Brettspiel: Scrabble
Das internationale Scrabble-Turnier in St. Gallen endete erwartungsgemäß – zumindest, was Platz eins anging. Die Schweizerin Regula Schilling konnte ihren Titel verteidigen, womit sich unsere in Heft Nr. 11 geäußerte Prognose bewahrheitete. Die Gastgeberin dominierte die Vorrunde souverän und legte auch im Finale einen Start-Ziel-Sieg hin. Dort bezwang sie Johann-Georg Dengel, den wir bei der Auflistung der Favoriten schändlicherweise nicht auf dem Zettel hatten, mit 466:321 Punkten. Der Berliner hatte nach zwölf Spielen hauchdünn die Nase vorn vor dem erst 19-jährigen Timon Boerner. In der abgebildeten Situation verpasste Dengel die Chance, an Schilling vorbeizuziehen. Drei Züge hätten, wie die spätere Analyse ergab, jeweils mehr als 80 Punkte gebracht, zwei davon sind allerdings fürwahr exotischer Art. Noch ein Hinweis für Skeptiker: Dengels BUSI entsprach zwar nicht dem Reglement, blieb aber mangels Anfechtung liegen.
MANCHEM a uf N1–N7 b rachte insgesamt 32 Punkte
Es gelten nur Wörter, die im Duden, "Die deutsche Rechtschreibung", 25. Auflage, verzeichnet sind, sowie deren Beugungsformen. Die Scrabble-Regeln im Internet unter www.scrabble.de




