MindestlohnHände weg, ihr Wahlkämpfer

Ein einheitlicher Mindestlohn soll von Experten bestimmt werden. von 

Sind 8,50 Euro das Mindeste vom Mindesten, oder sind sie schon viel zu viel? Ein Mindestlohn in dieser Höhe sei »entschieden zu hoch«, warnt Christoph Schmidt, oberster Wirtschaftsweiser der Regierung. Schließlich müsse sich jeder Arbeitsplatz wirtschaftlich tragen, sonst falle er einfach weg.

Dass Deutschland einen flächendeckenden Mindestlohn bekommt, scheint sechs Monate vor der Bundestagswahl sicher. Selbst die lange skeptische Union will ja eine Lohnuntergrenze. Jetzt geht es um die Höhe. Und das ist die eigentlich entscheidende Frage. Von ihr hängt ab, ob der Mindestlohn den Menschen nützt oder schadet. Ein zu hoher Satz kann Geringqualifizierte den Job kosten, dann haben sie weniger Geld statt mehr. Das räumen selbst Mindestlohn-Befürworter ein.

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Die richtige Höhe zu treffen ist aber sehr schwer. Man schaue sich nur in Deutschlands Nachbarländern um. Im Westen liegen die Mindestlöhne bei neun, im Osten bei zwei Euro pro Stunde – ein irrsinniges Gefälle. Im Norden und im Süden existieren gar keine einheitlichen Mindestlöhne.

Dass hiesige Politiker ausgerechnet im Wahlkampf den passenden Lohnsatz finden, ist zu bezweifeln. Wer einen niedrigen Mindestlohn befürwortet, wird da schnell als unsozial gebrandmarkt. So wie der Arbeitsmarktexperte Schmidt, der zusammen mit seinen Kollegen vom Sachverständigenrat zur Begutachtung der wirtschaftlichen Entwicklung die Politik berät. Die SPD warf ihm gleich soziale Kälte vor, obwohl zum sozialen Denken doch auch gehört, die Risiken gut gemeinter Politik zu berücksichtigen.

Eigentlich sind SPD und Grüne, die für den Mindestlohn werben, schon weiter. Sie fordern, eine Expertenkommission solle die knifflige Frage nach der Lohnhöhe beantworten, unabhängig von Wahlkämpfen. Nur: Am Anfang müssten ebenjene 8,50 Euro politisch festgesetzt werden. Kritik daran: unerwünscht.

Das ist der falsche Weg, die Warnung des Sachverständigen ist berechtigt. Wer den Menschen wirklich helfen will, beteiligt die Experten von Anfang an und beginnt mit einem relativ niedrigen Satz. Wenn die Erfahrungen gut sind, kann man ihn schrittweise erhöhen. So hat es Großbritannien gemacht. Daran sollte man sich orientieren. Nicht daran, wer im Wahlkampf das meiste bietet.

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Leserkommentare
  1. Ein Mindestlohn in dieser Höhe sei »entschieden zu hoch«, warnt Christoph Schmidt, oberster Wirtschaftsweiser der Regierung. Schließlich müsse sich jeder Arbeitsplatz wirtschaftlich tragen, sonst falle er einfach weg.

    .... die sich wirtschaftlich nicht tragen, aber komischerweise fällt von denen keiner weg. Liegt vielleicht daran, das die nicht im Mindestlohnbereich sondern mehr im Hochlohnbereich sind.

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    Weil der viel zu niedrig ist. Und es gibt Arbeitgeber, bei denen genau diese Unterbezahlung das Geschäftsmodell ist.

    Das funktioniert, weil es dämlicher-weise vom Staat, also von allen Steuerzahlern subventioniert wird.

    "Was auch immer wir tun, um unserer maroden Wirtschaftsordnung Leben einzuhauchen, wir können dies nicht längerfristig erreichen, solange wir nicht eine sinnvollere, weniger ungleiche Verteilung des Nationaleinkommens erreichen… die Entlohnung für die Arbeit eines Tages muss – im Durchschnitt – höher sein als jetzt, und der Gewinn aus Vermögen, insbesondere spekulativ angelegtem Vermögen, muss niedriger sein.“

    – Franklin D. Roosevelt

  2. Wann endlich wird man einsehen, das mit dem Mindestlohn alleine überhaupt nicht erreichen kann??

    So lange wir unser Entsendegesetz nicht anpassen und Preisdumping über Festpreisangebote verhindern, so lange wird dies nur ein leeres Versprechen sein, das für den Arbeitnehmer tatsächlich keinen Nutzen bringen wird.

    Solche Anmerkungen sollten eigentlich vom Sachverständigen kommen, aber da er ja der Sachverständige unserer Regierung ist, hat er wohl auch deren Meinung zu vertreten. Oder??

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    Gibt es in unserem Land nur noch Wahlkämpfer und Wirtschaftslobbyisten?

    WANN ENDLICH WERDEN EINMAL DIE INTERESSENVERTRETER DER BETROFFENEN GEFRAGT?

    Wir brauchen ein EU-Arbeitsrecht. Wer nichts verdient, um sich und seine Familie zu ernähren, braucht sich um keinen verlorenen Arbeitsplatz zu sorgen. Seiner wurde ja schon vernichtet! Und solange Menschen gegeneinander mit "wer ist der Billigste" ausgespielt werden, brauchen wir nicht über "Mindestlohn" zu diskutieren, sondern über MENSCHENWÜRDE! Diese hat unser Staat zu achten und zu schützen. Das ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt!

    Wieviele Arbeitsplätze haben diese Wirtschaftskriminellen und Steuerhinterzieher bereits völlig ohne Mindestlohnpflicht vernichtet? Damit haben sie ihre unvorstellbaren Reichtümer zusammengestohlen.

    Die EU scheint eine reine Wirtschaftslobby zu sein.

    Gibt es in unserem Land nur noch Wahlkämpfer und Wirtschaftslobbyisten?

    WANN ENDLICH WERDEN EINMAL DIE INTERESSENVERTRETER DER BETROFFENEN GEFRAGT?

    Wir brauchen ein EU-Arbeitsrecht. Wer nichts verdient, um sich und seine Familie zu ernähren, braucht sich um keinen verlorenen Arbeitsplatz zu sorgen. Seiner wurde ja schon vernichtet! Und solange Menschen gegeneinander mit "wer ist der Billigste" ausgespielt werden, brauchen wir nicht über "Mindestlohn" zu diskutieren, sondern über MENSCHENWÜRDE! Diese hat unser Staat zu achten und zu schützen. Das ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt!

    Wieviele Arbeitsplätze haben diese Wirtschaftskriminellen und Steuerhinterzieher bereits völlig ohne Mindestlohnpflicht vernichtet? Damit haben sie ihre unvorstellbaren Reichtümer zusammengestohlen.

    Die EU scheint eine reine Wirtschaftslobby zu sein.

  3. bezeichnend sit eigentlich nur, dass man für alles gleich eine Expertenkomission aus BEatmten braucht.
    Ein SChelm wer böses dabei denkt.

    MEdial sollte mal intensiver auf diesen Aspekt vor allem grüner Politik eingegangen werden. Kollegen der FAZ sind hier entschieden weiter als die ZEit (wen wunderts).
    Der Wähler muss einfach die Fassade des Gerechtigkeitsgesussels durchschauen können und sich fragen , wie unter dem Vorwand des allumsorgenden Staates eine eigene Wählerklientel bedient werden soll.
    Das ist keine krude THeorie ,sondern die Wahrheit und jeder der kritisch prüft , wird dies auch nachvollziehen können.
    Mit der Lehrerschwemme , die aus den Universitäten abziehen , gibt es zBsp unzählige Jungwähler , die gerne einen starken Staat wollen- aber nur um ihre Pension zu sichern...das ist die eigentloiche Ungerechtigkeit im Gerechtigkeitswahlkampf und sollte mal entsrepchend angerissen werden dürfen

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    "Gerechtigkeitsgesussels" ... Es ist doch wohl auch bei Ihnen mittlerweile angekommen, dass wir eine riesige "Ungleichheit" in unserer Gesellschaft haben? Ob diese nun unbedingt durch den Mindestlohn beseitigt wird, wage auch ich zu bezweifeln. Nur das Putzfrauen für € 3.50 arbeiten und dann noch dankbar sein sollen, dass sie "überhaupt" arbeiten dürfen, kann es doch wohl auch nicht sein !!! Oder eine examinierte Krankenschwester für monatl. € 1.200,- abgespeist wird im Schichtdienst. Ist wohl auch so in Ordnung? Nichts ist da in Ordnung!!! Das verstößt sogar gegen unser GG wo dem Menschen ein einkömmliches Leben garantiert wird. Nur wer fragt danach? Sie, ich ! Wie sollten wir, wenn nicht durch die einzige, sehr, sehr schwache Möglichkeit zur Wahl zu gehen und die Partei zu wählen, die der Abschaffung der Ungleichheit am nächsten kommt und dies kann aus heutiger Sicht nur eine Partei sein : die Linke !!! Denken sie mal darüber nach. Schönes WE.

  4. Er wird auf einem Niveau liegen, das Menschen in die Arbeitslosigkeit verbannen wird.

    Dadurch werden die Kosten der sozialen Sicherung steigen.

    Gleichzeitig wird die Wirtschaft weniger wachsen (oder stärker schrumpfen) als es ohne eine solche Regelung der Fall wäre.

    Das wird dazu führen, dass die Steuereinnahmen des Staates und die Einnahmen aus Sozialabgaben sinken werden.

    Das staatliche Finanzierungsdefizit wird zunehmen (oder weniger abnehmen) als es ohne eine solche Regelung der Fall wäre.

    Wenn Menschen keine Arbeit finden, die bei einem geringeren Lohn beschäftigt würden, ist das auch nicht gerecht.

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    In noch jedem Land in dem der Mindestlohn eingeführt wurde, konnte man positive Arbeitsmarkteffekt verzeichnen.

    Arbeitsplätze entstehen immer durch die Kunden. (Sie können noch so preiswert produzieren, ohne Käufer bringt ihnen das nichts) Und durch den Mindestlohn werden die potentiellen Kunden erhöht, weil gerade die Niedriglöhne voll in den Konsum fließen.

    Da der Lohn nur ein Teil des Produktpreises ist, wurde durch die erhöhte Kundenzahl ein höherer Verkauf und eine größer Auslastung der Produktionsstätten erzielt. Diese Steigerungen haben die höheren Löhne in der Kompensation immer übertroffen.

    • NoG
    • 12. April 2013 23:55 Uhr

    weil bestimmte taetigkeiten nicht wegfallen koennen/ ins ausland abwandern da sie hier notwendig erbracht werden muessen...beispiele: gebaeudereinigung, haare schneiden usw

    ein freund von flaechendeckenden mindestloehnen bin ich trotzdem nicht weil meines erachtens nicht hauptsaechlich der markt die loehne ins laecherliche drueckt sondern die vermeintlich vorbildlichen hartz-gesetze der agenda 2010 ihre gewuenschte kraft entfalten.

    zb jemand der zum arbeiten quasi gezwungen wird, ist kaum in der lage einen lohn auf augenhoehe auszuhandeln. der arbeitgeber kennt die drohkulisse der leistungskuerzung und seine position wird so staatlicherseits gestaerkt.

    will man einen mindestlohn der arbeitende menschen nicht als quasi-sklaven dastehen laesst, muss man sich der systematik oben genannter gesetze widmen oder neue ideen auf den tisch legen (neg. einkommenssteuer, BGE) und nicht mit solchem bloedsinn wie "lohnfindungskommission" anfangen.

    wenn die genauso lange debattiert wie dieses thema in deutschland seit jahren durchgekaut wird...

    Vieleicht ist schon die Bezeichnung Mindestlohn nicht gut

    Ein Arbeitslohn sollte/muesste so sein,dass man auch davon Leben kann,

    nicht unbedingt im Luxus,aber auch nicht sich zuerniedrigen um Bittsteller im Amt zusein,schon gar nicht Flaschen sammeln muessen,weils gegen Monatsende nicht mehr so recht ausreicht

    Ein solcher Lohn ist nicht nur Ungerecht,sondern auch moralich verwerflich

    Flaechendeckenter Mindeslohn geht schon gar nicht,er muss Regional&Branchen beding sein. Aber :Eben Ausreichend zum Leben...........

  5. Weil der viel zu niedrig ist. Und es gibt Arbeitgeber, bei denen genau diese Unterbezahlung das Geschäftsmodell ist.

    Das funktioniert, weil es dämlicher-weise vom Staat, also von allen Steuerzahlern subventioniert wird.

    "Was auch immer wir tun, um unserer maroden Wirtschaftsordnung Leben einzuhauchen, wir können dies nicht längerfristig erreichen, solange wir nicht eine sinnvollere, weniger ungleiche Verteilung des Nationaleinkommens erreichen… die Entlohnung für die Arbeit eines Tages muss – im Durchschnitt – höher sein als jetzt, und der Gewinn aus Vermögen, insbesondere spekulativ angelegtem Vermögen, muss niedriger sein.“

    – Franklin D. Roosevelt

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    • shtok
    • 12. April 2013 22:04 Uhr

    koennen sind einfach nur zu faul um richitg zu arbeiten. Das duerfte die landlaeufige Meinung in D sein. Aber jetzt mal Zynismus beiseite, im Haus meiner Eltern in D lebt eine Frau die hat 4 AG und musst 24h/7Tage die Woche Fuss bei Gewehr stehen und auf ihre Einsaetze als Einraeumerin warten, dabei liegen die 3 Arbeitsorte 40 km auseinander. Sollte sie in Urlaub fahren wollen, muss sie sich selbst um eine Vertretung kuemmern, da sie sonst ihre Arbeitsvertraege verliert, ihr Mann faehrt LKW auf der anderen Seite des Landes und ist alle 5 Wochen mal zu Hause, das ist Realitaet in D.

    @Thema
    Finde jedoch den ersten Satz spannend, man sollte mal schauen ob sich Herrn Schmidts Arbeitsplatz wirtschaftlich traegt, die Antwort duerfte nein sein, denn niemand waere bereit dafuer Geld auszugeben, obwohl er kann ja mal probieren dafuer Studiengebuehren zu erheben, die ihm sein jetziges Gehalt sichern.

    • shtok
    • 12. April 2013 22:04 Uhr

    koennen sind einfach nur zu faul um richitg zu arbeiten. Das duerfte die landlaeufige Meinung in D sein. Aber jetzt mal Zynismus beiseite, im Haus meiner Eltern in D lebt eine Frau die hat 4 AG und musst 24h/7Tage die Woche Fuss bei Gewehr stehen und auf ihre Einsaetze als Einraeumerin warten, dabei liegen die 3 Arbeitsorte 40 km auseinander. Sollte sie in Urlaub fahren wollen, muss sie sich selbst um eine Vertretung kuemmern, da sie sonst ihre Arbeitsvertraege verliert, ihr Mann faehrt LKW auf der anderen Seite des Landes und ist alle 5 Wochen mal zu Hause, das ist Realitaet in D.

    @Thema
    Finde jedoch den ersten Satz spannend, man sollte mal schauen ob sich Herrn Schmidts Arbeitsplatz wirtschaftlich traegt, die Antwort duerfte nein sein, denn niemand waere bereit dafuer Geld auszugeben, obwohl er kann ja mal probieren dafuer Studiengebuehren zu erheben, die ihm sein jetziges Gehalt sichern.

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  6. In noch jedem Land in dem der Mindestlohn eingeführt wurde, konnte man positive Arbeitsmarkteffekt verzeichnen.

    Arbeitsplätze entstehen immer durch die Kunden. (Sie können noch so preiswert produzieren, ohne Käufer bringt ihnen das nichts) Und durch den Mindestlohn werden die potentiellen Kunden erhöht, weil gerade die Niedriglöhne voll in den Konsum fließen.

    Da der Lohn nur ein Teil des Produktpreises ist, wurde durch die erhöhte Kundenzahl ein höherer Verkauf und eine größer Auslastung der Produktionsstätten erzielt. Diese Steigerungen haben die höheren Löhne in der Kompensation immer übertroffen.

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    Sozusagen aus Solidarität mit den Mindestlohnländern.

    "In noch jedem Land in dem der Mindestlohn eingeführt wurde, konnte man positive Arbeitsmarkteffekt verzeichnen."

    Meinen Sie die hohe Arbeitslosigkeit, insbesondere die der jungen Leute, in den Ländern mit Mindestlohn?

    "Arbeitsplätze entstehen immer durch die Kunden."

    Nicht nur. Wenn die Arbeitskraft im Vergleich zu einer alternativen (z.B. technikbasierten) Lösung zu teuer ist und durch diese ersetzt werden kann, wird sie nicht eingestellt oder entlassen. Außerdem: Wenn den Kunden eine bestimmte Dienstleistung zu teuer wird, z.B. weil die Arbeitskosten steigen, dann werden sie sie weniger nachfragen. Auch dann gehen Arbeitsplätze verloren.

    Aufgrund dieser Effekte wird die gesamtwirtschaftliche Nachfrage eher zurückgehen, aber nicht steigen.

    Es gibt bei uns leider etliche Leute, die können Sie zu einem Lohn, wie er hier als Mindestlohn diskutiert wird, einfach nicht produktiv einsetzen.

  7. Die Pfändungsgrenze liegt in Deutschland demnächst (ab 01.07.2013) bei knapp 1050 Euro / Monat (siehe z.B. http://www.adf-inkasso.de...). Mit dieser Grenze als Referenzwert ergibt sich ein notwendiger Bruttolohn von etwa 1450 Euro / Monat - bei durchschnittlich 21 Arbeitstagen (real etwas weniger) a 8 Stunden ergibt dies einen Stundenlohn von ca. 8,63 Euro. Insofern sind also die 8,50 Euro nicht verkehrt.
    Eine explizite Kopplung an die Pfändungsgrenze hätte dabei den Vorteil relativ wenig willkürlich zu sein - die Aussage ist dann schlicht: jemand, der Vollzeit arbeitet, sollte nicht weniger Geld haben als das schuldrechtliche Existenzminimum

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  • Schlagworte Mindestlohn | Arbeitsmarkt | Arbeitsmarktpolitik | Wahlkampf
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