WachstumsdebatteSchaut einfach auf die Fakten!

"Wie viel braucht der Mensch?", fragte die ZEIT vor drei Wochen. Diesmal eine Replik von Petra Pinzler: Wir stecken in der "Instinkt-Falle".

Wie viel ist genug? Die schwedische Fotografin Sannah Kvist hat im Jahr 2011 junge Menschen mit ihrem Besitz fotografiert

Wie viel ist genug? Die schwedische Fotografin Sannah Kvist hat im Jahr 2011 junge Menschen mit ihrem Besitz fotografiert

Menschen ändern ungern ihre Meinung. »Instinktfalle« nennen das die Neurologen, und sie haben herausgefunden, dass wir nicht nur gern unseren einmal gewonnenen Erkenntnissen und Verhaltensweisen vertrauen. Wir bleiben oft sogar dann bei der ursprünglichen Meinung, wenn viele Fakten dagegensprechen. Noch schwerer fällt uns der Meinungswandel, wenn das neue Wissen negative Folgen für uns haben könnte: Wenn wir uns beispielsweise die beängstigende Tatsache eingestehen, dass die Schätze der Erde nun mal endlich sind – und deshalb unseren Lebenswandel ändern und ein paar lieb gewonnene Verhaltensweisen aufgeben müssten. Lieber suchen wir mit viel Mühe alle möglichen Beweise, um unsere alte Einstellung zu verteidigen.

Seine Meinung ändern, dazu gehört offensichtlich viel Mut. Doch den beweisen in der Debatte um die Zukunft des Wirtschaftswachstums bisher nur wenige. Anders ist kaum noch zu erklären, dass der Satz »Die Wirtschaft kann nicht ewig weiterwachsen« reflexhafte Abwehrreaktionen auslöst. Vor allem unter älteren Wirtschaftswissenschaftlern, Politikern jeglicher Couleur und auch unter den meisten Journalisten. Die Angst vor dem Weniger ist offensichtlich so groß, dass einfach nicht sein kann, was nicht sein darf.

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Die Diskussion über die Geschichte von Jan Müller zeigt das exemplarisch. Der Jugendliche wurde kürzlich im Dossier dieser Zeitung erfunden, um von der Hoffnung zu erzählen, dass sich menschliches Verhalten in einer neuen Generation sehr wohl grundsätzlich verändern kann. Denn Jan will später, als Erwachsener, andere Dinge als seine Eltern, vor allem will er weniger, weil er als Kind schon viel hatte. Und weil er bereits im Kindergarten gelernt hat, dass Autos den Klimawandel beschleunigen. Auch arbeitet er lieber weniger und verbringt mehr Zeit mit Freunden, statt für ein eigenes Auto zu schuften. Es reicht ihm, manchmal eins benutzen zu können. Wenn viele weniger konsumieren, so wie Jan, könnte die Erde für alle reichen – alle hätten durch das Weniger mehr.

Ein ZEIT-Wirtschaftsredakteur hielt in einer der folgenden Ausgaben dagegen: Nach seiner Vorstellung wird der junge Mann erwachsen und verwandelt sich langsam, aber sicher in einen Homo oeconomicus. Das ist der Modellmensch, anhand dessen die meisten Ökonomen so gern und so fürchterlich eindimensional das Handeln der Menschen beschreiben: Jan zieht aus, verdient Geld, will mehr haben und erleben und treibt so, ohne es zu wissen, als Konsument und Produzent das Wirtschaftswachstum an.

Vielleicht nicht so stark wie seine Eltern, das immerhin räumt der Autor ein. Dieser Jan reist zwar gern, kauft aber immer noch kein Auto. Die Ökonomen würden sagen, er dematerialisiert einen Teil seiner Bedürfnisse. Er braucht mehr Dienstleistungen und weniger Güter. Und weil sich viele aus seiner Generation ähnlich verhalten, wächst die Wirtschaft auch weniger schnell als in der Vergangenheit. Trotzdem, so schlussfolgert der Autor, bleibe alles irgendwie beim Alten: Durch Jans Bedürfnisse entstehen weiter neue Angebote, nur andere. Am Ende löst sich vielleicht sogar das ein oder andere Umweltproblem, weil Jan oder einer seiner Kumpels weiter Neues erfindet.

Wenn die deutsche Wirtschaft nicht wächst, dann gibt es Ärger

Eine schöne heile Welt ist das und ein Zukunftsglaube, der einen sprachlos macht. Nehmen wir tatsächlich an, dass Jan anders leben wird. Seine Freundin Anna bekommt ein Kind, doch die kleine Familie zieht nicht ins Grüne. Sie bleibt in einem Wohnprojekt in der Stadtmitte wohnen und braucht deswegen weniger Zimmer als noch die Eltern – auch weil sie manche Räume gemeinsam mit anderen nutzt. Sie braucht kein Auto, der vegane Supermarkt ist gleich um die Ecke und die Kita auch. Jan und seine Freundin können und wollen es sich sogar leisten, nur halbe Tage zu arbeiten: Sie sind gut ausgebildet und gehören zur begehrten Generation Y, die sich ihre Arbeitgeber aussuchen kann. Einfach, weil es so wenige von ihnen gibt. Also haben beide gute Jobs, aber auch viel Zeit für die Kinder. Dafür, ihr Fahrrad selbst zu flicken und Klavier zu spielen. Und weil viele ihrer Generation so wie Jan und Anna leben, wirkt sich das tatsächlich auf die Wirtschaft aus. Die wächst langsamer, weil der Binnenkonsum stagniert. Aber auch die Exporte nehmen ab. Schließlich produzieren die wenigen Jans mit ihren Halbtagsjobs nicht mehr so viel, und selbst die vielen neuen Techniken und Produktionsverfahren können das nicht wettmachen. Also wächst Deutschlands Wirtschaft tatsächlich irgendwann kaum noch.

Nur, das bleibt nicht einfach folgenlos. Schwierig wird es plötzlich in der Kita. Dort streiken die Erzieherinnen, denn ihr ohnehin niedriges Gehalt soll gekürzt werden. Schließlich nimmt die Stadt weniger Steuern ein. Wenn die Wirtschaft nicht mehr wächst, wächst ja auch das Steueraufkommen nicht. Außerdem haben die Politiker in der Vergangenheit viele Schulden gemacht, also bleibt nun kaum noch Geld für die öffentlichen Angestellten. Der Seniorentreff, in dem Jans Vater immer Schachpartner gefunden hat, muss geschlossen werden. Und das Geld, mit dem die Schulen wärmegedämmt werden sollten, ist auch nicht mehr da. Von den geplanten Solarpanels auf dem Dach redet schon lange keiner mehr. Kurz: Alle, die sich in den vergangenen Jahrzehnten daran gewöhnt haben, mehr zu verteilen, müssen auf einmal das Weniger verwalten. Sie müssen darüber streiten, wofür noch Geld da ist und wofür nicht. Sicher, Jan hätte jetzt zwar Zeit, sich ehrenamtlich in der Kita zu engagieren und mit seinem Vater öfter Schach zu spielen. Aber eigentlich hat er dazu keine Lust: Wozu haben wir einen Sozialstaat, denkt er sich.

Leser-Kommentare
    • k00chy
    • 01.04.2013 um 18:03 Uhr

    Zyniker monieren ja immer wieder, dass es nichts nützt, wenn ein paar Großstädter mehr sparen. Davon abgesehen müssen auch sie ja durchaus Kompromisse eingehen.

    Aber wenn auch der sparsamste Öko bereits zuviel verbraucht, was bedeutet das dann für unsere Aussichten, die bedrohlichen Zenarien von Verteilungskriegen, Nahrungsmangel und Klimawandel abzuwenden?

    Werden wir wirklich eine breite Masse zum sparen sehen? Oder wird das doch verordnet werden müssen?

    Wahrscheinlich werden wir um einige Verordnungen nicht umher kommen. Das wird schmerzhafte Einschnitte in unser Privatleben geben. Oder doch nicht?

    Solange wir allerdings den Verzicht noch selbst gestalten dürfen. Gerade auch wir, als diejenigen, die vom "mehr haben" ins "weniger haben" überhaupt freiwillig übergehen können(!), sollten wir vielleicht auch die Chance nutzen, eine sinnvolle Richtung zu weisen? Immerhin werden Leute wie "Jan" durchaus auch als Multiplikatoren wahrgenommen. Sicherlich nicht vom Deutschen "Gutmenschen-Kritiker" - aber mit etwas Glück von einigen anderen, auch in Schwellenländern.

    Zum Start hier ein paar Ideen, wie man anfangen könnte. http://www.7ideas.org/que...

    2 Leser-Empfehlungen
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    Hier dagegen, wo allen alles gehört, ist jeder sicher, dass keinem etwas für seine persönlichen Bedürfnisse fehlt, sofern nur dafür gesorgt wird, dass die öffentlichen Speicher gefüllt sind. Es gibt nämlich keine missgünstige Güterverteilung, es gibt weder Arme noch Bettler dort, und obwohl keiner etwas besitzt, sind doch alle reich. Denn welch größeren Reichtum kann es geben, als wenn man, jeder Sorge ledig, frohen und ruhigen Herzens leben kann, ohne um sein tägliches Brot zu bangen, ohne von der jammernden Ehefrau um Geld geplagt zu werden, ohne die Verarmung des Sohnes fürchten zu müssen und sich um die Mitgift der Tochter zu sorgen, sondern des eigenen Auskommen und Glücks genauso sicher zu sein wie dessen aller seiner Angehörigen: Frau, Kinder, Enkel, Urenkel […]
    Zumal nicht weniger für die gesorgt ist, die jetzt arbeitsunfähig sind, einst aber geschafft haben, als für die, die jetzt arbeiten.“
    Aber um keine falschen Vorstellungen aufkommen zu lassen, ist hier etwas näher zuzusehen. Denn da nur sechs Stunden gearbeitet wird, so könnte man vielleicht der Meinung sein, dass daraus ein Mangel an den notwendigsten Erzeugnissen entstehen müsse.

    Wirtschaftssystem heraus müssen, ist noch nicht klar, wie das geschehen soll. Der Kapitalismus kann nicht einfach durch ein anderes System, eine Alternativökonomie, ersetzt werden, denn einer seiner Fehler ist ja gerade, dass er ein einheitliches System ist, das sich über alle natürlichen und menschlichen Besonderheiten hinwegsetzt und alles über denselben Kamm schert.

    Der Autor plädiert statt dessen für ein Besinnen auf die Gemeinschaften: Leben kann nur gemeinsam gestaltet werden. Die Zukunft liegt in den Commons, also in Arrangements zur Herstellung und Erhaltung von gemeinsam genutzten Ressourcen. P.M. zeigt sehr konkret und detailliert, wie der Kapitalismus abgelöst werden kann, wie Gemeinschaften Märkte ersetzen können: eine Gebrauchsanweisung für das Gemeinglück.

    »Solch ein kultureller Pluralismus wird unsere Überlebenschancen drastisch erhöhen und ganz nebenbei viel mehr Freude in unser Leben bringen. Die nötigen Investitionen sind minimal: Es kostet uns nur den Verzicht auf simple Weltbilder und lieb gewonnene Überzeugungen.« P.M.
    http://www.edition-nautil...
    http://www.neustartschwei...

    • Otto2
    • 01.04.2013 um 20:17 Uhr

    Eigentlich kein neues Thema. In den Wünschen der Menschen spielt es eine Rolle, seit dem sie sich selbst reflektieren.
    In Religionen zum Beispiel.
    Die frühen religiösen Vorstellungen ließen es bei einer schöneren Welt bewenden. ("Ewige Jagdgründe")
    In den heutigen großen Weltreligionen wird wenig oder nichts über Materielles geschrieben. Isst man im Jenseits, wenn "Ja", was? Arbeitet der Mensch? Gibt es im Himmel eine Wirtschaft?
    Können die realen Menschen auf Materielles verzichten? Eine rhetorische Frage. Aber auch nicht neu. Das Ende der Frage nach materiellen Reichtums wurde nicht nur in Religionen direkt und indirekt postuliert. Die Realität war/ist aber davon unberührt. Sonst gäbe es die wissenschaftliche, die technische usw. Entwicklung nicht.
    Es hat auch immer Theorien vom Ende der Entwicklung gegeben, die sich aber immer nur als das Ende eines Entwicklungstyps in der menschlichen Geschichte oder eines spezifischen Entwicklungsabschnittes herausstellten. So wird es auch künftig wieder sein.

    • Otto2
    • 01.04.2013 um 20:19 Uhr

    Ein nahe liegendes Beispiel für wirtschaftlich entwickelte Länder: Ein durchaus sehr sehr materieller Aspekt unseres menschlicher Existenz ist die Lebenserwartung des Individuums. Sichert unsere Gesellschaft, dass jeder einzelne vom Fortschritt der Medizin profitiert? Das ist eine enorme Herausforderung an die Gesellschaft und kann, wenn sich hier Klüfte auftun, erschreckende Entwicklungen nach sich ziehen. Ob unsere derzeitige gesellschaftliche Struktur dazu taugt, ist noch nicht raus. Denn eine auf Gewinn fixierte Politik muss sich dann zumindest teilweise selbst infrage stellen.

    Das ist kein Problem, nächste BT-Wahl rot-grün wählen. Bei der angekündigten Steuererhöhungsorgie, wird uns kaum etwas übrig bleiben. Merke: Der Staat kann dein Geld sinnvoller verwenden, als du selbst.

    Hier dagegen, wo allen alles gehört, ist jeder sicher, dass keinem etwas für seine persönlichen Bedürfnisse fehlt, sofern nur dafür gesorgt wird, dass die öffentlichen Speicher gefüllt sind. Es gibt nämlich keine missgünstige Güterverteilung, es gibt weder Arme noch Bettler dort, und obwohl keiner etwas besitzt, sind doch alle reich. Denn welch größeren Reichtum kann es geben, als wenn man, jeder Sorge ledig, frohen und ruhigen Herzens leben kann, ohne um sein tägliches Brot zu bangen, ohne von der jammernden Ehefrau um Geld geplagt zu werden, ohne die Verarmung des Sohnes fürchten zu müssen und sich um die Mitgift der Tochter zu sorgen, sondern des eigenen Auskommen und Glücks genauso sicher zu sein wie dessen aller seiner Angehörigen: Frau, Kinder, Enkel, Urenkel […]
    Zumal nicht weniger für die gesorgt ist, die jetzt arbeitsunfähig sind, einst aber geschafft haben, als für die, die jetzt arbeiten.“
    Aber um keine falschen Vorstellungen aufkommen zu lassen, ist hier etwas näher zuzusehen. Denn da nur sechs Stunden gearbeitet wird, so könnte man vielleicht der Meinung sein, dass daraus ein Mangel an den notwendigsten Erzeugnissen entstehen müsse.

    Wirtschaftssystem heraus müssen, ist noch nicht klar, wie das geschehen soll. Der Kapitalismus kann nicht einfach durch ein anderes System, eine Alternativökonomie, ersetzt werden, denn einer seiner Fehler ist ja gerade, dass er ein einheitliches System ist, das sich über alle natürlichen und menschlichen Besonderheiten hinwegsetzt und alles über denselben Kamm schert.

    Der Autor plädiert statt dessen für ein Besinnen auf die Gemeinschaften: Leben kann nur gemeinsam gestaltet werden. Die Zukunft liegt in den Commons, also in Arrangements zur Herstellung und Erhaltung von gemeinsam genutzten Ressourcen. P.M. zeigt sehr konkret und detailliert, wie der Kapitalismus abgelöst werden kann, wie Gemeinschaften Märkte ersetzen können: eine Gebrauchsanweisung für das Gemeinglück.

    »Solch ein kultureller Pluralismus wird unsere Überlebenschancen drastisch erhöhen und ganz nebenbei viel mehr Freude in unser Leben bringen. Die nötigen Investitionen sind minimal: Es kostet uns nur den Verzicht auf simple Weltbilder und lieb gewonnene Überzeugungen.« P.M.
    http://www.edition-nautil...
    http://www.neustartschwei...

    • Otto2
    • 01.04.2013 um 20:17 Uhr

    Eigentlich kein neues Thema. In den Wünschen der Menschen spielt es eine Rolle, seit dem sie sich selbst reflektieren.
    In Religionen zum Beispiel.
    Die frühen religiösen Vorstellungen ließen es bei einer schöneren Welt bewenden. ("Ewige Jagdgründe")
    In den heutigen großen Weltreligionen wird wenig oder nichts über Materielles geschrieben. Isst man im Jenseits, wenn "Ja", was? Arbeitet der Mensch? Gibt es im Himmel eine Wirtschaft?
    Können die realen Menschen auf Materielles verzichten? Eine rhetorische Frage. Aber auch nicht neu. Das Ende der Frage nach materiellen Reichtums wurde nicht nur in Religionen direkt und indirekt postuliert. Die Realität war/ist aber davon unberührt. Sonst gäbe es die wissenschaftliche, die technische usw. Entwicklung nicht.
    Es hat auch immer Theorien vom Ende der Entwicklung gegeben, die sich aber immer nur als das Ende eines Entwicklungstyps in der menschlichen Geschichte oder eines spezifischen Entwicklungsabschnittes herausstellten. So wird es auch künftig wieder sein.

    • Otto2
    • 01.04.2013 um 20:19 Uhr

    Ein nahe liegendes Beispiel für wirtschaftlich entwickelte Länder: Ein durchaus sehr sehr materieller Aspekt unseres menschlicher Existenz ist die Lebenserwartung des Individuums. Sichert unsere Gesellschaft, dass jeder einzelne vom Fortschritt der Medizin profitiert? Das ist eine enorme Herausforderung an die Gesellschaft und kann, wenn sich hier Klüfte auftun, erschreckende Entwicklungen nach sich ziehen. Ob unsere derzeitige gesellschaftliche Struktur dazu taugt, ist noch nicht raus. Denn eine auf Gewinn fixierte Politik muss sich dann zumindest teilweise selbst infrage stellen.

    Das ist kein Problem, nächste BT-Wahl rot-grün wählen. Bei der angekündigten Steuererhöhungsorgie, wird uns kaum etwas übrig bleiben. Merke: Der Staat kann dein Geld sinnvoller verwenden, als du selbst.

  1. Nur, der Klimawandel ist leider nur der kleine Teil der Problembereiche. Die Blase erwischt uns noch auf ganz vielen anderen Feldern.
    Ob das System des zurückgehenden Konsums nachhaltig durch das Modell des Cradle to Cradle zu lösen ist?

  2. Es ist ja schön und gut, dass in konservativen Kreisen so langsam eine Debatte über Ausrichtung und Zweck der Wirtschaft stattfindet. Allerdings ist die Pauschalisierung nicht akzeptabel, mit der ungleiche Milieus ungerechtfertigt gleich beurteilt werden.

    Das Beispiel eines Jugendlichen, der in seiner Kindheit schon viel hatte, ist dafür exemplarisch. Er ist wahrscheinlich auf dem Land oder in Suburbia aufgewachsen. Nicht jedoch in einer deutschen Großstadt der HartzIV-Jahre, wo immerhin ein Drittel der Kinder in gemessener Armut aufwächst. Die Bedürfnisse von Menschen, die immer in Askese leben mussten, haben und werden sich nicht entmaterialisieren.

    Mich wundert, dass Frau Pinzler in ihrem durchaus richtig gemeinten Artikel die Umverteilungsfrage und auch die "Ausrichtungsfrage" gar nicht aufwirft. Bedürfnisse zur Distinktion über Konsum entstehen nämlich durch Ungleichheit. Auch wenn dieser Fakt konservativen Ökonomen nicht ins Weltbild passt. Und es stimmt, wir produzieren zu viel und verbrauchen zu viel. Das heißt jedoch nicht, dass wir mit weniger auskommen müssten. Im Gegenteil. Die Effizienz lässt sich deutlich steigern und wir können die deutsche Ökonomie auch wieder von einer Industriegüter- zu einer Verbrauchsgüterindustrie umrüsten. Es ist alles eine Frage des guten Willens, der Vernunftbegabung und leider wahrscheinlich auch der Ideologiehörigkeit.

    Die Debatte ist, so wie sie geführt wird, undifferenziert und bürgerlich einfach.

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    Die Schwächen liegen also in der Undifferenziertheit der Bedürfnisse der sozialen Milieus, die einfach mit einem universalistischen "Wir" gleichgesetzt werden, in der Verweigerung einer ernsthaften Auseinandersetzung mit der Verteilungsfrage und einer Ablehnung interventionistischer Eingriffe zur Effizienz und Ausrichung der Volkswirtschaft.

    Die Schwächen liegen also in der Undifferenziertheit der Bedürfnisse der sozialen Milieus, die einfach mit einem universalistischen "Wir" gleichgesetzt werden, in der Verweigerung einer ernsthaften Auseinandersetzung mit der Verteilungsfrage und einer Ablehnung interventionistischer Eingriffe zur Effizienz und Ausrichung der Volkswirtschaft.

  3. Die 6 Mrd. Menschen, denen es deutlich schlechter geht als Jan, empfinden diese Debatte als zynisch.

    Die wollen auch so viel wie wir - mit Recht. Irgendwann werden es einmal 15 Mrd. Menschen sein. Und alle wollen unseren Wohlstand. (Oder zumindest 90% davon)

    Die Menschheit ist bis auf weiteres zum Wachstum verdammt. Das müssen wir so gestalten, dass die Umwelt dabei nicht drauf geht.

    Wir brauchen genug preiswerte und saubere Energie für alle. Damit können wir Wasser entsalzen, Wüsten bewässern und Rohstoffe recyceln.

    3 Leser-Empfehlungen
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    • Muhme
    • 01.04.2013 um 19:14 Uhr

    für des Schloss des derzeitigen Systems. Mit günstigerer Energie könnte man tatsächlich viel mehr Produkte wiederverwerten. Derzeit unwirtschaftliche Prozesse würden sich lohnen, da die Kosten überschaubar wären. Günstige Energie und dazu noch umweltschonend - das wird noch eine Weile dauern. Windkraft, Solarenergie, etc sind gute Konzepte, aber sind lediglich sauberer als Atomkraft. Immerhin ein Fortschritt.

    Daher wäre es sinnvoll jetzt schon die Produktion zu senken, die Haltbarkeit der Produkte zu erhöhen, Ressourcen nicht zu verschwenden und unbrauchbare Produkte wieder in brauchbare Güter umzuwandeln.
    Allerdings ist dies unweigerlich mit dem Profit der Konzerne verknüpft. Und die Chefetage möchte die Gewinnmargen nicht konstant halten und erst recht nicht schmälern. Wachstum, Wachstum, Wachstum.

    Persönlich habe ich das Gefühl, dass Angbot und Nachfrage nicht mehr nach dem ursprünglichen Prinzip funktionieren. Man kauft heutzutage nicht mehr ein Produkt, weil man es braucht, sondern weil man es kaufen kann.
    Gäbe es alle fünf Jahre neue Smartphones, würde man eben nur alle fünf Jahre ein neues Gerät kaufen. Da es aber deutlich öfter neue Modelle gibt, kauft man sie einfach. Dabei wird einem suggeriert, man brauche das Produkt.

    Es wird nicht mehr hinterfragt ob das Kauf Sinn macht. Es geht vielmehr nur noch um Konsum/Besitz, losgelöst vom ursprünglichen Nutzen. Haben ist besser als nicht-haben. Lieber heute 3 zum Preis von 2, als nächsten Monat 1 zum Preis von 1.

    • pinero
    • 01.04.2013 um 23:56 Uhr

    "Wir brauchen genug preiswerte und saubere Energie für alle. Damit können wir Wasser entsalzen, Wüsten bewässern und Rohstoffe recyceln."

    Natürlich ist saubere Energie ein enorm wichtiger Aspekt.
    Aber "Wasser entsalzen, Wüsten bewässern und Rohstoffe recyceln" könnte man auch schon mit der "unsauberen" Energie von heute. Und auch mit der effizientesten Solaranlage kann man Wegwerfhandys produzieren. Die Art der Energiegewinnung sagt noch nichts darüber aus, wofür die Energie eingesetzt wird, das ist letztlich immer eine Frage der wirtschaftlichen und politischen Prioritätensetzung.
    Dass die von Ihnen genannten Dinge heute meist nicht getan werden, liegt daran, dass die Masse der Investitionsmittel in der Hand von wenigen sind, die daran kein Interesse haben.
    Gerade im Fall der "Wüstenbewässerung" kann man in Afrika gut sehen, dass dies eine Frage der Prioritätensetzung ist. Vergleichen Sie einfach mal die Entwicklung in Mali und Burkina Faso, zwei Ländern mit eigentlich gleichen Voraussetzungen. Während in Mali die Wüsten immer mehr wachsen und sich der wenige gesellschaftliche Reichtum in der Hand einiger weniger Clans türmt, hat man in Burkina Faso gezielt in Bewässerungs- und Pflanzungskonzepte investiert. Mit dem Ergebnis, dass die Wüstenfläche zurückgeht und das Wüstenland heute der größte Produzent von Gemüse im nördlichen Afrika ist. Es ist die politische Prioritätensetzung, die den Unterschied macht.

    "Die 6 Mrd. Menschen, denen es deutlich schlechter geht als Jan, empfinden diese Debatte als zynisch."

    Zu erst einmal finde ich es wichtig, dass wir über Wachstum diskutieren. Aber wir sollten es nicht so tun, wie wir es gegenwärtig tun. Denn genau das fällt mir dabei auch immer ein. Was ist mit den Milliarden von Menschen, denen es deutlich schlechter geht und den Millionen, denen es auch in Deutschland schlechter geht?

    Oft kommt mir diese Diskussion eher so vor, dass wohlgenährte, satte, gelangweilte, zufriedene Mittelstandsbürger im mittleren Alter anfangen, sich über das Wachstum Gedanken zu machen und feststellen, dass sie ja in einem Hamsterrad gefangen sind, aus dem sie gerne ausbrechen würden, natürlich, ohne dabei ihren Wohlstand aufgeben zu müssen. Am besten so, dass es nicht weh tut. Nur geht das eine nicht ohne das andere.

    Es geht also nicht darum, ob wir weiter wachsen, sondern wie wir das künftig tun. Wenn wir (wer ist überhaupt wir) vom Ende des Wachstums lamentieren, dann sollten wir mal in der dritten Welt fragen, was die davon halten. Die sehen das sicher etwas anders. Und man kann diese Frage auch in den sozialen Brennpunkten Deutschlands stellen, die werden nur ungläubig den Kopf schütteln, ob wir noch alle Latten am Zaun haben. Wachsen werden wir also weiterhin, nur müssen wir die Frage des Wie in den Mittelpunkt der Diskussion stellen, nicht des Ob.

    • Muhme
    • 01.04.2013 um 19:14 Uhr

    für des Schloss des derzeitigen Systems. Mit günstigerer Energie könnte man tatsächlich viel mehr Produkte wiederverwerten. Derzeit unwirtschaftliche Prozesse würden sich lohnen, da die Kosten überschaubar wären. Günstige Energie und dazu noch umweltschonend - das wird noch eine Weile dauern. Windkraft, Solarenergie, etc sind gute Konzepte, aber sind lediglich sauberer als Atomkraft. Immerhin ein Fortschritt.

    Daher wäre es sinnvoll jetzt schon die Produktion zu senken, die Haltbarkeit der Produkte zu erhöhen, Ressourcen nicht zu verschwenden und unbrauchbare Produkte wieder in brauchbare Güter umzuwandeln.
    Allerdings ist dies unweigerlich mit dem Profit der Konzerne verknüpft. Und die Chefetage möchte die Gewinnmargen nicht konstant halten und erst recht nicht schmälern. Wachstum, Wachstum, Wachstum.

    Persönlich habe ich das Gefühl, dass Angbot und Nachfrage nicht mehr nach dem ursprünglichen Prinzip funktionieren. Man kauft heutzutage nicht mehr ein Produkt, weil man es braucht, sondern weil man es kaufen kann.
    Gäbe es alle fünf Jahre neue Smartphones, würde man eben nur alle fünf Jahre ein neues Gerät kaufen. Da es aber deutlich öfter neue Modelle gibt, kauft man sie einfach. Dabei wird einem suggeriert, man brauche das Produkt.

    Es wird nicht mehr hinterfragt ob das Kauf Sinn macht. Es geht vielmehr nur noch um Konsum/Besitz, losgelöst vom ursprünglichen Nutzen. Haben ist besser als nicht-haben. Lieber heute 3 zum Preis von 2, als nächsten Monat 1 zum Preis von 1.

    • pinero
    • 01.04.2013 um 23:56 Uhr

    "Wir brauchen genug preiswerte und saubere Energie für alle. Damit können wir Wasser entsalzen, Wüsten bewässern und Rohstoffe recyceln."

    Natürlich ist saubere Energie ein enorm wichtiger Aspekt.
    Aber "Wasser entsalzen, Wüsten bewässern und Rohstoffe recyceln" könnte man auch schon mit der "unsauberen" Energie von heute. Und auch mit der effizientesten Solaranlage kann man Wegwerfhandys produzieren. Die Art der Energiegewinnung sagt noch nichts darüber aus, wofür die Energie eingesetzt wird, das ist letztlich immer eine Frage der wirtschaftlichen und politischen Prioritätensetzung.
    Dass die von Ihnen genannten Dinge heute meist nicht getan werden, liegt daran, dass die Masse der Investitionsmittel in der Hand von wenigen sind, die daran kein Interesse haben.
    Gerade im Fall der "Wüstenbewässerung" kann man in Afrika gut sehen, dass dies eine Frage der Prioritätensetzung ist. Vergleichen Sie einfach mal die Entwicklung in Mali und Burkina Faso, zwei Ländern mit eigentlich gleichen Voraussetzungen. Während in Mali die Wüsten immer mehr wachsen und sich der wenige gesellschaftliche Reichtum in der Hand einiger weniger Clans türmt, hat man in Burkina Faso gezielt in Bewässerungs- und Pflanzungskonzepte investiert. Mit dem Ergebnis, dass die Wüstenfläche zurückgeht und das Wüstenland heute der größte Produzent von Gemüse im nördlichen Afrika ist. Es ist die politische Prioritätensetzung, die den Unterschied macht.

    "Die 6 Mrd. Menschen, denen es deutlich schlechter geht als Jan, empfinden diese Debatte als zynisch."

    Zu erst einmal finde ich es wichtig, dass wir über Wachstum diskutieren. Aber wir sollten es nicht so tun, wie wir es gegenwärtig tun. Denn genau das fällt mir dabei auch immer ein. Was ist mit den Milliarden von Menschen, denen es deutlich schlechter geht und den Millionen, denen es auch in Deutschland schlechter geht?

    Oft kommt mir diese Diskussion eher so vor, dass wohlgenährte, satte, gelangweilte, zufriedene Mittelstandsbürger im mittleren Alter anfangen, sich über das Wachstum Gedanken zu machen und feststellen, dass sie ja in einem Hamsterrad gefangen sind, aus dem sie gerne ausbrechen würden, natürlich, ohne dabei ihren Wohlstand aufgeben zu müssen. Am besten so, dass es nicht weh tut. Nur geht das eine nicht ohne das andere.

    Es geht also nicht darum, ob wir weiter wachsen, sondern wie wir das künftig tun. Wenn wir (wer ist überhaupt wir) vom Ende des Wachstums lamentieren, dann sollten wir mal in der dritten Welt fragen, was die davon halten. Die sehen das sicher etwas anders. Und man kann diese Frage auch in den sozialen Brennpunkten Deutschlands stellen, die werden nur ungläubig den Kopf schütteln, ob wir noch alle Latten am Zaun haben. Wachsen werden wir also weiterhin, nur müssen wir die Frage des Wie in den Mittelpunkt der Diskussion stellen, nicht des Ob.

  4. Die Schwächen liegen also in der Undifferenziertheit der Bedürfnisse der sozialen Milieus, die einfach mit einem universalistischen "Wir" gleichgesetzt werden, in der Verweigerung einer ernsthaften Auseinandersetzung mit der Verteilungsfrage und einer Ablehnung interventionistischer Eingriffe zur Effizienz und Ausrichung der Volkswirtschaft.

    Eine Leser-Empfehlung
    • va
    • 01.04.2013 um 18:17 Uhr

    ist doch auf Leistung und Verbrauch abgestimmt. Selbst die Informationstechnik kommt ohne Wegwerf-Mentalität nicht aus. Die Miete und der PC will gezahlt werden und der öffentlich Dienst braucht Geld. Auch ich sehe den notwendigen Wandel im Verbrauch
    nicht. Ich sehe es schon als einen großen Fortschritt, wenn die Automobil-Industrie nicht mehr wächst und Überkapazitäten abgebaut werden.

    2 Leser-Empfehlungen
  5. 7. .....

    Ich verstehe 1. nicht, warum "nicht mehr", also Nullwachstum, gleichbedeutend sein soll mit "weniger", also Schrumpfen. Wäre es nicht erstrebenswert, man würde einfach das gegenwärtige Niveau ungefähr halten?

    2. wundere ich mich (immer wieder) über den Vergleich mit den Wachstumsraten von Entwicklungsländern, wie es China größtenteils noch ist. Wenn ich 10 Äpfel habe und einen dazubekomme, habe ich eine Steigerung um 10 Prozent. Habe ich 100 Äpfel und bekomme einen dazu, beträgt die Wachstumsrate nur noch 1 Prozent, obwohl der materielle Zuwachs identisch ist. Was sollen also diese Vergleiche?

    8 Leser-Empfehlungen
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    ergibt sich aus dem Wirtschaftssystem:
    Was heißt Wachstum? Mehr mehr verkaufen. Aber nicht einfach bloß mehr, sondern mehr und billiger und schneller als der Konkurrent, denn tu' ich's nicht, tut er's, und dann bin ich weg vom Fenster. Mehr verkaufen heißt: mehr produzieren. Schneller, billiger.
    Preivateigentum, Konkurrenz, Produktion nicht für erklärte Bedürfnisse sondern für "den Markt".
    „Im Fortschritt des Produktions- und Akkumulationsprozesses muss also die Masse der aneignungsfähigen und angeeigneten Mehrarbeit und daher die absolute Masse des vom Gesellschaftskapital angeeigneten Profits wachsen.

    Aber dieselben Gesetze der Produktion und Akkumulation steigern mit der Masse den Wert des konstanten Kapitals in zunehmender Progression rascher als den des variablen... Kapitalteils. Dieselben Gesetze produzieren also für das Gesell-schaftskapital eine wachsende absolute Profitmasse und eine fallende Profitrate.“ K.
    „Die wahre Schranke der kapitalistischen Produktion ist das Kapital selbst, ist dies: dass das Kapital und seine Selbstverwertung als Ausgangspunkt und Endpunkt, als Motiv und Zweck der Produktion erscheint, dass die Produktion nur Produktion für das Kapital ist, und nicht umgekehrt die Produktionsmittel bloße Mittel für eine stets sich erweiternde Gestaltung des Lebensprozesses für die Gesellschaft der Produzenten sind.
    Marx, Kapital III

    ergibt sich aus dem Wirtschaftssystem:
    Was heißt Wachstum? Mehr mehr verkaufen. Aber nicht einfach bloß mehr, sondern mehr und billiger und schneller als der Konkurrent, denn tu' ich's nicht, tut er's, und dann bin ich weg vom Fenster. Mehr verkaufen heißt: mehr produzieren. Schneller, billiger.
    Preivateigentum, Konkurrenz, Produktion nicht für erklärte Bedürfnisse sondern für "den Markt".
    „Im Fortschritt des Produktions- und Akkumulationsprozesses muss also die Masse der aneignungsfähigen und angeeigneten Mehrarbeit und daher die absolute Masse des vom Gesellschaftskapital angeeigneten Profits wachsen.

    Aber dieselben Gesetze der Produktion und Akkumulation steigern mit der Masse den Wert des konstanten Kapitals in zunehmender Progression rascher als den des variablen... Kapitalteils. Dieselben Gesetze produzieren also für das Gesell-schaftskapital eine wachsende absolute Profitmasse und eine fallende Profitrate.“ K.
    „Die wahre Schranke der kapitalistischen Produktion ist das Kapital selbst, ist dies: dass das Kapital und seine Selbstverwertung als Ausgangspunkt und Endpunkt, als Motiv und Zweck der Produktion erscheint, dass die Produktion nur Produktion für das Kapital ist, und nicht umgekehrt die Produktionsmittel bloße Mittel für eine stets sich erweiternde Gestaltung des Lebensprozesses für die Gesellschaft der Produzenten sind.
    Marx, Kapital III

  6. dann träumen wir davon, dass die Generation Y kaum mehr arbeiten muss, um ihre Bedürfnisse zu befriedigen, um gleichzeitig zu befürchten, dass dabei die Gesellschaft auch bloß nicht sozialer wird und dann hängen wir unsere Hoffnung an die deutsche Energiewende (Dämmwahn, Glühlampenverbot und Solarwahn) und kaufen das I-Pad halt später.
    Traurige Utopie.

    2 Leser-Empfehlungen
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    • va
    • 01.04.2013 um 19:10 Uhr

    Wir müssen unsere Gesellschaft umstrukturieren. Ist es da nicht vernünftig vermehrt Umstrukturierungsmassnahmen zu finanzieren. Das taucht dann ja auch in der Wirtschaftsbilanz auf.

    Mir schaudert auch vor dieser biedermeierlichen Ökoidylle. Das ist die moderne Form des Spießertums.

    • va
    • 01.04.2013 um 19:10 Uhr

    Wir müssen unsere Gesellschaft umstrukturieren. Ist es da nicht vernünftig vermehrt Umstrukturierungsmassnahmen zu finanzieren. Das taucht dann ja auch in der Wirtschaftsbilanz auf.

    Mir schaudert auch vor dieser biedermeierlichen Ökoidylle. Das ist die moderne Form des Spießertums.

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