von Spielern. In der Landwirtschaft steht Niedersachsen für das massenweise Einsperren von Hühnern. Weil das Hühnereinsperren ein mitunter schmutziges Geschäft ist, gibt es jetzt einen niedersächsischen Eierskandal – und der süddeutsche Bauer darf hoffen, ein paar Eier mehr zu verkaufen.
Die Lage nahe den großen Häfen ist schuld: Für die intensive Hühnerzucht braucht man mehr Futter, als das Land hergibt – dieses Futter kam seit 1885 mit Schiffen und der Eisenbahn. Bis heute gibt es im Norden mehr Massenzucht als im Süden. Im Osten sorgte die DDR für große Ställe. Die werden immer noch genutzt, ausgebaut oder umgebaut, vom Schweinestall zum Putenstall. Wo Arbeitsplätze rar sind, freut man sich über die paar, die die Massenzucht bringt. Ferien auf dem Bauernhof kann man ja woanders machen. In noch beliebteren Gegenden als Niedersachsen.










Was soll denn die Zahl der Tiere je Betrieb aussagen? GV/ha wäre ja vielleicht - wenn man sich schon auf so einen populistischen Begriff einläßt - noch nützlich. Aber wie viele Tiere jemand hält, sagt nichts darüber aus, WIE er sie hält.
10.000 Hühner so zu halten, dass keins leidet.
Versuche 10.000 Hühner zu halten, ohne die Umwelt zu belasten.
Versuch das mal!
10.000 Hühner so zu halten, dass keins leidet.
Versuche 10.000 Hühner zu halten, ohne die Umwelt zu belasten.
Versuch das mal!
Als jemand, der im Umfeld kleiner Landwirtschaftsbetriebe aufgewachsen ist und auch heute damit in Kontakt kommt, kann ich die allgegenwärtige Kleinbetriebsromantik nicht verstehen. Üblich war und ist dort bei Rindern bspw. immer noch die Anbindehaltung (also Kettenhaltung) in dunklen dreckigen Ställen. Welcher Verbraucher weiß denn schon, dass die Anbindehaltung selbst für kleinere BIOBETRIEBE bis 35 Rindern legal ist (s. hier, S. 9 http://www.lfl.bayern.de/...)? Guten Appetit bei der nächsten Biomilch!
aber was ist die Lösung?
Bio-Betriebe sind auch Massentierhaltung, Massentierhaltung bedeutet Tierleid und Umweltverschmutzung.
Den "Bauern von nebenan", der die Tiere vor dem schlachten streichelt gibt's nicht.
Die Lösung ist es, weniger Fleisch zu essen und sich vielleicht sogar zu sagen: Ich esse kein Fleisch und weniger Milch, ich esse mehr pflanzliche Produkte. selbst-wenn.de
aber was ist die Lösung?
Bio-Betriebe sind auch Massentierhaltung, Massentierhaltung bedeutet Tierleid und Umweltverschmutzung.
Den "Bauern von nebenan", der die Tiere vor dem schlachten streichelt gibt's nicht.
Die Lösung ist es, weniger Fleisch zu essen und sich vielleicht sogar zu sagen: Ich esse kein Fleisch und weniger Milch, ich esse mehr pflanzliche Produkte. selbst-wenn.de
10.000 Hühner so zu halten, dass keins leidet.
Versuche 10.000 Hühner zu halten, ohne die Umwelt zu belasten.
Versuch das mal!
Versuchen sie mal, ohne die Umwelt zu belasten, zu leben!
Leider nicht möglich. Aber sie könnten es ja "mal versuchen".
Im Ernst: Natürlich haben es Hühner besser, die mit 20 Artgenossen im Sand scharren können und viel Platz haben. Leider gibt es in der realen Welt nunmal auch weitere Ansprüche/Bedingungen/Zwänge.
Versuchen sie mal, ohne die Umwelt zu belasten, zu leben!
Leider nicht möglich. Aber sie könnten es ja "mal versuchen".
Im Ernst: Natürlich haben es Hühner besser, die mit 20 Artgenossen im Sand scharren können und viel Platz haben. Leider gibt es in der realen Welt nunmal auch weitere Ansprüche/Bedingungen/Zwänge.
aber was ist die Lösung?
Bio-Betriebe sind auch Massentierhaltung, Massentierhaltung bedeutet Tierleid und Umweltverschmutzung.
Den "Bauern von nebenan", der die Tiere vor dem schlachten streichelt gibt's nicht.
Die Lösung ist es, weniger Fleisch zu essen und sich vielleicht sogar zu sagen: Ich esse kein Fleisch und weniger Milch, ich esse mehr pflanzliche Produkte. selbst-wenn.de
Zumindest kann ich sagen, dass die Lösung nicht in einer Romantisierung von Kleinbetrieben und der gegenteiligen Verteufelung von Großbetrieben liegt. Die Größe des Betriebes allein sagt nichts über die konkreten Haltungsbedingungen des einzelnen Tieres aus. Genau diese Haltungsbedingungen aber sind es, die verbessert werden müssen. Im Zuge dessen muss man eben mal darauf hinweisen, dass die gelobten Kleinbetriebe z.T. sogar Sonderregelungen zu Lasten der Tiere genießen (siehe mein Vorposting). Die wenigsten werden das wissen.
Zumindest kann ich sagen, dass die Lösung nicht in einer Romantisierung von Kleinbetrieben und der gegenteiligen Verteufelung von Großbetrieben liegt. Die Größe des Betriebes allein sagt nichts über die konkreten Haltungsbedingungen des einzelnen Tieres aus. Genau diese Haltungsbedingungen aber sind es, die verbessert werden müssen. Im Zuge dessen muss man eben mal darauf hinweisen, dass die gelobten Kleinbetriebe z.T. sogar Sonderregelungen zu Lasten der Tiere genießen (siehe mein Vorposting). Die wenigsten werden das wissen.
Zumindest kann ich sagen, dass die Lösung nicht in einer Romantisierung von Kleinbetrieben und der gegenteiligen Verteufelung von Großbetrieben liegt. Die Größe des Betriebes allein sagt nichts über die konkreten Haltungsbedingungen des einzelnen Tieres aus. Genau diese Haltungsbedingungen aber sind es, die verbessert werden müssen. Im Zuge dessen muss man eben mal darauf hinweisen, dass die gelobten Kleinbetriebe z.T. sogar Sonderregelungen zu Lasten der Tiere genießen (siehe mein Vorposting). Die wenigsten werden das wissen.
Nicht die Größe ist entscheidend. Wenn überhaupt, dann lässt sich feststellen, dass Tiere in großen Betrieben in moderneren und damit tiergerechteren Ställen gehalten werden. Den kleinen Familienbetrieb mit 15 Kühen, 100 Schweinen und ein paar Sauen in allen Ehren: Aber den Tieren geht es besser, wenn sie in einem großen, modernen Stall leben und der Halter sich auf die Tierart spezialisiert hat.
Nicht die Größe ist entscheidend. Wenn überhaupt, dann lässt sich feststellen, dass Tiere in großen Betrieben in moderneren und damit tiergerechteren Ställen gehalten werden. Den kleinen Familienbetrieb mit 15 Kühen, 100 Schweinen und ein paar Sauen in allen Ehren: Aber den Tieren geht es besser, wenn sie in einem großen, modernen Stall leben und der Halter sich auf die Tierart spezialisiert hat.
Nicht die Größe ist entscheidend. Wenn überhaupt, dann lässt sich feststellen, dass Tiere in großen Betrieben in moderneren und damit tiergerechteren Ställen gehalten werden. Den kleinen Familienbetrieb mit 15 Kühen, 100 Schweinen und ein paar Sauen in allen Ehren: Aber den Tieren geht es besser, wenn sie in einem großen, modernen Stall leben und der Halter sich auf die Tierart spezialisiert hat.
Versuchen sie mal, ohne die Umwelt zu belasten, zu leben!
Leider nicht möglich. Aber sie könnten es ja "mal versuchen".
Im Ernst: Natürlich haben es Hühner besser, die mit 20 Artgenossen im Sand scharren können und viel Platz haben. Leider gibt es in der realen Welt nunmal auch weitere Ansprüche/Bedingungen/Zwänge.
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