NordkoreaVerneigen Sie sich!

Kränze niederlegen, Marschmusik hören, falsche Bauern besuchen und in der U-Bahn die Wiedervereinigung besichtigen – eine Reise nach Nordkorea von Andreas Schanze

Es ist der vierte Reisetag, auf dem Programm steht die Begegnung mit dem Volk. Eine Familie in einem Dorf außerhalb von Pjöngjang erwartet uns. Eine Kooperative von zweitausend Bauern soll hier leben und angeblich die ganze Region versorgen. Wir besuchen zunächst nur eine große Statue von Kim Jong Il und Kim Il Sung, dem Vater und dem Großvater des gegenwärtigen Diktators. Dann heißt es vor einem Reihenhaus: "Bitte Schuhe ausziehen." Drinnen empfangen uns Großmutter, Vater und und Zwillingskinder, um uns das gute Leben der Arbeiter und Bauern vorzuführen. Es ist Ende Februar, das ganze Land friert, selbst Restaurants, Touristengeschäfte, Museen und die großen Hotels sind ausgekühlt. Nur hier in diesen drei blitzblanken Räumen scheint eine Fußbodenheizung zu funktionieren. Auch die Sitzecke ist kuschelig warm. In der Küche stapeln sich bunte Plastikschüsseln, im Farbfernseher läuft der Propagandafilm Das Blumenmädchen. "Wir sind zwar arm, aber keine Bettler" heißt es da an einer Stelle. Die etwa einjährigen Kinder in leuchtenden Strampelanzügen wirken lethargisch, Vater und Großmutter strahlen routiniert vor einem Dutzend Urkunden und Abbildern der Kim-Dynastie, aber sie sind hager und extrem klein gewachsen. Man denkt sofort an die grassierende Mangelernährung im Land, an horrende Hungerstatistiken des Welternährungsprogramms der UN.

Nichts davon soll oder darf bei diesem nordkoreanischen Schauspiel zur Sprache kommen. Man würde sonst viele in Verlegenheit bringen: Dolmetscher, Fahrer und die vielen Aufpasser, die uns seit der Ankunft in Nordkorea nicht aus den Augen lassen. Zwei, so heißt es, seien für die Amerikaner in unserer Reisegruppe abgestellt. Seit Kriegsdrohungen gegen die USA wieder die politische Agenda bestimmen, befürchtet man Spione. Und die Aufpasser kontrollieren nicht nur uns, sie kontrollieren sich auch gegenseitig.

Anzeige

Theoretisch können wir der Bauernfamilie im Potemkinschen Wohnhaus jetzt Fragen stellen. Doch wie immer, wenn wir an konkreten Alltagsverhältnissen interessiert sind, geht unsere Frage nach Anbauflächen und Gerätschaften im Dolmetschdurcheinander unter: "Sie freuen sich, dass der gütige Staat 2013 Wirtschaftsreformen vorhat, dank Kim Jong Un, dem neuen Führer, den sie sehr lieben!" Das soll unsere Vorzeigefamilie gesagt haben. Dann drängen unsere Aufpasser zum Aufbruch: Die Kinder sind müde, die Zeit ist vorbei. Der Bauernbesuch ohne jeden Beleg für Landwirtschaft ist beendet.

Es gibt sie, Reisen nach Nordkorea. Das verarmte Land braucht die Devisen mehr denn je. Wir sind eine internationale Gruppe von zwölf Besuchern. Anders als früher mussten wir nicht mehr unsere Smartphones bei der Einreise abgeben. Aber man hat uns genau erklärt, was wir nicht dürfen: vor allem keine Fotos machen von Soldaten, Polizisten, Zügen, armen Leuten, kaputten Häusern, Ochsenkarren, Menschenschlangen und so weiter. Also eigentlich von fast gar nichts, denn genau diese Szenen und Menschen sind überall im Stadtbild zu sehen.

Es ist eine Reise auf Grundlage eines beidseitigen Missverständnisses. Die Besucher kommen, weil sie die bizarre Fremdheit der letzten kommunistischen Bastion für erlebenswert halten. Die Nordkoreaner wiederum glauben, oder geben es wenigstens vor, die Gäste seien an der "charismatischen geliebten Führung" und dem "Fortschritt des Landes" interessiert.

Was ist echt empfunden, was nur gespielt in diesem Land? Was ist Loyalität zum System, was opportunistische Überlebensstrategie. Es ist kaum zu erfahren in diesen acht Tagen der Reise. Nordkorea ist hochgerüstet, hat die viertgrößte Armee der Welt und liegt wirtschaftlich am Boden. Bei jeder Busfahrt erleben wir ein einzigartig gedrilltes und weggeschlossenes Land, wie hinter Milchglas gleitet man aneinander vorbei. Wir sehen eine Bevölkerung, die in großen Gruppen Straßen auf- und abmarschiert, in ständiger Alarmbereitschaft lebt und vor allem mit der Huldigung seiner Führer befasst ist. Für den Gast heißt die Devise: Keine Fragen stellen. Um die Einheimischen nicht zu gefährden. Das ist eine unverhohlene Drohung.

Was passieren könne? Da fängt das falsche Fragen schon an.

Hunderttausende, so schätzt die US-Organisation Committee for Human Rights in North Korea, vegetierten in Umerziehungslagern bei Maisrationen und Kohlsuppe dahin, Hunderttausende seien in Haft gestorben. Ein Volk in Angst bewacht sich selbst – und kennt es seit Jahrzehnten nicht anders. Selbst aus China dringen kaum Informationen ins Land.

Gleichzeitig soll der Gast Teil der Propaganda werden. Fotografieren ist erwünscht, ja fast Pflicht, wenn riesige Wandbilder oder Statuen der Kims auftauchen. Auch hier gelten klare Regeln: Vor den Monumenten nie mit den Händen in den Hosentaschen stehen. Vater und Großvater Kim immer nur ganz ablichten, keine Anschnitte, es gehe hier um das nationale Ansehen. Auch von uns hängen Fotos aus – allerdings nur im Bus mit Namen und Staatsangehörigkeit wie auf einem Fahndungsplakat.

Leserkommentare
  1. Vielen Dank für diesen Reisebericht!

    Ich frage mich, wieso es Nordkorea schafft, immer noch isoliert am Leben zu bleiben. Wieso ging dies eigentlich in der DDR schief?

    Nichtsdestotrotz, ich vermute, Nordkorea wird in den nächsten 30-50 Jahren untergehen...

    8 Leserempfehlungen
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Naja, zwischen "leben" und "überleben" gibt es ja einen himmelweiten Unterschied. Die DDR hat es nicht geschafft, weil sie nicht konsequent genug war. Ihr sind die Leute weggelaufen. Die Mauer war ein "guter" Versuch, die Bürger einzusperren, aber letztendlich haben die Nordkoreaner das perfektioniert. Schließlich gab es ja regen Kultur- und Politikaustausch zwischen den beiden Ländern.
    Außerdem denke ich, dass die Menschen der DDR schon von Anfang an einen höheren Lebensstandard kennen gelernt haben, da sie nicht so komplett von Westinformationen abgeschottet waren, wie die Nordkoreaner.
    Ein Volk bewacht sich selbst. Sehr treffend ausgedrückt.

    Mhhm...
    vielleicht weil Woche für Woche Menschen auf die Straße gegangen sind?
    In der überwiegenden Mehrheit gut ausgebildete Menschen, die im Gegensatz zu der Bevölkerung Nordkoreas nicht im Wechsel der Jahreszeiten um ihr Überleben kämpfen mussten (siehe Nordkorea http://www.nachdenkseiten...).
    Und weil die "bewaffneten Organe" der DDR bei den Montagsdemonstrationen zwar bestimmt nicht zimperlich waren (willkürliche Verhaftungswellen, Schläge, brutale Verhöre), aber von ihren Waffen keinen Gebrauch machten? (siehe Wikipedia "Montagsdemonstrationen")
    ... Grundlagenwissen Geschichte ...
    Informationen über das Leben in der DDR sind auch über 20 Jahre später überall und jederzeit zugänglich.
    Warum sollte Nordkorea untergehen? Vulkanausbruch? Erdbeben? Außerirdische? Länder gehen nicht einfach unter. Das sind keine abstrakten Gebilde, es sind Gesellschaften, die aus Menschen bestehen. Die Menschen in der DDR haben es geschafft - eher friedlich und in gegenseitiger Achtung des Lebens - ihre politischen Verhältnisse zu verändern - Hochachtung! Das wünsche ich den Nordkoreaner auch.
    Ob wir in der BRD dazu in der Lage sind - naja, mal abwarten.

    die in den 80ern ihrer Pleite entgegensteuerte, hierbei die Wirtschaft der DDR mit in den Abgrund riss und so die Bühne für die friedliche Revolution von 1989 bereitete.

    Hinter Nordkorea steht die Volksrepublik China, und solange es in Chinas Interesse ist und wirtschaftlich in seiner Macht steht, wird das Regime in Nordkorea überleben.

    Der Schuldige waren Erinnerungen, auch wenn es lächelich wirkt einen merzedes einen Roten stern aufzuplantzen so erklärt es doch den Bürger auf der Strasse warum es das auto gibt.

    In der DDR wurde auch immer gerne die eigene Stärke gelobt aber die Mentschen erinnerten sich an die Westläden in dene die besseren einkaufen ,an die Hilfspakete, an die Verwanten, an das Westfernsehen.

    Nor Korea macht es da anders das es die Mauer um sich herum als Total erklärt und so cuh nicht zulässe das die UN Lebensmittel an die Befölkerungverteilt, sonder die Lebensmittel entgegen nimmt und als Agragprodukte des eigenen Landes verteilt.

    So existiert in Nord Korea keine Erinerung an die Welt auserhalb des Landes und dadurch wissen die mentschne auch nicht das es eine andere Welt gibt.

  2. <<< Die Besucher kommen, weil sie die bizarre Fremdheit der letzten kommunistischen Bastion für erlebenswert halten. <<<

    Eine Frage:
    Würde sich Kims kleines Despotenreich offiziell Demokratie (oder sich irgendeinen anderen, bei uns positiv konotierten Begriff) nennen; würde das dann ebenso beschreibend als "demokratischen Bastion" etc. in den Text einzug erhalten?
    Oder: Würde ein seriöser Journalist, die Deutsche Demokratische Republik als demokratisch bezeichen, oder doch eher als "demokratisch"?

    Kommunismus (bzw. kommunistisch) setzt die Gleichheit der Individuen und Abwesenheit des Staates voraus, das ist mit Halbgott und Kristallpalastbewohner Kim und seinem Militärapparat ja wohl nicht gegeben bzw. vorgesehen, oder?

    Nennt es doch einfach danach, was es ist: Autoritärer, wenig erfolgreicher Staatskapitalismus.

    7 Leserempfehlungen
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Nordkorea nennt sich offiziell "demokratisch".

    Es gab bisher keinen kommunistischen oder sozialistischen Staat oder auch nur Versuch ohne Unterdrückung des Volkes und herrschende Klassen in Kristallpalästen. Scheint eine notwendige Bedingung zu sein.

    Das ist der Unterschied zwischen Theorie und Praxis.
    Denn: Praktisch entspricht Nordkorea jeder bisherigen kommunistischen Diktatur.
    In jedem Geschichtsbuch nachzulesen.
    [...]
    Gekürzt. Bitte achten Sie auf einen respektvollen Umgangston. Danke, die Redaktion/jk

    • isback
    • 21. April 2013 15:04 Uhr

    ... und ähnlichem Zusammenhang immer wieder diskutierte Frage, wie weit diese Unrechtsregime "kommunistisch" wären, sollte sich eigentlich erübrigen:

    Selbst Marx war klar, dass sich seine Gesellschaftsutopie nicht ohne Menschenrechtsverletzungen durchsetzen lässt.
    Folgerichtig enthält bereits sein "Kommunistisches Manifest" eine Liste repressiver Massnahmen, deren Umsetzung man u.a. in Nordkorea bewundern kann.

    kann man, denke ich, bei jedem "kommunistischen" Land von einem rotlackierten Faschismus sprechen. Sicherlich verbesserte sich die Situation in den meisten Staaten in den Jahrzehnten nach Stalins Tod, dennoch blieben die Staaten dem Führerkult und der Unterjochung der Massen verhaftet.

    Ganz sicher kann man aber beispielsweise die DDR nicht mit Nordkorea vergleichen. Selbst unter Ulbricht war dieses Maß an Totalität bei Weitem nicht erreicht.

    Besonders die Frage im Artikel, inwieweit die Menschen Nordkoreas überhaupt in der Lage sind, die Realität außerhalb NK wahrzunehmen ist interessant.

    Vielen Dank für diese Einblicke

  3. Naja, zwischen "leben" und "überleben" gibt es ja einen himmelweiten Unterschied. Die DDR hat es nicht geschafft, weil sie nicht konsequent genug war. Ihr sind die Leute weggelaufen. Die Mauer war ein "guter" Versuch, die Bürger einzusperren, aber letztendlich haben die Nordkoreaner das perfektioniert. Schließlich gab es ja regen Kultur- und Politikaustausch zwischen den beiden Ländern.
    Außerdem denke ich, dass die Menschen der DDR schon von Anfang an einen höheren Lebensstandard kennen gelernt haben, da sie nicht so komplett von Westinformationen abgeschottet waren, wie die Nordkoreaner.
    Ein Volk bewacht sich selbst. Sehr treffend ausgedrückt.

    4 Leserempfehlungen
    Antwort auf "Vielen Dank!"
  4. Die Israelische,Britische und Amerikanische Botschaft sind in Berlin bewachte Hochsicherheitszentrenten,weil immer damit gerechnet werden muß,dass ein Kämpfer für Frieden und Menschenrechte die Botschaften in die Luft sprengt.

    Bei der Nordkoreanischen Botschaft gibts nicht mal einen Wachmann....
    IRRE..WIR BEHANDELN DIE FALSCHEN....
    schreibt Manfred Lütz in seinem Bestseller.

    8 Leserempfehlungen
    • iblis
    • 21. April 2013 13:53 Uhr

    Ein bestürzender und eindrucksvoller Bericht. Mir fehlt jede Einbildungskraft, wie eine Entwicklung zustande kommen kann, die der Bevölkerung bessere Lebensumstände bringen würde - ohne einen furchtbaren Bürgerkrieg mit möglichem Nuklearwaffeneinsatz.

    Hoffentlich hat die Geschichte mehr Phantasie als ich.

    3 Leserempfehlungen
  5. Nordkorea nennt sich offiziell "demokratisch".

    Es gab bisher keinen kommunistischen oder sozialistischen Staat oder auch nur Versuch ohne Unterdrückung des Volkes und herrschende Klassen in Kristallpalästen. Scheint eine notwendige Bedingung zu sein.

    6 Leserempfehlungen
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Die klassenlose Gesellschaft ist eine Gesellschaft „von Individuen, die vereint sind auf der Grundlage der gemeinsamen Aneignung und Kontrolle der Produktionsmittel." Marx, Grundrisse
    Das gab' es in der Tat noch nicht. Versuche, wie während der Pariser Kommune, in der Ukraine (1922->Machno), in der spanischen Republik usw. wurden (vom bürgerlichen Staat, von bürgerlichen Armeen) zerschlagen. Der real existierende Sozialismus war ebenso wenig auf dem Weg zum Kommunismus, wie der real existierende Kapitalismus Ewigkeitsgarantie besitzt.
    Kristallpaläste als Wohnort ausbeuterischer und repressiver Regime gibt es in sich "demokratisch" nennenden Staaten allemal, Villen, Yachten und Privatjets, gegen die Wandlitz oder Kim'sche Paläste traurige Hütten darstellen, ganz zu schweigen von den verbündeten Wüstenfürsten unserer demokratischen Führer im nahen Osten oder gefügigeren Diktaroren all over the world. Auch die Demokratie selbst wird schon "marktkonform" "gestaltet", europaweite Entscheidungen von ungewählten und unabwählbaren Gremien wie der allgegenwärtigen "Troika" oder in Hinterzimmern auf diversen Weltwirtschaftsforen usw. getroffen. Macht- und Kapitalkonzentration in wenigen Händen scheint hier eine notwendige Bedingung zu sein...

  6. Das ist der Unterschied zwischen Theorie und Praxis.
    Denn: Praktisch entspricht Nordkorea jeder bisherigen kommunistischen Diktatur.
    In jedem Geschichtsbuch nachzulesen.
    [...]
    Gekürzt. Bitte achten Sie auf einen respektvollen Umgangston. Danke, die Redaktion/jk

    2 Leserempfehlungen
  7. Mhhm...
    vielleicht weil Woche für Woche Menschen auf die Straße gegangen sind?
    In der überwiegenden Mehrheit gut ausgebildete Menschen, die im Gegensatz zu der Bevölkerung Nordkoreas nicht im Wechsel der Jahreszeiten um ihr Überleben kämpfen mussten (siehe Nordkorea http://www.nachdenkseiten...).
    Und weil die "bewaffneten Organe" der DDR bei den Montagsdemonstrationen zwar bestimmt nicht zimperlich waren (willkürliche Verhaftungswellen, Schläge, brutale Verhöre), aber von ihren Waffen keinen Gebrauch machten? (siehe Wikipedia "Montagsdemonstrationen")
    ... Grundlagenwissen Geschichte ...
    Informationen über das Leben in der DDR sind auch über 20 Jahre später überall und jederzeit zugänglich.
    Warum sollte Nordkorea untergehen? Vulkanausbruch? Erdbeben? Außerirdische? Länder gehen nicht einfach unter. Das sind keine abstrakten Gebilde, es sind Gesellschaften, die aus Menschen bestehen. Die Menschen in der DDR haben es geschafft - eher friedlich und in gegenseitiger Achtung des Lebens - ihre politischen Verhältnisse zu verändern - Hochachtung! Das wünsche ich den Nordkoreaner auch.
    Ob wir in der BRD dazu in der Lage sind - naja, mal abwarten.

    2 Leserempfehlungen
    Antwort auf "Vielen Dank!"
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • xy1
    • 21. April 2013 16:11 Uhr

    "Die Menschen in der DDR haben es geschafft - eher friedlich ...."
    Sie haben es unter anderem deshalb geschafft, weil Gorbatschow entschieden hat, die Kolonien freizugeben.
    Der SPIEGEL hat seinerzeit geschrieben, dass, als die Leute in der DDR auf die Strasse gingen, die Stasichefs den sowjetischen Oberbefehlshaber fragten was zu tun sei, worauf dieser antwortete - das sind eure internen Probleme, wir bleiben in den Kasernen. Da wurde ihnen klar, dass sie nicht schiessen können.

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren

  • Artikel Auf einer Seite lesen
  • Schlagworte UN | Karaoke | China | USA | Pjöngjang
Service