Schwedischer Lieferservice: Hast du auch an Saft und Wasser gedacht?
In Stockholm geschieht Unvorstellbares: Das staatliche Alkoholmonopol liefert den Wein ins Haus.
Alles läuft reibungslos bei der Übergabe. Björn ist ein Weintrinker, der keine Schwierigkeiten macht. Und Rolf ein Weinlieferant, mit dem nicht zu spaßen ist. Anstandslos hält Björn an seiner Haustür den Personalausweis hin, den Rolf in sein Lesegerät einscannt. Dann wechselt der Wein den Besitzer. Sechs Flaschen neuseeländischer Pinot Noir. Die 1.000 Kronen dafür, rund 125 Euro, wurden schon im Voraus überwiesen.
Rolf Classon ist Fahrer beim schwedischen Lieferdienst Bring. Zu Björn Evers’ schönem Holzhaus im Stockholmer Vorort Nacka kommt er jetzt öfter. In Stockholm geschieht nämlich Unvorstellbares: Das staatliche Monopol Systembolaget liefert Alkohol an die Haustür. Hätte der Kunde seine Personalien nicht angegeben, wäre er nicht mindestens zwanzig Jahre alt gewesen oder hätte er gar Zeichen der Trunkenheit oder des Missbrauchs erkennen lassen – der Fahrer hätte den Wein wieder mitgenommen. Dafür ist er eigens geschult worden.
Alkohol ist in Schweden ein Politikum, über das jahrein, jahraus debattiert wird. Wein und Schnaps gibt es seit Anfang des vergangenen Jahrhunderts außer in lizenzierten Restaurants nur in den Läden des staatlichen Monopols, im schwedischen Volksmund »das System« genannt. Der Weintrinker Björn Evers sähe es am liebsten abgeschafft: »Ich mag es nicht, wenn die Regierung das Volk kontrolliert.« Zweihundert Meter entfernt vom Haus gebe es einen Laden, sagt er, aber er gehe nicht hin. Wenn er Zeit habe, freitagnachmittags, stehe eine zehn Meter lange Schlange vor dem System-Geschäft, es dauere eine Dreiviertelstunde, bis er durch die Kasse sei. Evers ist ein wohlhabender Kleinunternehmer, weshalb er den teuren Lieferservice nutzt.
Anna Carlstedt war und ist die strikteste Gegnerin des neuen Dienstes. »Jeder neue Bezugsweg kann den Alkoholkonsum nur steigern«, sagt sie. Das macht ihr Sorge, denn sie steht den schwedischen Guttemplern vor, den Antialkoholikern. Als die Bewegung 1879 gegründet wurde, nahm sie sich eines großen Missstands an: In den Bruks in den schwedischen Wäldern, patriarchalisch geführten Gemeinwesen, die sich um einen Industriebetrieb scharten, wurde ein Teil des Lohns in Schnaps abgegolten. Das sollte die Arbeiter in Abhängigkeit halten, in jeder Hinsicht. Aus den Guttemplern wurde rasch eine soziale Bewegung, die der sozialistischen Arbeiterbewegung an Bedeutung kaum nachstand. Noch heute unterhält die Organisation im Land 500 Häuser, Stützpunkte im Kampf gegen den Alkohol.
Anna Carlstedt lässt ein gängiges Argument zur Entlastung des neuen Systembolag-Lieferservices nicht gelten: dass den teuren Dienst sich sowieso nur Wohlhabende leisten könnten, die Säufer auf der Parkbank oder Jugendliche durch den neuen Dienst kaum stärker gefährdet würden. Nein, sagt sie, in Schwedens reicher Oberschicht grassiere der Missbrauch. Sie erzählt von ihrer Mutter: »Sie hatte Geld, aber es war ihr peinlich, jeden Tag in den Systemladen zu gehen. Ein Lieferservice hätte sie noch ein paar Jahre früher ins Grab gebracht. Und denk nur an all die Promis, die sich nach und nach als Trinker geoutet haben, Benny Andersson von Abba zum Beispiel.«
Was Anna Carlstedt freut: Ihre Organisation wächst in jüngster Zeit erstaunlich, um jährlich 4.000 Mitglieder auf jetzt rund 30.000. Sie hält das für eine Reaktion auf die wachsende Verfügbarkeit von Alkoholika im Land.
Carl Hamilton ist der Politiker, der sich wohl am stärksten für den Internetlieferdienst eingesetzt hat. Er ist Abgeordneter der liberalen Folkepartiet und überzeugter Europäer. Aber auch er will »das System« nicht abschaffen. »Wir müssen es nur modernisieren«, sagt er, »damit es seine Legitimität behält. Die Systemleute stecken ja in einem Dilemma. Einerseits sollen sie Alkohol verkaufen und die Kunden nicht zur illegalen Konkurrenz abwandern lassen. Andererseits sollen sie daran mitarbeiten, dass der Verbrauch möglichst gering ist.«








die weder selbst hergestellte alkoholische Getränke noch den Schwarzmarkt erfasste. Wieviele Tote gibt es in Schweden durch gepanschten Alkohol? Wie nutzt die Mafia die Situation? Gibt es wirklich weniger Alkoholiker?
Das "System" funktioniert und wird akzeptiert. Ist vielleicht ein Vorbild für den Vertrieb anderer Drogen dort und in anderen Ländern, von Tabak bis zu heute illegalen Drogen.
Oder doch nicht? Denn natürlich gibt es billigeren Schmuggelalkohol in Schweden, und die Schmuggler sind keine lieben, netten Jungs, die sich mal eine Krone dazuverdienen wollen, sondern stinknormale organisierte Kriminelle (ratet mal, mit was für einem typischem Fortbewegungsmittel).
Ach ja, gerade guter Wein ist im Systembolaget übrigens oft billiger als in Deutschland. Schließlich ist das Systembolaget der einzige Abnehmer für Lieferanten, bekommt entsprechende Konditionen und es darf keinen Gewinn machen, was bei hochwertigen Gütern ja meist einen Großteil des Preises ausmacht.
Ziel der Sytstembolaget ist es laut eigener Homepage, den Alkohol einzudämmen. Komisch, dass 70% der Bevölkerung dem Alkohol zustimmt und ihn fördert.
Da hilft auch die Frage der Lieferanten nichts, ob an Wasser und Saft gedacht wurde. Ich würde das System noch damit optimieren, dass die Lieferanten Alkoholmessgeräte mitführen, und Kontrollen durchführen. Auch eine limitierte Verfügbarkeit, zum Beispiel eine Karte mit Coins, die sich automatisch nach mehreren Monaten wieder auflädt.
Letztendlich ist noch Rau für Optimierungen gegeben!
Ziel der Sytstembolaget ist es laut eigener Homepage, den Alkohol einzudämmen. Komisch, dass 70% der Bevölkerung dem Alkohol zustimmt und ihn fördert.
Da hilft auch die Frage der Lieferanten nichts, ob an Wasser und Saft gedacht wurde. Ich würde das System noch damit optimieren, dass die Lieferanten Alkoholmessgeräte mitführen, und Kontrollen durchführen. Auch eine limitierte Verfügbarkeit, zum Beispiel eine Karte mit Coins, die sich automatisch nach mehreren Monaten wieder auflädt.
Letztendlich ist noch Rau für Optimierungen gegeben!
Die Argumentation erinnert doch frappant an die der ÖR-Rundfunkanstalten und anderer protegierter Volksbeglücker. Die haben immer passende - selbst in Auftrag gegebene - Statistiken parat.
Wie hoch ist der Anteil des privaten Alkoholimports, denn Schweden dürfen ja für den privaten Verbrauch unbegrenzt Alkohol aus anderen EU-Staaten mitbringen? Wird dieser Privatimport sowie der Schmuggelalkohol in den durchschnittlichen Alkoholkonsum mit eingerechnet? Schweden sind mir nie als übermäßig abstinent aufgefallen.
Es geht hier ja nicht um die Versorgung, wie beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk, sondern gerade um die Begrenzung des Drogenkonsums; das ist ja nun ein prinzipieller und himmelweiter Unterschied.
Und es ist schlicht falsch, dass Schweden unbegrenzte Mengen an Alkohol einführen dürfen. Im Gegenteil sind die Mengen begrenzt - die Kriterien sind sowohl was das Mindestalter (20) als auch die Mengen angeht für Schweden sogar schärfer als für andere EU-Bürger. Überschreiten wird streng geahndet. Der Weiterverkauf von selbst legal eingeführtem Alkohol als illegaler Alkoholverkauf sogar sehr streng.
Es gibt in Schweden mehr Abstinenzler als bei uns, sie sind präsent, aber eine kleine Minderheit. Aber auch der "typische", nicht abstinente, Schwede sieht das Feierabendbier unter der Woche oder gar ein Bier zum Mittagessen, wie es Deutsche oft bestellen, als kritischen, weil gewohnheitsmäßigen, Alkoholkonsum. Er selbst besäuft sich selten, nur zu besonderen Anlässen, dafür dann um so heftiger. Im Schnitt ist der Pro-Kopf-Verbrauch entsprechend niedrig.
Vor der Begrenzung hatte Schweden ein massives Alkoholikerproblem, heute nicht mehr.
Es geht hier ja nicht um die Versorgung, wie beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk, sondern gerade um die Begrenzung des Drogenkonsums; das ist ja nun ein prinzipieller und himmelweiter Unterschied.
Und es ist schlicht falsch, dass Schweden unbegrenzte Mengen an Alkohol einführen dürfen. Im Gegenteil sind die Mengen begrenzt - die Kriterien sind sowohl was das Mindestalter (20) als auch die Mengen angeht für Schweden sogar schärfer als für andere EU-Bürger. Überschreiten wird streng geahndet. Der Weiterverkauf von selbst legal eingeführtem Alkohol als illegaler Alkoholverkauf sogar sehr streng.
Es gibt in Schweden mehr Abstinenzler als bei uns, sie sind präsent, aber eine kleine Minderheit. Aber auch der "typische", nicht abstinente, Schwede sieht das Feierabendbier unter der Woche oder gar ein Bier zum Mittagessen, wie es Deutsche oft bestellen, als kritischen, weil gewohnheitsmäßigen, Alkoholkonsum. Er selbst besäuft sich selten, nur zu besonderen Anlässen, dafür dann um so heftiger. Im Schnitt ist der Pro-Kopf-Verbrauch entsprechend niedrig.
Vor der Begrenzung hatte Schweden ein massives Alkoholikerproblem, heute nicht mehr.
... dazu alles gesagt, was es zu sagen gibt:
"Die Prohibition überschreitet die Grenze jeder Vernunft, indem sie die Bedürfnisse des Menschen durch Gesetze zu kontrollieren versucht und Verbrechen aus Dingen macht, die keine Verbrechen sind."
Es geht hier ja nicht um die Versorgung, wie beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk, sondern gerade um die Begrenzung des Drogenkonsums; das ist ja nun ein prinzipieller und himmelweiter Unterschied.
Und es ist schlicht falsch, dass Schweden unbegrenzte Mengen an Alkohol einführen dürfen. Im Gegenteil sind die Mengen begrenzt - die Kriterien sind sowohl was das Mindestalter (20) als auch die Mengen angeht für Schweden sogar schärfer als für andere EU-Bürger. Überschreiten wird streng geahndet. Der Weiterverkauf von selbst legal eingeführtem Alkohol als illegaler Alkoholverkauf sogar sehr streng.
Es gibt in Schweden mehr Abstinenzler als bei uns, sie sind präsent, aber eine kleine Minderheit. Aber auch der "typische", nicht abstinente, Schwede sieht das Feierabendbier unter der Woche oder gar ein Bier zum Mittagessen, wie es Deutsche oft bestellen, als kritischen, weil gewohnheitsmäßigen, Alkoholkonsum. Er selbst besäuft sich selten, nur zu besonderen Anlässen, dafür dann um so heftiger. Im Schnitt ist der Pro-Kopf-Verbrauch entsprechend niedrig.
Vor der Begrenzung hatte Schweden ein massives Alkoholikerproblem, heute nicht mehr.
Wie ich bereits sagte, wie andere EU-Bürger auch dürfen Schweden unbegrenzt Alkohol für den persönlichen Bedarf einführen. Es versteht sich von selbst, daß sich dies auf Erwachsene bezieht - in Schweden halt ab 20 (immer schön, wenn man wie in den USA zwar ab 18 fürs Vaterland sterben, sich aber legal kein Bier kaufen darf).
Es kommt ja nicht von ungefähr, daß die Alkohol-Einkaufstouren mit der Fähre z.B. nach Fredrikshavn oder nach Rügen sich so großer Beliebtheit erfreuen. Die durch hohe Alkoholsteuern belasteten Briten haben ja ähnlich beliebte booze-cruises nach Calais.
Übrigens hat Schweden nach einer Studie der London Metropolitan University die höchste Quote angezeigter Vergewaltigungen unter Alkoholeinfluss in Europa. Dies hängt natürlich auch mit der Definition des Straftatbestandes und der Anzeigewilligkeit zusammen, ist aber dennoch ein Indiz dafür, daß es um die Kontrolle des Alkoholkonsums dann doch nicht so gut bestellt sein kann.
Für diejenigen, die gerne erzieherisch auf ihre Mitmenschen einwirken, ist so ein System aber ohne Zweifel attraktiv.
Beim Lieferservice des "Systems" ist es wie mit dem Pfeifen im Walde: Natürlich will man nur das Beste (= staatliche Kontrolle über den Alkoholkonsum), doch das Non-Profit-Argument schliesst ja nicht aus, dass die Alko-Steuereinnahmen dem Staat ein hübsches Zugeld verschaffen! Aber weder Zoll noch Polizei haben den Grenzhandel im Griff, auch nicht die private Destille, weshalb der Verkauf von Zucker und Hefe exorbitant ist.
Dass die meisten Schweden zum Mittagessen in der Kantine kein Bierchen riskieren, dürfte an den wachsamen Augen der Tischnachbarn liegen, denn "sprit" (jeglicher Alkohol egal welcher Art) ist immer noch ein Tabu, heute auch wegen der 02, Promille-Grenze im Strassenverkehr. Die Prohibitionseiferer haben verhindert, dass sich die Schweden einen gemässigten Alko-Verzehr anerziehen konnten, um dem historisch bedingten Suff zu entgehen.
Kaum aber hat der Schwede den "öffentlichen Raum" verlassen wird geschluckt wie seit Jahrhunderten. Für Viele sind Wochenenden, die grossen Feiertage, der Urlaub im Ausland oder im Sommerhaus ohne Besäufnis undenkbar!
In welchem Land wurde das Alko-Schloss für Kraftfahrzeuge erfunden? Schon mal das im Ausland so glorifizierte Mittsommerfest vor Ort gefeiert?
Das scheinheilige Getue des "Systems" ist ein Auslaufmodell, inzwischen sind Labordrogen überall zu haben, zwar mit garantiert vernichtendem Potential, aber anfangs auch mit dem gewünschten Effekt - dem schnellstmöglichen Bewusstseinsverlust, billig und steuerfrei.
"Vor der Begrenzung", das heisst vor der Einführung von "Motboken" war es tatsächlich so. Aber es wurde geschätzt, dass jede zweite Haushalt selbst gebrannt hat, gibt es immernoch. Motboken berechtigte Männer zum kauf von 4L und Frauen 3L Schnaps pro Monat.
Die Einfuhrregeln sind die gleichen im gesamten EU-Raum.
100L Bier + +, aber nur für den Eigenbedarf, darum gucken die Zöllner nach dem Haltbarkeitsdatum...
Der Gewinn, den es tatsächlig gibt, geht an den Staat als Besitzer.
Die Weine werden oft mit Tankwagen geliefert und in Schweden in Boxen oder auf Flaschen gefüllt und etikettiert.
Wie ich bereits sagte, wie andere EU-Bürger auch dürfen Schweden unbegrenzt Alkohol für den persönlichen Bedarf einführen. Es versteht sich von selbst, daß sich dies auf Erwachsene bezieht - in Schweden halt ab 20 (immer schön, wenn man wie in den USA zwar ab 18 fürs Vaterland sterben, sich aber legal kein Bier kaufen darf).
Es kommt ja nicht von ungefähr, daß die Alkohol-Einkaufstouren mit der Fähre z.B. nach Fredrikshavn oder nach Rügen sich so großer Beliebtheit erfreuen. Die durch hohe Alkoholsteuern belasteten Briten haben ja ähnlich beliebte booze-cruises nach Calais.
Übrigens hat Schweden nach einer Studie der London Metropolitan University die höchste Quote angezeigter Vergewaltigungen unter Alkoholeinfluss in Europa. Dies hängt natürlich auch mit der Definition des Straftatbestandes und der Anzeigewilligkeit zusammen, ist aber dennoch ein Indiz dafür, daß es um die Kontrolle des Alkoholkonsums dann doch nicht so gut bestellt sein kann.
Für diejenigen, die gerne erzieherisch auf ihre Mitmenschen einwirken, ist so ein System aber ohne Zweifel attraktiv.
Beim Lieferservice des "Systems" ist es wie mit dem Pfeifen im Walde: Natürlich will man nur das Beste (= staatliche Kontrolle über den Alkoholkonsum), doch das Non-Profit-Argument schliesst ja nicht aus, dass die Alko-Steuereinnahmen dem Staat ein hübsches Zugeld verschaffen! Aber weder Zoll noch Polizei haben den Grenzhandel im Griff, auch nicht die private Destille, weshalb der Verkauf von Zucker und Hefe exorbitant ist.
Dass die meisten Schweden zum Mittagessen in der Kantine kein Bierchen riskieren, dürfte an den wachsamen Augen der Tischnachbarn liegen, denn "sprit" (jeglicher Alkohol egal welcher Art) ist immer noch ein Tabu, heute auch wegen der 02, Promille-Grenze im Strassenverkehr. Die Prohibitionseiferer haben verhindert, dass sich die Schweden einen gemässigten Alko-Verzehr anerziehen konnten, um dem historisch bedingten Suff zu entgehen.
Kaum aber hat der Schwede den "öffentlichen Raum" verlassen wird geschluckt wie seit Jahrhunderten. Für Viele sind Wochenenden, die grossen Feiertage, der Urlaub im Ausland oder im Sommerhaus ohne Besäufnis undenkbar!
In welchem Land wurde das Alko-Schloss für Kraftfahrzeuge erfunden? Schon mal das im Ausland so glorifizierte Mittsommerfest vor Ort gefeiert?
Das scheinheilige Getue des "Systems" ist ein Auslaufmodell, inzwischen sind Labordrogen überall zu haben, zwar mit garantiert vernichtendem Potential, aber anfangs auch mit dem gewünschten Effekt - dem schnellstmöglichen Bewusstseinsverlust, billig und steuerfrei.
"Vor der Begrenzung", das heisst vor der Einführung von "Motboken" war es tatsächlich so. Aber es wurde geschätzt, dass jede zweite Haushalt selbst gebrannt hat, gibt es immernoch. Motboken berechtigte Männer zum kauf von 4L und Frauen 3L Schnaps pro Monat.
Die Einfuhrregeln sind die gleichen im gesamten EU-Raum.
100L Bier + +, aber nur für den Eigenbedarf, darum gucken die Zöllner nach dem Haltbarkeitsdatum...
Der Gewinn, den es tatsächlig gibt, geht an den Staat als Besitzer.
Die Weine werden oft mit Tankwagen geliefert und in Schweden in Boxen oder auf Flaschen gefüllt und etikettiert.
..immer noch fleissig....
frohe ostern wolfgang
gruss frank
Wie ich bereits sagte, wie andere EU-Bürger auch dürfen Schweden unbegrenzt Alkohol für den persönlichen Bedarf einführen. Es versteht sich von selbst, daß sich dies auf Erwachsene bezieht - in Schweden halt ab 20 (immer schön, wenn man wie in den USA zwar ab 18 fürs Vaterland sterben, sich aber legal kein Bier kaufen darf).
Es kommt ja nicht von ungefähr, daß die Alkohol-Einkaufstouren mit der Fähre z.B. nach Fredrikshavn oder nach Rügen sich so großer Beliebtheit erfreuen. Die durch hohe Alkoholsteuern belasteten Briten haben ja ähnlich beliebte booze-cruises nach Calais.
Übrigens hat Schweden nach einer Studie der London Metropolitan University die höchste Quote angezeigter Vergewaltigungen unter Alkoholeinfluss in Europa. Dies hängt natürlich auch mit der Definition des Straftatbestandes und der Anzeigewilligkeit zusammen, ist aber dennoch ein Indiz dafür, daß es um die Kontrolle des Alkoholkonsums dann doch nicht so gut bestellt sein kann.
Für diejenigen, die gerne erzieherisch auf ihre Mitmenschen einwirken, ist so ein System aber ohne Zweifel attraktiv.
Eine Privatperson darf NICHT unbegrenzte Mengen Alkohols einführen. Versteuern und verzollen muss sie diese dann natürlich auch noch, wenn es sich nicht um Reisemitbringsel handelt. Für Schweden gelten dabei strengere Grenzen als für EU-Ausländer.
Die Volljährigkeit in Schweden beginnt nicht mit 20, dies ist eine gesonderte Grenze für den Kauf (nicht den Konsum!) von Alkohol.
Bitte informieren Sie sich, bevor sie solchen Unfug und "persönliche Erfahrungen" ("auf den Fähren sieht man aber") hier als Wahrheiten posten. Ihre gewagten Interpretationen sind nicht mal mehr die Dekonstruktion wert, da sie auf völlig falschen Voraussetzungen beruhen.
Eine Privatperson darf NICHT unbegrenzte Mengen Alkohols einführen. Versteuern und verzollen muss sie diese dann natürlich auch noch, wenn es sich nicht um Reisemitbringsel handelt. Für Schweden gelten dabei strengere Grenzen als für EU-Ausländer.
Die Volljährigkeit in Schweden beginnt nicht mit 20, dies ist eine gesonderte Grenze für den Kauf (nicht den Konsum!) von Alkohol.
Bitte informieren Sie sich, bevor sie solchen Unfug und "persönliche Erfahrungen" ("auf den Fähren sieht man aber") hier als Wahrheiten posten. Ihre gewagten Interpretationen sind nicht mal mehr die Dekonstruktion wert, da sie auf völlig falschen Voraussetzungen beruhen.
Schweden und "Allohol" frei Haus. Das gibt es nur HEUTE:-))
.
Meint
Sikasuu
... "des Systems" gäbe, wenn Sie recht hätten?
http://proxysystembolaget...
... "des Systems" gäbe, wenn Sie recht hätten?
http://proxysystembolaget...
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren