Wochenmarkt: Ein Milchlamm mit Zwiebeln und Nüssen
© Jason Lowe

Lammschulter im Ofen mit Romesco-Soße und gebratenen Frühlingszwiebeln
In Spanien gibt es »Calçots«, sie ähneln Frühlingszwiebeln. Um diese Jahreszeit werden sie gegrillt, bis sie schwarz und süß werden. Sie sind in Deutschland schwer zu bekommen. Die Tapasbar Raval in Berlin bringt uns auf die Idee, blasse deutsche Frühlingszwiebeln scharf anzubraten, statt damit wie sonst unsere Wurstplatte zu dekorieren. Dazu gibt es Milchlamm und eine Romesco-Soße, einen Klassiker der spanischen Küche und für alle, die sie noch nicht kennen, eine Erleuchtung.
Kartoffeln in 1 cm dicke Scheiben schneiden, Zwiebeln in dünne Streifen. Beides auf einem Backblech auslegen. Darauf kommen die Knoblauchknolle, nicht geschält und quer halbiert, sowie die Rosmarinzweige. Salzen und pfeffern. Olivenöl darübergeben, mit Wasser und Wein auffüllen, sodass die Kartoffeln gerade bedeckt sind. Das mit Pfeffer und Salz eingeriebene Lamm darauflegen, bei 180 Grad zwei Stunden garen, wobei alle 30 Minuten das Fleisch mit dem Sud begossen wird. Die Garzeit hängt von der Größe der Lammschulter ab, man muss also mit Gefühl an die Sache herangehen.
Für die Romesco-Soße gibt man auf ein zweites Blech je im Ganzen Tomaten und 1 bis 2 Knoblauchknollen. 30 Minuten garen, dann Tomaten schälen. Der Knoblauch ist weich und schmeckt süßlich, das Mus lässt sich leicht herausdrücken. Mit Mandeln, Haselnüssen, getrockneten Paprika (wer keine bekommen kann, lässt sie weg), Paprikapulver, Petersilie und Essig im Mixer zerkleinern.
Ist das Lamm gar, sind die Kartoffeln goldgelb, die Flüssigkeit ist fast vollständig verdampft. Man entfernt Rosmarin und Knoblauch und gibt das Fleisch auf eine Servierplatte. Die Romesco-Soße mit den Kartoffeln vermengen, ebenfalls auf der Platte anrichten. Die Frühlingszwiebeln in einer Pfanne in heißem Öl braten, bis sie etwas Farbe angenommen haben. Salzen und pfeffern.
Lammschulter im Ofen mit Romesco-Soße und gebratenen Frühlingszwiebeln
für 4–6 Personen
Für das Fleisch:
6–8 Kartoffeln
2 Zwiebeln
1 Knoblauchknolle
einige Rosmarinzweige
Salz
schwarzer Pfeffer
ein Schuss Olivenöl
etwas Weißwein
1–2 Milchlammschultern
Für die Soße:
6 Tomaten
1–2 Knoblauchknollen
100 g geröstete Mandeln
50 g geröstete Haselnüsse
2 getrocknete Paprika (eine Stunde lang in Wasser eingelegt)
süßes Paprikapulver
eine Handvoll Petersilie
etwas Essig
Für die Beilage:
24 Frühlingszwiebeln










Daher eine Empfehlung von mir!
http://www.peta.org/b/the...
Sie haben natürlich recht. Ohne Nutztierhaltung würde es viele Tierarten nicht geben. Verantwortungsbewußter Fleischkonsum hat insofern positive Auswirkungen im Sinne des Artenschutzes.
Ignoranz?!
Wie viele vegetarische oder gar vegane Gerichte werden hier verbreitet im Gegensatz zu solchen mit Produkten von jetzt schon oder bald totem Tier?
Ich schätze mal 1: 30. Salat und Nachtisch (der ist ja auch gerne mit Sahne und Eiern --den Hühnern und Milchkühen geht es bekanntermaßen auch eher dreckig!) zähle ich mal nicht mit!
Daraus folgt kein Gefühl des Besser-Seins, weil man/ich sich anders entschieden hat/habe, sondern die pure Verzweiflung angesichts des Wissens, dass während wir hier schreiben in einer Sekunde 20 Tiere ihr Leben auf grausame Art verlieren (Meerestiere nicht mit gezählt!), ohne je eines gehabt zu haben!
So schlicht ist das!
...Meinungspluralität zu tun. Also mit einem hohen Gut demokratischer Gesellschaften.
Entfernt. Bitte kehren Sie zum konkreten Thema des Artikels zurück. Danke, die Redaktion/au
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Regnet's im Norden?
Aus dem Süden sonnige Ostergrüsse.
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