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Und wenn dann Wahlen sind im September, wird von den allermeisten Parteien, die oben zu sehen sind, nicht mehr die Rede sein.

Die meisten der 106 Parteien, die beim Bundeswahlleiter brav ihre Unterlagen eingereicht haben (Satzung, Programm, Vorstandsliste), werden sich erst gar nicht um die Teilnahme an der Wahl bemühen, und von denen, die es tun, werden – so war es jedenfalls zuletzt – ungefähr die Hälfte daran scheitern, zur Wahl zugelassen zu werden.

Es gab schon welche, da bestand der komplette Vorstand aus Vater, Mutter, Kind. Es ist vielleicht nicht ganz unbedeutend, dass acht von den Parteien auf der Karte eine E-Mail-Adresse von web.de und fünf eine von gmx.de angeben. Google Mail und Yahoo sind je einmal vertreten.

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Alle Deutschlandkarten des ZEITmagazins im Überblick

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Aus Berlin werden besonders viele Unterlagen zum Wahlleiter geschickt, die sind sehr erfinderisch dort. In der Provinz tut sich auch einiges.

Etwa in Bad Nauheim, wo sich eine Partei die Mark zurückwünscht. Auch von ihr wird wahrscheinlich bald nicht mehr die Rede sein.

 
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