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Als der Deutsche Wetterdienst Ende Februar vermeldete, der Winter, der jetzt zu Ende geht, sei der dunkelste seit Beginn der Messung 1951, da waren die Deutschen mal wieder froh, dass sie ihren Wetterdienst haben. Er warnt sie sonst vor Waldbrandgefahr und überfrierender Nässe – diesmal beruhigte er sie wie ein Arzt, der sagt: "Es war eine Bronchitis. Ihre Lungen sind an und für sich vollkommen gesund."

Wer öfter schlecht drauf war in den letzten Monaten, der weiß jetzt: Nicht er ist schuld, nicht sein Leben, zu viel Alkohol, zu viel Fernsehen. Der Winter ist es.

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Netterweise hat uns der Wetterdienst auf Nachfrage dann noch diese Karte erstellt, zur genaueren Stimmungsanalyse. Schlimm hat es den Taunus erwischt, den Landkreis Fulda, den Hochsauerlandkreis und die Gegend um Suhl in Thüringen (Bewohner von Kessel- und Höhenlagen sind im Winter zu bedauern). Nur wer im Alpenvorland lebt und oft mürrisch war, dort, wo man die Wolken mitunter von oben sieht, der sollte sich wirklich mal Gedanken machen.