MozillaGary und die Füchse

Freier Zugang zum Internet ist seine Mission. Der Chef von Mozilla will Google und Apple die Stirn bieten.

Mozilla-Chef Gary Kovacs

Mozilla-Chef Gary Kovacs

Hat Gary Kovacs das heilige Buch seiner Firma gelesen? Kennt er die Prophezeiungen, die dort niedergeschrieben wurden? Stellen wir ihn auf die Probe: »Der Mammon schlief. Und das wiedergeborene Tier breitete sich über die Erde aus und wuchs zu Heerscharen heran. Und sie verkündeten...«

Ja, was genau verkünden die Heerscharen, Gary Kovacs?

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»Hm.« Kurze Pause. »Vielleicht, dass alle freien Zugang zum Internet haben?«

Falsche Antwort. Richtig wäre gewesen: »Und sie verkündeten die Zeiten und opferten die Ernte dem Feuer, listig wie Füchse. Und sie bauten eine neue Welt nach ihrem eigenen Bild, wie von den heiligen Worten versprochen.«

Wiedergeburt, Feuer, neue Welt. So steht es geschrieben im Buch Mozilla, Vers 11:9. Doch das ist pseudoreligiöses Geschwätz. Ein echtes Buch gibt es gar nicht, bloß eine Handvoll ähnlich klingender Verse. Den vom wiedergeborenen Tier und den Heerscharen kann jeder nachlesen, der einen Computer besitzt. Er muss lediglich den Internetbrowser Firefox öffnen und in dessen Adressfeld »about:mozilla« eingeben. Dann erscheint die Prophezeiung. In weißer Schrift, auf rotem Grund.

Und damit beginnt die Geschichte.

Mozilla und Firefox: Das Projekt

Gary Kovacs führt die Mozilla Corp., die der gemeinnützigen Mozilla Foundation gehört. Diese wurde 2003 in den USA auch mithilfe des Internetdienstes America Online gegründet. Sie will erreichen, dass alle Menschen gleichermaßen vom Internet profitieren. Dazu entwickelt die Mozilla Corp. mit vielen freiwilligen Helfern Software wie Firefox, einen populären Internetbrowser neben Microsofts Internet Explorer, Apples Safari und Googles Chrome. Google und andere zahlen Millionen Dollar an Mozilla, damit sie bei Firefox direkt als Standard-Suchmaschine voreingestellt werden. Mit diesen Einnahmen finanziert sich Mozilla hauptsächlich.

Firefox OS

OS steht für Operating System, gemeint ist ein neues Betriebssystem für Smartphones (Foto unten). Mozilla will damit eine Alternative zu Apple und Google schaffen, die mit ihren Betriebssystemen iOS und Android den Markt kontrollieren. Erste Geräte mit Firefox OS sollen in Asien, Lateinamerika und Osteuropa auf den Markt kommen. Dort wächst die Zahl der Menschen, die auf einen günstigen Netzzugang warten, besonders schnell.

»Je näher man dem Programm kommt, desto mehr ähnelt es einer Religion«

Gary Kovacs, ein Mann, der sein Alter verschweigt und nur seufzt, er sei »in den späten Vierzigern«, ist Chef der Mozilla Corporation aus Mountain View im kalifornischen Silicon Valley. Mozillas bekanntestes Produkt ist der Browser Firefox, mit dem sich Millionen Menschen im Internet bewegen. Das Buch Mozilla ist ein Glaubensbekenntnis seiner Schöpfer: Anhänger der Open-Source-Bewegung, die Software als ein gemeinschaftliches Gut betrachten und das Internet nicht als eine Ressource, die es finanziell auszubeuten gelte. Die Programmierer von Firefox haben die Verse schon in den Anfangsjahren der Bewegung tief in den Softwarecodes ihrer Browser verankert und gelegentlich aktualisiert. Die Prophezeiung von den Heerscharen dürfte um die fünf Jahre alt sein. Wohl deswegen kennt Kovacs sie nicht: Er ist erst seit 2010 dabei. Vielleicht hat es ihn auch nie so richtig interessiert, weil er ganz anders tickt.

»Das klingt alles sehr biblisch«, sagt Kovacs, und für einen kurzen Moment wirkt der 1,90-Meter-Mann irritiert. Er fühlt sich unwohl, weiß nicht einzuschätzen, welche Richtung das Gespräch nehmen wird und was seine Rolle darin sein soll. Auf der Computermesse Cebit, wo er noch Stunden zuvor aufgetreten ist, haben sie ihm andere Fragen gestellt.

Erleichtert, dass der kleine Test vorüber ist, fängt sich Kovacs, nimmt die Gedanken aus dem Buch Mozilla auf und entwickelt sie weiter. »Heute würden wir das einfacher formulieren«, sagt er. »Es würde darum gehen, dass der Nutzer im Mittelpunkt steht und dass es unser Job ist, jedermann freien und gleichen Zugang zum Internet zu ermöglichen. Das ist die Mission von Mozilla.«

Kovacs sagt das so sachlich und nüchtern, dass ihn in diesem Moment nichts von einem x-beliebigen Konzernchef unterscheidet. Immerhin: Eine Mission gibt es wirklich, sogar ein Manifest, das ganze offizielle Unternehmens-Tamtam. Das Buch Mozilla ist eher ein Spaß. In älteren Prophezeiungen wird sogar zum Kampf gegen »Ungläubige« aufgerufen, deren Häuser »dem Erdboden gleichgemacht« werden sollten. Solche Worte würde man heute eher aus dem afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet erwarten als aus dem kalifornischen Silicon Valley. Aber wer sich nur ein wenig mit dem Seelenleben der Open-Source-Bewegung befasst, merkt schnell, dass es sich bei den Versen nicht um den Aufruf zum Dschihad handelt, sondern um liebevolle Anspielungen und die spielerische Ironie einer Gemeinde von Menschen, die im Internet einen bedrohten Lebensraum sehen. Die Software wie ihren Browser gemeinsam entwickeln. Kovacs nennt sie »Mozillians«.

»Alle Menschen rund um Firefox sind Mozillians«, sagt Kovacs. »Ob sie Nutzer oder Entwickler sind, als Angestellte oder ehrenamtlich arbeiten. Sie teilen dieselben Werte: Flexibilität, Offenheit, Wahlfreiheit, Sicherheit und Privatheit.« Pseudoreligiöse Anwandlungen kämen durchaus vor, ergänzt Kovacs, er selbst wirkt da allerdings völlig ungefährdet. »Mozillians sind sehr leidenschaftlich. Je näher man dem Programm kommt, desto mehr ähnelt es einer Religion.«

Leser-Kommentare
    • hh59
    • 02.04.2013 um 21:11 Uhr
    1. ubuntu

    In diesem Zusammenhang koennte man noch erwaehnen, dass bald eine voellig offene linux distribution fuer smartphones gibt. Die kann man dann einfach auf jedes (?) smartphoen spielen und tschuess Apple, Google etc.:

    http://www.ubuntu.com/dev...

    2 Leser-Empfehlungen
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    Ich erinnere mich wie mir ein Bekannter vor Jahren GIMP mit nahezu gleichen Worten als DIE Photoshopalternative verkaufen wollte. Nun bin ich ebenfalls für einen Raum abseits von Apple, Google und sonstigen Monopolstellungen, aber wenn man sich der Realität versperrt kommt man nicht weiter, sondern wird lediglich in der Nerdecke abgestellt. GIMP und Photoshop haben nichts miteinander gemein.

    Fakt ist, dass nicht allein das System entscheidet, sonder das was damit gemacht wird. Der Nutzer nutzt nicht iOS und Android, er nutzt Facebook, Circus Ponies Notebook, Angry Birds usw. usf. Nicht die Betriebssysteme entscheiden über die Zukunft der Betriebssysteme, sondern die Appstores und da liegt Ubuntu weit weit hinter dem Microsoft Store, der wiederum weit weit hinter den Platzhirschen liegt.

    Die Ubuntugemeinde, zu der ich mich selbst zähle, bringt zuweilen Seltsames zutage. Am meisten nervt mich das Gerede von der "Gleichwertigkeit", denn Ubuntu ist abseits einer konventionellen Officenutzung (Office, Browser) sowie einer professionellen Admin-Nutzung eben alles andere als gleichwertig und für Neueinsteiger auch nicht intuitiv.

    Solange sich Teile der Community noch gleichauf mit einem sowohl intuitiven als auch innovativen Produkt wie iOS wähnen, sehe ich schwarz für eine OpenSource-Smartphone-Zukunft.

    Ich erinnere mich wie mir ein Bekannter vor Jahren GIMP mit nahezu gleichen Worten als DIE Photoshopalternative verkaufen wollte. Nun bin ich ebenfalls für einen Raum abseits von Apple, Google und sonstigen Monopolstellungen, aber wenn man sich der Realität versperrt kommt man nicht weiter, sondern wird lediglich in der Nerdecke abgestellt. GIMP und Photoshop haben nichts miteinander gemein.

    Fakt ist, dass nicht allein das System entscheidet, sonder das was damit gemacht wird. Der Nutzer nutzt nicht iOS und Android, er nutzt Facebook, Circus Ponies Notebook, Angry Birds usw. usf. Nicht die Betriebssysteme entscheiden über die Zukunft der Betriebssysteme, sondern die Appstores und da liegt Ubuntu weit weit hinter dem Microsoft Store, der wiederum weit weit hinter den Platzhirschen liegt.

    Die Ubuntugemeinde, zu der ich mich selbst zähle, bringt zuweilen Seltsames zutage. Am meisten nervt mich das Gerede von der "Gleichwertigkeit", denn Ubuntu ist abseits einer konventionellen Officenutzung (Office, Browser) sowie einer professionellen Admin-Nutzung eben alles andere als gleichwertig und für Neueinsteiger auch nicht intuitiv.

    Solange sich Teile der Community noch gleichauf mit einem sowohl intuitiven als auch innovativen Produkt wie iOS wähnen, sehe ich schwarz für eine OpenSource-Smartphone-Zukunft.

  1. für einen amerikanischen Manager. Sich als unkapitalistisch zu bezeichnen wäre für ihn das Ende.

    In Amerika gilt der Kapitalismus nicht als die Alleinherrschaft des Geldes, sondern als ein demokratischer Grundgedanke, der es jedem ermöglich seine Ideen und Produkte zu Markte zu tragen. Diesen Gedanken kann er nicht ablehnen - die Alleinherrschaft des Geldes schon.

    interkulturelle Grüße,
    Sphinxfutter

  2. Da gibt es auch noch BlackBerry - zuverlässig und sicher.

    Schon auf den alten BBOS Geräten konnte man Software selbst installieren, nun mit BlackBerry 10 geht es natürlich auch (über den Developer Mode, "sideloading"). Sprich, man ist nicht auf BlackBerry World angewiesen.

    Während ich (vor allem wegen dem Adblocker) Firefox gern nutze bleibe ich sonstigen Mozilla Produkten gern fern. (Und vermisse nichts.)

  3. 4. Google

    Der Fairness halber sollte man aber erwähnen, dass es auch von Google bezahlte Mitarbeiter gibt, die an Firefox arbeiten und dass Mozilla den Großteil seines Umsatzes über Google erzielt.

    Dass Android trotz OpenSource mittlerweile in der Praxis ein recht geschlossenes System ist, liegt meiner Ansicht nach auch nicht vordergründig an Google sondern vor allem an den Smartphone-Herstellern, die geschlossene Bootloader und unfreie Treiber verwenden. Das ist etwas, vor dem auch Mozilla nicht prinzipiell gefeit ist.

    Nichts destotrotz finde ich es super von Mozilla, zumindest den Versuch zu unternehmen, für mehr (Auswahl-)Freiheit zu sorgen.

    Eine Leser-Empfehlung
  4. Ich wusste gar nicht, dass Mozilla seinen Mitarbeitern Geld zahlt. Ich dachte, die machen das alle freiwillig. Woher kommt das Kapital dafür? Ausschließlich aus Spenden?

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    Der weitaus größte Teil (ca. 80%) von Mozillas Umsatz kommt von Google. Mozilla bekommt Geld weil im Suchfeld von Firefox Google als Standard-Suchmaschine eingestellt ist. Und Google hat natürlich ein Interesse daran, dass möglichst viele Leute ihre Suche benutzen.

    Auch andere Suchmaschinen-Anbieter sind vertreten, die machen aber einen geringeren Anteil aus.

    Der weitaus größte Teil (ca. 80%) von Mozillas Umsatz kommt von Google. Mozilla bekommt Geld weil im Suchfeld von Firefox Google als Standard-Suchmaschine eingestellt ist. Und Google hat natürlich ein Interesse daran, dass möglichst viele Leute ihre Suche benutzen.

    Auch andere Suchmaschinen-Anbieter sind vertreten, die machen aber einen geringeren Anteil aus.

  5. Der weitaus größte Teil (ca. 80%) von Mozillas Umsatz kommt von Google. Mozilla bekommt Geld weil im Suchfeld von Firefox Google als Standard-Suchmaschine eingestellt ist. Und Google hat natürlich ein Interesse daran, dass möglichst viele Leute ihre Suche benutzen.

    Auch andere Suchmaschinen-Anbieter sind vertreten, die machen aber einen geringeren Anteil aus.

  6. Ich erinnere mich wie mir ein Bekannter vor Jahren GIMP mit nahezu gleichen Worten als DIE Photoshopalternative verkaufen wollte. Nun bin ich ebenfalls für einen Raum abseits von Apple, Google und sonstigen Monopolstellungen, aber wenn man sich der Realität versperrt kommt man nicht weiter, sondern wird lediglich in der Nerdecke abgestellt. GIMP und Photoshop haben nichts miteinander gemein.

    Fakt ist, dass nicht allein das System entscheidet, sonder das was damit gemacht wird. Der Nutzer nutzt nicht iOS und Android, er nutzt Facebook, Circus Ponies Notebook, Angry Birds usw. usf. Nicht die Betriebssysteme entscheiden über die Zukunft der Betriebssysteme, sondern die Appstores und da liegt Ubuntu weit weit hinter dem Microsoft Store, der wiederum weit weit hinter den Platzhirschen liegt.

    Die Ubuntugemeinde, zu der ich mich selbst zähle, bringt zuweilen Seltsames zutage. Am meisten nervt mich das Gerede von der "Gleichwertigkeit", denn Ubuntu ist abseits einer konventionellen Officenutzung (Office, Browser) sowie einer professionellen Admin-Nutzung eben alles andere als gleichwertig und für Neueinsteiger auch nicht intuitiv.

    Solange sich Teile der Community noch gleichauf mit einem sowohl intuitiven als auch innovativen Produkt wie iOS wähnen, sehe ich schwarz für eine OpenSource-Smartphone-Zukunft.

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    Antwort auf "ubuntu"
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    Huh? Habe ich etwas nicht mitbekommen? Zumindest bei mir sind sowohl GIMP als auch Photoshop Programme zum editieren von pixel-basierten Bildern. Und GIMP ist locker umfangreich genug für meine Bedürfnisse.

    Gerade Ubuntu ist es doch, die es trotz vieler mitarbeitender Nerds schaffen, eine halbwegs einfache Benutzeroberfläche zu gestalten. Über Gewohnheiten kann man sich sicherlich streiten, doch im Vergleich zum MacBook Pro meiner Freundin kann ich keine grundlegenden Nachteile erkennen.

    Doch, ein grundlegender Unterschied ist da: hat MacOS oder ein dafür geschriebenes Programm eine Macke, ist man aufgeschmissen. Hat Ubuntu eine Macke, kann man das reparieren. Deswegen bin ich bislang früher oder später immer wieder bei einem Open Source Betriebssystem gelandet.

    • hh59
    • 03.04.2013 um 22:42 Uhr

    Mit "tschuess Apple" wollte ich nicht andeuten, dass es dann Apple etc. nicht mehr gaebe, sondern, dass man bei smartphones nicht mehr auf sie angewiesen ist. Natuerlich wird es wahrscheinlich niemals eine Mehrheit geben, die sich mit ubuntu zurechtfindet, aber fuer Leute wie mich, der immer noch schockiert ist, dass es auf iPhone/iPod keinen systemeigenen unix terminal geschweige denn ssh gibt, fuer solche Leute heisst es dann "tschuess apple". (Und ja, ich bin mir bewusst, dass android eine linux distribution ist etc.).
    Zum Thema GIMP vs. Photoshop: Wenn es nicht Projekte wie GIMP oder ooffice gaebe, waere die standardmaessige Benutzung von Computern davon abhaengig, dass man sich fuer nicht ganz kleines Geld Software gekauft hat ... absurd.

    Huh? Habe ich etwas nicht mitbekommen? Zumindest bei mir sind sowohl GIMP als auch Photoshop Programme zum editieren von pixel-basierten Bildern. Und GIMP ist locker umfangreich genug für meine Bedürfnisse.

    Gerade Ubuntu ist es doch, die es trotz vieler mitarbeitender Nerds schaffen, eine halbwegs einfache Benutzeroberfläche zu gestalten. Über Gewohnheiten kann man sich sicherlich streiten, doch im Vergleich zum MacBook Pro meiner Freundin kann ich keine grundlegenden Nachteile erkennen.

    Doch, ein grundlegender Unterschied ist da: hat MacOS oder ein dafür geschriebenes Programm eine Macke, ist man aufgeschmissen. Hat Ubuntu eine Macke, kann man das reparieren. Deswegen bin ich bislang früher oder später immer wieder bei einem Open Source Betriebssystem gelandet.

    • hh59
    • 03.04.2013 um 22:42 Uhr

    Mit "tschuess Apple" wollte ich nicht andeuten, dass es dann Apple etc. nicht mehr gaebe, sondern, dass man bei smartphones nicht mehr auf sie angewiesen ist. Natuerlich wird es wahrscheinlich niemals eine Mehrheit geben, die sich mit ubuntu zurechtfindet, aber fuer Leute wie mich, der immer noch schockiert ist, dass es auf iPhone/iPod keinen systemeigenen unix terminal geschweige denn ssh gibt, fuer solche Leute heisst es dann "tschuess apple". (Und ja, ich bin mir bewusst, dass android eine linux distribution ist etc.).
    Zum Thema GIMP vs. Photoshop: Wenn es nicht Projekte wie GIMP oder ooffice gaebe, waere die standardmaessige Benutzung von Computern davon abhaengig, dass man sich fuer nicht ganz kleines Geld Software gekauft hat ... absurd.

  7. Huh? Habe ich etwas nicht mitbekommen? Zumindest bei mir sind sowohl GIMP als auch Photoshop Programme zum editieren von pixel-basierten Bildern. Und GIMP ist locker umfangreich genug für meine Bedürfnisse.

    Gerade Ubuntu ist es doch, die es trotz vieler mitarbeitender Nerds schaffen, eine halbwegs einfache Benutzeroberfläche zu gestalten. Über Gewohnheiten kann man sich sicherlich streiten, doch im Vergleich zum MacBook Pro meiner Freundin kann ich keine grundlegenden Nachteile erkennen.

    Doch, ein grundlegender Unterschied ist da: hat MacOS oder ein dafür geschriebenes Programm eine Macke, ist man aufgeschmissen. Hat Ubuntu eine Macke, kann man das reparieren. Deswegen bin ich bislang früher oder später immer wieder bei einem Open Source Betriebssystem gelandet.

    Antwort auf "Tschüss Apple?"

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