Sie wollten in Deutschland bleiben, weil es hier gut für sie sei.
Warum ist Nicu mit seiner Frau und seinen vier Kindern nach Deutschland gekommen? Borgovan übersetzt. "In Deutschland kann man Kinder besser ernähren und anziehen, sie auf bessere Schulen schicken. In Rumänien können wir das nicht", sagt er. Sein Schwager ergänzt: "In Rumänien bekommt man für fünf Kinder 50 Euro Kindergeld. Und dort haben wir keine Arbeit." Weil Sie Roma sind? "Nein, das kann ich jetzt nicht sagen." Nach dem Zusammenbruch des Kommunismus sei alles schwieriger geworden. Er habe abwechselnd als Straßenfeger, Fahrer oder Maurer gearbeitet. Seit er in Duisburg ist, habe er hin und wieder Schrott verkauft. Oder die örtliche Obdachlosenzeitung. Aber nächstes Jahr, sagt er, da werde er eine richtige Arbeit finden. Er denkt an die volle Arbeitnehmerfreizügigkeit, die vom 1. Januar 2014 an für rumänische Staatsbürger wie ihn gilt. Kommende Woche, sagt er, habe er einen Termin, um seine Kinder auf einer deutschen Schule anzumelden. Er selbst habe nur die Grundschule besucht. Seine sieben Kinder würden es nun besser haben.
Aber bekommen Petrisor und Nicu denn gar nicht mit, was über Menschen wie sie gesagt wird? Dass ihre Zuwanderung Städte wie Duisburg vor Probleme stellt? Dass es Leute gibt, die sie hier nicht haben wollen, weil sie nur hierherkämen, um vom Kindergeld zu leben? Davon habe er gehört, sagt Petrisor, aber von irgendetwas müssten sie doch leben. Sie wollten in Deutschland bleiben, weil es hier gut für sie sei.
"Wegen ihrer mangelnden Identifikation gehen sie auch mit ihrem Umfeld nachlässig um", sagt dagegen Michael Willhardt. Dann erzählt er von den ständig Nusskerne kauenden Roma, die die Schalen massenweise und achtlos auf Parkwege und Spielplätze spuckten. Von ausgeweideten Kühlschränken, die vor den Zuwandererhäusern stehen, weil sie das Metall zu Geld machen wollen. Und natürlich von den Müllbergen auf den Bürgersteigen.
Neulich allerdings hat ein Fernsehteam Willhardt ratlos gefragt, wie sie denn hier ihre Aufnahmen machen sollten, weil von Verwahrlosung nichts zu sehen sei. "Es ist besser geworden", gibt Willhardt zu. Er schreibt das auch seinem Verein zugute.
Duisburg im März 2013. Die Wutbürger sehen einiges ein, die Roma stapeln den Müll und müssen bei türkischen Geschäftsleuten Lehrgeld bezahlen. Also eigentlich alles nicht ganz so schlimm.
Nun darf man die Geduld und die Toleranz all der Menschen in Duisburg und anderen deutschen Kommunen, die zusammenleben müssen oder wollen, nicht überstrapazieren.
Jetzt brauchen sie einfach nur Geld.








Wirtschaftsflucht war nie ein offizielles Ziel dieser "Union".
Nach den "neuen Märkten" im Osten (die ja ein Markt waren für Industrie Betriebe die billiger produzieren wollten), No-Bail-Out und anderen gebrochenen Versprechen nun dass.
Kein Wunder das ein Großteil der Polen die Einführung des Euro ablehnt und diese ihren Laden dicht halten mit niedrigen sozialen Hilfen.
Jede Keule wird genutzt um das zu legementieren und das wird irgendwann in Wut enden.
Die Wut aus Griechenland wird wohl bald auch in Deutschland ankommen.
Die Freizügigkeit in der Europäischen Union finde ich gut, aber es war und ist ein Fehler Länder in diese aufzunehmen, wenn der Lebensstandard noch so gravierend abweicht, dass Wirtschaftsflucht in Frage kommt. Bulgarien und Rumänien aufzunehmen war viel zu früh, man hätte erst lieber warten sollen, bis sich die Bedingungen dort verbessern (und dazu beitragen)
wieso Belgien und Frankreich in der Lage waren, diese Invasion abzuwehren. Dort gelten doch die gleichen EU-Gesetze.
Die Freizügigkeit in der Europäischen Union finde ich gut, aber es war und ist ein Fehler Länder in diese aufzunehmen, wenn der Lebensstandard noch so gravierend abweicht, dass Wirtschaftsflucht in Frage kommt. Bulgarien und Rumänien aufzunehmen war viel zu früh, man hätte erst lieber warten sollen, bis sich die Bedingungen dort verbessern (und dazu beitragen)
wieso Belgien und Frankreich in der Lage waren, diese Invasion abzuwehren. Dort gelten doch die gleichen EU-Gesetze.
"Ticket-Angelegenheiten werden nur an einem Tag im Monat bearbeitet..."
Nicht, das mich das wundert.
Allerdings wundert es mich, dass unsere Politiker integration fordern und noch nicht mal ihre sch... Behörden und Ämter auf Trab gebracht haben.
Die Einwanderer -und auch wir- sind denen sowas von egal, da kann man nur noch die große Wut bekommen.
Das ist Duisburg.
Das ist Duisburg.
Das ist Duisburg.
Was in die Behörde reinkommt sind lediglich Vorgänge, die nach herrschender Colour und Ermessen abgearbeitet und abgelegt werden und gut ist.
Kosten, Folgen, Ausmass interessiert die nicht im geringsten.
Ohne Vorgänge bei geschlossener Tür wären die auch glücklich und den ganzen Tag beschäftigt.
Das erfordert, dass sich sowohl "Alteingesessene" als auch "Roma" endlich an einen Tisch setzen und besprechen, wie man die Lage zu einem besseren drehen kann. Man wird miteinander auskommen müssen. Als europäische Staatsbürger ist es keine Option, die Menschen einfach "abzuwimmeln". Es ist ihr gutes Recht, da zu sein. Aber es scheinen offensichtlich die Strukturen zu fehlen, Ausländer zu integrieren. Bei den "Türken" hat das ja auch mehrere Generationen gedauert und gelernt hat man scheinbar nichts.
Ich hofffe, dass die Stadt und deren Bürger Lösungen finden bevor es zu einem weiteren Rostock Lichtenhagen in Duisburg kommt.
Offensichtlich gibt es einige Lichtpunkte, wie die Familie, die ihre Kinder unbedingt in die Schule schicken wollte oder den Mann, der unbedingt arbeiten will. Gut ist auch, dass es eine Organisation gibt, die mit Zuwanderung vertraut ist und die Sprache der Roma spricht. Obwohl dies eigentlich aAufgabe des Staates wäre, finde ich es gut, dass es engagierte Bürger gibt.
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf pauschalisierende und diskriminierende Äußerungen. Danke, die Redaktion/au
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf pauschalisierende und diskriminierende Äußerungen. Danke, die Redaktion/au
...es würde reichen, den Euro abzuwickeln.
Nun bin ich zu der Überzeugung gelangt, das gleiche müsse mit der EU geschehen.
und dann wieder zurück in die Zukunft?
Nee, nee. Bloß nicht. Betrachten wir es als Aufgabe Probleme zu lösen als uns in das Gefängnis des alten Denkens und der alten Grenzen zurück zuziehen. Vielleicht dauert es gar nicht so lange und wir sind diejenigen, die Hilfe brauchen. Is ja noch gar nicht so lange her, dass es schon mal so war. Oder?
und dann wieder zurück in die Zukunft?
Nee, nee. Bloß nicht. Betrachten wir es als Aufgabe Probleme zu lösen als uns in das Gefängnis des alten Denkens und der alten Grenzen zurück zuziehen. Vielleicht dauert es gar nicht so lange und wir sind diejenigen, die Hilfe brauchen. Is ja noch gar nicht so lange her, dass es schon mal so war. Oder?
Die Union ein Hort des Friedens ?
Wer mag das noch glauben, die Zukunft wird sehr ernst werden.
"Diese EU wird bald zum neuen Kriegsherd werden."
Einen Krieg haben die Sinti und Roma in Europa noch niemand erklärt.
Es wäre gut, sich auch einmal die Hintergründe klar zu machen. 2005 hatte die EU mit der "Dekade der Roma-Inklusion" ein Aktionsprogramm ausgearbeitet, das mit Mitteln der Weltbank europaweit die Lebensbedingungen der Volksgruppe so verändern sollte, dass deren Mitglieder gar nicht erst in die reicheren Länder Europas auswandern.
Diese Erwartung erfüllte sich nicht, im Gegenteil. Die Finanzkrise hat das Wohlstandsgefälle in Europa verschärft. Südosteuropa ächzt besonders unter deren Folgen. Darüber hinaus verlaufen gut zwanzig Jahre nach dem Ende des Kommunismus durch die südosteuropäischen Transformationsgesellschaften tiefe soziale Gräben. Die Schere zwischen Arm und Reich geht immer weiter auseinander, da seit 1990 circa 50 Prozent der Arbeitsplätze wegfielen. Soziale Randgruppen wie die Roma geben da geeignete Sündenböcke ab. Die pogromartigen Attacken von Rechtsradikalen in Tschechien und Ungarn 2009/10 sind ja noch in Erinnerung.
Die Roma können gewiss nicht als die Wurzel der Probleme Europas angesehen werden. Deren Elend ist allenfalls ein Symptom.
unhaltbare Zustände schaft.
Da kann man schon die Frage stellen, ob die EU in sich beginnt marode zu werden.
"Diese EU wird bald zum neuen Kriegsherd werden."
Einen Krieg haben die Sinti und Roma in Europa noch niemand erklärt.
Es wäre gut, sich auch einmal die Hintergründe klar zu machen. 2005 hatte die EU mit der "Dekade der Roma-Inklusion" ein Aktionsprogramm ausgearbeitet, das mit Mitteln der Weltbank europaweit die Lebensbedingungen der Volksgruppe so verändern sollte, dass deren Mitglieder gar nicht erst in die reicheren Länder Europas auswandern.
Diese Erwartung erfüllte sich nicht, im Gegenteil. Die Finanzkrise hat das Wohlstandsgefälle in Europa verschärft. Südosteuropa ächzt besonders unter deren Folgen. Darüber hinaus verlaufen gut zwanzig Jahre nach dem Ende des Kommunismus durch die südosteuropäischen Transformationsgesellschaften tiefe soziale Gräben. Die Schere zwischen Arm und Reich geht immer weiter auseinander, da seit 1990 circa 50 Prozent der Arbeitsplätze wegfielen. Soziale Randgruppen wie die Roma geben da geeignete Sündenböcke ab. Die pogromartigen Attacken von Rechtsradikalen in Tschechien und Ungarn 2009/10 sind ja noch in Erinnerung.
Die Roma können gewiss nicht als die Wurzel der Probleme Europas angesehen werden. Deren Elend ist allenfalls ein Symptom.
unhaltbare Zustände schaft.
Da kann man schon die Frage stellen, ob die EU in sich beginnt marode zu werden.
kommt der letzte Satz.. ich lach mich schlapp: Gebt mir Geld, dann wird alles gut!
Die alte Ausrede und dann gleich noch so ehrlich gerade raus^^
Die Menschheit wirds wohl nie lernen: Mit Geld löst man keine Probleme, man verdeckt sie nur. Je nachdem wie gross das Problem ist (und wie tief) brauchts eben etwas mehr zum verdecken, respektive auffüllen.
Probleme löst man indem man scharf beobachtet, analysiert, plant, umsetzt, kontrolliert und anpasst. Ob man viel Geld hat, wenig oder keins ist dabei erstaunlich unwichtig.
Zentral sind Grips, Kreativität und Einstellung. Aber das kann halt auch mal anstrengend sein.
Naja, wenigstens hatte ich nochmal einen Nachrichtenlacher. Bei dem ganzen Zypern/Eurogedöns ist das eine nette Abwechslung...
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